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Reiseführer Münsterland

Das Münsterland im Überblick (4)

 

Gleich am Ortseingang von Steinfurt steht eine imposante Wasserschlossanlage mit Vorburg, die noch heute von denen zu Bentheim-Steinfurt bewohnt wird und daher nicht besichtigt werden kann.

Münsterland: Die Vorburg des Wasserschlosses von Steinfurt

Die Vorburg des Wasserschlosses von Steinfurt

Schmuckstück des historischen Stadtkerns ist das aus dem 16.Jahrhundert stammende Rathaus. Zu nennen sind aber auch sorgsam restaurierte Bürgerhäuser wie das Weinhaus Markt 19 und das im Stil der Renaissance gehaltene Hubertushaus. Die erste reformierte Hochschule Westfalens steht ebenso in der Stadt wie die Kleine und die Große Kirche, die bis heute einen Lettner besitzt. Die exotisch anmutenden Bauten des Bagno-Parks, darunter das Chinesische Palais und die Moschee, sind aus der 1765 als eine Mischung aus formalem französischen Garten und englischem Landschaftspark gestalteten Anlage längst verschwunden. Erhalten geblieben ist die nun für regelmäßige Konzerte genutzte Konzertgalerie, die eine Miniaturausgabe des Spiegelsaals von Versailles zu sein scheint. Neben dem Bagno-Park besitzt Steinfurt noch eine weitere sehenswerte Gartenanlage: den Kreislehrgarten mit seinem Heide- und Kräutergarten sowie einer Rosen- und Staudenpräsentation.

Münsterland: Burg Virschering zu Lüdinghausen

Burg Virschering zu Lüdinghausen

Die Drei-Burgen-Stadt nennt sich Lüdinghausen – und darüber darf nicht das Rosendorf Seppenrade vergessen werden. Für die einen ist dieser auf einer ehemaligen Müllkippe entstandene Rosengarten mit über 800 Rosenarten der Anziehungspunkt in Lüdinghausen schlechthin, für andere die Burg Vischering und die Burg Lüdinghausen sowie die Burg Wolfsberg.
Das rekonstruierte Wasserschloss ist neben der mit einem kubischen Kirchenschiff versehenen Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt der Blickfang der Stadt Ahaus. Der Musiksommer Schloss Ahaus lockt Besucher ebenso in die Stadt wie das Kneipenfestival "Livehaftig".

Mit dem Motto "Kunst, Kultur und Kirchen" macht Vreden auf sich aufmerksam. Besucher kommen nicht nur, um die größte Scherenschnittsammlung Europas zu bestaunen, sondern auch den privaten Skulpturenpark. Naturfreunde zieht es ins Zwillbrocker Venn, um dort Flamingos und andere Wasservögel zu beobachten.

Münsterland: Romanische Architektur in Freckenhorst

Romanische Architektur in Freckenhorst

Die “Reiterstadt” Warendorf überstand die Wirren des Dreißigjährigen Krieges ebenso wie den Stadtbrand von 1745, der zu einer Abwanderung vieler Handwerker führte. Heute ist Warendorf, bekannt durch das NRW-Landgestüt und den Ehrenbürger der Stadt, den mehrfachen Olympiagoldmedaillengewinner Hans Günter Winkler. Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus und Historismus prägen die Stadtarchitektur auf Schritt und Tritt. Ein romanisches Juwel, die dem hl. Bonifatius geweihte Stiftskirche, kann man im Warendorfer Ortsteil Freckenhorst besichtigen.

Münsterland: Fachwerk prägt das Stadtbild von Wiedenbrück

Fachwerk prägt das Stadtbild von Wiedenbrück

Wie Steinfurt und Warendorf so gehören auch Tecklenburg und Rheda-Wiedenbrück zu den Orten mit historischen Stadtkernen, die auf einer eigens ausgeschilderten Radroute erkundet werden können. An der Ems gelegen beeindrucken Rheda wie auch Wiedenbrück durch die nahezu geschlossene historische Bebauung. Prächtig ist das Zierwerk der Fachwerkhäuser in Wiedenbrück, eher schlicht dagegen erscheinen die in der Kleinen Straße und dem Großen Wall von Rheda stehenden weiß geschlämmten Fachwerkhäuser. In einem von diesen ist das Leineweber-Museum untergebracht, in einem anderen das Utensilien- und Latüchtenmuseum.

Münsterland: Tecklenburgs Stadtkern wird von Fachwerk bestimmt

Tecklenburgs Stadtkern wird von Fachwerk bestimmt

Ausflugsziel Teutoburger Wald

Wer im Münsterland unterwegs ist, sollte es nicht versäumen, einen Abstecher nach Tecklenburg und Ibbenbüren zu unternehmen. Bei Wanderfreunden steht eh der Hermannsweg quer durch den Teutoburger Wald auf dem Zettel und dieser führt auch in die beiden zuvor genannten Städte. Tecklenburg ist ein verträumt wirkendes Bergstädtchen mit schmucker Fachwerkarchitektur und liegt nicht nur am Hermmansweg, sondern außerdem an der Friedensroute, einer "historischen" Radroute zwischen Osnabrück und Münster. Diese Route folgt den Depeschenreitern, die während der Friedensverhandlungen zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges zwischen beiden Städten unterwegs waren und die jeweiligen Parteien über den Stand der Dinge unterrichteten. Die Burgruine oberhalb Tecklenburgs ist alljährlich die Kulisse für sommerliche Musicalaufführungen.

Münsterland: Bizarre Felsenlandschaft: Dörenther Klippen bei Ibbenbüren

Bizarre Felsenlandschaft: Dörenther Klippen bei Ibbenbüren

Insbesondere Taucher zieht es nach Ibbenbüren und in den Naturerlebnispark Dörenthe. Dabei handelt es sich um eine künstliche Teichlandschaft, zu der auch ein Unterwasserpark mit Höhlen und riffähnlichen Steilwänden gehört. Eine versunkene ägyptische Tempelanlage ist das Highlight auf einem Tauchgang fern der gängigen exotischen Tauchreviere. Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, der lenkt seine Schritte zu den Dörenther Klippen, einem Naturdenkmal, zu dem auch die Felsformation "Hockendes Weib" gehört. Nervenkitzel pur erleben kann man beim Besuch des Kletterwalds Ibbenbüren, in dem man sich im Wortsinne von Baum zu Baum schwingen kann.


 

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