|
Diese
kleine Stadtmoschee stiftete 1825 der damalige osmanische Gouverneur
Zyperns, Seyit Mehmet Agha. Eine Tafel in alttürkischer Schrift
über dem Portal preist wortreich den Stifter und sein Bauwerk.
Der Grundriß ist nicht quadratisch, sondern ein in die Breite
gehendes Rechteck, wie es als zyprische Sonderform des 18. und 19. Jahrhunderts
hier und da anzutreffen ist. Der West- und Nordseite ist ein ansehnlicher
Portikus in L-Form vorgelagert. Vier bzw. sechs Spitzbögen stützen
die Vorhalle. Ein Minarett in klassisch-osmanischer Bauweise mit der
von Stalaktitenkonsolen getragenen Ringgalerie ("serefe")
im oberen Drittel erhebt sich vor der Nordostecke der Anlage. Auffallend
am Betsaal ist die Lichtfülle, die durch mehr als dreißig
Fenster in den Raum flutet und die großzügige Verwendung
von Holz bei seiner Ausgestaltung.
|