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Reiseführer Münsterland

Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther

Das Münsterland im Überblick


Wer ans Münsterland denkt, denkt an die Vielzahl von Radwegen, auch jenseits von Friedens- und  Schlösserroute. Dass das Münsterland auch ein Pferdeland ist, wird nicht nur beim Besuch des Landgestüts in Warendorf und bei den Wildpferden von Dülmen offenkundig. Bei der Kutschenprozession von Telgte, die alljährlich an Himmelfahrt stattfindet, sind die Pferde gleichfalls die Hauptakteure. Insbesondere die Parklandschaft Warendorf durchziehen ausgewiesene Reitwege, auf der Pferd und Reiter auch einige Tage unterwegs sein können.

Münsterland: Unterwegs auf der Werse

Unterwegs auf der Werse

Werse und Ems

Das Münsterland ist „viel Landschaft“, zumeist wellig und nur selten von einem Höhenzug durchzogen, sieht man einmal von den Baumbergen ab. Werse und Ems durchströmen das Münsterland und laden zum Radeln links und rechts der Flussläufe ein. Eine wichtige Wasserstraße des Münsterlandes ist der Dortmund-Ems-Kanal, der in den nächsten Jahren zu einer europäischen Wasserstraße ausgebaut werden wird. Bei schönem Wetter strömen Sonnenhungrige an die begrünten Ufer dieses Kanals. Doch Badefreuden darf man dort nicht nachgehen, da Baden in dieser Bundeswasserstraße untersagt ist. Pedalritter nutzen bei fast jedem Wetter die Treidelpfade des Kanals, um von Münster aus eine Tour nach Senden oder zu den Rieselfeldern von Münster zu unternehmen.

Münsterland: Biotop Rieselfelder von Münster

Biotop Rieselfelder von Münster

Schlösser, Parks und Gärten

Der Erbdrostenhof und das Schloss in Münster sind Ausdruck der feudalen Stadtgeschichte von Münster. In der Umgebung der Stadt stößt man auf gleich drei Anwesen, die mit dem Leben der Lyrikerin Annette von Droste-Hülshoff verbunden sind: Schloss Hülshoff, Rüschhaus und Haus Vögeding. Sie liegen entlang der 100-Schlösser-Route, auf der man, ist man mit dem Rad im Münsterland unterwegs, 140 Schlösser und Burgen besuchen kann.

Münsterland: Ehemaliges Drostenschloss von Senden

Ehemaliges Drostenschloss von Senden

Südlich von Münster, in Drensteinfurt, befindet sich am Ufer der Werse das von zwei Flussarmen umschlossene Haus Steinfurt mit einem barocken Garten. Rund um das Schloss Senden, südwestlich von Drensteinfurt, erstrecken sich gleich zwei Parkanlagen: der Schlosspark mit seinen Gräften und baumbestandenen Wällen sowie der Bürgerpark mit seinem fast 300 Jahre alten Baumbestand.

Teil der sogenannten Warendorfer Parklandschaft ist der Schlosspark Loburg (Ostbevern) mit seinen üppig wachsenden Rhododendren. Teil dieser Parklandschaft ist zudem die ehemalige Herrlichkeit Harkotten in Sassenberg. Weniger bekannt, aber dennoch sehenswert ist das im 12. Jahrhundert gegründete, östlich von Warendorf befindliche Kloster Clarholz nebst Klostergarten. Als moderne Landschaftsinszenierung schuf der belgische Künstler Jan Vercrysse für die Freifläche des Klosters 2006 ein nicht ganz so ernst zu nehmendes Labyrinth.

Münsterland: Im Ortskern von Rheda

Im Ortskern von Rheda

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