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Tour 1

Königliches, Museales, Shoppen ohne Ende, Architekturen, Begegnungen, die Alte Kirche, der Neue Markt, die Waag und die Walletjes

Man sagt, dass die junge Siedlung Amstellodamme sich nie zu einem derart bedeutenden Hafen entwickelt hätte, wären die Schiffer nicht gezwungen gewesen, ihre Waren direkt an der Schleusenanlage abzuladen. Jene befand sich mitten in der Stadt, genau dort, wo 1270 ein ausgedehnter Marktplatz entstand, der Dam. Es lag also nahe, das Handelsgut gleich an Ort und Stelle zu verkaufen.

Amsterdam - Dam

Kleinkunst auf dem Dam

Verharrt man heute hier für eine kleine Weile, schließt die Augen und lauscht dem Treiben, könnte man sich gut 700 Jahre zurück versetzt fühlen. Nur, dass die lärmende Geschäftigkeit im Jetzt von tutenden Straßenbahnen, klingelnden Fahrrädern, hupenden Autos, umher wuselnden Straßenkünstlern, Taubenschwärmen und lautstark begeisterten Touristengruppen veranstaltet wird. Dennoch, der Dam ist das Herz des alten Zentrums, auch im Bewusstsein der Amsterdamer Bevölkerung.

Das beweist sich alljährlich am 4. Mai, wenn die Königin zur Gedenkfeier für die Opfer des 2. Weltkrieges einen Kranz am Obelisk niederlegt. Das 22 Meter hohe National Monument wurde 1956 eingeweiht. Beeindruckend sind die Skulpturen des Steinmetzen John Rädecker, ihre religiöse Symbolik unübersehbar.

Amsterdam - Dam - Detail des Nationaldenkmals

Detail des Nationaldenkmals

Hierher verabredet man sich, trifft sich, wird gesehen, sieht und hat plötzlich noch mehr Lust auf den bunten Trubel der Stadt. Was denn auch angesichts des großartigen baulichen Ensembles, bestehend aus dem Koninklijke Paleis und der Niuewe Kerk, auf der gegenüber liegenden Seite des mittelalterlichen Platzes nicht verwunderlich ist.

Amsterdam - Koninklijke Paleis

Detail des Koninklijk Paleis

Auch die Amsterdamer sind davon begeistert, besonders von ihrem Königlichen Palast. Nicht, weil sie besonders königstreu wären – das sind sie nämlich nicht – sondern weil der „Koninklijke“ so „moi“ ist, so schön. Das stimmt, allein die üppigen Verzierungen an der klassizistischen Fassade lassen den Betrachter lange nicht los.

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