Reiseführer Rostock

IGA Park Rostock

 

Rostock - IGA Park - Nationengarten

Nationengarten

Etwa auf halber Strecke zwischen der Innenstadt und Warnemünde auf Höhe der Stadtteile Schmarl und Lütten Klein liegt der an die Warnow grenzende rund 100 Hektar große IGA Park. Der Name leitet sich von der Internationalen Gartenschau ab, kurz IGA, die auf diesem Gelände 2003 stattfand. Der Park und das zeitgleich errichtete Messezentrum wurden für damals für einen fast dreistelligen Millionenbetrag angelegt. Zur selben Zeit wurde in direkter Nachbarschaft der mautpflichtige Warnowtunnel gebaut. 32 Nationen präsentierten 2003 ihre Pflanzen- und Landschaftswelt auf dem weitläufigen Parkgelände und in den Messehallen.

Rostock - Weidendom im IGA Park

Unbelaubter Weidendom im Frühjahr

Neben den Grünflächen sind heute auch einige Nationengärten, wie etwa der Japangarten, übrig geblieben, ebenso wie der von dem Architekten Marcel Kalberer entworfene Weidendom. An dem 2001 begonnenen Bau des 15 Meter hohen und 52 Meter langen lebenden Doms haben 650 freiwillige Helfer aus 13 europäischen Ländern mitgewirkt. Auch die Parkbühne wird noch regelmäßig für Veranstaltungen und Konzerte namhafter Künstler genutzt. Nicht weit von der Parkbühne entfernt fühlt man sich im Rosengarten schnell wie Gulliver in Lilliput, denn zwischen den stacheligen Blumen stehen Miniturausgaben historischer Gebäude aus Mecklenburg-Vorpommern wie das Jadgschloss Granitz oder das Rathaus Boizenburg.

Rostock - Miniaturhäuser im Rosengarten, im Hintergrund die Parkbühne

Miniaturhäuser im Rosengarten, im Hintergrund die Parkbühne

Wasser ist nicht nur durch den Kiesweiher und der Klostergraben innerhalb des Parks eines der zentralen Themen, sondern vor allem durch das Warnowufer im Ostteil des Areals. Hier befindet sich das in den Park integrierte Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum mit einer historischen Bootswerft, einer Freilichtausstellung mit Ankern, Schiffsschrauben, Signalbojen und weiteren Objekten aus der Schifffahrt und an einer Pier liegenden Museumsschiffen wie das 1943 gebaute Betonschiff „Capella“. Am beeindruckensten ist allerdings das „Traditionsschiff Typ Frieden“ auf dem man gegen Eintritt z.B. mehr über die Schiffbaugeschichte an der Ostseeküste erfahren kann. Die 1956/57 gebaute ehemalige „Dresden“ war bis 1969 vor allem auf Routen nach Asien, Lateinamerika und Afrika unterwegs, wurde allerdings nach einem Maschinenschaden außer Dienst gestellt und ist seit 1970 Museumsschiff.

Rostock - IGA Park - Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum

Traditionsschiff Typ Frieden

IGA Rostock 2003 GmbH
Schmarl-Dorf 40
18106 Rostock
Telefon: 0381 / 12831300
Fax: 0381 / 12831333
E-Mail: info@iga2003.de
www.iga-park-rostock.de

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

Das könnte Sie auch interessieren

.

Reiseveranstalter Deutschland bei schwarzaufweiss

 

Reiseführer Bremen

Sehenswertes in Bremen, Touren durch die Stadt, Tipps und Hintergrundgeschichten ausführlich beschrieben mit vielen Fotos. Darüber hinaus gibt es Ausflugstouren über die Stadtgrenzen hinaus, etwa nach Bremerhaven oder nach Walsrode in den Weltvogelpark.

Reiseführer Bremen

Mehr lesen ...

Kiel: Top-Sehenswürdigkeiten in der Fördestadt und ein Ausflug nach Laboe

Ein guter Ausgangspunkt um die Stadt heute, Jahrzehnte nach Kriegsende, zu erkunden, ist der zentral gelegene Hauptbahnhof. Auf der Hauptstraße Sophienblatt, die vor dem Gebäude verläuft, treffen alle wichtigen Buslinien zusammen, viel Sehenswertes kann man aber auch problemlos von hier zu Fuß in einem mehrstündigen Spaziergang erreichen.

Kiel Sehenswürdigkeiten

Mehr lesen ...



Rügen: Wandern und Radfahren rund um Göhren

Wer lieber mit dem Rad wandert als per pedes, findet auf dem Mönchgut gute Voraussetzungen und anders als Verleihnix in dem berühmten gallischen Dorf aus dem Kultcomic Asterix, verleiht man in Göhren gerne vieles, so auch Fahrräder - natürlich gegen Bares. Aber dafür sparen sich Bahnreisende das nervige Gerödel mit den Zweirädern.

Rügen - der Rasende Roland

Mehr lesen ...

Per Rad durch Cuxhavens Seebäder

Leider ist die deutsche Nordseeküste, wenn man von den ost- und nordfriesischen Inseln einmal absieht, von der Natur nicht so reich mit Sandstränden bedacht worden, wie die Anrainerländer Niederlande und besonders Dänemark. Natürlich gibt es auch viele schöne Ecken jenseits der Sandstrände und Sand allein ist nicht alles im Urlaub, aber für viele hat ein Sandstrand eben doch eine große Bedeutung und deshalb steppt in den Sommermonaten in den Seebädern Döse, Duhnen und Sahlenburg vor allem an den Wochenenden der Bär.

Cuxhaven und seine Seebäder Döse, Duhnen und Sahlenburg

Mehr lesen ...

Büsum - Nordsee-Heilbad am Wattenmeer

Einst war Büsum eine Insel, immer wieder bedroht vom „Blanken Hans“. Bedroht von gewaltigen Sturmfluten wie der mehrtägigen Groten Mandrenke im Januar 1362, bei der nach mancher Interpretation das sagenumwobene Rungholt etwas weiter nördlich bei Nordstrand und Pellworm für immer in den Fluten versank. Als die größte Flut des letzten Jahrhunderts 1962 das Nordsee-Heilbad bedrohte, war Büsum allerdings schon lange mit dem Festland verbunden, nämlich seit 1585. Heute zählt der gut 5000-Seelen-Ort im Kreis Dithmarschen zu den wichtigsten Urlaubsorten an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins.

Büsum

Mehr lesen ...