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Reiseführer Danzig (Gdansk)

Geschichte Danzigs im Überblick

Vorgeschichte / Das Slawische Pommern / Hansestadt im Ordensstaat / Königreich Preußen / Freie Stadt Danzig / Danzig in Polen

Hansestadt im Ordensstaat

1308
Brandenburg überfällt Pommerellen, der Deutsche Orden wird wiederum zur Hilfe gerufen. Danzig wird vom Deutschen Orden erobert und tötet fast alle pommerschen Ritter. Im Vertrag von Soldin wird Danzig 1309 dem Ordensgebiet eingegliedert. Der Deutsche Orden hat eine Landverbindung zwischen dem Heiligen Römischen Reich und seinen östlichen Territorien geschaffen. Bis zum Zweiten Thorner Friedens im Jahr 1466 bleiben Danzig und Pomerellen  dem Ordensstaat zugehörig.

1343
Der Deutsche Orden verleiht der Stadt Kulmer Stadtrecht, die Zuwanderung deutscher Siedler steigt ob Danzigs wirtschaftlicher Attraktivität stark an. Danzig blüht auf, eine rege Bautätigkeit setzt ein.

um 1350
Danzig tritt der  Hanse bei und bleibt bis zum letzten Hansetag im Jahr 1669 Mitglied.

1361
Danzig nimmt erstmals am Hansetag teil, der in Greifswald stattfand

1373
Danzig ist erstmals selbst Gastgeber des Hansetags, was seine Bedeutung unterstreicht.

1377
Die Handwerkssiedlung um die Katharinenkirche erhält als "Altstadt" Stadtrechte.  Im Norden entsteht nun die Neustadt. Eine Stadtmauer mit sieben Toren und zwanzig Wehrtürmen wird gebaut.

1380
Das Rechtstädtische Rathaus wird gebaut.

1440
Danzig wird Mitglied im Preußischen Bund.

1452
Das reiche Danzig nimmt eine führende Rolle ein.

1454
Der Preußische Bund kündigt dem Deutschen Orden den Gehorsam und unterstellt sich dem polnischen König.  Ausbruch des dreizehnjährigen Krieges zwischen dem Ordensstaat und dem Preußischen Bund.

1457
Der polnische König Kasimir IV. verleiht Danzig das "Große Privileg", das der Stadt viele Hoheitsrechte und die Privilegien einer eigenständigen Stadtrepublik garantiert.

1466
Mit dem Zweiten Thorner Frieden kommen große Teile des Ordensstaates unter polnische Herrschaft, Danzig behält seine weitgehende Autonomie.

1523
Danzig nimmt die Reformation an.

1526
Auf Bestreben des ermländischen Bischofs leitet König Sigismund von Polen die Gegenreformation ein

16.-17. Jh.
Danzig erlebt sein Goldenes Zeitalter und entwickelt sich zu einer der wichtigsten Handelsstädte Europas.

1557
Mit dem Frieden von Augsburg gilt auch in Danzig Religionsfreiheit, die Reformation setzt sich durch.

1570-1584     
Danzig verteidigt seine Unabhängigkeit gegen den polnischen König nach der vergeblichen Belagerung der Stadt von 1577 und zwingt Stefan Batory zum Rücktritt.

1654 - 1660
Zweiter schwedisch-polnischer Krieg, in dem Danzig den polnischen König unterstützt. Der Krieg endet mit dem Frieden von Oliva. 

1772
Polen wird zum ersten Mal zwischen Russland, Österreich und Preußen geteilt,  Danzigs unabhängiger Status wird nicht berührt, die Stadt liegt nun als Enklave in Preußen und verliert immer mehr an wirtschaftlicher Macht.

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