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Reiseführer Riga

Tour 2: Durch den südlichen Teil der Altstadt

Dauer: ca. 2 Stunden (ohne Besichtigungen)

Blick von der St. Petrikirche, Riga
Auch unsere zweite Tour beginnt wieder am Rathausplatz. Nur wenige Schritte sind es von hier zum Haus Mentzendorff in der Kungu iela, dessen Museum einen Einblick in das Leben des 17. und 18. Jhs. vermittelt. Gleich um die Ecke streckt sich das größte Gotteshaus Rigas gen Himmel, die evangelisch-lutherische St. Petrikirche. Sehr zu empfehlen ist ein Blick von deren über einen Lift erreichbaren Plattform über die gesamte Altstadt und weit darüber hinaus (s. Foto).

Gleich mehrere sehenswerte Bauten erwarten uns in der Skarnu iela gleich neben der Kirche. Im ältesten heute noch erhaltenen Steinbau der Stadt ist heute das Museum für angewandte Kunst untergebracht, gleich daneben Eckens Konvent und die evangelische St. Johanniskirche.

Hinter dieser Häuserfront lohnt ein Besucher des Konventhofs und des Johannishofs, die beide bis ins 13. Jh. zurückweisen.

Von hier führt ein Abstecher in die Marstalu iela. Vorbei an der Hausnummer 2, dem barocken Haus Reutern, erreichen wir mit der Hausnummer 8 das kleine Museum für Fotografie, das über die lettische Fotografie Auskunft gibt. Gleich daneben die barocke Reformierte Kirche, deren einstige  Nutzung als Lagerraum unverkennbar ist. Freunde barocker Architektur stoßen am Ende der Straße auf das Dannensternhaus, das wie das Haus Reutern Ende des 17. Jhs. erbaut wurde.

Zurück zur Skarnu iela, von der aus wir rechts in die Jana iela mit ihren netten Häusern einbiegen. An der Ecke zur Kaleju iela erhebt sich ein dekoratives Jugendstilhaus.
Der Teatra iela folgend gelangen wir zu einem weiteren Jugendstilbau (Nr. 9), dessen Dach durch eine große Atlantengruppe mit Erdball geschmückt wird. Nach Überquerung des verkehrsreichen Boulevards stehen wir vor der Lettischen Nationaloper mit ihrer neoklassizistischen Fassade.

Haus des Vereins der Rigaer Letten, Riga

Detail eines Wandbildes am Haus des Vereins der Rigaer Letten

Über eine Kanalbrücke erreichen wir das Hauptgebäude der Lettischen Universität. Gleich daneben in der Merkeja iela das Haus des Vereins der Rigaer Letten, ein neoklassizistischer Bau mit sehenswerten Wandbildern an der Fassade. Gleich gegenüber am Zaun der Gartenanlage stoßen wir auf ein dem lettischen Fokloristen Krisjanis Barons (1835 – 1932) gewidmetes Denkmal. Der anschließende Wöhrmannsche Garten (Vermanes Darzs) bietet Erholung vom brausenden Stadtverkehr.

Zurück geht es über den Brivibas bulvaris, an dessen rechter Seite sich die russisch-orthodoxe Christi-Geburtskathedrale erhebt. Dahinter ein weiterer netter Park, die Esplanade. Wir steuern nun auf das riesige Freiheitsdenkmal zu. Vorbei an der so genannten Laima-Uhr gelangen wir über die Kalku iela zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Rathausplatz.


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