
Das Genießen steht im Mittelpunkt unserer Serie - ob am Wochenende in der Großstadt, beim Kurzurlaub in einem Weinbaugebiet oder nach dem Wandern im Gebirge. Wir stellen deutsche Landschaften und die unserer europäischen Nachbarn und ihre kulinarischen Spezialitäten vor, finden Szene-Kneipen und neue Restaurants in den Großstädten, schauen bekannten und weniger bekannten Köchen in die Kochtöpfe und bringen ganz nebenbei originelle Rezepte.
Deutschland: Aachen / Ammerland / Asselheim / Baiersbronn / Baiersdorf / Berlin / Bochum / Bodensee / Braunschweig / Bremen / Dresden / Düsseldorf / Franken / Frankenwald / Frankfurt a. M. / Frankfurt - Nürnberg / Freiburg / Fürth / Hamburg / Karlsruhe / Lauenstein / Linzgau / Lübeck / Lüneburg / Mecklenburg / Mecklenburger Seenplatte / Mosel-Radweg / München / Münsterland / Oldenburg / Ostfriesland / Passau / Peine / Rheinhessen / Rüdesheim / Ruhpolding / Ruwer / Saumagen/Pfalz / Schwalm / Schwarzwald / Stralsund / Sulzfeld / Taubertal / Usedom / Venningen / Volkach / Wachenheim / Wachenheim/Deidesheim
Europa: Achensee (A) / Ardennen (B) / Belgien (B) / Bornholm (DK) / Brüssel (B) / Cognac (F) / Drôme (F) / Flandern (B) / franz. Atlantikküste / Fukuokas (J) / Graubünden (CH) / Hopfen und Malz an der Maas (B) / Innsbruck (A) / Kamptal (A) / Kopenhagen (DK) / Languedoc (F) / Liechtenstein (FL) / Linz (A) / Lyon (F) / Madrid (E) / Mostviertel (A) / Mühlviertel (A) / Nordspanien (E) / Normandie (F) / Piemont (I) / Prag (Tsch) / Provence (F) / Provence 2 (F) / Provence rustikal (F) / Safran in Nordfrankreich (F) / Saint-Emilion (F) / Salzburg (A) Sevilla (E) / Sønderborg (DK) / Südwestdänemark (DK) / Südwesten Frankreichs (F) / Toskana (I) / Toskana zw. Pisa u. Florenz (I) / Toulouse (F) / Türkei / Waldviertel (A) / Wales (GB) / Wien (A) / Wien Wein (A)
Neu im September: Frankreich - In der Corrèze, wo die Nuss-Straße zu schmackhaften Entdeckungen lädt
Kulinarisches aus Oldenburg und umzu: „Schon die Gründung der Stadt hatte mit Kulinarik zu tun“, erzählt Frau Wehen. Es gebe eine Urkunde aus dem Jahre 1108, in der Graf Egilmar I. das Wort „Aldenburg“ gebraucht habe. Darin hielt er fest, dass er für sein Seelenheil bzw. kirchliche Fürbitten dem Kloster Iburg zum Dank jährlich 90 Bündel Aale übergebe.
Ein Besuch auf dem Weinessiggut Doktorenhof in Venningen: Wer den Doktorenhof durch das mit Grün berankte Tor betritt, begibt sich in die Welt des Essigs. Bereits am Morgen, vor dem ersten Kaffee und dem ersten Bissen, wird Essig getrunken, vom Besitzer des Doktorenhofs wie auch von den Mitarbeitern. Essig ist Genuss, das ist das Credo.
Reise zum Starkbier ins Passauer Land: Weit gefehlt! Wo Adamator und Coronator, Herminator und Reginator ihre Zepter schwingen, führt mitnichten Hollywood Regie. Um die Vertreter dieser Zunft kennen zu lernen, muss man nicht ins Kino, sondern in die Wirtshäuser Niederbayerns gehen. Richtig ist aber, dass es sich dabei um Kraftprotze handelt.
Auf der Schneckenfarm in Asselheim: Langsam, aber lecker ist das Motto der ersten Weinbergschneckenfarm in der Pfalz. Helix aspersa und Helix pomatia, die gefleckte Weinbergschnecke und die Burgunderschnecke, tummeln sich ab Mai zu Tausenden auf der Freilandfläche der Schneckenfarm in Grünstadt-Asselheim.
Müritzfischer und der Maränenkaviar: Die Müritzfischer, eine feste Kooperation mit über 60 Mitarbeitern, versorgen die Bevölkerung, die Restaurants der Region und nicht zuletzt viele Urlauber mit frisch gefangenen und geräucherten Fischen.
Vom Saumagen und seiner Füllung: Die Pfalz ist bekannt für ihre guten Weine: Dornfelder, Grauburgunder, Scheurebe und Riesling. Nicht minder bekannt ist diese Region für den Saumagen.
Der Linzgau am Bodensee: Wo kann man sich Flusskrebse in Maultäschle oder Felchenfilets auf Safranfenchel, Kalbszüngle in Estragonsauce oder ein gepökeltes Schweinsbäckle munden lassen? Na klar, irgendwo in Schwaben und der Bodensee dürfte auch nicht weit entfernt sein, so viel scheint gewiss. Aber auf den Linzgau, diese stille Region im Hinterland nordöstlich des Sees, tippt wohl kaum jemand. Dafür ist diese Gegend nicht bekannt genug.
Aachen und seine Printen: Kaiser Karl hat hier die Oberhoheit über alles, was mit der Stadthistorie zu tun hat. In Aachen ist man zu Recht stolz auf die lange Geschichte. Dass sich der Stadtgründer aber in seiner Pfalz Printen schmecken ließ, darf man durchaus ins Reich der Legenden verweisen.
Kulinarischer Schlossurlaub in Mecklenburg: Die Gegensätze von rustikal und fein, von süß und sauer verbinden sich beim Moritzanerbraten in einem einzigen Gericht. Und bilden ein kulinarisches Spiegelbild der Landschaft zwischen Elbe und Ostsee, die sich mal rau, mal lieblich, hier schlicht und dort elegant präsentiert.
Feiner Fisch aus Usedom: Gehobene regionale Küche dringt inzwischen auch in Deutschlands entfernte Winkel vor. Was man mit traditionellen pommerschen Rezepten anfangen kann, verrät ein Koch auf Usedom.
Bratwurst am laufenden Meter: In Sulzfeld am Main kommt Bratwurst nur meterweise auf den Teller. Lässt sich das auch verspeisen? Unsere Autorin war vor Ort und hat die Probe aufs Exempel gemacht..
Frankenwald: Was verbirgt sich wohl hinter diesem kulinarischen Kauderwelsch? Unser Autor, unterwegs im Frankenwald, hat es herausgefunden: Die Entwicklung von der Arme-Leute-Küche zur gehobenen Gastronomie – weitab in der deutschen Provinz.
Ruhpolding: Wanderst du nach Ruhpolding
hinein, so begebe dich stracks in den Mühlwinkl, wo sich schon von weitem
der mächtige Mühlbauernhof ins Blickfeld schiebt. 'Außerhalb von
Bayern gibt es kein Leben, und wenn doch, dann kein solches', steht über
der Eingangstür. Dahinter ist heutzutage noch das legendäre Bauernhauscafé „Windbeutelgräfin“ untergebracht.
Japan in Frankfurt: Sushi und Sashimi sind keine Fremdworte mehr in der deutschen Gastronomie. Japanisches Frühstück aber ist noch immer eine Rarität. Wir sind in Frankfurt am Main fündig geworden und haben Ungewohntes zu ungewohnter Tageszeit probiert.
Fränkischer Meerrettich: Scharf soll er sein, würzig und auf der Zunge beißen. „Kren“ nennt man den Meerrettich im Fränkischen, und unsere Autorin erklärt, warum er gerade dort gut gedeiht und besonders lecker schmeckt.
Schrannenhalle München: Den Viktualienmarkt kennt jeder gastronomisch Interessierte. Doch jetzt hat München eine zweite kulinarische Kultstätte - die Schrannenhalle. Bei einem Rundgang zeigen wir, was Besucher aus aller Welt dort Schmackhaftes, Bodenständiges und Exotisches erwartet.
Karlsruhe: Aus dem Titel einer Europäischen Kulturhauptstadt ist nichts geworden, doch Karlsruhe und seine badische Umgebung locken mit einem breiten kulturellen und kulinarischen Angebot. Ein Streifzug zwischen Weinbau und Barock.
Schokoland in Peine: Das Glück heißt Schokolade - dies jedenfalls legt unser Bericht über ein kleines Schoko-Universum nahe, das sich im niedersächsischen Städtchen Peine befindet. Für Leckermäuler gibt es dort ein SchokoCafé, ein SchokoMuseum und sogar einen SchokoVulkan.
Portugal in Hamburg: Die Hansestadt ist die deutsche Hochburg für portugiesische Cafés. Mehr als sechzig davon gibt es inzwischen. Wie man dort seinen Portugal-Urlaub genussvoll verlängert, verraten wir in unserem Bericht über die hanseatisch-lusitanische Café-Szene.
Kräuterküche im Schwarzwald: Ein Pferd für ein paar Fäden Safran, eine Entdeckungsreise für den Pfeffer, die Brennnessel als natürliches Viagra - all das begegnet uns bei Kräuterwanderungen mit einem Kräuterkoch in Hinterzarten.
Der Sizilianer am Main: Eine kulinarische Nord-Süd-Achse: was herauskommt, wenn sich ein Italiener in Spargel, Frankenwein und ein deutsches Mädchen verliebt.
Die Ruwer - Plädoyer für einen Weinbau-Winzling: Die Riesling-Steillagen gehören zu den besten in Deutschland, und doch hat kaum jemand eine Vorstellung von diesem kleinen Weinbaugebiet. Wir leisten ein wenig Nachhilfe.
Düsseldorf und der Senf: Extra scharf ist ein besonderes Gütezeichen, doch die braune Würzpaste gibt es in Düsseldorf traditionell und aktuell in allen Varianten. Eine kleine Senf-Kunde, vorbereitet und pikant gewürzt in der deutschen Senf-Hauptstadt am Rhein.
Dresden
- sächsische Wein-Kultur auf höchstem Niveau: In
Sachsen liegt das östlichste deutsche Weinbaugebiet -
klein, aber fein. Unser Streifzug durch Dresden und über
die Sächsische Weinstraße beweist, dass sich der
Weinbau an der Elbe im Höhenflug befindet. Hier fanden
wir tatsächlich die blühenden Landschaften, wie sie
uns ja einmal versprochen wurden.
Kulinarische Raritäten im Taubertal: Wir präsentieren ein exotisches Geschmackserlebnis mitten in
Deutschland. Wer am Ende einer Fahrradtour durchs Taubertal zu einem
köstlichen Grünkern-Menü ein Gläschen Tauberschwarz-Rotwein
trinkt, hat nicht nur den authentischen Geschmack dieser lieblichen
Flusslandschaft auf der Zunge, sondern verknüpft damit zwei Delikatessen,
die schon beinahe vom Markt verschwunden waren.
Bremen
- die Weinmetropole des Nordens: Man mag es kaum glauben,
aber ausgerechnet in der kühlen Hansestadt fanden wir Deutschlands
beste Weinkarte mit heimischen Weinen. Der Bremer Ratskeller gilt
seit langem sogar als eine Art „vierzehntes deutsches Weinbaugebiet“.
Dass sich rund um dieses Aushängeschild hanseatischer Weintradition
eine veritable kulinarische und vinologische Szene gebildet hat, ist
keine Überraschung.
Ürwüchsiges
Biertrinken im Fränkischen: Wenn die Gäste
beim Kommunbrauer Reindl in der gemütlichen Stube sitzen und
sich am Henkel des Bierkrugs festhalten, fließt das ungespundete
Bier literweise durch die Kehlen. Wir besuchen eine Gemeinde, in
der noch das kommunale Brau- und Schankrecht gilt, und treffen auf
Bodenständiges und Kurioses rund um den süffigen Gerstensaft.
Lauenstein:
Pralinen aus dem Grenzland zwischen Thüringen und Bayern: Im
Reich des Süßen duftet es nach erlesenen Rohstoffen
wie Kakao, Mandeln, französischen Walnüssen, Marzipanrohmasse,
Schokolade aus Belgien, nach edlen Bränden und Nougat. Über
170 verschiedene Pralinensorten gibt es hier, und pro Jahr
entstehen zwanzig Millionen Pralinen und Trüffel nach
alten Geheimrezepten.
Bodenständig
der Wein, weltoffen die Küche: Freiburg nennt
sich 'Stadt des Weines' und das ist keineswegs geprahlt, denn
dort treffen drei badische Anbaubereiche zusammen.
Ebenso vielfältig und dazu international präsentiert sich die Küche
der Stadt im Dreiländereck.
Mosel-Radweg
- mit dem Fahrrad zum Riesling: von Frankreich über
Luxemburg nach Deutschland, eine europäische Route durch
eine atemberaubende Weinlandschaft. Mit Einkehr in malerischen
Weindörfern, bei freundlichen Winzern und in rustikalen Weinstuben. Hier
kann man sich den abendlichen Schoppen auf genüssliche Weise erstrampeln.
Deftiges
aus Küche und Keller im Münsterland: Ob
nach einer Fahrradtour entlang der Schlösser-Route, nach
einer Kanufahrt auf der beschaulichen Werse oder im Keller
der Burg zu Droste-Hülshoff - am Ende kehrt man immer
in einem der traditionellen Landgasthäuser ein. Dort sind
kreative Köche am Werk, die der deftigen Münsterländer
Küche einen zeitgemäßen Charakter verleihen.
Schwaben-Chili
- ein scharfer Koch am Bodensee: Dass eine wohldosierte
Portion Schärfe andere Aromen nicht abtötet, sondern
die Nerven für Geschmacksnuancen erst richtig empfänglich
macht, ist das Credo der "Chili-Heads". Diese Scharfschmecker
aus Passion haben in Kressbronn am Bodensee eines ihrer wichtigsten
Pilgerziele. Wir haben dort dem Koch ins feurige Gewürzregal
geschaut.
Bochum: Currywurst
vom 3-Sterne-Koch: Das Ruhrgebiet feiert Revival, der Pott kocht
wie noch nie, und eine neue Liebe zum alten Industriestandort erwacht.
Raimund Ostendorp hat dafür sogar eine hoffnungsvolle Karriere
als Gourmet-Koch beendet und sich mit einer Imbissbude voll ins
Ruhrpott-Leben gestürzt.
Rüdesheim
- Abschied vom Bumsfallera:
Das klingt nach süßem Wein in Strömen und
Touristenrummel in der Drosselgasse, nach Kegelbrüder-Wochenenden
und Bumsfallera-Gesängen. Oder doch nicht? Wir waren der Meinung,
dass der weltberühmte Weinort im Rheingau nicht bloß lärmend-lustiges
Trinkvergnügen bieten könne. Und unsere Nachforschungen haben
ergeben, dass wir mit dieser Vermutung richtig lagen.
Braunschweig: Was
macht ihr denn in Braunschweig? Da will doch keiner hin! Solche
Kommentare mussten wir uns von allen Seiten anhören. Wenn
wir dann noch erwähnten, dass es sich um Kulinarisches handeln
sollte, war für die meisten der Witz perfekt. Aber gemach,
liebe Freunde: Unsere Autorin wird euch eines Besseren belehren.
Berliner Cafés: Was fasziniert so an der Kaffeepause? Abschalten vom Alltag, Entspannung, ein Sich-Zurückziehen? Oder eher der Wunsch nach Gesellschaft und Kommunikation? In Berliner Cafés haben wir die Antwort auf solche und andere Kaffee-Fragen gesucht und gefunden.
Die Schwalm: Auf unserer kulinarischen Entdeckungstour durch diesen nordhessischen Landstrich hat uns vor allem Bodenständiges überzeugt: Selbstgebackenes Brot und eine schmackhafte rote Wurst sind Teil einer gelebten Tradition und könnten schon bald zu Kultobjekten für Genießer werden.
Fürth
- Latino-Küche, wo man sie nicht erwartet: Waren
Sie schon einmal in Fürth? Kommt ihnen fränkisch
vor? Sie denken an Weißbier und Rostbratwürstchen?
- Weit gefehlt. Wir zeigen Ihnen, dass die einst bodenständige
deutsche Industriestadt inzwischen ein spanisches und lateinamerikanisches
Flair besitzt. Zumindest hinter den Türen einiger Kneipen
und Restaurants.
Salz und Bier in Lüneburg: Lüneburg war einst eine wohlhabende Hansestadt. Der Reichtum kam aus der Saline, und konsumiert wurde er in achtzig Brauhäusern. Wir haben nachgeforscht, was aus der großen Zeit von Salz und Bier noch erhalten ist.
Prickelndes aus der Pfalz: In Wachenheim an der Deutschen Weinstraße steht ein Schloss, das sich der Erzeugung von regionalen Sekt-Spezialitäten verschrieben hat. Aus Pfälzer Boden, Pfälzer Reben und Pfälzer Trauben entsteht dort ein rares Pfälzer Prickeln.
Baiersbronn: Harald Wohlfahrt, seit vielen Jahren ununterbrochen im Besitz von
drei Michelin-Sternen, hat jetzt an seiner Wirkungsstätte eine perfekt ausgestattete
Küchenwerkstatt eingerichtet, in der auch die anderen Chefköche
des Hauses auf ihren Spezialgebieten Kochkurse für ambitionierte Hobbyköche
erteilen.
Rheinhessen: Eine Weinprobe im Kuhstall? Ein opulentes Büffet im Kreuzgewölbe? In der Weinregion zwischen Bingen, Mainz und Worms ist das jetzt weit verbreitet. Denn die Winzer haben ihre einst noblen Stallungen restauriert und sie in gastronomische Kultstätten verwandelt.
Ferran Adriá: Der weltberühmte Hexenmeister der spanischen Küche ist jetzt auch in Deutschland aktiv. In den Nhube-Restaurants praktiziert er eine neuartige Hotelgastronomie und experimentiert mit genial einfacher Küche.
Baiersbronn: Harald Wohlfahrt, seit vielen Jahren ununterbrochen im Besitz von
drei Michelin-Sternen, hat jetzt an seiner Wirkungsstätte eine perfekt ausgestattete
Küchenwerkstatt eingerichtet, in der auch die anderen Chefköche
des Hauses auf ihren Spezialgebieten Kochkurse für ambitionierte Hobbyköche
erteilen.
Prickelndes aus der Pfalz: In Wachenheim an der Deutschen Weinstraße steht ein Schloss, das sich der Erzeugung von regionalen Sekt-Spezialitäten verschrieben hat. Aus Pfälzer Boden, Pfälzer Reben und Pfälzer Trauben entsteht dort ein rares Pfälzer Prickeln.
Der Obsthof Zimmermann in Wachenheim und die Confiserie Manufaktur Biffar in Deidesheim: Dass nicht nur Wein und Sekt an der Deutschen Weinstraße gekeltert und ausgeschenkt werden, sondern im März Hunderte von Mandelbäumen blühen, 50000 Feigenbäume bei milden Temperaturen bestens gedeihen und außerdem Pfirsiche, Aprikosen und Kiwis geerntet werden können, vermuten nur wenige.
Rheinhessen: Eine Weinprobe im Kuhstall? Ein opulentes Büffet im Kreuzgewölbe? In der Weinregion zwischen Bingen, Mainz und Worms ist das jetzt weit verbreitet. Denn die Winzer haben ihre einst noblen Stallungen restauriert und sie in gastronomische Kultstätten verwandelt.
Stralsund und der Bismarck-Hering: Wie Bismarck zum Hering kam, wie der saure Hering seinen Namen erhielt und wo man den authentischen Bismarck-Hering heute noch kaufen kann - all das verrät die Reportage über zwei Fischhändler in Stralsund.
Ferran Adriá: Der weltberühmte Hexenmeister der spanischen Küche ist jetzt auch in Deutschland aktiv. In den Nhube-Restaurants praktiziert er eine neuartige Hotelgastronomie und experimentiert mit genial einfacher Küche.
Europa
Frankreich - In der Corrèze, wo die Nuss-Straße zu schmackhaften Entdeckungen lädt: Im südlichen Limousin, im Südwesten Frankreichs, hat der Walnussanbau seit Jahrhunderten Tradition. Frankreich ist europaweit der größte Produzent von Walnüssen. Rund 50 Prozent kommen aus diesem Landstrich.
Dänemark - Slow Food auf Bornholm: Ein golden geräucherter Hering war lange der einzige kulinarische Botschafter der dänischen Ostseeinsel Bornholm. In den letzten Jahren indes hat sich die erste Fair-Trade Insel Skandinaviens zum Schlemmerland für bewusste Genießer entwickelt. Slow Food mit regionalen Produkten hat Hochkonjunktur.
Kulinarische und landschaftliche Perlen in Südwestdänemark: Steinbutt mit Ingwerfumet und Seepflanzen, Seeteufel mit Erbsenpurée, Fanø-Schinken und Creme aus geräuchertem Käse, Marschlamm mit knusprigem Rucola und Thymian-Tomaten, dänische und ausländische Käsesorten mit Knäckebrot, und zum krönenden Abschluss folgt ein Nachtisch mit Kirschen und Buttermilch.
Salzburger Originale und Originelles: Wolfgang Amadeus komponierte niemals ein Rezept für jene Schoko-Kugeln, die nach ihm benannt wurden. Doch bei dem Schnitzel mit Spaghetti und Ketchup, bei den Nockerln und einigen anderen Salzburger Spezialitäten konnte unser Autor Winfried Dulisch herausschmecken: Da steckt Musik drin.
Es schmeckt mehr als nur nach Meer in Wales: Er suchte dort eigentlich nur die Bestätigung für seine Vorurteile gegenüber der britischen Küche. Stattdessen fand unser Autor Winfried Dulisch auf der Isle of Gangsley und an der nordwalisischen Küste zahlreiche Leckerbissen, für die sich eine Reise nach Wales lohnt.
Nordspanien - Chorizo, Cabracho und Cabrales: Die Orientierung Richtung Meer zeigt sich auch in der Küche Kantabriens und Asturiens. Aus dieser sind Seehecht – Merluza genannt - und Cabracho, Venusmuscheln und Kalamares, Seeteufel und Garnelen, Stockfisch und Seeigel, Sardinen und Anchovis sowie Thunfisch nicht wegzudenken.
Das Languedoc im Südwesten Frankreichs: Das Languedoc ist die aufregendste Weinregion Frankreichs. Die Landschaft im Südwesten lockt mit einer unvergleichlichen Vielfalt an „terroirs“ – und erfahrenen wie experimentierfreudigen Winzern, die seit der Antike Weine wie flüssige Seide kreieren, kräftig und harmonisch.
Dänemark - Ein Restaurantstreifzug durch die Gourmet-Kapitale Skandinaviens: Kopenhagen ist immer wieder für Überraschungen gut. Mit insgesamt 14 Michelinsternen für 13 Restaurants ist Dänemarks Hauptstadt 2009 sogar an Berlin, Rom oder Wien vorbei gezogen.
Österreich - Mostviertel: Im Reich der Birne: Das Mostviertel besitzt keinen Prater und keine Ringstraße. Stattdessen findet man in dieser niederösterreichischen Region Europas größtes geschlossenes Obstbaumgebiet.
Frankreich - Schlemmerland Drôme: Die Drôme ist die Trüffelhochburg Frankreichs. Zwischen Montélimar, Nyons und Orange werden 70 Prozent der köstlichen schwarzen Pilze geerntet. Und Oliven haben das Gebiet nahe Nyons berühmt gemacht haben. Heute ist Drôme provençales deren nördlichstes Anbaugebiet.
Eine Bar-Tour durch Sevilla: Das Leben in Andalusiens Metropole spielt sich am Tresen ab – ein Streifzug durch die schönsten Bars Sevillas. Davon gibt es rund 4500 und sie gehören zu Sevilla wie die Kaffeehäuser zu Wien und die Kölschkneipe zu Köln
Belgien: In der flämischen Heimat des Chicorées: Wenn man an Gaumenfreuden in Belgien denkt, fallen einem schnell Bier und Pommes ein. Dieses lukullische Duo wird durch ein Gemüse zu einem Dreigestirn. Der Chicorée ist zumindest in Flandern so etwas wie eine Nationalknolle.
Österreich - Linz:
Linzer Torte und Linzertorte: Die Haselnusstorte mit dem Gitternetz hat nicht nur viele Väter, sondern auch mehrere Geburtsorte. Auf Spurensuche In der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz an der Donau.
Liechtenstein -
Kleines Land mit großen Angebote: Liechtenstein ist ein „punktreiches“ Gourmetparadies. Der Starkoch des Fürstentums Klaus Schatzmann besitzt allein 17 davon im Gault-Millau und zusätzlich noch einen der begehrten Sterne im Michelin.
Weintour durch den Südwesten Frankreichs: "Weine aus dem Jurançon, das ist die Sonne und Frische der Pyrenäen in der Flasche", sagt Cédric Laprun, der Weinrouten auf unausgetretenen Pfaden propagiert. In Südwest-Frankreich müssen es nicht immer die Bordeauxweine sein, wie eine Reise durch die Landstriche Béarn und Baskenland belegt.
Safran in Nordfrankreich: Der Safran, das einzige Gewürz, das außerhalb der Tropen gedeiht, gilt als besonders edel. Es gab Zeiten, in denen er beim Handel mehr erlöste als Gold. Antike Zeugnisse wie Wandmalereien in Pompeji belegen seine Bedeutung.
Wiener Wein: „Wien ist die einzige Metropole der Welt mit ökonomisch bedeutendem Weinbau“, erklärt der Wiener Weinkenner und Autor Klaus Egle. Mit einer Rebfläche von fast 700 Hektar, die von 320 Winzerbetrieben bewirtschaftet wird, stellen die Weingärten, die große Teile der Stadt ummanteln, auch ein beliebtes Naherholungsgebiet dar.
Toskana - kulinarischer Streifzug zwischen Pisa und Florenz: Jedes Jahr im November kommen Trüffelfreunde aus aller Welt zu einem Trüffelfestival in die Kleinstadt San Miniato. Das wichtigste Gericht während des Trüffelfestes ist einfach, aber überaus schmackhaft: Bandnudeln, die mit Butter und weißer Trüffel serviert werden.
Provence - der Reiz des Rustikalen: Unterwegs zwischen dem Mont Ventoux und Carpentras in der nördlichen Provence. Sonne, Wärme, fruchtbare Erde, dazu bodenständige Küche und gute Weine. Das reicht, um süchtig zu werden.
Der Süden der französischen Atlantikküste: Vom Marché Colbert weht der Duft frisch gebratener Hähnchen hinüber. Eine Frau schenkt am Weinstand „Lillet“ aus, den Stadt-Apéritif aus Weißwein, Kräutern und Orange. Dazu passen Austern, gezüchtet im nahen Becken von Arcachon.
Erlesene Kochkunst in Toulouse: In Toulouse werden nicht nur in der Luftfahrt Spitzenleistungen erzielt. Die Stadt im Südwesten Frankreichs greift auch bei den Kreationen aus den Küchen nach den Sternen.
Imbissbuden in Fukuoka: Wo tagsüber Spaziergänger flanieren, zieht mit Einbruch der Dunkelheit die wohl berühmteste Fressmeile Japans die Besuchermassen in ihren Bann. Rund 180 Imbissstände, sogenannte Yatais, sind in der japanischen Millionenmetropole Fukuoka zu finden.
Deftige Küche in Lyon: Legenden umrankt wie die Küche und Geschichte der Bouchons ist schließlich auch die Herkunft ihres Namens. Doch Märchen und Mythen gehören zum Bouchon wie der Beaujolais auf dem Tisch.
Sachertorte: Was hat es mit der bekannten Wiener Spezialität eigentlich auf sich? Unser Autor hat gekostet und recherchiert und gekostet und recherchiert.
Prager Cafés: Die legendären Kaffeehäuser der tschechischen Hauptstadt hatten Franz Kafka zu Gast, haben den Sozialismus durchgestanden und erleben nun eine Renaissance.
Granatapfel – die paradiesische Frucht: Hierzulande ist er noch rar, der Granatapfel. Höchstens der eine oder andere Gourmetkoch verwendet ihn. In der Türkei hingegen sieht man eine große Zukunft für das Gewächs, das schon in der Antike verehrt wurde.
Kulinarische Trends in Madrid: Die spanische Hauptstadt gilt als Experimentierfeld für Gastronomen. Doch letztlich beruht die Küche dort noch immer auf den zwei klassischen Fundamenten: Schinken und Olivenöl.
Schokolade aus Brüssel: Süßes aus der Kakaobohne hat Tradition in der belgischen Hauptstadt. Jetzt aber kommt eine neue Generation von Chocolatiers und testet die Geschmacksnerven der Kunden: mit Chili, Dill, Kardamom, Basilikum und anderen Gewürzen in feinsten Pralinen. Wir haben nachgeschaut, ob so etwas wirklich schmeckt.
Cognac: Ein zarter Cognac-Duft liegt in der Luft. „Cognac ist
die einzige Stadt der Welt, die ich an ihrem Duft erkennen kann!“ Das
südfranzösische Städtchen an den Ufern der Charente ist mit
edlem Cognac parfümiert.
Saint-Emilion: Es sind nicht die ganz großen Rotwein-Namen des Bordelais, die uns hier begegnen, doch besitzen die Weine höchste Qualität und eigenständigen Charakter. Ein Ausflug für "Rotwein-Nasen" in den Südwesten Frankreichs.
Toskana - die Geheimnisse der Mammas: Die italienische Mamma ist legendär: ihre Kochkünste, ihr Enthusiasmus für gutes Essen, ihre unumstrittene Herrschaft am Herd. In der Toskana, unweit von Siena, sind wir diesen wunderbaren Charakteren der Kochkunst auf eindrucksvolle Weise begegnet.
Annies Kiosk: An der Flensburger Förde, kurz hinter der dänischen Grenze, gibt es die besten Hot Dogs des Universums. Das jedenfalls behauptet unser Autor; und der muss es wissen, wohnt er doch direkt diesseits der Grenze.
Weine aus Saint-Tropez: Die Urlaubsmetropole an der Côte d´Azur ist eigentlich für rauschende Wein- und Champagnerfeste bekannt. Dass in der Umgebung aber auch stille Weingüter existieren, die feine Provence-Weine erzeugen, dürfte für viele eine Neuigkeit sein. Wir haben uns dort umgeschaut.
Innsbruck: Barocke Fassaden, mittelalterliche Keller und gemütliche Bauernstuben sind passé. Restaurants in der Tiroler Landeshauptstadt entwickeln inzwischen eine Vorliebe für futuristisches Design, raumhohe Glasfronten und einen freien Blick auf die atemberaubende Kulisse der Alpen.
Hopfen und Malz an der Maas: Belgische Bierkunde ist eine Wissenschaft für sich. Für deutsche Leser und Trinkfreunde hat sich unser Autor jenseits der Grenze umgetan und in Brauereien, Brasserien und Abteien rund um Namur die dortige Bier-Philosophie aufgespürt. Ein Gläschen dann und wann hat er dabei nicht verschmäht.
Waidmannsheil in den Ardennen: Ist die Jagd noch zeitgemäß im Angesicht von kontrollierter Aufzucht und massenhafter Tierhaltung? In den belgischen Ardennen jedenfalls gehört sie zur alltäglichen Kultur und schafft die Grundlagen für längst vergessene kulinarische Genüsse.
Kochkurs am Achensee: Liebe zu sich selbst geht durch den Magen, postuliert unsere Autorin. Und dabei bleibt sie keineswegs beim Kochen, Essen und kulinarischen Genießen stehen, sondern offeriert ein Rundum-Programm fürs Wohlbehagen.
Loisium - innovative Weinwelt im österreichischen Kamptal: Mit jedem Detail grenzt sich das futuristische Loisium von der biederen Winzerarchitektur früherer Zeiten ab. Es ist ein moderner Tempel für den Wein und eine Hommage an den Grünen Veltliner, Niederösterreichs maßgeblichen Beitrag zur internationalen Weinelite.
Gehobene
Bier-Kultur in Flandern: Bei unseren
belgischen Nachbarn gilt Bier als Champagner des kleinen
Mannes. Und dass der Gerstensaft dort tatsächlich edel
ist, merkt man schon an den Flaschen mit Sektkorken, die
in den Regalen der Supermärkte zu finden sind. Für
uns ein Anlass, wieder einmal über die Grenzen hinauszuschauen.
Auch wenn es aus deutscher Sicht schwer fallen mag, wir müssen
zugeben: Die Belgier können erstklassiges Bier brauen!
Graubünden - Das Geheimnis des Bündnerfleisches: Nur Edelfleisch von Schweizer Rindern kommt für das würzige Bündnerfleisch in Frage. Eine naturgetrocknete Delikatesse aus den Alpen, deren Würzgeheimnis auch wir nicht erfahren konnten. Aber wir verraten, wo es am besten schmeckt.
Calvados - Apfelbrand aus der Normandie: Der französische Nordwesten ist mit Apfel-Plantagen übersät, rund neun Millionen Bäume. Alle auf dichten grünen Wiesen - das ist etwas fürs Auge, und die Äpfel fallen weicher. Stolz sind die normannischen Obstbauern, und ihr Herz hängt am Apfel. Sie schwören auf Calvados.
Die Trüffelroute in der Provence: Menschen, Hunde und Schweine durchwühlen den steinigen Boden, als gelte es, einen geheimnisvollen, kostbaren Schatz der Vorfahren zu bergen. Der Duft weist den Weg: ein schwerer, erdiger, leicht nussiger Geruch, den man nie wieder vergisst.
Geschichten vom harmlosen Mohn: Im österreichischen Waldviertel wird der Mohn als Lebensmittel wiederentdeckt. Dort kommt er nicht nur in den klassischen Mehlspeisen auf den Tisch, sondern wird zum Mittelpunkt einer kulinarische Mohnkultur.
Schwitzen und Schlemmen im Piemont: Wein und Grappa, Schinken und Käse - italienische Selbstverständlichkeiten. Aber verdient müssen sie erst werden; vor dem Genuss steht das Wandern. Und das wiederum ist in einer solchen Umgebung schon ein Vergnügen für sich.
Kulinarisches Wandern im Mühlviertel:
Das
Mühlviertel ist ein touristischer und kulinarischer Glücksfall:
Fast unbeachtet döste das Bergland jahrzehntelang vor sich hin.
Im österreichisch-tschechisch-deutschen Dreiländereck war
der Gedanke an Tourismus nahezu unbekannt.