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Die Karpaz-Halbinsel
Es sind nicht viele, die den bequemen Hotelstrand gegen das Abenteuer
Karpaz eintauschen. Doch wer einmal die entlegene Halbinsel besucht
hat - zumeist leider mit viel zu wenig Zeit im Gepäck - wird sich
zu den Glücklichen zählen. Das freundliche Hügelland
ist eine kleine Welt für sich, still, malerisch, alle Sinne berührend.
Es scheint, als verharre hier die Zeit, pausiere der rasende Puls
der Gegenwart.
Die letzten Ausläufer der grandiosen Gebirgskette, die das nördliche
Ufer Zyperns so ausdauernd begleitet, lösen sich am Eingang zur
Karpaz-Halbinsel auf. Nur mäßig hohe, oft dicht bewaldete
Buckel, kleine begrünte Hochflächen und steilwandige Felsplateaus
prägen nun das Landschaftsbild. Darin eingebettet finden sich
vereinzelt weite Ebenen im Wechsel mit kleinen Senken oder engen Tälern,
die sich zum Meer hin öffnen. Wo die fruchtbare, rotbraune Karpazerde
fehlt, tritt blendend weißer Kalkstein oder brauner Sandstein
an die Oberfläche. Und das Meer ist ohnehin immer in Sicht - welcher
andere Inselteil könnte dem Auge mehr Abwechslung bieten? |
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