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Das Dörfchen Beylerbeyi |
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| "Von
Cerines
(Girne) nach dem Kloster Lapais geht der Weg gen Morgen; er erstreckt
sich fünf Meilen in einer Ebene, die wegen des guten Anbaus und der
Mannigfaltigkeit von Frucht- und wilden Bäumen und wegen der sie schmückenden,
in allen Jahreszeiten grünenden Hügel die schönste auf der Insel ist
. . .", notierte in den sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts ein
Reisender. Auch noch zweihundert Jahre später erzählt ein Zypernbuch
von Orangen-, Zitronen- und Olivenhainen, die auf dem Weg nach Bellapais "eine Parklandschaft voll würziger Gerüche, grünen Schattens und
flirrender Lichter formen". Mittlerweile ist die ländliche Idylle
dieser Wegstrecke in der Gegenwart angekommen: ein unansehnliches
Gemenge aus protzigen Villen und Swimmingpools, Hotelanlagen und
Reihensiedlungen hat die einstigen Fruchthaine weitgehend verdrängt.
Selbst große Busse verkraftet nun die ausgebaute Auffahrt zum 220 m
hoch gelegenen Dorf, das die Einheimischen Beylerbeyi nennen.
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Inhalt:
Das Dörfchen Beylerbeyi Ein Meisterwerk gotischer Baukunst |