Streifzüge durch die südliche Peloponnes

Einführung


Text und Fotos: Eckart Fiene
Korinth und Mykene, Epidauros, Olympia und die Urlaubsregion um Kyllini sind häufig besuchte Ziele in der Nordhälfte der Peloponnes. Deutlich weniger bereist werden dagegen die südlichen Regionen der Insel des Pelops. Dabei gibt es hier traumhaft schöne Landschaften zu entdecken wie auch bedeutende archäologische Stätten und eine Fülle faszinierender Baudenkmäler aus allen Epochen einer langen Geschichte – denken wir nur an das mächtige, auf seinen Höhen bis in den Frühsommer schneebedeckte Taygetos-Gebirge, an Messeniens silbrig schimmernde endlose Olivenhaine, an die Wohntürme der rauen Landschaft Mani auf dem „Mittelfinger“ der Halbinsel und an die vielen Relikte einer byzantinischen Blütezeit.

Peloponnes
Selbst Welterbestätten liegen am Weg wie die mittelalterliche Ruinenstadt Mistras nicht weit von Sparta oder der in einer wilden Gebirgswelt gelegene, dem Apollon Epikourios geweihte Tempel von Bassae und auch die Ausgrabungen von Archaia Messene haben es schon auf die Vorschlagsliste der UNESCO geschafft. Und nicht zu vergessen Landmarken wie ganz im Südosten, auf dem lakonischen Landzipfel, Monemvasia, die Stadt auf dem Felsen und gegenüber, auf der messenischen Halbinsel am Ionischen Meer, Pylos und die Bucht von Navarino, wo ein neues Kapitel der jüngeren Geschichte Griechenlands begann, oder Koroni und Methoni, die burgbewehrten Hafenstädte und Spähposten, einst „die Augen der Venezianer“ und schließlich Nestors Palast, der uns zurückversetzt in die legendenumwobene mykenische Epoche vor gut 3.500 Jahren.

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