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Ulster American Folk Park

 

Sicherlich eine der Hauptsehenswürdigkeiten in Nordirland, die vor allem kein amerikanischer Besucher auslässt, vermittelt sie doch einen guten Einblick in die besonderen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Erzählt wird hier die Geschichte von über 200 Jahren Auswanderung nach Nordamerika. Das Ausstellungsgebäude führt sehr ausführlich in die Hintergründe der Auswanderung ein, Armut und Hoffnung auf ein besseres Leben und gibt Auskunft über das Leben in der Neuen Welt. Am interessantesten sind jedoch die zahlreichen Gebäude im weitläufigen Freigelände. Hier stößt man auf eine typische Armenhütte des 18. Jh., ein Ein-Raum-Haus, wie es die Mehrheit der Bevölkerung damals bewohnte. In einer rekonstruierten Schmiede aus dem 19. Jh. sprühen die Funken und im Haus eines Webers zeigt eine traditionell im Stil des 19. Jh. gekleidete Dame, wie Schafwolle zu Fäden gesponnen wird. In einer liebevoll eingerichteten alten Apotheke wimmelt es nur so von Fläschchen, Döschen und Salben. Einen Höhepunkt, vor allem für Kinder, stellt die Rekonstruktion eines Segelschiffes aus dem frühen 19. Jh. dar, eines der typischen Auswandererschiffe. Lebensnah gestaltete Puppen in engen Kojen, die einst mit drei oder vier Menschen belegt waren, zeugen von der Enge unter Deck. Nach Verlassen des Schiffes gelangt man in die Neue Welt, Hütten und Häuser, wie sie die Auswanderer einst in Amerika bewohnten.

3 Meilen nördlich von Omagh

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