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Reiseführer Münsterland

Buchtipps zum Münsterland

Klaus Uhlenbrock: Nur ein Spiel Ein Münsterland-Krimi, 223 Seiten, Maße: 12,7 x 19,2 cm, Kartoniert (TB), Deutsch, Tecklenborg 2009, ISBN-10: 3939172642, ISBN-13: 9783939172642, Preis 9,90 Euro

spielEin achtlos im Wald geparkter Umzugslaster im Süden Schwedens gibt zunächst Rätsel auf, ein Rätsel, dessen Lösung im Münsterland zu suchen ist und auch mit dem Unfalltod des Journalisten David Leander und der in einem Heim für Demenzkranke untergebrachten ehemaligen Kinderheimleitern Jelena Modritz zu tun hat. Paula, die Witwe des Unfallopfers und selbst Journalistin, ist ganz wesentlich daran beteiligt herauszufinden, ob David Leander wirklich Opfer eines Wildunfalls geworden ist – darauf weisen Rehhaare an der Stoßstange des Unfallfahrzeugs - oder nicht. Doch dass Paulas Neugier an dem „Fall David Leander“ überhaupt geweckt wurde und sie damit dem Tal der Depressionen und Trauer entkam, hängt mit einem Anruf von Walter Behrendt, dem Leiter eines Seniorenheims in der Nähe von Nottuln, zusammen. Er bittet Paula um einen Besuch bei Jelena Modritz. Dass die Begegnung mit der alten Dame und eine Reise nach Südschweden ans Tageslicht bringen, dass David Leander nicht David Leander ist und welche Gräuel Heimkinder in den 1950er und 1960er Jahren erleben mussten, gehört zur Dramaturgie dieses höchst spannenden mit ein wenig Sozialkritik gewürzten Münsterland-Krimis. Zur Dramaturgie gehört auch, dass das Verschweigen der Vergangenheit sich in der Gegenwart einen Weg bahnt, der nicht beherrschbar wird. Durch Paulas Recherche kommt ans Tageslicht, welche Beziehungen zwischen den handelnden Personen und dem toten David bestehen. Alles nahm, so stellt sich im Verlauf der Handlung heraus, in der Zeit seinen Anfang, als Jelena Modritz noch Kinderheimleiterin war – gestreng, unbarmherzig und kalt, auch gegenüber dem eigenen Sohn, ganz zu schweigen von all den anderen Zöglingen, die ihre psychischen Deformationen auch im Erwachsenenalter mit sich herumtragen. Einer, ja einer, ist gar am Tod von David Leander beteiligt und versucht auch die Stiefschwester aus dem Weg zu räumen. Doch wer? Das wird hier nicht verraten, sonst ginge beim Lesen des vorliegenden Münsterland-Krimis ja die gesamte Spannung verloren. © fdp


Ketteler, Caroline von / Ketteler, Philipp von: Münster – Stadtgeschichte/n für Kinder, 96 Seiten, durchgehend farbig illustriert, Klappenbroschur, 24 x 17 cm Querformat, Münster 2010, ISBN 978-3-402-12864-0, Preis 12,80 EUR

Für unterwegs ist die Veröffentlichung eher unhandlich, ist das Format doch denen muensterkidsvon Bilderbüchern im Querformat ähnlich. So fragt man sich denn auch, wie ernsthaft die Stempelstellen in der Stadt gemeint sind und welche Funktion sie eigentlich haben. Zur Vorbereitung eines Münsterbesuchs mit Kindern ist der Band, der durchweg mit gezeichneten Illustrationen und nicht mit Fotos versehen ist, auf jeden Fall bestens geeignet. Interessant sind die ausgewählten Themen wie der Besuch der astronomischen Uhr im Dom unter dem Stichwort „Ich schaue mal eben schnell, wie spät es ist ...!“. Zu erfahren ist unter anderem, dass zu jeder viertel Stunde der Tod schlägt und dass um 12 Uhr mittags die Heiligen drei Könige aus der Uhr „heraustreten“. Sonn- und feiertags „verspäten“ sich die Monarchen allerdings um eine halbe Stunde. Beim Besuch des Domplatzes mit dem Dom – und das ist der Start der Stadterkundung, die sich die beiden Autoren ausgedacht haben – steht aber nicht nur die astronomische Uhr auf dem Programm, sondern auch das Denkmal des Kardinals Clemens August von Galen – in einem farbigen Kasten vorgestellt – und das Kreuzigungsmonument am Horsteberg. Dass auf dem Domplatz auch ein Markt abgehalten wird, erfährt der Leser so nebenbei. Nach dem Domplatz wenden sich die Autoren der „guten Stube“ Münsters, dem Prinzipalmarkt, zu. Dabei verweisen sie auf die 48 Häuser mit den 48 unterschiedlichen Giebeln, die keinerlei Werbeinschriften tragen dürfen, außer in Goldlettern den Namen des Geschäftsinhabers. Das Rathaus mit seinem Schaugiebel – zu sehen sind Karl der Große wie auch das Stadtwappen und die Segnung Mariens – besucht der „junge Münsteraner Stadtpfadfinder“ schon allein, um mehr über den Westfälischen Frieden zu erfahren, dem sich die Autoren recht ausführlich widmen. Wer die Wiedertäufer waren und was das mit St. Lamberti zu tun hat, bleibt den jungen Stadtbesuchern nicht verborgen. In einem bunten Bilderbogen wird auf die Schreckensherrschaft der Wiedertäufer auch visuell eingegangen. Schon mal davon gehört, was ein Türmer ist? Auch das bleibt kein Geheimnis, wenn St. Lamberti, die Stadt- und Marktkirche Münsters, aufgesucht wird. Besucher von heute wissen wohl kaum, dass der Dichterfürst Goethe 1792 in der Stadt weilte und als steinerner Evangelist Lukas an der Lamberti-Kirche verewigt wurde. Auf den Spuren des bedeutenden Barockbaumeisters Johann Conrad Schlaun – dessen Biografie ist in einem farbig unterlegten Kasten nachzulesen – begeben wir uns, wenn wir von der Salzstraße zum Erbdrostenhof, zur Clemenskirche und zum Stadtmuseum sowie zur Stadtbücherei schlendern – so der Vorschlag der Autoren. Zur Geschichte Münsters gehört auch die der „Heulenden Kurve“, einer Straßenbahn, die ursprünglich in Münster verkehrte. Will man wissen, was ein Erbdroste ist, blättert man zum entsprechenden Kapitel. Hinter dem avantgardistischen Neubau der Stadtbücherei tummeln sich im Übrigen 50 kleine Gestalten – dank sei Tom Otterness aus New York. Unter den insgesamt neun Tourvorschlägen ist auch eine Tour zwischen Roggenmarkt und Schonhaus, wobei auch der Zwinger unterwegs aufgesucht wird. Zwischen Neubrücken- und Kreuztor hingegen stoßen Unternehmungslustige auf die Apostelkirche, bei deren Anblick man sich schon fragen muss, ob Kirchen einen Turm brauchen. In die Zeit vor dem Supermarkt entführt uns das Standbild des Kiepenkerls, der in der Kiepe seinen Kunden bestellte landwirtschaftliche Produkte lieferte. 25 Kilometer pro Tag, so ist im vorliegenden Stadtführer nachzulesen, legten die Kiepenkerle zurück. Verkaufswagen, die über Land fahren, gab es halt auch noch nicht. Dass sich die Autoren mit der Bierkultur in Münster befassen, ist eher nichts für junge Münsterbesucher, aber dafür umso mehr für deren Eltern, die bei Pinkus Müller einkehren. Durchs bunte Kuhviertel führt der Weg ebenso wie zu den Kultfiguren aus dem Münster-Krimi „Wilsberg“. Neugierig geworden? Na dann schnell den vorliegenden Stadtgeschichtenführer bestellen und einen Münsterbesuch organisieren! © fdp


Christian Steinhagen: Münster: Die großen Kriminalfälle, 2. Auflage / 216 Seiten, mit Fotos, kart., 14 x 22 cm, Münster 2012, ISBN 978-3-402-12753-7, Preis 16,80 EUR

Was sich hinter den Kriminalfällen unter Überschriften wie "Feuer, Galgen, Schwert", "Falscher Hase im Landesmuseum" oder "Der Griff in den Domschatz" verbirgt, erfährt der Leser, wenn er im vorliegenden Buch blättert. Dabei muss man nicht unbedingt jeden Fall lesen, sondern kann sich jeweils diejenigen Geschichten zum Verbrechen in Münster aussuchen, die bereits wegen ihrer Überschrift neugierig machen. Nicht jeder Fall ist so spektakulär wie die Entführung des Olympiareiters Hendrik Snoek, spannend sind die aufgeführten Fälle mit ihren jeweils eigenen Tätercharakteristiken ohne Zweifel. Das gilt für den Anschlag einer gewissen Zebedea Spitzbart auf ihre Nachbarin im Jahr 1586 genauso wie für den Mord, der eine rauschende krimiBallnacht zu einer Tragödie werden ließ. Beteiligt waren an der fatal endenden Ballnacht zwei Domherren, die dem Alkohol zu sehr zugesprochen hatten. Dass ein Muttersöhnchen aus Hildesheim während seiner Zeit in Münster den Verlockungen des Silbers nicht widerstehen konnte, führte nicht nur dazu, ein Verbrechen aufklären zu müssen, sondern auch dazu, dass es zwischen Münster und Hildesheim beinahe zu unschönen diplomatischen Verwicklungen gekommen wäre. Warum? Weil der Silberdieb, schon in seiner Heimatstadt kein unbescholtener Bürger, der Sohn eines angesehenen Ratsherren aus Hildesheim war. So beließ man es dabei, den Übeltäter an den Pranger zu stellen und ihn mit Prügel zu strafen. Auf eine Zwangstätowierung als Zeichen der Ausweisung verzichtete man aus Rücksicht auf die "feine Herkunft" des Delinquenten. Dass zwei Männer aus dem sogenannten Zwölfmännerhaus in ein Verbrechen verstrickt waren, erzählt uns der Autor ebenso wie die Geschichte des wegen Hochverrats verfolgten Juristen und Politikers Jodokus Temme, der am Oberlandesgericht Münster als Vizepräsident tätig war. Nur wenige Leser dürften wissen, dass Hermann Löns, der "Dichter der Lüneburger Heide", während seiner Studentenzeit in Münster mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Christian Steinhagen rollt den Fall des "Sohns des Pauliners" – Löns Vater war Lehrer am angesehenen Paulinum – für uns minutiös auf. Wir erfahren dank Steinhagen außerdem, dass ein Feuerteufel aus Gera in Münster sein Unwesen trieb und im Januar 1911 ein aufsehenerregender Prozess gegen eine Gruppe Fälscher stattfand. Dass die Sonnenmonstranz aus dem Domschatz einst im Mittelpunkt eines Kriminalfalles stand, gehört ebenso zur Stadtgeschichte Münsters wie der Fall eines 19-jährigen Balkonmonsters, der 1989 als Serienvergewaltiger in Münster unterwegs war. Nach der Haft verbringt der zur Tatzeit Heranwachsende nun weitere Jahre in Sicherungsverwahrung. All diese Fälle sind genauso spannend wie ein fiktiver Krimi und gehören zu den Schattenseiten der Friedensstadt am Aasee. © fdp


Klaus Kösters (Hg.): Anpassung | Überleben | Widerstand - Künstler im Nationalsozialismus, 272 Seiten, mit Abbildungen, Klappenbroschur, 21 x 25 cm, Münster 2012, ISBN 978-3-402-12924-1, Preis 19,80 EUR

Der Herausgeber dieser Veröffentlichung zu einer nahezu vergessenen Generation westfälischer Maler stellt uns in seinem einleitenden Beitrag die einzelnen Künstler und ihre Lebenswege vor. Dabei setzt er sich auch mit der Vorstellung auseinander, dass der Expressionismus ein Aufbruch in der Krise und ein Aufbruch aus der Mitte des konservativen, wilhelmischen Deutschlands war und welchen Einfluss der Expressionismus auf die Künstler Westfalens hatte. Dass mancher dieser Künstler wie der Grafiker Walter Steinecke den Schritt aus der "Kriegsgemeinschaft" zur nationalsozialistischen Karriere vollzog, verdeutlicht Kösters in seinen Ausführungen ebenso wie die anpassungTatsache, dass die in Farbexplosionen versinkende Moderne die Kunst einer Minderheit war, während sich die Mehrheit der bildenden Künstler in Besinnung auf den Begriff der Heimat in nostalgischer Verherrlichung von Romanik und Gotik gefiel. Ja, es gab in Westfalen auch fortschrittliche Künstler, die sich in Arbeiter- und Soldatenräten engagierten, so Magnus Zeller, oder aber wie Aloys Röhr und Eberhard Viegener ein Bekenntnis zum Expressionismus abgaben. Daneben existierte eine völkisch orientierte Heimatschutzbewegung, Boten eines Trends, der in der Kampagne der Nazis gegen sogenannte entartete Kunst endete. Zur entarteten Kunst – und darauf weist Kösters hin – zählten zum Beispiel Werke des Hagener Bildhauers Karel Niestrath. Dass es unter westfälischen Künstlern stramme Parteianhänger der NSDAP gab, "enthüllt" Kösters in dem einleitenden Katalogbeitrag gleichfalls. Zu nennen wäre in diesem Zusammenhang Carl Busch. Es gab zudem "Maler in Uniform" wie Wilhelm Renfordt. Das genaue Gegenteil stellte Karl Schwesig dar, der trotz Folter und Lagerhaft stets seiner "linken" Überzeugung treu blieb, auch in seinem künstlerischen Schaffen. Den überwiegenden Teil des Katalogs neben Monografiebeiträge zum Schaffen westfälischer Künstler ein, angefangen bei Ernst Bahn bis zu Magnus Zeller. Dabei schauen die Autoren der Abhandlungen genau auf die wechselvolle Biografie einiger und beleuchten auch das Nachkriegsschaffen der jeweiligen Künstler. Carl Baumann, ein Künstler mit Kontakten zur Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" wird ebenso vorgestellt wie der Bauhausschüler Fritz Levedag. Geschildert wird der Gesinnungswandel des ertaubten Malers Reinhard Alexander Hilker, der sich zu einem "Kämpfer für Adolf Hitler" entwickelte, getreu der Devise des Reichsbundes der Gehörlosen Deutschland. Der Leser erfährt außerdem von einem der besten Industriemaler des Ruhrgebiets, Friedrich F. Einhoff, und dessen Lebensweg als beamteter Lehrer, der selbstverständlich im Nationalsozialistischen Lehrerbund und in der NSDAP Mitglied war. Erstaunlich ist das Frühwerk des Künstlers, zu dem Frankfurter Stadtansichten und Industrielandschaften rund um die Zeche Auguste Victoria zählen. Wie schizophren das Leben im NS-Staat war, unterstreicht die Tatsache, dass Einhoff seine expressionistischen und sozialrealistischen Arbeiten hinter der Abtrennung im Schlafzimmer versteckte, wie Klaus Kösters in seinem Beitrag darlegt. Unabhängig von den jeweiligen Ausstellungen unter dem Titel "Anpassung, Überleben, Widerstand" besticht die Publikation durch die ungeschminkten "Enthüllungen" der Biografie und durch die zumeist farbigen Abbildungen der Arbeiten, die so ganz und gar nicht an Künstler im zweiten Glied denken lassen. © fdp


Ingo Plaschke (Hrsg.), Heike Waldor-Schäfer (Hrsg.), Elke Wiegmann (Hrsg.): Erlebnisführer Niederrhein - Genießen Wohlfühlen Mitmachen, Essen 2011, 136 Seiten, durchg. farb. Abb., ISBN: 978-3-8375-0139-1, Preis 9,95 €

niederrheinWer ein wenig über den Tellerrand des Münsterlandes hinaus schauen möchte, der begibt sich an den Niederrhein, um hier mit den Autorinnen zu genießen, träumen, erleben, wohlfühlen, spielen und gucken. Worauf in dem vorliegenden Erlebnisführer aufmerksam gemacht wird, ist das eher Außergewöhnliche. In keinem anderen Reiseführer findet man Kapitel wie "Loikum: Ist ja Dufte!", Hinweis auf den Land- und Bauerngarten des Ehepaars Stenkamp. Hier sucht man nach dem Exotischen vergebens, aber Pfingstrosen und Mohn sowie andere blühende Farbtupfer sind Balsam für die Seele. Schon einmal in einem Museum meditiert? Kein Problem, folgen Sie den Autorinnen in das Museum DKM nahe dem Duisburger Innenhafen. 5000 Exponate eröffnen die Sicht auf die Welt alter und neuer Kunst aus fünf Jahrtausenden. Kostbarkeiten der Han-Dynastie treffen auf Arbeiten von Lohn und Ai Weiwei sowie anderer international renommierter Künstler. Plane Spotting kann man am Flughafen Weeze betreiben und in der Volkssternwarte von Goch-Nierswalde eine Reise in die Galaxien unternehmen – auch das ist der Niederrhein. Wir werden zum Radeln wie in der Schweiz animiert, wenn wir nach Sonsbeck kommen, können im Landschaftspark in Duisburg auf Tauchgang gehen oder im Strandbad Xanten Südsee die Seele baumeln lassen, sind wir mal zwischen Kleve und Duisburg unterwegs. Selbst einen Abstecher nach Venlo und Nimwegen bieten uns die Autorinnen an. Na, dann schauen wir doch mal, was der Niederrhein so zu bieten hat. Mittels des vorliegenden Erlebnisführers wird dies gewiss eine kurzweilige Unternehmung. © fdp


Uli Auffermann: Münsterland - Parklandschaft zwischen Ruhrgebiet und Rheine

Wer das Münsterland bisher nur als „Dorado für Radler“ kannte, wird bei der Lektüre des vorliegenden Wanderführers feststellen, dass man die Cappenberger Höhen, die Dörenther Klippen oder den Altenberger Höhenrücken am besten auf Schusters Sohlen kennen lernt. Die beschriebenen Touren sind in zwei Kategorien unterteilt, in solche, die aufgrund ihrer Länge eine besondere Kondition voraussetzen und solche, die von überschaubarer Länge und gut markiert sind. Sieben Touren wie die Wanderung durchs Rekener Hügelland und von Capelle zum Schloss Nordkirchen gelten als anspruchsvolle Wanderungen. Bei derartigen Touren werden streckenweise auch Teile der vom Westfälischen Heimatbund gepflegten und mit X gekennzeichneten Hauptwanderwege benutzt. Neben einem Überblick über die Flora und Fauna sowie die Geschichte des Münsterlandes konzentriert sich Uli Auffermann auf die Streckenbeschreibungen, bei denen die Wanderzeit, das Höhenprofil, die Anreise mit dem Auto und/oder ÖPNV sowie Einkehrmöglichkeiten als Kurzinfos jeder Wanderbeschreibung vorangestellt sind. Das Schloss Cappenberg wird auf einer Wanderung ebenso angesteuert wie eine Meilerhütte auf einer Tour durch die Hohe Mark. Die Westruper Heide am Rande von Haltern durchstreift man auf einer Kurzwanderung von 1 ¾ Stunden. Weitgehend durch landwirtschaftliche Nutzfläche führt die Tour zum „Versailles des Münsterlandes“, dem Schloss Nordkirchen. Von der Burg Lüdinghausen führt uns der Autor des Wanderführers an den Dortmund-Ems-Kanal, gewiss auch eine lohnende Radtour, die man am Kanal entlang Richtung Münster fortsetzen könnte. Die beschriebenen Wandervorschläge beinhalten außerdem eine Tour vom Aasee in Münster zur Burg Hülshoff – auch diese Strecken können sicherlich bequem mit dem Rad bewältigt werden. In die Höhen der Baumberge ist der Wanderer von Havixbeck aus unterwegs. Schließlich wurden auch zwei Touren im Teutoburger Wald in den kompetent geschriebenen Wanderführer integriert.

Uli Auffermann: Münsterland - Parklandschaft zwischen Ruhrgebiet und Rheine

160 Seiten mit 60 Farbabbildungen, 50 Höhenprofile, 50 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, eine Übersichtskarte, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung, Bergverlag Rother, 1. Auflage 2010 EAN 9783763343805, ISBN 978-3-7633-4380-5, Preis 12,90 Euro

Das Münsterland mit Kindern


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