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Reiseführer Riga

Dom St. Marien

Dom St. Marien, Riga
Die Ursprünge des mächtigen Doms, der heute als erzbischöfliche Kathedrale der evangelisch-lutherischen Gemeinde  Lettlands dient, reichen bis ins 13. Jh. zurück. Unter Bischof Albert wurde damals der Grundstein gelegt, doch bis ins 20. Jh. hinein sollten noch zahlreiche Um- und Neubauten erfolgen. Ursprünglich als romanisches Gotteshaus geplant – Reste aus dieser Zeit sind noch im Altarraum und im Ostflügel zu erkennen – wurden bald die gotischen Elemente stilbildend. Der Ostgiebel des Gotteshauses erhielt ebenso wie die Turmspitze im 18. Jh. sein barockes Gepräge. Und um den Stilmix vollständig zu machen sind im Vestibül aus dem 20. Jh. Anklänge an den Jugendstil auszumachen.

Im Dom St. Marien, Riga

Im Dom St. Marien

Der Dom wird über viele Jahre hinweg restauriert, sehenswert ist auf jeden Fall der geschnitzte Orgelprospekt aus der Zeit um 1600 sowie die nur wenig später entstandene Kanzel (1641). Berühmt ist auch die Orgel des Doms, die ursprünglich 1883/84 erbaut wurde und über 124 Register und 6718 Pfeifen verfügt. In ihrer Entstehungszeit zählte sie zu den größten Musikinstrumenten der Welt. Mittlerweile ist sie komplett überholt worden und verführt noch heute bei Konzerten mit ihrem herrlichen Klang.

Im Kreuzgang des Doms St. Marien, Riga

Im Kreuzgang

An der Südseite ist der Dom durch einen Kreuzgang mit dem Domkapitel verbunden. Im dortigen Innenhof erhebt sich ein Denkmal für Bischof Albert.


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