Reise - Nachrichten aus aller Welt

Aktuelle Reisenachrichten mit zahlreichen Adressen und Links. Heute u.a. mit Nachrichten zu:


Vulkanrouten weltweit

Norwegen im Tesla erleben

Besondere „Action“ für Gruppen im Emsland

Neuer Nationalpark in den Niederlanden

Europas Wasserstraßen erradeln

Abenteuer Jura

Vulkanrouten weltweit: Unterwegs auf den Spuren der Feuerspucker
Vulkanismus plus Dschungelfeeling, Tropenflair oder Maorikultur – weltweit folgen Aktivurlauber den Spuren der Feuerspucker. Mit Wikinger Reisen u. a. in Ecuador, auf La Réunion und in Neuseeland. „Heißer“ Newcomer im Katalog „Fernreisen 2019“ ist die 18-tägige Wandertour „Ecuador zu Fuß“ mit der legendären „Straße der Vulkane“.

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Ecuador zu Fuß: intensive Route über die Straße der Vulkane
Die Tour führt u. a. zum Pululahua – weltweit drittgrößter Krater und Mittelpunkt eines geobotanischen Reservats. Die kleinen Wikinger-Gruppen mit sechs bis 14 Wanderern sind außerdem im Amazonas-Regenwald und in der Cotopaxi-Region unterwegs. Sie erkunden den vogelreichen Nebelwald von Mindos und den Schmugglerpfad bei Baños. In kleinen Dörfern und im Andenstädtchen Otavalo begegnen sie den Indigenas. Und erleben so die Straße der Vulkane sehr intensiv und authentisch.

Für Sportliche gibt es ein Ecuador-Trekking mit zwei Vulkanbesteigungen bis auf 4.600 Meter. Das erfordert mehr Kondition, spricht aber auch ambitionierte Einsteiger an.

Foto: Wikinger Reisen. Wanderung im Cirque de Mafate, La Réunion.

La Réunion: Vulkanrouten mit tropischem Flair
Vulkanismus, Tropenflair und französisch-kreolisches Savoir-vivre – diesen Mix schafft nur La Réunion. Das Eiland ist berühmt für seinen Talkessel von Mafate. Mittendrin, im Bergort La Nouvelle, taucht die Wikinger-Gruppe in den Alltag der abgeschieden wohnenden Menschen ein. „Heißester“ Stopp der Reise ist der noch aktive Vulkan Piton de la Fournaise. Weitere Höhepunkte sind der Talkessel von Salazie und die Wasserfälle von Anse des Cascades. Kreolisches Lebensgefühl und Puderzuckerstrände in Saint-Gilles-les-Bains runden den Trip ab.

Auch auf La Réunion gibt es ein anspruchsvolles Trekking. Dabei erobern Aktivurlauber den Dreitausender Piton de Neiges sowie die Talkessel Salazie, Mafate und Cilaos.

Neuseeland: Vulkanismus trifft Maorikultur – zu Fuß und per Rad
Die 27-tägige Reise „Neuseeland – ans schönste Ende der Welt“ serviert Vulkanwanderungen im Tongariro-Nationalpark. Außerdem erkundet die kleine Gruppe das vulkanische Zentrum Rotorua und das Thermalgebiet von Waimangu. Hier ist die natürliche Regeneration eines zerstörten Ökosystems gelungen. Rotorua ist zugleich Herz der Maorikultur – Gespräche mit dem Stammesältesten geben Einblicke in seine Welt.

Radelfans fahren in Neuseeland „Auf Panoramastraßen ans Ende der Welt“. In 24 Tagen geht es vom Pazifikstrand bis zum Gletscherrand – auch nach Rotorua. Unvergesslich ist die Abfahrt vom schneebedeckten Ruapehu-Vulkan.

Geführte Reisen
Ecuador zu Fuß: 18 Tage ab 3.148 Euro, Febr., Juli/Aug., Sept., Nov., min. 6, max. 14 Teiln.
Bonjour Réunion – tropische Vulkaninsel im Indischen Ozean: 16 Tage ab 3.398 Euro, April, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt., min. 6, max. 16 Teiln.
Neuseeland – das schönste Ende der Welt: 27 Tage ab 5.448 Euro, März/April, Sept./Okt., Nov., Dez., Jan. 2020, min. 8, max. 15 Teiln.
Trekkingtouren
Ecuador: Andengipfel & Amazonasgeflüster: 19 Tage ab 3.275 Euro, min. 5., max. 14 Teiln.
La Réunion: Vulkaninsel im Indischen Ozean: 17 Tage ab 3.138 Euro, April, Juli/Aug., Sept., Okt., Nov., min. 7, max. 14 Teiln.
Radreise
Neuseeland – auf Panoramastraßen ans Ende der Welt: 24 Tage ab 4.898 Euro, März, Okt., Nov., Dez., Jan. u. Febr. 2020, min. 9. , max. 15 Teiln.

 
Norwegen im Tesla erleben
Fjord Line und Südnorwegen-Reisen bieten erstmals Norwegen-Rundreisen mit E-Mietwagen

Kein Land Europas hat die Elektromobilität so weit vorangetrieben wie Norwegen: Von nahezu jedem städtischen Parkplatz bis in einsamste Winkel im Gebirge reicht das dichte Netz an Ladestationen für Elektroautos jeden Typs.

Südnorwegen-Reisen in Kooperation mit Fjord Line bietet jetzt Norwegenurlaubern, die nicht nur die faszinierende Natur erleben, sondern auch mal ein Elektroauto testen wollen, eine Pauschalreise mit E-Mietwagen ab Deutschland an. Die sechstägige Rundreise durch den Süden des langgestreckten Landes führt über die Fährhäfen von Hirtshals (DK) und Langesund (N) zunächst in Norwegens Hauptstadt. Elektroautos genießen in Oslo viele Vorteile wie kostenloses Parken, die Nutzung der Busspur und den Wegfall der City- und Straßenmaut. Das Lebensgefühl der Stadt korrespondiert ohnehin mit der Modernität eines Elektroautos. Aufregende Architektur, spannende neue Museen und trendige Restaurants und Cafés beeindrucken wie die Freundlichkeit und Entspanntheit der Norweger.

Von Norwegens charmanter Metropole aus führt die Reise in die Telemark. Der südnorwegische Bezirk erstreckt sich von der Schärenküste am Skagerrak bis ins Hochgebirge auf die Hochebene der Hardangervidda. Das stille Band der wald- und seenreichen Telemark ist der gleichnamige Kanal, der auf einer Länge von über 100 Kilometer das Landesinnere mit dem Meer verbindet. Eine Reise über die historische Wasserstraße beginnt in Skien: Auf einem historischen Schiff schippert man – ganz und gar ohne Strom - durch die Berglandschaft Telemarks. Ein Höhepunkt sind die Passagen von 18 handbetriebenen Schleusen. Die Rückfahrt zum Auto erfolgt per Bus.

Die Umweltfreundlichkeit des Mietwagens entspricht ganz dem grünen Konzept von Fjord Line, deren neue Kreuzfahrt-Fährschiffe als erste weltweit mit LNG-Flüssiggas weitestgehend schadstoffbefreit in Betrieb gegangen sind. Die sechstägige Reise „Südnorwegen - Kurztrip im Elektroauto“ wird erstmals für Mitte Mai 2019 angeboten. Der Preis ab 995,- EUR pro Person beinhaltet neben den üblichen Reiseleistungen auch die Miete eines E-Autos.

Weitere Informationen

Kurzreise: www.suednorwegen-reisen.de/e-auto-kurzreise
E-Autoreisen: www.suednorwegen-reisen.de/reisen-buchen/e-auto-reisen/
Fähre: www.fjordline.com

Besondere „Action“ für Gruppen im Emsland
Kreuzfahrtschiff Norwegian Bliss im Trockendock_Februar 2018 ©MEYER WERFT GmbH & Co. KG, Papenburg Für Kirchenchöre, Kegelvereine, Landfrauengruppen und alle anderen Vereine und Gruppen ist das Emsland ein Eldorado, denn im deutsch-niederländischen Grenzgebiet gibt es ein vielfältiges Angebot für drinnen und draußen. Außer Besuchermagneten wie Meyer Werft, Emsflower oder der Schulbäckerei Coppenrath bieten Kornbrennereien Führungen an; Gruppendynamik entsteht beim Swing-Golf und dem Boßeln. Infos zu allen Angeboten für den Gruppen-Spaß gibt es unter www.emsland.com oder telefonisch: 05931/442266.

Kreuzfahrtschiff Norwegian Bliss im Trockendock_Februar 2018 ©MEYER WERFT GmbH & Co. KG, Papenburg

Spaß in der „Korn-Akademie“
Was zeichnet einen guten Korn aus? Wie wird er hergestellt? In der „Korn-Akademie“ der Brennerei Rosche werden die Besucher in die Geheimnisse Haselünnes ältester Kornbrennerei eingeweiht. Für Gruppen ab 15 Personen gibt es das 90-minütige „Kurz-Seminar“ (8 € p.P.) oder den 120-minütigen „Genießer-Kurs“ (10 € p.P.). Einzelreisende oder kleinere Gruppen können sich anschließen. Für Gruppen ab acht Personen (6,50 € p.P.) bietet Rosche von April bis Oktober (Do-Sa) um elf Uhr einen 60-minütigen „Schnupper-Kurs“ an. Die Teilnehmer schließen die Kurse mit dem persönlichen „Genießer-Schein“ erfolgreich ab. Weitere Termine nach Absprache unter Tel.: 05961/9455-0 und www.rosche.de.

Urige Spiele für Groß und Klein
Der Ferienhof Meutstege, nicht weit von der alten Schifferstadt Haren entfernt, ist ein Siedlungshof aus dem Jahre 1928. Hier können Besucher nicht nur übernachten, sondern auch leckere Torten im Bauernhofcafé genießen. Für Gruppen gibt es eine Gaudi-Scheune. Hier können sie sich im Wettmelken, Flippern, Kegeln, Bauerngolf oder Holzklotzstapeln messen. Infos und Anmeldung unter Tel.: 05932/69396 und www.meutstege.de.

Schokolade macht glücklich
Die Schokoladen-Manufaktur „Schokolaa“ in Haren bietet Spezialitäten aus der Region – von Hand gegossen und zu 100 Prozent aus feinsten Bio-Zutaten sowie mit Kakao aus fairem Handel. Hier gibt es beispielsweise Ben, das Bentheimer-Schokoschaf. Auch organisiert der Inhaber von „Schokolaa“, Andre Kleimann, regelmäßig Workshops außerhalb der Manufaktur. Hier lernen die Teilnehmer alles rund um das braune Gold und kreieren ihre individuelle Schokoladensorte als Erinnerung, Geschenk oder einfach zum Genießen. Infos unter Tel.: 05932/9036440 und www.schokolaa.de.

Krümeln wie das Krümelmonster
Seit fast 200 Jahren stellt die Firma Coppenrath aus dem Emsland Feingebäcke her. Der heutigen, industriellen Produktion steht das traditionelle Handwerk gegenüber, das neben aller Technisierung nach wie vor die Grundlage für hochwertige Feinbackwaren bildet. Gruppen haben die Möglichkeit, das Thema „Backen“ von heimischem Getreide bis zum duftenden Gebäck zu erarbeiten. Infos unter Tel.: 05937/970158 und https://coppenrath-feingebaeck.de/schulbaeckerei.

Sich fühlen wie ein VIP
In der Meyer Werft in Papenburg wird nicht gekleckert, sondern geklotzt: Bei einer exklusiven Führung über das Werksgelände inklusive speziellem Rundgang durch eine Schiffbauhalle kommen die VIP-Besucher den Ozeanriesen ganz nah. Ein Empfang auf dem Museumsschiff "Brigg Friederike" mit Tee und Gebäck sowie Begleitmaterial runden das Angebot ab. Buchbar ist die circa dreistündige Tour für 295 € (für zehn Personen, jede weitere Person 27,50 €) unter Telefon 04961/83960 und www.meyerwerft.de.

Werde Pflanzen-Experte
In Emsbüren befindet sich mit Emsflower Europas größte Topf- und Beetpflanzengärtnerei: Alle Gewächshäuser haben insgesamt eine Fläche von 115 Fußballfeldern! Der zugehörige Erlebnispark mit Schmetterlingsattraktion und Abenteuerspielplatz, Tropengarten und Gemüsegärtnerei, Schaugewächshäusern und Gartencenter wurde im Frühjahr dieses Jahres mit überarbeitetem Konzept neu eröffnet. Führungen für Gruppen sind buchbar unter Tel.: 05903/935530 und www.emsflower.de.

Boßelspaß an der frischen Luft
Ein Spaß für jede Gruppe ist auf autofreien Straßen das Boßeln. Die Ausrüstung wird gestellt, der Boßelführer hält „Zielwasser“ im Bollerwagen parat. Die circa zweistündige Tour endet mit einer Siegerehrung. Danach wartet in uriger Atmosphäre ein deftiges Abendessen mit Grünkohl und Pinkel auf die Teilnehmer. Buchbar für Gruppen ab acht Personen (39 € p.P.) unter Tel.: 05931/153-153 und www.meppen-tourismus.de.

Baggern um die Wette
„Betreten der Baustelle ausdrücklich erlaubt!“ heißt es im Bagger-Park Emsland in Haren-Wesuwe. Hier dürfen die Besucher nach Lust und Laune Bagger, Quad und Offroad-Jeep fahren. Wer das „Bagger-Diplom“ erwerben will, löst unterschiedliche Aufgaben mit Baggern mit bis zu 21-Tonnen. Das Diplom kostet pro Person 49,50 €; da diese schwere Arbeit hungrig macht, wird danach gegrillt (12,50 €). Infos unter www.bagger-park.de.

Spiel ’s mal mit dem Fuß – oder mit größerem Ball
Auf der Fußballgolf-Anlage in Lünne wird der Ball über verschiedene Hindernisse hinweg mit Gefühl und möglichst wenig Ballberührungen in 18 Löcher eingelocht. Geöffnet ist die Anlage von April bis Ende Oktober von freitags bis sonntags, nach Absprache auch in der Woche. Eine Runde kostet 7,00 €. Infos unter www.fussballgolf-emsland.de.

Auch beim Swin-Golf in der Mehringer Heide bei Emsbüren gilt die Grundidee: der Ball soll mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag über die Spielbahn bis zur Zielfahne geschlagen und dort eingelocht werden. Es gibt nur einen Universalschläger, der Ball ist größer und weicher. Auf 18 Bahnen gibt es jede Menge Spielspaß und Herausforderungen … aber keine Angst: die etwa Pizzagroßen Löcher können kaum verfehlt werden. Anmeldung unter Tel.: 05903/6560 und www.mehringerheide.de/swin-golf.

Auf die Plätze, fertig, Bierathlon
In der Emsländer Landhaus-Brauerei in Lünne – hier wird leckeres Emsländer Frischbier inklusive diverser Saisonbiere gebraut – gibt es neben Bier- und Brau-Seminaren auch den „Bierathlon“: Die Teilnehmer messen sich in den drei Disziplinen Armbrust- und Torwandschießen sowie „Koogle“-Werfen. Dabei muss eine Kugel gefühlvoll in einen Zielbereich geworfen werden. Der Spaß kostet zehn Euro pro Person; das Angebot gilt nur in Kombination mit einem Brauhausaufenthalt. Infos unter www.landhaus-brauerei.de.
Neuer Nationalpark in den Niederlanden

Neuer Nationalpark in den Niederlanden - Foto © Toerisme Flevoland

Neuer niederländischer Nationalpark „Nieuw Land“
Die Niederlande haben einen neuen Nationalpark. Der „Nieuw Land Nationalpark“ liegt in der Mitte des Landes, zwischen Ijsselmeer und Markeermeer, der ehemaligen Zuiderzee, in der Provinz Flevoland. Das Besondere an diesem, rund 29.000 Hektar großen Naturgebiet ist, dass es durch Einpolderung des Meeres geschaffen wurde. In den 1940er Jahren hatte man das Gebiet als Schutz vor Hochwasser und Sturmfluten trockengelegt. Ab sofort können Touristen dort, wo einst die Wellen wogten, trockenen Fußes die Natur entdecken.

Neuer Nationalpark in den Niederlanden - Foto © Toerisme Flevoland

Von Menschenhand geschaffen
Die niederländische Landwirtschaftsministerin Carola Schouten gab jüngst bekannt, dass sie Nieuw Land den Status eines Nationalparks zuerkannt habe. Damit haben die Niederlande nunmehr 21 Nationalparks. „In Nieuw Land geht es um mehr als um die Natur. Es ist auch eine ansprechende Geschichte über die Niederländer“, so die Ministerin. Nieuw Land, das aus den Naturgebieten Oostvaardersplassen, Lepelaarplassen, Markermeer und Marker Wadden besteht, ist einzigartig und typisch holländisch, weil es durch die Eindeichung der Zuiderzee entstanden ist. Die Natur hat fast vollständig den ganzen Raum der Gegend eingenommen. Dieses Spektakel ist durch die langwierige Zusammenarbeit aus Mensch und Natur entstanden.

Vielfalt von Nieuw Land
Die Geschichte des Nationalparks von Flevoland ist eine besondere. Denn jedes der vier Naturschutzgebiete hat seinen eigenen Charakter im Laufe der Zeit geformt. Die Provinz Flevoland – größter Polder der Welt –, das Markermeer und auch das Ijsselmeer fanden in der Zähmung der Zuiderzee ihren Ursprung. Das Seengebiet Oostvaardersplassen beherbergt eine erstaunliche Vielfalt an Tieren, darunter Wildpferde. Bei den Lepelaarplassen handelt es sich um ein Sumpfgebiet auf ehemaligem Meeresboden. Und im Markermeer entsteht derzeit ein künstliches Inselreich; ein Eiland ist bereits seit September 2018 für die Öffentlichkeit zugänglich, es gibt dort auch einen Naturhafen, an dem Privatboote anlegen können.

Reise planen
Der Nationalpark Nieuw Land liegt in der Nähe von Amsterdam, zwischen den Städten Almere und Lelystad in der Provinz Flevoland. Es gibt vier Besucherzentren: Bezoekerscentrum De Trekvogel (Oostvaardersdiep 16, 1309 AA Almere), Buitencentrum Oostvaardersplassen (Kitsweg 1, 8218 AA Lelystad), Natuurbelevingcentrum de Oostvaarders (Oostvaardersbosplaats 1, 1336 RZ Almere) und ab dem Frühjahr 2019 auch das Informationszentrum Marker Wadden.

Weitere Informationen: https://www.nationaalparknieuwland.nl/nl (Niederländisch); www.flevoland.de; www.holland.com/niederlande-wasserland

Europas Wasserstraßen erradeln!

Kullaberg11 Länder, 50 Schiffe und mehr als 70 Touren zwischen Rhône und Rhein, Hollands Kanälen und Venedigs Lagune: BOAT BIKE TOURS ist der Spezialist, wenn es darum geht, erholsame Fluss-, See- oder Küstenkreuzfahrten mit maßgeschneiderten Radausflügen zu verbinden. Dabei wendet sich der niederländische Veranstalter ebenso an sportliche Best Ager, wie an Familien und jüngere Paare. Neu im Angebot: Premium-Cruises auf ausgewählten Routen und kleinen Boutique-Schiffen.

Foto: Jörg Bertram

Stadt, Land, Fluss – und das alles ganz bequem vom Boot aus: Keine andere Kreuzfahrtoption bietet mehr Abwechslung und erlebt derzeit einen derartigen Boom, wie die Flussreise. Beim niederländischen Reiseveranstalter BOAT BIKE TOURS geht es dabei aber auch an Land so richtig rund: Ausgestattet mit Leihfahrrädern oder den eigenen Bikes, sowie mit ausführlichem Karten- und Informationsmaterial über die Region werden die Passagiere selbst aktiv und können dem nächsten Zielhafen "entgegenradeln". Fast alle Touren werden sowohl mit Bike-Guide in der Gruppe, als auch individuell angeboten – perfekt für alle, die gerne unabhängig unterwegs sind und sich ihr Ausflugsprogramm am liebsten selbst zusammenstellen. Diverse Routenoptionen mit unterschiedlichen Anforderungen an Kondition und Technik sorgen dafür, dass sportlich ambitionierte Radfahrer an Land ebenso auf ihre Kosten kommen, wie Genussradler.

Der Hauptfokus liegt dabei auf Rad- und Schiffsreisen in den Niederlanden. Im Heimatland von BOAT BIKE TOURS stehen derzeit gleich 23 verschiedene Touren auf dem Programm! Das Angebot reicht von Sail & Bike am Ijsselmeer (8 Tage ab € 799 p.P.), über die geschichtsträchtige Hanseroute (8 Tage ab € 899 p. P.) bis hin zum Klassiker Best of Holland (8 Tage ab € 1.159 p.P.). Grenzüberschreitende Reisen werden u.a. in den belgischen Teil Flanderns (Amsterdam-Brügge, 8 Tage ab € 899 p.P.) oder nach Deutschland (Rotterdam-Köln, 8 Tage ab € 999 p.P.) angeboten.

Darüber hinaus bilden neben Flussreiseklassikern auf Rhein, Mosel, Donau oder Seine, vor allem ausgefallene Destinationen und einzigartige Routen, die sich in der Kombination "Fluss + Rad" ganz besonders gut erkunden lassen, einen weiteren Schwerpunkt. So werden von Paris aus beispielsweise Reisen in die Champagne angeboten (8 Tage ab € 1.129 p.P.), während sich ab Prag Moldau und Elbe erkunden lassen (8 Tage ab € 799 p.P.). Zu den Highlights im Italien-Portfolio gehört der einwöchige Trip Mantua-Venedig (8 Tage ab € 990 p.P.).

Unter dem Motto Sail & Bike geht es außerdem entlang von Europas schönsten Küsten und Inseln. Reise- und Preisbeispiele (jeweils für 8 Tage): Amalfiküste mit Capri ab € 1.245 p.P. Sizilien mit Äolischen Inseln ab € 1.250 p.P. Ostsee mit Rügen ab € 799 p.P.

Neu im Angebot sind europaweite Premium-Reisen auf ganz besonders individuell und komfortabel ausgestatten Schiffen für maximal 40 Passagiere. Neben kostenlosem WiFi und weiteren zusätzlichen Serviceleistungen sind auf diesen Reisen u.a. auch geführte Landausflüge in kleinen Gruppen mit eigenen Bike-Guides inkludiert.

Weitere Informationen BOAT BIKE TOURS | 't Prooyen 3-B | 1141 Monnickendam | The Netherlands | T +31 299 31 30 71 (NL-Zentrale), +49 2102 42 06 55 (Servicenummer D) | servicedesk@boatbiketours.com | https://boatbiketours.com/ (internationale Website) , https://radundschiffsreisen.de/ (deutsche Website)

Abenteuer Jura
Shuttle-Service, Online-Reservierungen, Rundwanderungen, all-inklusive Pauschalen: Die Fernwanderwege GTJ – Grandes Traversées du Jura (Große Juradurchquerungen) in der französischen Region Burgund-Franche-Comté bieten in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen. Die Strecken lassen sich zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike, mit dem Pferd, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen absolvieren.

Placeholder image Die drei Buchstaben „GTJ“ sind in Frankreich ein Begriff. Sie stehen für spannende Fernwanderwege, die auf etwa 400 Kilometern den kompletten Jurabogen durchqueren. Die zueinander parallelen Wege sind so ausgebaut, dass man sie sowohl zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike, mit dem Pferd, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen absolvieren kann.

Foto: Wanderer an der Kapelle von Tourillot, Les Fourgs © Michel Joly / Bourgogne-Franche-Comté Tourisme

Die „GTJ“ bieten in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Benutzer einzugehen. Der Start erfolgt zumeist im Nordosten bei Montbéliard, nur 90 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Von dort geht es über etwa 400 Kilometer über den ganzen Jurabogen nach Südwesten. Doch wie kommt man an den Ausgangspunkt zurück, auch wenn man nur ein Teilstück bewältigt? Auf diese Frage gibt es jetzt eine neue Antwort: der Shuttle-Service „Roule ma Poule“ ist buchbar. Aus dem gleichen Grund wurden jetzt auch viele Rundwanderungen angelegt, die größtenteils die Streckenführung der „GTJ“ nutzen. So ist es möglich selbst an einem Wochenende einen kleinen Abschnitt der „GTJ“ zu erkunden und zum Startpunkt zurückzukehren. Um das Erlebnis „GTJ“ noch zu vereinfachen gibt es jetzt auch all-inklusive Pauschalen für die Wanderungen. Seit April ist zudem eine Online-Reservierung der Unterkünfte möglich.

Welche Fortbewegungsart auch gewählt wird, sind die „GTJ“ immer eine Einladung, das Juragebirge kennen zu lernen. Von Montbéliard bis zu den höchsten Juragipfeln im französischen Departement Ain kommt man auch durch den regionalen Naturpark Hoher Jura und ist stets in der Nähe der Schweizer Grenze. Auf den Wiesen grasen Montbéliard-Kühe. Riesige Bauernhöfe mit ihren imposanten Räucherkaminen (Tuyés) für Wurst und Schinken sind für die Gegend typisch. Auch der Comté-Käse (AOC) gehört zu den Spezialitäten der Region, die abends am Etappenziel serviert werden. Die Landschaften sind authentisch und geprägt von den Traditionen der Menschen. Nahe der Grenze wird an die Geschichte der Schmuggler erinnert.

Die « GTV » lassen sich auf sechs verschiedene Arten absolvieren:
Die GTJ zu Fuß: auf markierten Wanderwegen mit Etappen von ca. 20 Kilometern.
Mountainbiker werden nicht überfordert. Immer wenn der Weg zu schwierig wird, gibt es eine leichtere Alternative. Die GTJ mit dem Fahrrad nutzt meist die kleinen Straßen, die das Juramassiv durchkreuzen.
Der Reiter kann gemütlich die Landschaften betrachten. Bei ungefähr 30 Kilometern am Tag bleibt Zeit für ein Picknick oder ein Bad in einem See. Spezielle Unterkünfte für Reiter und Pferd wurden ausgesucht.
Langlauf wird auf präparierten und markierten Wegen ausgeübt. Der Winter ist streng doch ein Jura-Fondue oder ein heißer Mont d'Or warten als Belohnung. Bei einer Schneeschuhwanderung mit frischem Pulverschnee fühlt man sich als König der wilden Natur.

Informationen (Französisch oder Englisch): https://www.gtj.asso.fr/
Allgemeine touristische Informationen über die Region Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com


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