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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 14.02.2017

News aus der Tourismus-branche

 

News vom 14.02.17
Der etwas andere Schnee-Spaziergang in Bayern / Fränkische Weihnachten bis in den März / Evangelisches Augustinerkloster in Erfurt / Jüdische Erbe im Centro de Portugal / Alberta: Castle Mountain /

News vom 07.02.17
Die schönsten Wege durch die Winterlandschaft Frankens / Winter-Wolf-Trekking in den West-Karpaten / Die „Schatzkammer Liechtenstein“ in Vaduz / Karibische Träume mit dem SeaDream Yacht Club / Naturerlebnisse in Westaustralien /

News vom 31.01.17
Neues Indoor-Angebot am Feldberg / Winterliche Allgäuer Alpen / Schweden: Auf zu den Wurzeln des klassischen „Falunrot“ / Walliser Köstlichkeiten wie zu Großvaters Zeiten / Bangkok nicht nur für Feinschmecker /

News vom 24.01.17
Pilgern in Östergötland: der Birgittaweg / Südtirol: Bestes vom Bauernhof / Schweiz: Rent a Ski Instructor / Österreich: Kochen mit Verantwortung / Südafrika: Museen und Sandstrände begeistern in East London /

 

News vom 14.02.17

Der etwas andere Schnee-Spaziergang in Bayern

Gibt es im Bayerischen Wald einen Gletscher? Diese Frage stellen Gäste immer wieder. Vor 10 000 Jahren gab es ihn – und zwar unter anderem dort, wo jetzt die Arberseen sind. Zu Beginn der Eiszeit war der Große Arber, der höchste Gipfel im Bayerischen Wald, für längere Zeit mit Schnee und Eis bedeckt. Später floss das Firneis als Gletscher ins Tal; die Arbersee-Gletscher waren ein Teil davon. Die Eismassen sind längst geschmolzen, die Arberseen geblieben. Auch im Winter lohnt sich ein Abstecher zu den Seen, die als Naturrefugien bekannt sind. Bäume aus Glas gibt es nicht? Doch! Im Bayerischen Wald, einer der bedeutendsten Glasregionen in Deutschland. Hier „wachsen“ sogar Tannen, Fichten und Espen aus farbigem Flachglas, bis zu acht Meter ragen sie in den Himmel. Beim Winterspaziergang in Regen entdeckt man am Fuß der Burgruine Weißenstein im Gläsernen Wald die funkelnden Bäume, die schon mit dem Glasstraßenpreis ausgezeichnet wurden. Im Wald-Glas-Garten in Riedlhütte und in den Gläsernen Gärten in Frauenau dreht sich ebenfalls alles ums Glas: In Riedlhütte kann man schon im Vorbeigehen erahnen, dass Glashandwerk und Glaskunst im Bayerischen Wald Tradition haben. Wie vielfältig der Werkstoff Glas ist, sieht man wohl kaum irgendwo so gut wie in den Gläsernen Gärten in Frauenau. 24 Skulpturen können Glasliebhaber hier auf dem rund acht Hektar großen Gelände rund ums Glasmuseum bestaunen, mit klingenden Namen wie „Himmelsschale“ „Arche II“, „Stumme Diener“ oder „Lichtgewächs“. Frauenau gilt mit seinen Glashütten, Glasmanufakturen und weltweit bekannten Glaskünstlern als „Gläsernes Herz“ des Bayerischen Waldes. Hier sind und waren schon viele gute Glasmacher daheim. Die Internetseite www.bayerischer-wald.de gibt viele weitere Infos zum Urlaubs- und Freizeitziel Bayerischer Wald.


Fränkische Weihnachten bis in den März

Bis 26. März 2017 präsentiert das Mainfränkische Museum auf der Festung Marienberg in Würzburg seine diesjährige Winterausstellung. Mit dem Titel „Winter, Weihnacht, Winterschlaf“ zeigt sie eine Auswahl von winterlichen Schulwandbildern. Sie stammen vor allem aus dem Bestand der Forschungsstelle Historische Bildmedien der Universität Würzburg, der europaweit größten Sammlung an Bildern dieser Art. Die gezeigten Exemplare stammen aus der Zeit von 1887 bis 1971, weshalb sich besonders gut gestalterische Veränderungen nachvollziehen und Gemeinsamkeiten entdecken lassen. Die Ausstellung verweist auf die verschiedenen Unterrichtsfächer, in denen die Bilder eingesetzt wurden. In Biologie waren dies zum Beispiel Tier- und Pflanzendarstellungen, in Geografie landschaftliche Besonderheiten und in der Grundschule präsentierte man vor allem Jahreszeitenbilder, Märchen und Fabeln. Führungen, Familiennachmittage und Workshops vermitteln zusätzlich das Thema der Ausstellung.

Weitere Informationen: www.mainfraenkisches-museum.de


Evangelisches Augustinerkloster in Erfurt

Das Kloster zählt zu einer der wichtigsten Lutherstätten: Als Mönch verbrachte Martin Luther hier prägende Lebensjahre. Hier wurde er als Priester geweiht und las im Mai 1507 in der Augustinerkirche seine erste Messe. Einige Szenen des Spielfilms „Luther“ wurden sogar in den Gebäuden des Klosters gedreht. Das heutige Kulturdenkmal entstand ab dem 13. Jahrhundert als Kloster der Augustinereremiten. Eine echte Rarität sind die Farbglasfenster in der Augustinerkirche: Sie zählen zu den ältesten in Erfurt. Sehenswert ist darüber hinaus die Bibliothek im früheren Schlafsaal des Klosters – mit 60.000 Bänden eine der bedeutendsten kirchlichen Sammlungen in Deutschland.

Weitere Informationen sowie attraktive Reisearrangements nach Erfurt sind bei der Tourist Information Thüringen unter der Hotline 0361-37420 oder im Internet unter www.thueringen-entdecken.de und www.lutherland-thueringen.de erhältlich.


Jüdisches Erbe im Centro de Portugal

Schon seit vielen Jahrhunderten sind jüdisches Leben und jüdische Kultur im Centro de Portugal sehr lebendig. Eines der Zentren ist bis heute die Stadt Belmonte, die etwa in der Mitte zwischen Castelo Branco und Guarda am Fuße der Serra da Estrela liegt. Wie im benachbarten Spanien wurden auch die in Portugal lebenden Juden lange verfolgt und unterdrückt. Daher übten die in Belmonte lebenden Juden ihren Glauben über Jahrhunderte im Untergrund aus. 1917 stieß ein polnischer Ingenieur auf die Gemeinschaft und holte sie aus dem Verborgenen. 1989 wurde die jüdische Gemeinde von Belmonte offiziell wiedergegründet, 1997 schließlich eine neue Synagoge geweiht. Das 2005 eröffnete Jüdische Museum der Stadt gilt als Bedeutendstes seiner Art in Portugal und entführt die Besucher in die Zeit, als die Juden ihren Glauben nur heimlich praktizieren konnten.

Weitere Informationen: www.centerofportugal.com


Alberta: Castle Mountain

Das Castle Mountain Resort ist bekannt für den leichtesten und trockensten Pulverschnee in Alberta und verfügt über das einzige Cat-Skiing-Terrain in der Provinz. Die Skifahrer und Snowboarder werden dabei mit einer Pistenraupe (Snowcat) zu den steilsten Tiefschneehängen gebracht. Das noch fast unentdeckte Skigebiet im Süden Albertas gilt als Geheimtipp unter Experten; es befindet sich in der Nähe des Waterton Lakes National Park und ist in etwa zweieinhalb Autostunden von Calgary aus zu erreichen.

Weitere Informationen: http://www.skicastle.ca/

 

News vom 07.02.17

Die schönsten Wege durch die Winterlandschaft Frankens

Gesundes Ausdauertraining und Frankens einzigartige Naturlandschaften lassen sich hervorragend beim Langlaufen kombinieren – sei es auf die klassische Art oder im Skating-Stil. Auch hier sind die fränkischen Mittelgebirge wie die Fränkische Schweiz oder der Steigerwald mit ihren Loipen für alle Ansprüche eine hervorragende Adresse. Alleine der „Nordic Parc Fichtelgebirge“ umfasst rund 250 gespurte Loipenkilometer; in der Rhön enießen die Langläufer die Natur im „Loipenpark Rotes Moor“. Die kurzen Tage im Winter sind dabei kein Problem: Dank Flutlicht, etwa im Frankenwald und im Fichtelgebirge, wird der Spaß auf der Loipe einfach in den Abend verlängert. Actionreichen Schneespaß garantieren in Franken auch noch eher ungewöhnliche Wintersportarten. Ideal für alle, die noch nie auf Skiern gestanden haben, ist zum Beispiel in Steinach und Sonneberg in der Region Coburg.Rennsteig das „SnowBike“: Diese Verbindung von Bike und Ski ermöglicht eine rasante Talabfahrt – ganz bequem im Sitzen. Etwas sicherer auf den Skiern sollte man dagegen beim Snowkiten sein, bei dem man von einem großen Lenkdrachen gezogen wird. Schon wenig Wind reicht aus, um so etwa in der Rhön über den Schnee zu gleiten.

Weitere Informationen: www.frankentourismus.de


Winter-Wolf-Trekking in den West-Karpaten

Spuren im Schnee. Ein Hund? Ein Wolf? Vlado Trulík deutet sie als Luchsspuren, weil die Krallenabdrücke fehlen und die Zehenballen weiter auseinander stehen. Bei Tierspuren kommt es eben auf jedes Detail an und der Naturführer kann sie lesen wie ein offenes Buch: Sie geben Auskunft über das Verhalten des Wildes, erzählen vom ständigen Kampf ums Überleben. Zusammen mit maximal 14 Gästen von Natours Reisen folgt Vlado Trulík den Fährten auf Schneeschuhen oder Tourenskiern durch die verschneiten Buchenwälder der Mittelgebirgslandschaft im Norden der Slowakei. Obwohl Wanderer ihre Spuren häufig im Schnee sehen, die Tiere selbst lassen sich kaum blicken. Deshalb baut Vlado Trulík schon Wochen, bevor die Gäste kommen, Fotofallen auf, die er zusammen mit den Urlaubern auswertet. Die schönsten „Selfies“ der hier lebenden rund 500 Wölfe und 600 Luchse dürfen die Gäste sogar mit nach Hause nehmen. Die Gäste wohnen direkt im Nationalpark, im Dorf Terchová-Stefanova auf 620 Metern Höhe. In der Dämmerung lassen sich von der Terrasse der Pension Muran große Rotwildherden beobachten. Abends werden slowakische Spezialitäten wie Lamm oder Zicklein am Spieß serviert; und natürlich die Nationalspeise "Haluschky", Kartoffelspätzle mit Speckgrieben und Schafskäse. Anschließend weiht Vlado Trulík die Teilnehmer in die Grundlagen des Spurenlesens ein, damit sie sich auf den täglichen Touren auch selbst als Fährtenleser versuchen können. Und nicht nur das, er zeigt seinen Gästen im Soft-Survival-Training auch, was man macht, wenn man sich verirrt hat, das Handy nicht funktioniert, oder gar jemand verletzt wurde. Was man in der Wildnis essen und trinken kann, wie man bei jedem Wetter ein Feuer anmacht ...

Weitere Informationen: Reisetermine: 11.02.–18.02. 2017 und 18.02.–25.02. 2017, www.natours.de


Die „Schatzkammer Liechtenstein“ in Vaduz

Das im Alpenraum einzigartige Museum zeigt unter dem Titel "Vom Fürstentum über die Welt ins Weltall" einmalige Objekte, die eng mit Liechtenstein verbunden und nirgendwo sonst in dieser Form und Zusammenstellung zu finden sind. Zu sehen sind Kostbarkeiten der fürstlichen Sammlungen wie Kunstwerke aus wertvollen Materialien, historische Waffen, repräsentative Geschenke von Königen und Kaisern wie Friedrich II. dem Großen und Kaiser Joseph II. Einen weiteren Höhepunkt bilden die Mondgesteine der Apollo 11 und Apollo 17-Mission sowie die Geschichte, wie diese Steine nach Liechtenstein kamen. Natürlich fehlt in der Sammlung auch der berühmte Entwurf von Koloman Moser für die erste Briefmarke von Liechtenstein nicht. Unter den gezeigten Kostbarkeiten ist beispielsweise der Fürstenhut, auch "Fürstenhaube" genannt, er wurde von Fürst Karl von Liechtenstein beim Juwelier Daniel de Briers bestellt. Geschaffen wurde der Fürstenhut in Frankfurt am Main und in Prag und im Jahr 1626 wurde er fertiggestellt. 1978 wurde eine Replik des Fürstenhuts anlässlich des 40-jährigen Regierungsjubliäums von Fürst Franz Josef II. von und zu Liechtenstein erstellt. Der Fürstenhut ist mit 26 Perlen, 30 großen und 99 kleinen Diamanten sowie 16 Rubinen verziert. Zu erwähnen ist außerdem das berühmte "Apfelblütenei" wurde von Karl Fabergé und seinem Werkmeister Michail Perchin (1901) geschaffen und stammt aus der ehemaligen Sammlung von Adulf Peter Goop. Es handelt sich dabei um eine Auftragsarbeit für Alexander Ferdinandowitsch Kelch, der von 1898 bis 1904 seiner Frau jährlich ein Fabergé-Ei schenkte. Das Apfelblütenei ist eines der kostbarsten der insgesamt sieben sogenannten Kelch-Eier aus der Fabergé-Werkstatt in St. Petersburg.

Weitere Informationen: www.schatzkammer.li


Karibische Träume mit dem SeaDream Yacht Club

Blau, blauer, Karibik: Mit ihren kilometerlangen Sandstränden, zurückgezogenen Buchten und türkisschimmerndem Wasser sind die Karibikinseln das Sehnsuchtsziel schlechthin für Sonnenanbeter und Badenixen. Wer dabei aber nicht nur Klassiker, sondern echte Geheimtipps erleben möchte, ist beim SeaDream Yacht Club an der richtigen Adresse. Die beiden luxuriösen Kreuzfahrtyachten, gerade vom Berlitz Cruise Guide zur #1 und #2 unter den Boutique-Schiffen gewählt, steuern die malerischsten Häfen sowie Buchten an und zeigen Urlaubern die natürliche Schönheit der Karibik. Kombiniert mit dem lässigen Yachtlifestyle sorgen sie für ein unvergessliches Erlebnis. Auf die Jagd nach den schönsten Inseln geht es beispielsweise mit der Reise #11711 von St. Martin nach Barbados und der Reise #21711 von St. Thomas nach St. Maarten, beide jeweils ab 3.537 Euro pro Person buchbar. Stets im Preis enthalten sind die zahlreichen SeaDream-Inklusivleistungen. So sind nicht nur alle Gourmet-Menüs sowie der 24-Stunden-Roomservice inkludiert, auch eine tägliche Weinauswahl, die „Open Bar“ sowie der „Signature Champagne&Caviar Splash“ gehören zum Service der Yachten. Darüber hinaus sind die Schiffe mit einem eigenen Wellness- und Fitnessbereich mit Sauna und Dampfbad, einem Pool und Jacuzzi, einer Bibliothek und eine Piano Bar, balinesischen Tagesbetten an Deck und einer eigenen Marina samt zahlreicher (Wasser-)Sportgeräte ausgestattet. Für alle Aktivitäten an Land und im Wasser stehen zudem ein spezieller Activities-Manager sowie Mitglieder der Crew zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.SeaDream.com, http://www.seadream.com/voyages/search/destinations/caribbean/months/1-2-3-4/years/2017/options/none/yachts/seadream1-seadream2


Naturerlebnisse in Westaustralien

Das Ningaloo Reef gilt als eines der letzten Meeresparadiese der Welt. 2011 wurde die Ningaloo Coast südlich von Exmouth zusammen mit dem Ningaloo Reef und dem Cape Range Nationalpark von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Das Saumriff ist direkt vom Strand aus zugänglich und Heimat für 700 tropische Fisch- und 300 Korallenarten, 155 Arten von Seeschwämmen und 600 Arten von Krustentieren sowie für Buckelwale, Mantarochen, Seekühe und Schildkröten. Ein ganz besonderes Erlebnis besteht darin, hier mit Walhaien zu schwimmen. Die „sanften Riesen des Ozeans“ besuchen das Ningaloo Reef jedes Jahr zwischen März und Juli, zur Zeit der Korallenblüte. Dann können Besucher den bis zu 16 Meter langen und völlig harmlosen Tieren begegnen. Auch Shark Bay steht auf der Liste des UNESCO Weltnaturerbes. Die dort vorhandenen Stromatolithen von Hameline Pool geben Besuchern zum Beispiel einen Einblick in das Leben vor 3,5 Milliarden Jahren. Auch einer von weltweit nur zwei Stränden, die ausschließlich aus einer dicken Schicht winziger weißer Herzmuscheln bestehen, befindet sich hier: Shell Beach. Außerdem lebt in Shark Bay die größte Seekuhpopulation der Welt und in Monkey Mia kommen Besucher den dort heimischen Delfinen ganz nahe.

Weitere Informationen: www.westernaustralia.com

 

News vom 31.01.17

Neues Indoor-Angebot am Feldberg

Wer auch bei schlechtem Wetter oder einem "grünen" Winter nicht auf körperliche Action verzichten will, wird sich auf die "Fundorena" freuen: Es handelt sich um die Indoor-Arena beim Familotel "Feldberger Hof" unterm höchsten Schwarzwaldgipfel. Auf rund 4000 Quadratmeter Fläche gibt es zahlreiche Sportmöglichkeiten: Dazu gehören unter anderem eine Reithalle, eine Eisbahn, eine Kinder-Trampolinanlage, ein Fitnessstudio und ein großer Hochseilgarten.

Weitere Informationen: www.fundorena.de. Tipps zu vielen weiteren Indoor-Angeboten im Schwarzwald gibt es unter Tel. 0761.8964693, www.familie-schwarzwald.info


Winterliche Allgäuer Alpen

Die Allgäuer Alpen im Winter genießen – das geht mit dem Allgäuer Superschnee-Skipass: Die Karte kann auch zum Bergwandern genutzt werden. Acht große Skiregionen haben sich zu Deutschlands größtem Liftverbund zusammengeschlossen und sorgen für grenzenloses Bergvergnügen. Was Service und Bequemlichkeit der Bahnen sowie Weitläufigkeit und Sicherheit der Pisten angeht, können sich diese Skiregionen durchaus zu den großen Stationen im Alpenraum zählen. Auch im Sommer können sich die Wanderer über ein gepflegtes Wanderwegenetz erfreuen. Wer die Saisonkarte das ganze Jahr nutzen möchte, kann diese bis zum 1. Mai 2017 gegen Aufpreis bis zum 30.09.2017 verlängern.

Weitere Informationen: http://www.allgaeu.de


Schweden: Auf zu den Wurzeln des klassischen „Falunrot“

Jeder Schweden-Urlauber kennt das klassische Schwedenrot, das eigentlich Falunrot heißt und mit seinen Wurzeln bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht. Eine echte Erfolgsstory – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Farbe ursprünglich eigentlich nur ein zufälliges Nebenprodukt des Kupferbergbaus in Falun war. Im 17. Jahrhundert war Falun das größte Kupferbergwerk der Welt. Und aus dem Abraum wurden die Pigmente für die falunrote Farbe gewonnen – und das bis heute. Das mittlerweile stillgelegte Kupferbergwerk in Falun ist eine der besterhaltenen historischen Bergbauanlagen der Welt. Und Falun, die Grube und deren Industrielandschaft wurden im Jahr 2001 UNESCO-Weltkulturerbe. Bergwerkfans haben das ganze Jahr über die Möglichkeit, an einstündigen Führungen in englischer oder schwedischer Sprache durch die 67 m tief gelegenen Gänge und Säle teilzunehmen. Neu im Grubenmuseum sind interaktive Ausstellungen mit Experimenten und Geschichten für Groß und Klein. Und wer mit dem Wohnmobil kommen möchte, darf sich freuen: Denn nun gibt es unweit des Bergwerks einen neuen Reisemobil-Stellplatz mit insgesamt 24 Stellflächen, der ganzjährig geöffnet ist. Detaillierte Informationen über das Weltkulturerbe des Kupferbergwerks Falun werden unter www.falugruva.se geboten.


Walliser Köstlichkeiten wie zu Großvaters Zeiten

In Albinen, dem Walliser Vorzeigedorf bei Leukerbad, trifft man auf einen kulinarischen Geheimtipp. Das Restaurant „Godswärgjistubu“ pflegt die Walliserküche und verwendet dabei ausschließlich natürliche Zutaten. Familien, Naturliebhaber und auch Veganer werden es lieben. Das Ambiente der urtümlichen Walliser Stube knüpft an alte Zeiten an. Die Inhaber Hannelore und Sasha-Tsering Tsokhim-Bumann kauften das Walliser Haus von 1636 im Sommer 2003 und haben es liebevoll renoviert. Seit Ende 2005 bekochen sie abends Gäste mit einem speziellen, saisongerechten Vier-Gang-Menü. Am Freitagabend ist stets Veganer-Abend! Im Sommer findet jeweils am Freitagnachmittag auch eine Kräuterwanderung mit Hannelore statt. Dabei lernen Interessierte was alles auf Feld, Wald und Wiese wächst, das genießbar ist und die Küche bereichert. Einzigartig ist auch die B&B Suite. Mehr Walliser Feeling kann ein Urlaub nicht vermitteln. Alles ist allerdings nicht der Walliser Tradition verschrieben. Sascha-Tsering ist Tibeter und Buddhist. Das merkt man spätestens, wenn das Kurzurlaub-Package Privatunterricht im tibetischen Heilyoga beinhaltet. So wacht der Dalai Lama mit Christus gemeinsam über die Walliser Stube. Das Wort „Godswärgji“ ist jedoch das Walliser Idiom für Zwerg, was wiederum an die heidnische Präsenz der Alemannen anknüpft. Origineller und weltoffener geht es kaum!

Weitere Informationen: www.godswaergjistubu.ch


Bangkok nicht nur für Feinschmecker

An sagenhaften Adressen für Feinschmecker fehlt es in Thailands bunter Metropole Bangkok keinesfalls: Vom luxuriösen Sternerestaurant über den Dinner Cruise per Boot auf dem Chao Praya-Fluss bis hin zu einfachem, aber köstlichem Streetfood aus einer der tausenden Garküchen am Straßenrand; Bangkoks Kulinarikszene lässt absolut keine Wünsche offen. Selbstverständlich kommen auch Vegetarier und Veganer hier auf ihre Kosten, beispielsweise im Broccoli Revolution: Das trendige Restaurant mit eigener Saftbar in Downtown Sukhumvit serviert 100 Prozent vegetarische Kost, Produkte aus biologischem Anbau sowie eine Vielzahl an veganen Gerichten. Auf der Speisekarte finden sich Spezialitäten aus aller Welt, darunter zum Beispiel aus dem Libanon und aus Vietnam. Beliebt ist auch die Kombination Ost-trifft-West, wie beim aktuellen Bestseller des Hauses, dem Quinoa-Burger mit Brokkolipüree und Mangosalsa. Von thailändischer Seite dürfen Klassiker wie Pad Thai oder Grünes Curry natürlich nicht fehlen. Vegetarische Ernährung in Verbindung mit Ayurveda und Wellness findet man im Suananda Vegetarian Garden & Ayurveda in der Nähe des Sri Maha Mariamman Tempels in Silom. Das Menü beinhaltet eine Auswahl an frischen ayurvedischen Gerichten aus traditioneller und Fusionsküche, darunter zum Beispiel indische Speisen, Pasta und Pizza, Salate und thailändische Lieblinge. Abgerundet wird das Angebot von verschiedenen Workshops, Yogakursen und ayurvedischen Kräutermassagen – ein Wohlfühlprogramm für alle Sinne.

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/BROCCOLI-REVOLUTION-608093132654566/, www.suananda.com

 

 

News vom 24.01.17

Pilgern in Östergötland: der Birgittaweg

Der 2011 eingeweihte Pilgerweg Birgittaleden hat so viel Interesse bei Wanderern und Fahrradfahrern geweckt, dass er um zusätzliche 62,5 Kilometer erweitert wurde, die in drei Tagesetappen aufgeteilt sind. Damit beginnt der jetzt insgesamt 145,5 Kilometer umfassende Birgittaleden nun in der kleinen Stadt Söderköping, wo die sterblichen Überreste der 1391 heiliggesprochenen Birgitta nach ihrer Überführung aus Rom vermutlich einige Zeit aufbewahrt wurden. Die Reliquien wurden 1374 über Linköping und Skänninge in die spätere Klosterstadt Vadstena verbracht, wo sie bis heute in der so genannten Blauen Kirche aufbewahrt werden – ein Pilgerziel für Gläubige aus aller Herren Länder. Der Birgittaleden folgt nun in einigen Teilen dem Weg, den die Reliquien der Heiligen einst nahmen und verbindet diesen gleichzeitig mit landschaftlichen Highlights wie dem Göta Kanal. Von Söderköping aus geht es entlang des idyllischen Göta Kanals über Västra Husby nach Gårdeby und dann durch Felder und Wälder weiter nach Askeby und Linköping. Von hier aus führt der Pilgerweg mit vier Tagesetappen weiter nach Vadstena am See Vättern, wo nicht nur die Klosterkirche ein Besuchs-Muss ist, sondern auch das schöne Renaissanceschloss. Göta Travel Center bietet ein- oder mehrtägige Wanderungen auf dem Birgittaleden im Paket an, welche Übernachtungen, Verpflegung sowie Kartenmaterial und Wegbeschreibungen beinhalten. Diese können auch mit einzelnen Schiffsetappen auf dem Göta Kanal oder mit Mietfahrrädern kombiniert werden. Informationen zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten zwischen Söderköping und Vadstena sind unter www.visitostergotland.se/de/ zu finden.


Südtirol: Bestes vom Bauernhof

Freilandei oder Fruchtaufstrich, Essig oder Speck – die Produktpalette der Südtiroler Delikatessen ist stattlich, doch das streng kontrollierte Gütesiegel der Marke „Roter Hahn“ will erst verdient werden. Ausschließlich regionale Erzeugnisse von 69 landwirtschaftlichen Betrieben zählen zum Programm der „Qualitätsprodukte vom Bauern 2017“. In der neuen Broschüre finden sich neben ländlichen Klassikern wie Frischfleisch und Milchprodukten jetzt auch frisches Obst und Gemüse, Honig sowie Getreide. Für Feinschmecker sind die meisten der Artikel auch im Online-Shop erhältlich. Die Broschüre „Qualitätsprodukte vom Bauern 2017“ kann kostenfrei bestellt werden unter www.roterhahn.it.


Schweiz: Rent a Ski Instructor

Spontaner geht’s nicht: Wer im Skigebiet Engelberg-Titlis in der Zentralschweiz seinen Schwung verbessern möchte, kann am 19. Februar 2017 direkt von der Piste weg einen Skilehrer buchen. An beiden Terminen stehen ausgebildete Guides am Jochpass bereit und warten nur darauf, angesprochen zu werden. Wahlweise für eine Abfahrt (19 CHF) oder zwei (35 CHF) geben die Profis auf den folgenden Pistenkilometern wertvolle Techniktipps. Die optionale Videoauswertung kann für 10 CHF hinzugebucht werden.

Weitere Informationen: www.prime-engelberg.ch


Österreich: Kochen mit Verantwortung

Immer mehr Gastronomen in Österreich verschreiben sich der Nachhaltigkeit und setzen auf Gerichte mit saisonalen Zutaten aus der Umgebung. Um seinen Gästen unverfälschten Genuss bieten zu können, ist der Gastronom Josef Floh aus dem niederösterreichischen Langenlebarn stets auf der Suche nach außergewöhnlichen regionalen Produkten. Im AlmMonte in Wagrain im SalzburgerLand kommt nur Fleisch aus artgerechter Zucht auf den Tisch. Das Fleisch von glücklichen Schweinen aus Freilandhaltung findet am Labonca-Biohof im steirischen Burgau Eingang in herzhafte Gerichte. Wenn die kalte Jahreszeit beginnt, lädt Familie Berger im steirischen Ramsau am Dachstein in der Frienerstub´n zum nachhaltigen Genuss ein. Von der Natur inspiriert, verarbeitet das Küchenteam des HeLeni Restaurants im Das Posthotel im Tiroler Zillertal frische, regionale Zutaten in Bio-Qualität. Und die Food Initiative „KochArt“ setzt sich für artgerechte Haltung und Aufzucht sowie biologische Fütterung in der Landwirtschaft ein.

Weitere Informationen
: http://www.austria.info/de


Südafrika: Museen und Sandstrände begeistern in East London

London mitten in Südafrika? – Auch wenn es sich bei der Stadt East London in Eastern Cape nicht um das altbekannte London in Großbritannien handelt, hat der Namensvetter Besuchern aus aller Welt allerhand zu bieten. Die Stadt an der Sunshine Coast erinnert mit seinem Namen an die einstige Kolonialgeschichte des Landes. Heute können Touristen hier an den atemberaubenden Stränden ein Sonnenbad nehmen oder sich auf Entdeckungstour begeben. Dabei können Berge erklommen, Wellen geritten und die Unterwasserwelt beim Tauchen erkundet werden. Golfer können außerdem ihren Schläger in dem East London Golf Club schwingen, der bereits sechs Mal der Austragungsort der South African Open war. Wer Wale, Pinguine und Seehunde in Action erleben möchte, sollte zudem das East London Aquarium besuchen. Dieses wartet mit einer der besten Seehundshows der Welt, einem Haifischbecken, sowie mit einer elf Meter über dem Meer schwebenden Aussichtsplattform auf. Besucher können von hier aus einen unvergleichlichen Blick auf Wale werfen. Doch auch ein Besuch im East London Museum lohnt sich. Dieses ist eines der interessantesten Natur- und Kulturgeschichtemuseen des Landes und zeigt neben naturkundlichen Sammlungen und Zeugnissen der Besiedlungsgeschichte auch Artefakte aus der Seefahrt. Ein besonderes Highlight: In dem Museum kann auch der ausgestopfte Coelacanth Fisch bewundert werden. Ursprünglich wurde davon ausgegangen, dass die Fischart bereits vor 80 Millionen Jahren ausgestorben sei.

Weitere Informationen: www.visiteasterncape.co.za