HOME   INHALT:NORDZYPERN  IMPRESSUM  HILFE

 

Die Karpaz-Halbinsel

Es sind nicht viele, die den bequemen Hotelstrand gegen das Abenteuer Karpaz eintauschen. Doch wer einmal die entlegene Halbinsel besucht hat - zumeist leider mit viel zu wenig Zeit im Gepäck - wird sich zu den Glücklichen zählen. Das freundliche Hügelland ist eine kleine Welt für sich, still, malerisch, alle Sinne berührend. Es scheint, als verharre hier die Zeit, pausiere der rasende Puls der Gegenwart.
Nirgendwo sonst in Zypern erlebt man so grandiose Sonnenuntergänge, sind die Sandstrände so weitläufig und menschenleer, birgt die Erde mehr verborgene Schätze und wo sonst gibt es im Frühjahr so üppige Blumenwiesen? Wem der Sinn nach Ruhe steht, wer die Natur erfahren will, das Wandern liebt und gerne den Spuren der Geschichte folgt, dabei auf den gewohnten Hotelkomfort verzichten kann, dem sei der Karpaz als eines der letzten urwüchsigen Refugien am Mittelmeer empfohlen.

Karpaz

Die letzten Ausläufer der grandiosen Gebirgskette, die das nördliche Ufer Zyperns so ausdauernd begleitet, lösen sich am Eingang zur Karpaz-Halbinsel auf. Nur mäßig hohe, oft dicht bewaldete Buckel, kleine begrünte Hochflächen und steilwandige Felsplateaus prägen nun das Landschaftsbild. Darin eingebettet finden sich vereinzelt weite Ebenen im Wechsel mit kleinen Senken oder engen Tälern, die sich zum Meer hin öffnen. Wo die fruchtbare, rotbraune Karpazerde fehlt, tritt blendend weißer Kalkstein oder brauner Sandstein an die Oberfläche. Und das Meer ist ohnehin immer in Sicht - welcher andere Inselteil könnte dem Auge mehr Abwechslung bieten?

 

weiter