Reisemagazin schwarzaufweiss

Touren durch Berlin

Tour 8: Vom Dorf zur grünen Vorstadt

Ein Spaziergang durch Berlin-Weißensee

Turm der Bethanienkirche in Weißensee, Berlin

Turm der Bethanienkirche

Unser Weg führt uns zunächst in die Max-Steinke-Straße, immer den Turm der neogotischen Bethanienkirche (2) im Blick. Die letzte deutsche Kaiserin Auguste Victoria trug maßgeblich zur Finanzierung dieser wie auch anderer Kirchen Berlins bei. Bis heute ist dieser Sakralbau, der zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts auf einer leichten Anhöhe errichtet wurde, der Mittelpunkt von sechs, strahlenförmig auf die Kirche zulaufenden Straßen. Erhalten geblieben ist lediglich der Turm der Kirche, eine Landmarke ähnlich wie die Schlote von Fabrikgebäuden in der Umgebung.

Gemeindehaus am Mirbachplatz in Weißensee, Berlin

Gemeindehaus am Mirbachplatz

Auch mehr als zwanzig Jahre nach dem Mauerfall sind einige Mietshäuser noch nicht saniert, findet man links und rechts der Bethanienkirche verblasste Hinweise auf ehemaliges Gewerbe wie auf die Spedition Richter&Co. Gegenüber der Kirchenruine steht man am Mirbachplatz – benannt nach dem Oberhofmeister der Kaiserin Auguste Victoria – vor dem ausladenden Gemeindehaus, das wenige Jahre nach dem Kirchenbau in Anlehnung an den sogenannten Heimatstil erbaut wurde. Am Mirbachplatz lädt das Café-Restaurant Mirbach mit seinem Retro-Charme zum Einkehren ein. Wie wäre es mit kleinen süßen Verführungen wie Eierkuchen mit Zimtkirschen oder einem „Schwedenbecher“?

 

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