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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 19.09.2017

News aus der Tourismus-branche

News vom 19.09.17
Moore im Bayerischen Wald / Bad Füssing, das beliebteste Heilbad der Welt / Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt / Linz: die Grottenbahn / Ibiza: Kräuterlikör selbst gemacht /

News vom 12.09.17
Die Bremer Stadtmusikanten präsentieren sich auf der Bühne / Badespaß Chiemsee / Stralsund: „Meereskinder“ / Antwerpen: M HKA: Meister der Gegenwart / Taiwan: Bier statt Tee /

News vom 05.09.17
Familienradweg Nagoldtal / NRW: Stadtentdeckungs-App für Kinder / Tirol: Klettersteig-Tourentipps für Einsteiger / Aube en Champagne für Kunstliebhaber / Tessin: besonderer Gästeservice /

News vom 29.08.17
SEABORN – das Mitmach-Festival für die ganze Familie / Das Münsterland mit Otto Modersohns Augen sehen / Wien: eingelegt und eingekocht / Wandern in Bosnien-Herzegowina / Ostküstenregion: Ein wahres Tropenparadies in Malaysia /

 

News vom 19.09.17

Moore im Bayerischen Wald

Mystische Gebilde, geheimnisvolle Grenzgänger zwischen festem Land und Wasser, Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten. Seit jeher beflügeln Moore die Fantasie und sind im ökologischen Zusammenspiel von Kohlenstoff und Klima von großer Bedeutung. Sie dienen als Hochwasserschutz und sind natürliche Trinkwasserreservoirs. Im Nationalpark Bayerischer Wald hat die Renaturierung von Moorlandschaften große Bedeutung. Mit 1300 Hektar Moorwäldern und 50 Hektar offenen Mooren findet man hier die bedeutendsten Moorkörper Bayerns. Besonders eindrucksvoll ist der Tal-Moorkomplex Großer Filz und Klosterfilz zwischen Riedlhütte und Sankt Oswald, in höheren Lagen sind der Zwieseler Filz und das Latschenfilz sehenswert. Zusammen mit Schachten, von Baumriesen geprägte ehemalige Waldweiden, sind die Moore des Nationalparks höchst beeindruckende Wanderkulissen. Der Erlebnisweg „Schachten und Filze“ kombiniert die beiden Landschaftsphänomene und ist im Rahmen einer Tageswanderung zu erreichen. Diese startet wahlweise in Oberfrauenau oder Buchenau. Einen Flyer mit Karte kann unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de heruntergeladen werden.


Bad Füssing, das beliebteste Heilbad der Welt

Vor 70 Jahren entdeckte man die Bad Füssinger Quellen. Inzwischen nutzen jährlich über 1,6 Mio. Besucher das legendäre Thermalwasser aus 1000 Meter Tiefe mit seiner enormen Heilwirkung bei Gelenkproblemen. 1947 hörten die im zwei Kilometer entfernten Waldstadt stationierten Soldaten der US-Armee von der heißen Quelle und konfiszierten kurzerhand das Quellengelände. Erste provisorische Badebecken wurden errichtet. Umfunktionierte Kanalrohre ersetzten Badewannen. Das „Wellness-Provisorium“ erhielt den Namen „Pearl Bad“. Seitdem entwickelte sich Bad Füssing zu einem Heilbad der Superlative und zu Europas beliebtestem Kurort: Die Kombination verschiedenster Heilverfahren eröffnet dabei speziell Rheumapatienten neue Therapiechancen.

Weitere Informationen
: www.bad-fuessing.de


Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt

Das Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt zeigt bis 22. Dezember die Sonderausstellung „Fusionismus David Pflugi“ mit Werken des 1969 in der Schweiz geborenen Künstlers David Pflugi. Ursprünglich Bildhauer, beschäftigte sich Pflugi parallel mit der Malerei. Die üblicherweise getrennten Bereiche der bildenden Kunst fusionierten zur Grundlage seines bemerkenswerten Schaffens. Zusätzlich integriert er Menschen und Medien in seine Kunst. So entstehen erstaunliche Performances, wie sie schon in Städten wie Athen, Basel und Berlin zu sehen waren. In seinen Werken spielt der Künstler mit sicher geglaubten Wahrnehmungen: Flächen kippen in Tiefen, feste Umrisse wechseln zu flimmernden Farbmischungen, sind mal Skulptur, mal Bild, mal Relief. In den Worten des Künstlers wird beim Fusionismus „die flache Bildlichkeit zum Sekunden-Ereignis, denn sie verliert sich in der Bewegung“. In den architektonisch eindrucksvollen Räumlichkeiten einer ehemaligen Fahrradfabrik, dem jetzigen Museum für historische Maybach-Fahrzeuge, entfalten Pflugis Schöpfungen in der Nachbarschaft der edlen Maybach-Karossen ihren besonderen Reiz.

Weitere Informationen: www.automuseum-maybach.de


Linz: die Grottenbahn

Seit 111 Jahren entführt eine Rundfahrt mit der Grottenbahn am Pöstlingberg die Besucher in die Welt der Zwerge und Märchen. Der "Drachenexpress", ein Zug in Drachengestalt, fährt drei Runden vorbei an Märchenszenen. Im Anschluss versetzt ein Spaziergang über den Linzer Hauptplatz im Kleinformat in alte Zeiten zurück. Ein Ausflug ist nicht nur bei Besuchern aus aller Welt beliebt, auch die Linzer lieben die zauberhafte Märchenwelt. Neben der Grottenbahn sind auch die Wallfahrtsbasilika und der Panoramablick auf Linz einzigartig!

Weitere Informationen: www.linztourismus.at


Ibiza: Kräuterlikör selbst gemacht

Wie der traditionelle Kräuterlikör Hierbas Ibicencas entsteht, erfahren Interessierte bei einem Besuch der Öko-Finca Can Musón im Osten der Baleareninsel. In Workshops vermittelt Inhaberin María Marí Colomar alles Wissenswerte rund um den edlen Tropfen. Anschließend setzt sie gemeinsam mit den Urlaubern deren eigenen Likör an. Dafür verwenden sie Zitronen- und Orangenschale, Wildkräuter wie Salbei, Lavendel und Minze aus dem hofeigenen Garten sowie einen Schuss Anislikör. Der etwa 2,5-stündige Kurs (ab 10 Teilnehmer) kostet inkl. Verkostung und Likör zum Mitnehmen 25€/Pers.

Infos und Buchung: ibizacanmuson.com/talleres

 

News vom 12.09.17

Die Bremer Stadtmusikanten präsentieren sich auf der Bühne

Jeden Sonntag erobern Esel, Hund, Katze und Hahn beim Stadtmusikantenspiel die Bremer Innenstadt. Bei dem kostenlosen Theaterstück erzählen die berühmten Musiker, diesmal als Schauspieler formiert, ihre weltbekannte Geschichte. Die Aufführung beginnt um 12 Uhr und dauert eine gute halbe Stunde. Dabei werden Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Ausländische Gäste werden eingangs sogar in Landessprache begrüßt. Live und lebensgroß spielt das Quartett auf einer fahrbaren Bühne, die an die Zeit der Gaukler und Spielleute erinnert. Insgesamt besticht das Stadtmusikantenspiel mit seinem Charme und einer ausgesprochen unterhaltsamen Erzählweise. Wer dem Quartett noch näher kommen möchte, der kann die vier Musikanten für eine private Stadtführung buchen. Die Schauspieler des Theater Interaktiwo lassen die Märchenhelden der berühmten Geschichte zum Leben erwachen.Bei der Führung „Ich sehe was, was du nicht siehst“ können kleine Bremen-Gäste den Stadtmusikanten noch näher kommen. Während des einstündigen Rundgangs geht’s mit den Lütten übern Marktplatz und am Ende erhalten die Kinder sogar noch eine kleine Überraschung. Die Kinder- und Schülerführung bietet Platz für 15 bis 20 Kinder pro Gruppe und kostet 57 Euro. Die Führung ist geeignet für Kinder bis 10 Jahre.

Weitere Informationen
: www.bremen-tourismus.de/stadtmusikanten-archiv


Badespaß Chiemsee

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Die Badeplätze in Prien am Chiemsee – vom Badeplatz Schraml mit seinen großen Liegewiesen über versteckte Geheimplätze auf der Herreninsel bis zum Strandbad Prienavera mit einzigartigem Blick auf die Herreninsel – begeistern die Besucher. Die Badegäste genießen die Sicht auf die Alpen sowie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten wie Stand-Up-Paddling, Segeln und Surfen. Erfrischende Getränke an den Beach Bars zum Sonnenuntergang runden das vielseitige Sommerangebot am größten See Bayerns ab.

Der beliebte Badeplatz Schraml mit seiner großen Liegewiese lockt jedes Jahr Sonnenhungrige an den Chiemsee. Von diesem Uferplatz aus erfreuen sich die Badenden direkt vom Liegestuhl aus an dem beeindruckenden Blick auf die Herreninsel und die Alpenkette. Sportliche toben sich auf dem Beachvolleyballplatz aus. Für Spaß bei den Kleinsten und imposante Sandburgenbauten sorgt der Kinderspielplatz. Direkt nebenan garantiert der in einen hundertjährigen Baumriesenwald eingebettete „Kletterwald Prien“ mit Hängebrücken, Spinnennetzen und Flying-Fox spannende Abwechslung vom Wasserspaß. Der „Schöllkopf“ ist seit über 50 Jahren einer der schönsten, naturbelassenen Badeplätze am Chiemsee. Auf der ruhigen Liegewiese mit sowohl sonnigen als auch schattigen Plätzen entspannen die Wasserfreunde. Der dazugehörende alte Bauernhof beherbergt Übernachtungsgäste in drei Ferienwohnungen. Außerdem serviert das Kioskpersonal den Badenden erfrischende Getränke, Eis, kleine Brotzeiten, Kaffee und hausgemachten Kuchen auf der natürlichen Außenterrasse. Zusätzlich zu den Bademöglichkeiten erkunden Interessierte auf dem Ruderboot vom Verleih am Schöllkopf aus auf eigene Faust das Bayerische Meer. Der Badeplatz ist ab 9 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 1,50 Euro und für Kinder 50 Cent.

Das Prienavera Hallenbad bietet das ganze Jahr über Spaß im nassen Element. Doch von Mai bis Ende September begeistert die Wasserwelt mit einem besonderen Extra für Sonnenfreunde: Das dazugehörige Strandbad mit direktem Zugang zum Chiemsee erfreut die Besucher nicht nur mit seiner großzügigen Liegewiese mit schattigen Plätzen unter Bäumen. Ein Kinderspielplatz mit Sandspielbereich unter dem Sonnensegel, Tischtennisplatten, ein Beachmingtonplatz, zwei eigene Stege und das Strandcafé verwöhnen die Sommergäste zusätzlich. Die Kinder hüpfen vom Sprungbrett, profitieren vom seichten Einstieg in den See und schlittern die extra für die Sommerferien aufgeblasene Riesenrutsche hinab. Der Eintritt beträgt 1,50 Euro pro Person.

Weitere Informationen: http://www.tourismus.prien.de/


Stralsund: „Meereskinder“

2017 lautet das Jahresthema im Ozeaneum und Meeresmuseum Stralsund „Meereskinder“. In beiden Erlebnismuseen wird dieses an jeweils mehr als 20 Stationen anhand von Geschichten über Fortpflanzung und Aufzucht des Nachwuchses im Meer erlebbar gemacht. So wird beispielsweise die ungewöhnliche Fortpflanzung des Tiefseeanglers erklärt, bei der sich die Männchen an die bis zu 20-fach größeren Weibchen beißen, fast alle ihrer Organe reduzieren und quasi mit ihnen verschmelzen. Die Männchen werden über den Blutkreislauf der Weibchen miternährt und dienen fortan als lebende Samenkapseln. Die befruchteten Eier werden ins Wasser abgegeben und treiben mit der Hilfe von Öltröpfchen an die Meeresoberfläche. Dort entwickeln sich die Larven unabhängig von den Elterntieren. Das ist eine von den Geschichten, die Gäste erfahren, und ein Beispiel dafür, dass aufwändige Brutpflege im Meer eine Ausnahme ist. Darüber hinaus können Meerbabys wie kleine Quallen beobachtet werden. Passend zum Jahresthema wurde der Erlebnisbereich „Meer für Kinder“ im Ozeaneum neu gestaltet. Eine Dünenlandschaft mit einem begehbaren, raumhohen Leuchtturm lädt Kinder dazu ein, selbst zum Meereskind zu werden.

Weitere Informationen: www.ozeaneum.de, www.meeresmuseum.de


Antwerpen: M HKA: Meister der Gegenwart

Die Avantgarde ist in Antwerpen seit jeher prominent vertreten. Nachdem das Museum für Zeitgenössische Kunst (M HKA) bislang vornehmlich einem internationalen Ansatz gefolgt ist, ist nunmehr auch eine Galerie mit Meisterwerken der flämischen Gegenwartskunst zu besichtigen. Hier kann sich das Publikum fortan mit der Arbeit von unter anderem David Claerbout, Jan Fabre und Luc Tuymans auseinandersetzen, die allesamt zu den bedeutendsten lebenden Künstlern unserer Zeit gezählt werden. Um die Spannung weiter zu erhöhen, treten deren Werke vor Ort in einen Dialog mit wegweisenden Arbeiten anderer Künstler. Das M HKA befindet sich an der Schelde in einem ehemaligen Getreidespeicher aus dem Jahr 1926.

Weitere Informationen: www.muhka.be


Taiwan: Bier statt Tee

Für deutsche Bierkenner mit einer langen Brauerei-Tradition ist es unvorstellbar, dass Taiwan erst seit 2002 Bier selbst herstellen darf. Zuvor braute das staatliche Monopol, die Taiwan Tabak- und Alkohol Cooperation, das einzige regionale Bier namens „Taiwan Beer“. Nachdem das Monopol aufgelöst wurde, begannen eine Handvoll kleine Brauereien ihr eigenes Bier zu produzieren, welches anfangs aufgrund mangelnder Erfahrung der Brauereien für die Gesellschaft zu teuer war. Seit einigen Jahren hat sich die Situation aber geändert: Immer mehr kleine Brauereien, auch ausländischer Herkunft, drängen auf den Markt: „Jim and Dad’s“, „34“, „Brewing Co.“, „Redpoint“ oder „55th Street“, um nur ein paar Namen zu nennen. Taiwan baut keinen Hopfen an, aber dafür Weltklassetees. Warum also die bereits bekannten verschiedenen Geschmacksrichtungen nicht für das taiwanische Bier nutzen? Die Schwierigkeit ist es hier bewerten zu können, welche Teesorten mit dem selbst gebrauten Bier harmonieren. Besonders modern sind momentan Biere, die zu den jeweiligen Jahreszeiten passen: Winterbier ist beispielsweise herber als das liebliche Sommerbier. Aber auch exotische Biersorten mit Melonen-, Honig- oder Toffeearoma begeistern besonders junge Taiwaner und Besucher der vielfältigen Insel.

Zhangmen in Taipeh befindet sich im Herzen des Yongkang Street Commercial Districts, wo sich viele Restaurants, Café, Eisdielen und Geschäfte befinden. Die kleine Bierbar hat 16 Zapfhähne mit jeweils verschiedenen Sorten - ein großartiger Ort, um taiwanisches Bier zu kosten. BEEru hat sich am Civic Boulevard niedergelassen. Die stylische Bar bietet ebenfalls verschiedene Craft-Biere und dazu passende Köstlichkeiten wie spezielle Fleisch- oder Gemüsegerichte an.

Weitere Informationen: www.taiwantourismus.de

 

News vom 05.09.17

Familienradweg Nagoldtal

An der Nagoldquelle in Seewald-Urnagold beginnt die Erlebnisradtour entlang der Nagold durch den Nördlichen Schwarzwald. Zu Beginn fährt man durch Seewald und trifft nach rund 10 km auf die Nagoldtalsperre. Der Ferienortsteil Erzgrube lädt zum Planschen und Boot fahren auf dem Vorsee ein. Am See-Einlauf bietet ein Erlebnispfad mit Wasserspielgelände und Infopavillon einen besonders schönen Verweilort, bevor es radelnd weitergeht.Der Weg führt nach Altensteig, wo man einiges erleben kann, die Ziegenfarm des Berghofs Klußmann, die historische Meile der Stadt Altensteig oder den Abenteuerspielplatz im Oberen Tal zwischen Minigolf- und Campingplatz direkt an der Nagold. In Nagold lädt der Burgspielplatz oder der Spielplatz im Riedbrunnenpark zur Rast ein. Alternativ kann man auch die Minigolfanlage ausprobieren, in den Badepark gehen oder dem Mitmachpfad zum Schlossberg folgen und die Burgruine Hohennagold erkunden. In Wildberg muss man unbedingt mit den Kindern auf dem neuen Spielplatz an der Klosteranlage Maria Reuthin gehen. Hier können sich die Kleinen richtig austoben.

Weiter geht es Richtung Calw. Unterwegs kommt man am Abzweig nach Neubulach (Seitzental) vorbei, wo das Besucherbergwerk und die Hella-Glück-Stollen besichtigen werden können (nach Anmeldung kann auch eine geologische Erlebnisführung für Kinder gebucht werden). Nachfolgend geht es durch den Vorort Hirsau. Hier gibt es einen Minigolfplatz und ein Rotwildgehege. Weiter radelt man nach Bad Liebenzell. Bad Liebenzell wartet mit einem großen Kurpark zum Picknicken und Entspannen auf. Darüber hinaus kann man einen Stop in der Alpakafarm "Bypaka". Entlang der Nagold kommt ihr anschließend am Monbachtal vorbei. Das kleine Tal bietet vielfältige Möglichkeiten, die Kleinen der Familie beim Dammbauen oder Erfinden von abenteuerlichen Piratengeschichten rumtollen zu lassen. Ab hier sind es noch rund 18 km bis nach Pforzheim Hbf.

Weitere Informationen: http://www.schwarzwald-tourismus.info/


NRW: Stadtentdeckungs-App für Kinder

Eine neue App für Kinder und Jugendliche verknüpft analoge Entdeckungen in den Städten Nordrhein-Westfalens mit digitalem Forschen und Sammeln. Mit der #stadtsache-App können Nutzer Fotos, Töne und Videos thematisch sammeln, zum Beispiel unter Überschriften wie „Gebaute Sachen“, „Abenteuerliche Sachen“ oder „Grüne Sachen“, aber auch Wege aufzeichnen und Dinge zählen. Zu jedem Thema gibt es Aufgaben und Aktionen. Auch das Teilen der eigenen Sammlung mit anderen Nutzern der App ist möglich. #stadtsache hat das Ziel, Kinder und Jugendliche in der Stadt sichtbar zu machen und ist mit Unterstützung der Landesinitiative StadtBauKultur NRW entstanden. Die App und ein Workbook-PDF mit analogen Aktionen und Aufgaben finden sich im Internet zum kostenlosen Download.

Weitere Informationen: www.stadtsache.de


Tirol: Klettersteig-Tourentipps für Einsteiger

Mit seinen „nur“ 50 Metern ist der Übungsklettersteig Rofan (A/B, wenig schwierig/mäßig schwierig) am Achensee recht kurz, aber interessant. Er eignet sich hervorragend, um für längere Klettersteige in Übung zu kommen und ist auch bei Kindern sehr beliebt. Der Rofanklettersteig ist mit der Rofanseilbahn erreichbar. Der Klettersteig Little Ballun (B, mäßig schwierig) ist der neueste Zuwachs in Galtür. Der Einstieg zum Klettersteig ist in wenigen Minuten von der Bergstation der Birkhahnbahn erreichbar und für Kinder ab etwa acht Jahren geeignet. Der Urgesteinsklettersteig ist bestens gesichert – die nötige Klettersteigausrüstung muss man aber natürlich dabei haben.Bei Imst, ganz in der Nähe der neu renovierten Muttekopfhütte – übrigens ein guter Tipp für eine Einkehr – verläuft ein moderner, kurzer Klettersteig im Schwierigkeitsgrad B/C (mäßig schwierig/schwierig). Er ist auch für Familien, Kinder und Jugendliche sowie für Einsteiger bei entsprechender Sicherung geeignet. Der Zustieg dauert ab der Bergstation Alpjoch der Imster Bergbahnen rund 50 Minuten. Ganz in der Nähe von Lienz in Osttirol führt ein Klamm-Steig entlang tosender Wasserfälle durch die Galitzenklamm am Fuße des Rauchkofels. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich im Bereich B (mäßig schwierig), im oberen Abschnitt gibt es mehrere Stellen im Schwierigkeitsgrad C (schwierig). Besonders zu empfehlen ist die Galitzenklamm für Familien mit Kindern, da sie auch über den Wasserschaupfad erkundet werden kann.

Weitere Informationen: http://www.tirolwerbung.at


Aube en Champagne für Kunstliebhaber

Bildhauerei, Malerei und Glaskunst des Endes des 19. Jahrhunderts: die „Aube en Champagne“ besticht in diesem Jahr in allen drei Gattungen. Das französische Departement hat 2017 zum Renoir-Jahr erklärt, und erst kürzlich wurde das weltweit erste Museum Camille Claudel in Nogent-sur-Seine eröffnet. Zudem findet bis zum 31. Dezember in Troyes eine Ausstellung zur Kunst der Buntglasfenster Vincent-Larchers statt. Das Ende des 19. Jahrhunderts war für die „Aube en Champagne“ eine wichtige Epoche mit illustren Persönlichkeiten. Die in dem neuen Museumsgebäude in Nogent-sur-Seine ausgestellten Werke geben einen Überblick über die gesamte Karriere der Bildhauerin Camille Claudel. Zudem sind in den vierzehn Sälen mehr als 200 französische Skulpturen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 1. Weltkrieg zu sehen. Der Besucher erhält einen ausgezeichneten Eindruck des künstlerischen Schaffens der Zeit und über den Kontext der Werke Claudels. 68 Skulpturen sind Leihgaben aus berühmten Museen: „Musée d’Orsay“ und „Musée Rodin“ (Paris) oder „Musée d’Art et d’Archéologie“ (Troyes). Die „Aube en Champagne“ gilt auch als die bedeutendste europäische Region für Buntglasfenster. Daher ist dem Glaskünstler Louis-Germain Vincent-Larcher (1816-1894) und weiteren Glaskünstlern des Endes des 19. Jahrhunderts, in diesem Jahr eine Ausstellung gewidmet. Sie findet in den drei Ausstellungssälen des „Hôtel-Dieu-le-Comte“ und in der „Cité duvitrail“ (Zentrum für Glaskunst) in Troyes, der Hauptstadt des Departements statt. Vincent-Larcher war Zeitgenosse von Pierre-Auguste Renoir (1841-1919). Renoirs Ehefrau, Aline Charigot, stammte aus Essoyes in der „Aube en Champagne“. Der Maler war bezaubert von dem Dorfleben, dem Frieden und der Schönheit der Umgebung. Das Paar kam jeden Sommer nach Essoyes. 1896 baute Renoir dort ein Haus und später im Garten ein Atelier, wo er in Ruhe arbeiten konnte. Es war ihr beider Wunsch, in Essoyes begraben zu werden. Sie ruhen zusammen mit ihren Kindern auf dem Friedhof des Dorfes. Im Ort erfahren Besucher im kulturellen Zentrum viel über den Maler und seine Familie. Seit Juni ist das Wohnhaus des Künstlers erstmalig für Besucher geöffnet sein und im ganzen Departement finden Feierlichkeiten mit Bezug zu Renoir statt.

Weitere Informationen: www.aube-champagne.com/de


Tessin: besonderer Gästeservice

Tessin Tourismus lanciert in Zusammenarbeit mit der SBB einen besonderen Service für Gäste, die mit der neuen Bahnverbindung durch den Gotthard-Basistunnel ins Tessin reisen. Auf ausgewählten Zügen, welche am Wochenende von Luzern und Zürich nach Lugano verkehren, gibt bis Ende Oktober 2017 ein neunköpfiges «On Board Concierge Service Team» Reisenden konkrete Tipps für den bevorstehenden Aufenthalt im Tessin. Bereits auf dem Bahnsteig empfangen die touristischen Begleiter diejenigen, welche die Bahn gen Süden besteigen und bieten erstes Informationsmaterial an. Mit Abfragen zum Reiseziel und den persönlichen Interessen werden auf der Fahrt konkrete Vorschläge zu Aktivitäten rund um den Urlaubsort zusammengestellt, abgestimmt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Fahrgastes. Darunter finden sich neben den Hauptattraktionen und renommierten Events auch Ideen für Ausflüge zu weniger bekannten Orten und Aktivitäten, sodass der Gast das Tessin neu entdecken kann. Das Ergebnis des individuellen Beratungsservice wird via Mail auf das Smartphone überspielt oder ausgedruckt überreicht. Weitere Informationen zum «On Board Concierge Service» und dazu, welche Züge diesen besonderen Service bieten, finden sich unter entdecke.ticino.ch.

 

News vom 29.08.17

SEABORN – das Mitmach-Festival für die ganze Familie

Mitte September - wenn der Spätsommer noch einmal Gas gibt, lockt im Ostseebad Kühlungsborn ein neues Outdoor-Event: Vom 15.-17. September 2017 wird am Strandabschnitt östlich des Bootshafen Kühlungsborn die erste Ausgabe des Mitmach-Festival SEABORN direkt am Strand stattfinden. Über drei Tage können Besucher sowie Einheimische die maritime Seite des Ostseebad Kühlungsborn intensiv und allumfassend entdecken und vor allem erleben. Im Mittelpunkt des Events stehen Naturerlebnisse in atemberaubender Kulisse direkt am Strand, sportlich und maritim. Die Teilnehmer können wählen, ob sie die Ostsee und die Küste via SUP-Tour, Windsurfen oder Segeln erkunden wollen, oder ob sie auf dem Fahrrad die atemberaubenden Landschaften mit Steilküsten und Dünen entdecken. Wer es lieber etwas ruhiger mag und genießen möchte, kann an Kräuterwanderungen, Mundharmonika-, Akkordeon- oder Knotenkunde- Workshops teilnehmen. Abends sorgen Strandkorbkino, Lagerfeuer mit Stockbrot und handgemachter Gitarrenmusik auf einer kleinen Bühne für ein gemütliches Beisammensein. Insgesamt stehen den Besuchern über 20 verschiedene Aktivitäten mit mehr als 900 Workshop-Plätzen zur Verfügung. Um das Outdoor-Erlebnis abzurunden können die Teilnehmer auf dem Eventgelände campen.

Weitere Informationen: www.seaborn-festival.de


Das Münsterland mit Otto Modersohns Augen sehen

Seine Heimat rund um Münster gehörte zu den bevorzugten Motiven des jungen Malers Otto Modersohn. Etwa 30 dieser frühen Werke sind bis 18. März 2018 im Otto Modersohn Museum Tecklenburg ausgestellt. Hinzu kommen zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle und Skizzen, die alle zwischen 1886 und 1889 entstanden sind. Das Museum befindet sich in Tecklenburg unmittelbar neben dem heutigen Haus des Gastes, einst lebte der Bruder des Malers dort. Fünf Ausstellungsräume sind in dem denkmalgeschützten Haus von 1826 eingerichtet worden. Im Dachgeschoss finden Besucher zusätzlich Hintergrundinformationen zu Modersohns Zeit in Münster.

Weitere Informationen: www.ommt.de


Wien: eingelegt und eingekocht

Der Sommer ist die perfekte Zeit für einen Bummel über den Markt – wie den Brunnenmarkt in Wien. Dort findet man auch den Staud’s Pavillon. 1947 begann hier Johanna Staud mit dem Verkauf von frischem Obst und Gemüse. Heute locken feinste eingelegte Gemüsedelikatessen, Kompotte und Konfitüren, für die seit den 1970er Jahren Johannas Sohn Hans verantwortlich ist. Neben Klassikern wie Silberzwiebel und Cornichons gibt es limitierte Auflagen aus besten Lagen zu entdecken – wie Marillenmarmelade aus dem Venusberggarten in der Wachau. Klingt genau so verführerisch, wie sie schmeckt. Das ist kein Wunder, es kommen auch nur natürliche Zutaten ins Glas. Für Hans Staud ist das Ehrensache.

Weitere Informationen
: Wien, Brunnenmarkt, 16. Bezirk, www.stauds.com


Wandern in Bosnien-Herzegowina

Braunbären, Wölfe und Steinadler im Nationalpark und und im Sommer Lilien und Orchideen, die anderswo in Europa als ausgestorben gelten – das erlebt man als Gebirgswanderer in Bosnien-Herzegowina ist für eines der reizvollsten Länder Europas. Mit Natours Reisen können Wanderer die urwüchsige Gebirgswelt erkunden und in Sarajevo und Mostar eine Mischung aus Orient und der österreichischen Kaiserzeit erleben. Bosnien-Herzegowina ist von Bergketten durchzogen. Zwölf Zweitausender und rund 70 Gipfel über 1.500 Meter ragen hier auf – ein Naturphänomen in einem Staat, der nur etwas größer als Niedersachsen ist. Im Sutjeska-Nationalpark gibt es Braunbären und Wölfe und einen der letzten europäischen Urwälder. Dort ragen Schwarzkiefern und Buchen in den Himmel, die bis zu 50 Meter hoch und über 300 Jahre alt sind.

Die 11-tägige Reise startet unweit der kroatischen Küste am Fuße der Dinarischen Alpen. Über den Sutjeska-Nationalpark an der Grenze zu Montenegro geht es über die Olympiaberge der Hauptstadt Sarajevo und weiter nach Mostar. Gewandert wird in Tagestouren von vier bis sieben Stunden mit Auf- und Abstiegen von bis zu 750 Höhenmetern. Je zwei Nächte und einen vollen Tag verbringen die Reiseteilnehmer in Sarajevo und in Mostar. Mostars berühmte osmanische Brücke war Sinnbild der Zerstörungen im Bosnienkrieg und steht seit ihrem Wiederaufbau 2004 für die heutige, friedliche Entwicklung des Landes. Zusammen mit der historischen Altstadt wurde sie 2005 als UNESCO-Welterbestätte ausgezeichnet. In der Hauptstadt Sarajevo mischt sich das Flair des Orients mit der europäischen Lebensart. Die von Gebirgen umgebene Stadt ist eine Mischung aus Istanbul und Wien. Auch die traditionelle Küche des Landes spannt einen Bogen von orientalischen Süßigkeiten über bosnische und österreichische Fleischspeisen. Dazu trinkt man einen Wein aus der Herzegowina, der an gute Tropfen aus Südfrankreich denken lässt.

Weitere Informationen: www.natours.de


Ostküstenregion: Ein wahres Tropenparadies in Malaysia

Die Ostküste der malaysischen Halbinsel besteht aus drei Bundesstaaten: Kelantan, Terengganu und Pahang. Kelantan wird oft als Wiege der malaiischen Kultur bezeichnet, während Terengganu für seine Fischerdörfer, seine langen Sandstrände und die unberührten Koralleninseln bekannt ist. Ebenso bietet Pahang ein üppiges Gebiet mit tropischem Regenwald und idyllischen Inseln. Mit seinem unendlichen Reichtum an Naturschätzen ist Pahang ein Naturparadies. Etwa zwei Drittel des Bundesstaates sind von dichtem Regenwald bedeckt. Hier erstreckt sich der größte Nationalpark Malaysias — Taman Negara. Der Nationalpark weist eine außergewöhnliche Vielfalt von Flora und Fauna auf. Dies ist ein großartiges Gebiet, das auf die Entdeckung durch Abenteurer wartet. Ob Gunung Tahan, die höchste Erhebung der Halbinsel Malaysia, besteigen oder den Canopy Walkway überqueren - Abenteuerlustige können ihre Grenzen beim Wandern über Dschungelpfade, die über dem Wasser hängen, voll austesten. Wie Kelantan besitzt auch Terengganu noch eine ausgeprägte und aktive malaiische Kultur. Traditionelle Aktivitäten, wie das Drachenfliegen, Kreiselspiel und der Batikdruck, werden hier ausgeübt. Terengganu ist aber vor allem ein Paradies für Strandliebhaber. Die schönste der vorgelagerten Inseln sind die Perhentian Islands. Die eindrucksvollen Tauchgebiete locken mit riesigen Lederschildkröten, Fischreichtum und farbenfrohen Korallenriffen nach Perhentian Island. Dank seiner geografischen Lage im Nordosten Malaysias gilt auch Pulau Redang als kleiner Geheimtipp und ist bisher nur unter den Einheimischen als Urlaubsziel bekannt. Die etwa 25 km² große Insel bietet neben Sonne, Meer und Palmen auch Abenteuer und Romantik — ein ideales Hideaway, um die Seele baumeln zu lassen.

Weitere Informationen: http://www.malaysia.travel/