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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 23.08.16

News aus der Tourismus-branche

 

News vom 23.08.16
Rothenburg ob der Tauber: mit dem Schwert oder festem Glauben / Oktober: Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte / Südfrankreich: Montauban zeigt Antoine Bourdelle / Auf Entdeckungstour im „Inga Lindström-Land“ / Sehnsuchtsort Kanada /

News vom 16.08.16
Barrierefrei und umweltfreundlich: Donaudurchbruch und das Altmühtal / Landshuter Höhenwanderweg um zweite Route erweitert  / Lama Trekking im Südtessin – mit Tieren durch die Natur wandern / Südfrankreich: CANAL DES DEUX MERS PER RAD / Dominikanische Republik: Nationalpark Los Haitises /

News vom 09.08.16
Eröffnung des Ziplineparks Elmstein-Iggelbach / Grenzenloses Wandern im Naturpark Oberer Bayerischer Wald / Natürlich schlemmen in der Bio-Modellregion Steinwald / Süden Frankreichs: Sternennacht auf dem Pic du Midi / Linz: Genuss an der Donau /

News vom 02.08.16
Vulkanismus und wandern im Nationalpark Eifel und den Naturparken / Burg Falkenberg im Waldnaabtal / Künstlerort Kallmünz: Geschichte und Geschichten rund um den Schlossberg / Kulinarisches Schaufenster in Zwiesel / Frankreich: erste Reiter-Route Europas / Campingplatzführer für Kroatien und die Balkanländer /

 

News vom 23.08.16

Rothenburg ob der Tauber: mit dem Schwert oder festem Glauben

Bis 31. Dezember 2018 richtet die Sonderausstellung „Mit dem Schwert oder festem Glauben – Luther und die Hexen“ im „Mittelalterlichen Kriminalmuseum“ den Fokus auf die Geschichte des Hexenglaubens und betrachtet in diesem Kontext Martin Luther und seine diesbezüglichen Stellungnahmen. Geschichtlich gesehen war Rothenburg ob der Tauber schon früh mit der Reformation eng verbunden. Sie lag günstig am Knotenpunkt großer Handels- und Pilgerwege, über die auch bedeutende Akteure dieser Zeit des Umbruchs in die ehemals freie Reichsstadt kamen. Junge Rothenburger studierten in Wittenberg bei Luther und Melanchthon und brachten neue Ideen und Mitstreiter mit nach Hause. Die unruhigen Zeiten des Bauernkriegs 1525 bereiteten ersten Reformationsbestrebungen dort ein vorläufiges Ende, erst knapp 20 Jahre später wurde eine neue Kirchenordnung eingeführt. In Rothenburg ob der Tauber wirkten einige der bedeutendsten Reformatoren: Andreas Bodenstein fand hier Zuflucht, Primoz Trubar – der „Luther Sloweniens“ – predigte in der Spitalkirche und der Theologe Jakob Andreä erarbeitete Rothenburgs neue Kirchenordnung.

Weitere Informationen: www.tourismus.rothenburg.de


Oktober: Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte

Bei den Gutsküchenwochen in der Mecklenburgischen Seenplatte, die im Oktober veranstaltet werden, locken Gutshäuser mit Regionalem und Feinem aus ihren Küchen. Jedes Gutshaus präsentiert ein eigens für die Gutsküchenwochen kreiertes Menü. Ob Müritz-Zander, Spanferkel, Rehrücken oder Wildkräuter in unterschiedlichsten Variationen – es werden Freuden für jeden Gaumen geboten. Zudem haben viele Schlossherren Arrangements gestrickt – so können sich Gäste nach den Veranstaltungen auch herrschaftlich betten.

Weitere Informationen: www.mecklenburgische-schweiz.com, www.mecklenburgische-seenplatte.de


Südfrankreich: Montauban zeigt Antoine Bourdelle

Einem Sohn der Stadt Montauban wird in diesem Sommer eine große Ausstellung gewidmet. In Zusammenarbeit mit dem BourdelleMuseum zeigt sie einen noch unbekannten Aspekt des Bildhauers Antoine Bourdelle, dessen großes Interesse für die Fotografie bisher unbeachtet blieb. Bourdelle widmete sich der Fotografie seit seiner frühen Jugend, zweifellos unter Einfluss seines ersten Meisters in Montauban, dem Fotograf und ehemaligen Kurator des Ingres-Museums, Achille Bouis. Eine umfassende Sammlung von Negativen wird geschützt im Bourdelle-Museum verwahrt. Sie enthüllt den Sinn des Künstlers für die Inszenierung und das Spiel von Licht und Schatten. In diesem Zusammenhang ist die Serie der Gipsabdrücke des Krieger-Denkmales für die Toten von 1870 in Montauban als spektakulär zu bezeichnen. Das Bourdelle-Museum arbeitet mit dem Ingres-Museum zusammen, um die großartigen und speziell dafür restaurierten Abzüge bis November 2016 vorzustellen.

Weitere Informationen: www.museeingres.montauban.com


Auf Entdeckungstour im „Inga Lindström-Land“

Seit mehr als zehn Jahren liefert das ZDF TV-Filme unter dem „Inga Lindström“-Label – bislang wurden über 60 dieser Filme produziert. Die Schauspieler wechseln, doch die Region Sörmland spielt mit ihrer sommerlichen Traumlandschaft aus blauen Seen, grünen Wäldern und roten Schweden-Häuschen fast immer eine Hauptrolle. Die so genannte „Countryside von Stockholm“ beginnt südlich der schwedischen Hauptstadt und liegt zwischen Ostsee und Mälaren. Die Region ist bekannt und beliebt für ihre mehr als 400 Seen und ebenso viele historische Schlösser und Herrenhöfe, pittoreske Kleinstädte und Schäreninseln. Ein Highlight ist das Schloss Gripsholm in Mariefred, über das Kurt Tucholsky seinen gleichnamigen Roman schrieb. Viele Urlauber aus Deutschland begeben sich in Sörmland aber zunehmend auch auf Spurensuche nach den Inga-Lindström-Drehorten, u. a. in den malerischen Kleinstädten Mariefred, Trosa, Nyköping und im Naturreservat Stendörren. Hinweise zu einer ganzen Reihe weiterer öffentlich zugänglicher Drehorte finden Fans unter www.ingalindstrom.com. Dazu zählt z. B. das kleine Barockschloss Öster Malma, in dem man heute herrschaftlich wohnen und schlemmen kann (http://jagareforbundet.se/de/oster-malma1/). Für Naschkatzen definitiv einen Abstecher wert ist das Schloss Taxinge am See Mälaren – das Schlosscafé ist berühmt für sein riesiges Kuchenbüffet (www.taxingeslott.se). Der regionale Wanderweg Sörmlandsleden hat etwa 1.000 Wanderkilometer zu bieten. Praktischerweise führt er auch direkt am Flughafen Stockholm-Skavsta in Nyköping vorbei und befindet sich somit mitten im Inga Lindström-Land. Die kostenlose VisitSörmland-App (in Englisch verfügbar) bietet interessierten Urlaubern viele Infos zu weiteren Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

Weitere Informationen: www.visitsormland.com/en.


Sehnsuchtsort Kanada

Kanada steckt im Vorfreude-Fieber. Nächstes Jahr feiert das Ahornland 150 Jahre Unabhängigkeit. Doch schon in diesem Jahr wird sich in allen Ecken auf die 1.5.0-Feier eingestimmt – mit Ausstellungen, Action und Abenteuer. Wie wäre es mit einer Nacht im Leuchtturm im Eismeer oder in einer schicken Fischerhütte in den Klippen der Brandung? Oder Schnorcheln mit Belugawalen? Der Wechselkurs für den kanadischen Dollar dümpelt auf einem absoluten Zehnjahrestief. Worauf also noch warten? Eine Nacht im Eismeer. Nein, nicht auf einer Scholle. Sondern auf der kleinen neufundländischen Insel Quirpon. Denn hier steht das Lighthouse Inn. Der vollständig restaurierte Leuchtturm aus dem Jahr 1922 bietet zehn moderne Zimmer und einen direkten Blick auf die Brandung: auf schneeweiße Eisberge und majestätisch vorbeiziehende Wale. Zu den brandneuen Signature Experiences 2016 gehört auch das Fogo Island Inn. Das architektonische Meisterwerk ist, wie die alten Fischerhäuschen, auf Stelzen direkt in die Felsen gebaut und eröffnet so einen spektakulären Ausblick auf die See. Wer das pulsierende Leben liebt und einen edlen Tropfen schätzt, der ist auf der „Schnaps trifft Politik“-Tour durch das Destillerie-Viertel in Toronto goldrichtig. Auf der einstündigen Tour erfahren Besucher alles über die bedeutende Rolle, die der Alkohol in Kanadas Wirtschaftsgeschichte gespielt hat, lernen die Legende des Whiskey-Magnaten Harry Hatch kennen und die turbulenten Jahre der Prohibition. Action, Adrenalin, Abenteuer gefällig?. Wie wär’s mit einem Spaziergang von Berg zu Berg, nur über eine aus Seilen geknüpfte Hängebrücke? Beim Kletter-Adventure Via Ferrata besteigen Mutige mit einem Guide an ihrer Seite schwindelerregende Höhen in Albertas Mount Norquay. Gesichert mit Seil und Helm geht es auf 30 Meter langen Hängebrücken über atemberaubende Schluchten, den unvergleichlichen Ausblick über den Banff-Nationalpark gibt’s inklusive. – Neu in diesem Jahr lockt auch die Wapta Falls Wild & Scenic Tour: Auf einem Stand-up-Paddleboard fahren Abenteurer den Rocky Mountain River hinunter und werden Zeugen der Schönheit und der Urgewalten der Natur - entlang jahrhundertealter Routen über die Gewässer des Yoho Nationalparks in British Columbia, vorbei an Felsen, Wasserfällen und Wäldern. Ready to go?

Weitere Informationen: www.kanada-entdecker.de!

 

News vom 16.08.16

Barrierefrei und umweltfreundlich: Donaudurchbruch und das Altmühtal

Eine Schifffahrt auf Donau und Altmühl im Bayerischen Jura ist ein unvergessliches Erlebnis, wirkt die spektakuläre Landschaft wie die Donauenge bei Kelheim doch am besten wenn vom Wasser aus betrachtet. Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Weltenburg, die Wittelsbacherstadt Kelheim und der Luftkurort Riedenburg ziehen gemächlich an einem vorüber. Weiterhin gehören der Markt Essing mit einer der längsten Holzbrücken Europas und die majestätisch auf den Felsen gelegene Burg Prunn zu den schönsten Aussichten während einer gemütlichen Schifffahrt. Die Personenschifffahrt Stadler hat ihre Flotte um ein neues Schiff erweitert. Die MS Kelheim ist barrierefrei, ein stufenloser Einstieg, breite Gänge sowie ein Personenaufzug vom Hauptdeck zum Oberdeck kommen den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Fahrgäste entgegen. Das neue Schiff ist darüber hinaus besonderes energieeffizient. Es verfügt über einen strömungsoptimierten Schiffsrumpf, der für eine geringere Wellenbildung sorgt. Zudem kommen geräuscharme, verbrauchsoptimierte Motoren zum Einsatz.

Fahrpläne, Informationen und Preise: www.personenschifffahrt-stadler.de


Landshuter Höhenwanderweg um zweite Route erweitert

Der rund 18 Kilometer lange Landshuter Höhenwanderweg zwischen Buch am Erlbach und Landshut folgt dem reizvollen Isartal und lenkt den Blick der Wanderer immer wieder auf landschaftliche, geschichtliche und kulturelle Besonderheiten. Ihn gibt es seit drei Jahren. Nun gibt es eine zweite Route, die sich auf 30 Kilometern durch die Stadt Landshut, auf dem Höhenrücken entlang der Isar bis zur Landkreisgrenze bei Hüttenkofen im Gemeindegebiet Niederaichbach schlängelt. Die Herzogstadt versprüht mittelalterlichen Charme und fasziniert mit Bauten wie der Burg Trausnitz, der Basilika St. Martin, dem Skulpturenmuseum und den Herzoglichen Gärten. Vielfältige Natur sowie wunderschöne Ausblicke in das Isartal und auf das niederbayerische Hügelland prägen den restlichen Wegverlauf. Die Hauptroute lässt sich mit sieben Rundwegen sowie dem ersten Teil des Landshuter Höhenwanderwegs kombinieren.

Eine kostenlose Wanderkarte ist erhältlich über das Landratsamt Landshut, Büro für Tourismus, Veldener Str. 15, 84036 Landshut, Tel. 0871 408-1840, Fax 0871 408-161840, www.landkreis-landshut.de.


Lama Trekking im Südtessin – mit Tieren durch die Natur wandern

Wandern mit Tieren erfreut sich im Tessin wachsender Beliebtheit. Vor allem Kinder sind begeistert und lassen sich so spielerisch zum Wandern motivieren. Die vierbeinigen Begleiter gehen gefügig am Zügel und lassen sich unterwegs gerne durch das weiche Fell streicheln. Dadurch können die Kinder die Gutmütigkeit der Lamas erleben und das Verhalten der Tiere, welche die eigentliche Attraktion dieser Trekking-Tour sind, kennenlernen. Buchbar sind diese besonderen Erlebnistouren in verschiedenen Regionen des Tessins. So beispielsweise bei Hanspeter Frei im sonnigen Malcantone. Wer will, kann hier nach der Tour auch etwas über die Lama-Aufzucht lernen, bei der Hofarbeit helfen und auch auf der Lama-Farm "Casa Gisoretta" im Heu, im mitgebrachten Zelt oder im Massenlager übernachten. Die Übernachtung ist buchbar inklusive Frühstück, Halb-Pension oder Voll-Pension zum Preis ab 25 Schweizer Franken für Erwachsene und 15 Schweizer Franken für Kinder.

Weitere Infos:www.ticino.ch


Südfrankreich: CANAL DES DEUX MERS PER RAD

Der Radweg « Voie verte du Canal des Deux Mers » gehört zu den schönsten und gemütlichsten Fahrrad-Strecken in Midi-Pyrenäen. Er ist die Fortsetzung des Radwegs am Canal du Midi und führt entlang des Garonne-Seitenkanals. Auf 145 km durchquert diese schattige Fahrrad-Route Midi-Pyrenäen auf ehemaligen Treidelpfaden. Sie ist eine gute Gelegenheit das Werk von Pierre-Paul Riquet zu bewundern, der im 16. Jahrhundert den Bau des Wasserweges vom Mittelmeer bis zum Atlantik plante und der heute zum UNESCO-Welterbe gehört. Um unbeschwerter am Canal du Midi zu reisen können Radfahrer und Wanderer den Gepäcktransfer von Bagafrance in Anspruch nehmen. Geboten wird dieser Service zwischen Toulouse und Sète von Mai bis September an sieben Tagen in der Woche. Außerdem besteht die Möglichkeit für einen Fahrrad-Transport. Auch die Reiseagentur La Rebenne, spezialisiert auf Radurlaub, übernimmt Gepäck- und Fahrrad-Transporte.

Weitere Informationen: http://www.larebenne.com/, http://www.tourism-midi-pyrenees.co.uk/voie-verte-du-canal-du-midi/toulouse/tabid/4247/offreid/d9867b50-6d5b-48b9-8f52-8d0ab45b6927/itineraire.aspx, http://bagafrance.com/


Dominikanische Republik: Nationalpark Los Haitises

Im 208 Quadratkilometer großen Nationalpark Los Haitises in der Bucht von Samaná findet der Besucher eine Fülle kleiner Süßwasserflüsse und Mangrovenwälder, die in eine Korallenlandschaft münden, glasklare Lagunen und sogar Tropfsteinhöhlen. Pelikane und andere seltene, tropische Vögel, wie zum Beispiel der Fregattvogel, lassen sich hier beobachten. Neben interessanten Geschichten über die Zeit, als die Höhlen Piraten als Unterschlupf dienten, bekommen Reisende hier ein Gefühl dafür, wie die Vegetation auf der Insel zu Zeiten von Kolumbus ausgesehen haben muss. Ein spektakulärer Ausflug zur Höhle „Fun Fun“ startet in der Lodge „Rancho Capote“. Die Teilnehmer werden mit Regen-Overalls, Gummistiefeln, Helmen mit Stirnlampe und Klettergurten ausgestattet. So ausgerüstet geht es auf Pferderücken eine halbe Stunde lang bis tief in den Dschungel hinein. Es folgt eine 40-minütige Wanderung durch den feuchten Regenwald, während ein Guide die Flora und Fauna erklärt. Angekommen an der Höhle lassen sich die Teilnehmer angegurtet in einen 18 Meter tiefen Felsspalt hinab, der den Eingang zur Höhle Fun Fun bildet. Tief unter der Erde gibt es gewaltige Tunnel zu entdecken, Stalaktiten und Stalagmiten säumen den Weg, ein unterirdischer Fluss, der durchschwommen werden will sowie zahlreiche Fledermäuse sorgen für kleine Mutproben. Am Ende der Höhle angekommen, kehren die Teilnehmer in nur zehn Minuten Pferderitt zur Rancho Capote zurück. Dort warten ein kreolisches Mittagessen und erfrischende Getränke.

Weitere Informationen
: www.cuevafunfun.net

 

News vom 09.08.16

Eröffnung des Ziplineparks Elmstein-Iggelbach

Jenen Outdoor-Begeisterten, die sich immer gefragt haben, warum in Kletterwäldern und Hochseilgärten so wenige der spannenden Seilbahnstrecken, der sogenannten Ziplines, zu finden sind, könnte man eine lange Geschichte erzählen: Über Topografie, Gefälle, Seillängen und vieles mehr. Die gute Nachricht für Zipline-Fans ist aber ganz kurz: Im Pfälzerwald gibt es den Ziplinepark Elmstein. Dort kann man sich auf ein atemberaubendes Naturerlebnis freuen: Dabei erlebt man den Wald aus einer Perspektive, wie sie sonst nur Vögel haben. Doppelt gesichert ist man von Baum zu Baum unterwegs, mal rasant, mal beschaulich. Dazwischen gibt es Absprünge, die schon ein bisschen Überwindung verlangen. Ein ausgebildeter Sicherheitstrainer ist immer da, wenn es Fragen gibt oder ein bisschen Mut zugesprochen werden soll. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Infos: info(at)zipline-elmstein.de, www.zipline-elmstein.de


Grenzenloses Wandern im Naturpark Oberer Bayerischer Wald

Das Gefühl von absoluter Freiheit in einer abwechslungsreichen Bergwaldwelt, die von den Flusstälern der Schwarzach, der Chamb und des Regens geprägt wird, lässt sie nicht mehr los – die Wanderer im Oberen Bayerischen Wald. Pure Lust am Wandern bietet das Wegenetz in der Waldgebirgslandschaft um die Berge Arber, Osser, Gibacht, Voithenberg, Schwarzwihrberg, Hohenbogen und Kaitersberg mit der Felsenwelt der einzigartigen Rauchröhren. Allein der Qualitätswanderweg Goldsteig durchstreift diese nördlichste Region des Bayerischen Waldes auf über 100 Kilometern und bietet den Wanderern unvergessliche Ausblicke. Wer will, kann in Furth im Wald starten und überquert auf seiner Wanderung bis zum Großen Arber, dem König des Bayerischen Waldes, stolze zehn Tausender. Aber auch Fernwanderer kommen im Oberen Bayerischen Wald keineswegs zu kurz. Sie tummeln sich auf dem Pandurensteig, benannt nach dem berühmt-berüchtigten Offizier Trenck der Pandur, auf dem Gläsernen Steig, dem Baierweg, einem historischen Handelsweg nach Böhmen, oder auf dem ostbayerischen Jakobsweg. Viele Touren können als Pauschalangebot mit oder ohne Gepäcktransfer gebucht werden, wie die zweitägige Baierweg-Schmankerl-Tour von Bad Kötzting über Rimbach nach Neukirchen b. Hl. Blut. In dem Arrangement zum Preis von ab 175 Euro pro Person sind enthalten: drei Übernachtungen mit Abendessen und Frühstück, Gepäcktransfer und weitere Extras.

Weitere Informationen und Angebote: Landratsamt Cham, Tourist-Information, Rachelstraße 6, 93413 Cham, Tel. 09971 78-430, www.bayerischer-wald.org.


Natürlich schlemmen in der Bio-Modellregion Steinwald

Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemittel, genügend Freiraum für die Tiere, keine Gentechnik und regelmäßige Kontrollen: Für eine solche nachhaltige und umweltschonende Erzeugung von Lebensmitteln setzt sich die Steinwald-Allianz im Oberpfälzer Wald ein. Der sinnliche Gärtner-Montag, der gegrillte Wild-Dienstag, der bewanderte Kräuter-Mittwoch und der höfliche Bauern-Donnerstag – an den vier Wochentagen können Interessierte hinter die Kulissen ausgewählter Bio-Betriebe blicken und sich dabei kulinarisch überraschen lassen: dienstags grillt man mitten im Wald zusammen mit dem Jäger frisch erlegtes Wildfleisch. Aufgetischt werden dazu allerhand wissenswerte Informationen zum Thema Wild und Wald. Am Donnerstag geht’s zu einem Demeter zertifizierten Hof mit Gemüse-, Kartoffel- und Getreideanbau sowie Geflügel, Schafen und Rindern einer uralten Rasse. Am Quad-Freitag erkundet man bei einer geführten Quad-Tour die ursprüngliche Landschaft und die Bio-Höhepunkte im östlichen Steinwald. Die zweieinhalbstündige Fahrt führt auf Forst- und Feldwegen durch das Land der 1000 Teiche sowie über eine Bergrennstrecke durch den Naturpark Steinwald.

Weitere Informationen: www.steinwald-allianz.de.

Süden Frankreichs: Sternennacht auf dem Pic du Midi

Schon die Auffahrt ist ein Erlebnis. Der fast 3 000 m hohe Gipfel des Pic du Midi ist mit einer spektakulären Fahrt in einer Kabinenbahn erreichbar!An der Gipfelstation bietet sich das großartige Panorama der Pyrenäenkette. Das seit dem 19. Jahrhundert unveränderte Interesse der Astronomen an dieser Stätte wird hier durchaus verständlich. Die Bauarbeiten für die Sternwarte begannen 1870 und seither geben sich die Wissenschaftler für Forschungsarbeiten an diesem einmaligen Ort die Tür in die Hand. Im Rahmen der Vorbereitung der Apollo-Mission fnanzierte die Nasa 1963 ein Teleskop für präzise Mondaufnahmen. Von dieser Ausstattung proftieren heute die Besucher des höchsten Museumsbereiches in Europa. Es vermittelt einen Eindruck über diese Etappe der Weltraumeroberung und ermöglicht großartige Sonnen- und Sterne-Beobachtungen. Auf dem Pic du Midi, der das Label « Internationaler Sternenpark » erhielt, werden Astronomie-Abende (April bis Oktober, jeweils 17bis 23.30 Uhr) veranstaltet. Zum Programm gehören die Besichtigung des Museums, ein Abendessen im Gipfelrestaurant, das Erlebnis eines Sonnenuntergangs hinter der Pyrenäenkette und die Beobachtung der Sterne.

Weitere Informationen: picdumidi.com


Linz: Genuss an der Donau

In herzlicher Atmosphäre regionale Spezialitäten genießen – die Donauwirtinnen in Linz laden ein.Die Gerichte, aber auch die Einrichtung und Dekoration des Gasthauses „Donauwirtinnen“ im Linzer Stadtteil Alt-Urfahr tragen die persönliche Handschrift der Gastgeberinnen Julia Oswald und Tanja Obernberger. Sie kombinieren den Charme einer gemütlichen Bauernstube mit zeitgenössischem Design und schaffen ein stimmiges Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Auf der Speisekarte stehen Gerichte aus regionalen Zutaten, wie beispielsweise Schafkäse, gekochter Kavalierspitz vom Mühlviertler Weiderind mit Wurzelwerk und Joghurt-Sauerrahm-Törtchen auf Schoko-Biskuit. Auch mit dem herzhaften Flammkuchen hat sich das Gasthaus bereits einen Namen gemacht. Die Donauwirtinnen laden von Dienstag bis Samstag von 11:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr zum Besuch ein.

Weitere Informationen: www.diedonauwirtinnen.at

 

News vom 02.08.16

Vulkanismus und wandern im Nationalpark Eifel und den Naturparken

Feuer, Wasser, Luft und Erde – kaum eine andere Region in Deutschland ist so von den Elementen geprägt, wie die Eifel. Das Landschaftsbild spiegelt die geologische Entwicklung von Jahrmillionen wider: Von Flüssen durchzogene Täler, erloschene Vulkankegel, vermoorte Trockenmaare, bizarre Felsformationen und aufgeschichtete Höhenzüge. Ein Krachen in der Luft, ein Grummeln in der Erde, ein Vulkanausbruch steht unmittelbar bevor. 13.000 Jahre ist es erst her, dass sich in der Vulkaneifel heiße Lavaströme ihren Weg ins Tal bahnten und glühende Gesteinsbrocken gen Himmel geschleudert wurden. Bei Wanderungen über die Vulkaneifel-Pfade erzählen Gästeführer vom Kampf der Elemente und lassen die Vergangenheit lebendig werden. Im Rahmen der „Sonntagsreihe“ werden sonntags von Mai bis Oktober um 11:00 Uhr Führungen zu den vulkanischen Seen der Eifel angeboten. Termine und Ansprechpartner für die geführten Wanderungen gibt es unter www.geopark-vulkaneifel.de.

Weitere Infos: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel.: +49 (0)6551/9656-0, Fax: +49 (0)6551/9656-96, www.eifel.info


Burg Falkenberg im Waldnaabtal

Bis in die Neuzeit reicht die wahrlich bewegte Geschichte der Burg Falkenberg bei Tirschenreuth. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das 12. Jahrhundert zurück, doch vieles deutet darauf hin, dass sie bereits vor 900 erbaut wurde. Den Angriffen der Hussiten hat das Bauwerk Stand gehalten, doch kurz vor dem Ende des 30-jährigen Krieges wurde es erobert und verfiel. Dass sich die Burg Falkenberg heute in einem hervorragenden Zustand befindet, ist dem preußischen Adeligen Friedrich Werner Graf von der Schulenburg zu verdanken, der hier seinen Lebensabend verbringen wollte. In den Jahren 1936 bis 1939 baute er die Anlage auf, doch in den Genuss seines Alterssitzes sollte er nie kommen. Als Mitverschwörer des 20. Juli 1944 wurde Graf von der Schulenburg von den Nazis ermordet. Seit 2009 befindet sich die Burg im Besitz des Marktes Falkenberg und beherbergt neben einem Museum auch ein Hotel mit acht individuell eingerichteten Doppelzimmern und einem herrlichen Ausblick über das Waldnaabtal.

Weitere Infos und Termine: www.burg-falkenberg.bayern


Künstlerort Kallmünz: Geschichte und Geschichten rund um den Schlossberg

Am Zusammenfluss von Vils und Naab liegt Kallmünz. Gabriele Münter und Wassily Kandinsky sind unter jenen Künstlern, die dem mittelalterlichen Charme, mit dem der kleine Ort im Bayerischen Jura seine Besucher seit jeher betört, erlegen sind. Enge Gassen, Treppen, Terrassen, herausgeputzte Häuser und idyllische Innenhöfe prägen den kleinen Markt im Naabtal bei Regensburg, den viele zu den romantischsten Orten der Oberpfalz zählen. Im Hintergrund ragt der Schlossberg steil empor, dessen Spitze eine Burgruine schmückt. Architektonische Besonderheiten deuten darauf hin, dass die Burganlage im 13. Jahrhundert erbaut wurde. In den darauf folgenden Jahrhunderten befand sie sich in den Händen der Wittelsbacher, des Kaisers Ludwig dem Bayern, des Landgrafen von Thüringen und des Landgrafen von Hessen. Schließlich wurde sie im 30-jährigen Krieg von den Schweden eingenommen und zerstört. Bei Führungen mit der Burgfrau werden Geschichte und Geschichten rund um den Schlossberg wieder lebendig. Die Zeitreise führt zurück ins Jahr 1641 und darüber hinaus, zu den Kelten, die hier lange vor dem Bau der Burg eine ausgedehnte Anlage errichtet hatten.

Weitere Informationen: Tourismusbüro Kallmünz, Marktplatz 1, 93183 Kallmünz, Tel. 09473 7179999. www.urlaub-in-kallmuenz.de


Kulinarisches Schaufenster in Zwiesel

Nicht zum Gucken, sondern zum Probieren lädt das neu eröffnete Kulinarische Schaufenster in Zwiesel seine Besucher ein. Hausgemachte Spezialitäten aus regionalen Zutaten, echte Bayernwald-Schmankerl eben, verwöhnen den Gaumen und werben für einen Genussurlaub im Bayerischen Wald, wo die Menschen seit jeher nachhaltig mit vorhandenen Lebensmittelressourcen wirtschaften. Das Obst für Marmelade und Säfte holen sie aus dem Garten, den Fisch aus heimischen Gewässern und das Wild aus dem Wald. In liebevoller Handarbeit backen sie Brot und rühren Butter, stellen Wurst und Kräuterliköre her. Im Kulinarischen Schaufenster reicht die Produktpalette von Deftigem wie Geselchtem, Wildsalami, geräucherter Forelle, Ziegenkäse, Kräutersalz, Butter und Bauernbrot über Bayernwaldpralinen, Waldhonig und Marmelade bis hin zu Säften, Bier in allen Variationen sowie einer exquisiten Auswahl von Hochprozentigem. Alle ausgestellten Spezialitäten kann man im Schmankerl-Imbiss kosten und natürlich auch kaufen, in der umweltfreundlichen Schmankerl-Tüte oder im liebevoll dekorierten Geschenkkorb. Das Kulinarische Schaufenster ist montags bis freitags zwischen 10 Uhr und 18 Uhr geöffnet, samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr.

Weitere Informationen
: Info-Zentrum 1, 94227 Zwiesel, Tel. 09922 8698810, www.regionale-schmankerl.de


Frankreich: erste Reiter-Route Europas

Was Wanderern und Radfahrern recht ist, ist Reitern billig. Diesem Sprichwort zufolge wird nun die erste europäische Reiter-Route eingerichtet. Längst gibt es Fernwanderwege, darunter die bekannten Jakobswege nach Compostela, die Wanderer ganz durch Europa führen. Radfahrer können auf den zahlreichen Eurovelo-Routen kreuz und quer durch die europäischen Länder radeln. Ende 2016 soll nun der erste grenzüberschreitende Fernreitweg eingeweiht werden. Kein Geringerer als der berühmte Musketier D'Artagnan, der für König Louis XIV. durch Europa ritt, ist namensgebend für diese Reiterroute, die letztlich sechs europäische Länder verbinden wird. Start oder Ziel der "Route Européenne d’Artagnan" ist demzufolge Lupiac im Departement Gers, dem Geburtsort des heldenhaften Gascogners. Der Fernreitweg führt bis Maastricht in den Niederlanden, wo D'Artagnan 1673 starb.

Weitere Informationen: www.tourismus-midi-pyrenees.de


Campingplatzführer für Kroatien und die Balkanländer

Im neuen 278 Seiten starken Camping- und Reiseführer sind mit 347 Campingplätzen nahezu alle Betriebe der Länder Kroatien, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien gelistet. Neu und derzeit einzigartig ist die Beurteilung der Plätze, die auf Basis von 7.162 geprüften Gästebewertungen erfolgt. Neben den allgemeinen Informationen sind Gästebewertungen in den Kategorien Ruhe, Lage, Sanitär, Sauberkeit, Infrastruktur und weiteren Ausstattungen angeführt. Als Preisvergleich dienen die Preise zur Haupt- und Nebensaison. Im Reiseführer inkludiert sind 21 Landkarten auf denen alle Campingplätze eingetragen sind. 21 Regionenbeschreibungen geben einen guten Überblick zu den jeweiligen Camping-Landschaften. Bestellung: www.camping.info/buch