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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 12.12.2017

News aus der Tourismus-branche

News vom 12.12..17
Winter auf den niederländischen Nordseeinseln / AhrSteig führt Wanderer durch das gesamte Ahrtal / Malaysias Süden lockt mit toller Landschaft und Vielfalt / Die drei schönsten Schneetouren im Lesachtal / Neuheiten in der Emilia-Romagna in 2018 /

News vom 05.12..17
Madeira: Winterflucht auf die Frühlingsinsel / Weihnachtsmärkte mit magischer Anziehungskraft / Die Lausitzer Seenlandschaft lockt auch in der kalten Jahreszeit mit attraktiven Ausflugszielen / Ein Baumhaus als Skihütte / Winter auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen /

News vom 28.11.17
Altmühltal: Schlafen im Schäferwagen wie in alten Zeiten / Wasser, Wetter, Vulkanismus in der Eifel / Warnemünde: Boulderhalle „Felshelden“ / Freizeitpark „Puy du Fou“ in der Vendée / Leukerbad (Schweiz): Wellness für Körper, Geist und Seele /

News vom 21.11.17
Vorpommern weist „Romantikroute“ aus / Lake District zum Welterbe erklärt / Capanna Pairolo (Tessin): Ausgangspunkt zum Kletterparadies Denti della Vecchia / Von Goya bis Picasso: „The Art of War“ in Mechelen / Lanzarote: Surfen und Yoga für Frauen /

 

News vom 12.12.17

Winter auf den niederländischen Nordseeinseln

Die fünf niederländischen Nordseeinseln Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog sind auch im Winter eine Reise wert. Die Kombination von offenen Horizonten, dem grenzenlosen Himmel über dem Wattenmeer und dem natürlichen Übergang vom Vordeichland zur Strandlinie machen einen Besuch dieser Inseln zu einer ganz besonderen Erfahrung. Hier ist man weit weg von Lärm und Alltagsstress. Außer Natur und Entspannung gibt es zahlreiche Winteraktivitäten, die einen Kurzurlaub auf den Inseln besonders reizvoll machen. Hier einige winterliche Tipps.

1. Schönstes Naturgebiet der Niederlande
Die wichtigsten Gründe für einen Besuch der 5 Inseln sind die Naturschönheit und der hohe Erholungswert. Das Wattenmeer ist seit 2009 UNESCO Weltkulturerbe und ist im letzten Jahr zum schönsten Naturgebiet der Niederlande ernannt worden. Einmal sich richtig durchpusten lassen und sich dann in einem der gemütlichen Cafés oder Restaurants aufwärmen. Gerade im Winter ist es hier herrlich ruhig, und man kann die Seele baumeln lassen und hat Zeit für Begegnungen mit den Inselbewohnern. www.wadden.nl/wadden/unesco-werelderfgoed

2. Sterne bewundern im Internationalen Dark Sky Park
Auf Terschelling liegt das internationale Naturschutzgebiet De Boschplaat. Hier ist man nur von Natur umgeben und findet noch tiefe Dunkelheit. Dieser östliche Teil der Insel gehört darum auch zu den 20 Internationalen Dark Sky Parks der Welt. Besucher können spezielle Arrangements buchen und den Sternen ganz nahe sein. www.vvvterschelling.nl/arrangement-details/dark-sky-arrangement

3.Sahara des Nordens
Der Vliehors Expres bringt den Besucher zur Westspitze von Vlieland. Die ungefähr 24 Quadratkilometer große Fläche wird oft Sahara des Nordens genannt und ist die größte Sandfläche Europas. Besonders fotogen ist das Rettungshäuschen, das romantisch auf der Sandfläche steht. www.vlieland.net/nl/bedrijf/vliehors-expres

4. Seehunde beobachten
Auf allen Inseln werden Seehundstouren angeboten, ein Erlebnis für Groß und Klein. Bei Ecomare auf Texel kann man außer Seehunden auch Schweinswale, Vögel und Insekten aus der Nähe beobachten. Neben einem Besuch der großen offenen Meeresaquarien und des Naturmuseums kann man von hier aus auch an zahlreichen Naturexkursionen teilnehmen. www.ecomare.nl

Mehr Aktivitäten und Information zu den Inseln findet man unter
www.holland-nordseeinseln.de



AhrSteig führt Wanderer durch das gesamte Ahrtal

Das Ahrtal zählt zu den beliebtesten Wanderregionen in ganz Deutschland. Die Region an der Ahr überzeugt durch ihre landschaftliche Vielfalt und den Reichtum an Naturdenkmälern. Viele abwechslungsreiche Wanderwege bilden einen Schwerpunkt des Freizeitangebotes im Ahrtal, das kontinuierlich an neuen Highlights für Wanderer arbeitet. Neben den frisch eröffneten Barbarossa-Schleifen in Sinzig oder den fünf neuen Traubenpfaden rund um Bad Neuenahr-Ahrweiler, gehören auch der beliebte Klassiker Rotweinwanderweg oder der Prädikatsweg AhrSteig zum hervorragenden Wanderangebot im Ahrtal.

Der AhrSteig kann auf eine lange Entstehungszeit zurückblicken, doch in seinem Jubiläumsjahr setzt sich die Erfolgsgeschichte deutlich fort. Seit Beginn des Wanderjahres 2017 ist der komplette AhrSteig vom Deutschen Wanderverband als „Prädikatsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Dieses Prädikat bekommen nur Wanderwege, die hohe Qualitäts- und Attraktivitätskriterien erfüllen, wie ein nutzerfreundliches Leitsystem, attraktive Landschaften, eindrucksvolle Aussichten, zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Wegstrecke sowie bequeme Einkehr- und Rastmöglichkeiten. Die hervorragenden Markierungen entlang der AhrSteig-Wegstrecken ermöglichen Wanderern eine optimale Orientierung – auch ohne Karte oder GPS – und stellen eines der wichtigsten Kriterien für die Vergabe des Gütesiegels des Deutschen Wanderverbands dar.

„Die Qualitätskriterien des AhrSteigs und das hervorragende Wanderangebot in der gesamten Ahrregion überzeugen unsere Gäste immer wieder. Mit der überdurchschnittlichen Gästezufriedenheit erreicht das Ahrtal aktuell die Top 10 im Destinationsranking der rund 100 deutschen Regionen“, freut sich Andreas Wittpohl, Geschäftsführer des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V.

Nach seiner Eröffnung am 3. November 2012 blieb der AhrSteig zunächst in zwei Teilstücke ‚AhrSteig blau‘ und ‚AhrSteig rot‘ geteilt. Über vier verschiedene Verbindungswege war die Lücke zwar begehbar und eine Zusammenführung der Etappen möglich, aber komplett war der AhrSteig noch nicht. An die Stelle der Verbindungswege tritt seit September 2016 endlich die neue, fünfte Etappe zwischen Kreuzberg und Walporzheim, die den AhrSteig durchgängig wanderbar macht.

Heute laufen die Wandergäste auf den sieben Etappen des AhrSteigs von Blankenheim nach Sinzig durch das gesamte Ahrtal. Die Etappen eins bis vier, von Blankenheim bis Kreuzberg, sind mit einem blauen AhrSteig-Logo gekennzeichnet. Das blaue AhrSteig-Logo symbolisiert das Wasser als Quelle des Lebens. Ab Kreuzberg bis Sinzig sind die Etappen fünf bis sieben mit einem roten Logo markiert. Das rote AhrSteig-Logo repräsentiert die Farbe des Ahr-Rotweins.

Seit der Eröffnung des AhrSteigs zieht es jährlich immer mehr Wandergäste in das Ahrtal. Besonders im oberen Ahrtal profitieren viele touristische Betriebe vom Ausbau des Wanderangebots und dem Zusammenwachsen der beiden AhrSteig-Teilstücke. Von 2013 bis 2015 und 2017 fanden auf den verschiedenen AhrSteig-Etappen zusätzlich große AhrSteig ERLEBEN Wander-Aktionstage statt.

Der Prädikatsweg AhrSteig ist ein anspruchsvoller Wanderweg und führt von der Ahrquelle in Blankenheim bis zur Flussmündung in den Rhein bei Sinzig. Der AhrSteig begeistert auf seiner Strecke von rund 110 Kilometern durch seine natürliche Vielfalt, vielen ausgezeichneten Gastronomen, Hoteliers und Winzer sowie den Reichtum an Naturdenkmälern und Kulturschätzen. Idyllische Waldwege und stille Wiesenpfade wechseln sich mit engen Felspfaden oder lebendigen Weinorten ab. Hochflächen ermöglichen eindrucksvolle Ausblicke in das romantische Ahrtal bis weit über die Ahrhöhen hinaus. Entlang der Etappen laden zertifizierte "Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland" Naturfreunde und Wanderer zur Rast und zum Verweilen ein.

Mehr Informationen und Tourenplaner unter www.ahrsteig.de

 

Malaysias Süden lockt mit toller Landschaft und Vielfalt

Malaysia ist ein Paradies für Abenteuer- und Naturliebhaber und auch für den erfahrenden Reisenden. Johor bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den Bedürfnissen aller Reisenden gerecht zu werden. Von Dschungel-, Über- und Unterwasserabenteuern über Camping und Bergsteigen bis hin zu Golfen – in Johor kann jeder die vielfältige Natur Malaysias auf seine Art und Weise entdecken.

Am südlichsten Punkt der Halbinsel Malaysias gelegen, bildet Johor das Einfallstor auf dieser Seite des Landes. Durch seine strategisch günstige Lage – die langen Küstenlinien grenzen im Westen an die Straße von Malakka, an der Ostseite an das Südchinesische Meer und im Süden an Singapur – und das damit verbundene wirtschaftliche Wachstum der letzten Jahre, ist Johor heute der bestentwickelte Bundesstaat in Malaysia. Johor ist mit vielfältigen Naturattraktionen gesegnet, dazu gehören sattgrüne Regenwälder, erfrischende Wasserfälle, blühende Wetlands (Feuchtgebiete) und die traumhaften vorgelagerten Inseln.

Das Land hat riesige Gebiete, die nur aus Wildnis, kilometerlangen Stränden und Koralleninseln bestehen, und deshalb bei Abenteuertouristen beliebt sind. Hier können die warmen Tropen und das farbenprächtige Wasserleben noch genossen werden. Der Ostküste Johors sind bei Mersing 72 Inseln vorgelagert, von denen 13 Inseln zu Meeresnaturparks erklärt wurden. Die beliebtesten Inseln Rawa, Pemanggil, Sibu, Aur, Besar und Tinggi sind durch ihre Strände und Buchten, bunten Riffe und ihr kristallklares Wasser ein Paradies für Schnorchler, Taucher und Wassersportler.

Die urwüchsigen Regenwälder des Endau Rompin Nationalparks erstrecken sich über 92.000 Hektar. Der Park zeichnet sich durch seine biologische Vielfalt an Flora und Fauna aus und ist ein seltener Lebensraum für viele bedrohte Tierarten, wie Sumatra Nashörner, Tapire, Malaienbären, Gibbons, Tiger und Elefanten geworden.

Auf der Halbinsel von Malaysia findet man einen ganzen Höhenzug von leicht zu besteigenden Bergen bis sehr anspruchsvollen und steilen, wolkenverhüllten Gipfeln. Der legendäre Gunung Ledang (Mount Ophir) ist nicht nur aufgrund seiner herausragenden Naturschönheit, sondern auch wegen der Sagen und Legenden, die sich um den 1.276 Meter hohen Berg ranken, berühmt. Durch die Vielfältigkeit der Flora und Fauna, begleitet vom Rauschen der Wasserfälle und dem Plätschern der Flüsse wird der Aufstieg zu einem Erlebnis. Auf dem Gipfel angekommen, kann man an einem klaren Tag auf die Straße von Malakka sowie die Küste Sumatras blicken.

Neben Bergen und Meer, ist Johor auch ein Golferparadies mit der größten Auswahl an Golfplätzen, wobei die meisten Plätze in der Gegend von Kota Tinggi liegen. Hier befindet sich auch die Desaru Fruchtfarm, eine mehr als vier Hektar große Obstfarm, auf der hundert verschiedene saisonale und ganzjährige tropische Früchte angebaut werden.

Das andere Extrem zur Natur von Johor ist die Hauptstadt Johor Bahru, auch oft kurz nur JB genannt, berühmt für ihre historischen Gebäude und eindrucksvolle Architektur ist sie Geschäftszentrum und Touristenort in einem. Getreu dem Konzept „Die ganze Welt in einer Stadt“ wurde Nusajaya als neue Verwaltungshauptstadt Johors errichtet. Mit den Landschaftsparks, einer atemberaubenden Wasserfront und unzähligen Freizeitmöglichkeiten, darunter ein Indoor-Freizeitpark, wächst diese Stadt mit rasanter Geschwindigkeit.

Die Anreise nach Johor erfolgt von Deutschland aus via Kuala Lumpur oder Singapur. Gute Flugverbindungen bieten u.a. Singapore Airlines, Turkish Airlines und Thai Airways. Von Singapur aus ist Johor innerhalb einer Stunde mit dem Zug, Bus oder Mietwagen zu erreichen, die Fahrtzeit von Kuala Lumpur beträgt drei Stunden.

Über die Website von Tourism Malaysia gibt es weitere Informationen rund um Malaysia sowie einige „Hot Deals“ – gute Reiseangebote in das vielseitige Reiseland.



Die drei schönsten Schneetouren im Lesachtal

Auf Langlaufskiern 60 Kilometer durchs Winterwunderland
Über Superlative lässt es sich natürlich streiten. Glaubt man jedoch den Lesachtalern, ist die Grenzlandloipe eine der schönsten und abwechslungsreichsten Loipen südlich der Alpen. Die gespurte Strecke verläuft meist im Tal entlang der Gail mit nur wenigen mittelschweren Passagen. Dauer und Länge können individuell dem Leistungsvermögen angepasst werden. Dank der Höhenlage von 1.200 bis 1.500 Metern zählt sie zu den schneesichersten Langlaufloipen in Kärnten und Tirol. Beginnend in St. Lorenzen führt die Grenzlandloipe leicht ansteigend zum Kartitscher Sattel – dem höchsten und gleichzeitig romantischsten Teil der Loipe. Leicht abfallend, über freie Wiesen und durch verschneite Wälder, geht es nach Obertilliach und weiter über die Landesgrenze ins kärntnerische Maria Luggau bzw. zurück nach St. Lorenzen.

Mit Tourenski zur Alm-Wellness
Durch den Wald, über Almwiesen und freies Gelände: Die Skitour von St. Lorenzen auf den Riebenkofel bietet alles, was das Skitourengeher-Herz höher schlagen lässt. Der Aufstieg erfolgt über die Lackenalm und mit mäßiger Steigung nach Norden zum Lackenkreuz. Nach wenigen Metern auf dem Sommerweg erreichen Wintersportler freies Steilgelände über das es in Spitzkehren bergwärts geht. Mit den Tourenski gilt es dann den Südhang mit bis zu 40 Grad Steigung bis zum Gipfel hinauf zu bezwingen. Auf 2.386 Metern wartet schließlich die Belohnung für sämtliche Strapazen: ein atemberaubender Ausblick. Wer sich am Ende des Tages noch etwas ganz Besonderes gönnen möchte, kann dem Almwellness-Resort Tuffbad einen Besuch abstatten. Beim historischen Brotbad, im Brennstadl oder Kraxenofen entspannt es sich von ganz allein.

Mit den Schneeschuhen über die Mussenalm
Das Naturschutzgebiet Mussen ist zu jeder Jahreszeit ein außergewöhnlicher Ort: Im Sommer blühen hier über 500 verschiedene Blumenarten, im Winter freuen sich Schneeschuhwanderer über unberührte weiße Flächen. Los geht es vom Ortsende in St. Jakob über verschneite Forstwege und den Sommerwanderweg bis hin zur Mussenalm. Über weite Berghänge und den Rücken entlang führt die Tour auf den höchsten Punkt auf 2.040 Metern. Der lange Anstieg wird mit einer beeindruckenden Sicht ins Gailtal und auf die nahen Julischen Alpen belohnt. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsspur. Insgesamt sollten für die gesamte Tour rund sieben Stunden eingeplant werden.

Zu Fuß im Lesachtal unterwegs
Wer sich keine Bretter oder Schneeschuhe an die Füße schnallen möchte, aber trotzdem nicht auf glitzernde Tiefschneehänge und weiß gepuderte Wälder verzichten will, der kann sich auch einfach nur die Winterstiefel anziehen und die Natur auf präparierten Wanderwegen erkunden. Spaziergänge entlang der zahlreichen Nebenstraßen zu schmucken Weilern oder an das Ufer der Gail laden zum Durchatmen und Genießen ein.

Weitere Infos unter:
www.lesachtal.com
www.almwellness.com


Neuheiten in der Emilia-Romagna in 2018

Eröffnung der F.I.CO EATALY World
Alle Zutaten der italienischen Küche an einem Ort? Das, was manch einer als Schlaraffenland bezeichnet, heißt in Wahrheit „F.I.CO EATALY World“: Auf 100.000 Quadratmetern eröffnet derzeit in Bologna ein einzigartiger Food-Themenpark, der Besuchern höchste kulinarische Geschmackserlebnisse bescheren wird. Hier erlebt man die Nahrungsmittelherstellung von Anfang an: Felder und Stallungen können ebenso besichtigt werden, wie die Produktionsstätten für Fleisch, Fisch, Käse, Brot, Öl, Pasta, Eis oder andere Süßigkeiten. Sechs multimediale Lernparcours zeigen, wie nachhaltige Lebensmittelerzeugung funktioniert und laden gleichzeitig zum Mitmachen ein. So können Besucher beispielsweise gärtnern, das Leben der Bienen erforschen oder etwa der Produktion des wertvollen Olivenöls beiwohnen. Der Eintritt zum Themenpark ist kostenlos - allerdings wird wohl keiner das Areal verlassen, ohne etwas in einem der zahlreichen Restaurants gegessen zu haben oder sich das ein oder andere kulinarische Souvenir besorgt zu haben!
www.eatalyworld.it/en/

Von Wassily Kandinsky zu John Cage
Im Herzen der Kulturstadt Reggio Emilia ist zwischen November 2017 und dem 25. Februar 2018 die Ausstellung "Kandinsky - Cage: Musik und Spiritualität in der Kunst" zu sehen. Der Palazzo Magnani, der allein schon seiner imposanten Erscheinung wegen der ideale Ausstellungsort für das Thema ist, lädt zu dieser Zeit auf eine sinnliche Reise in die Gefühlswelt zwischen Kunst und Musik ein. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zieht sich nach Ansicht der Ausstellungskuratorin Martina Mazzotta ein roter Faden, welcher die Musik in Verbindung mit den Entwicklungen der modernen und zeitgenössischen Kunst setzt. Es gebe keinen Künstler, der zu seiner Zeit nicht mit der Schwesterkunst konfrontiert war und von dieser beeinflusst wurde. Zu sehen sind mitunter 50 Werke von Wassily Kandinsky: Gemälde, Aquarelle sowie graphische Arbeiten aus Museen und Privatsammlungen.
www.palazzomagnani.it

Casa del Cinema: Auf Fellinis Spuren durch Rimini!
Cineasten aufgepasst: Nach fünfjähriger Restaurierungsphase wird das ehemalige „Cinema Fulgor“ pünktlich zum Jahreswechsel als „Casa del Cinema“ in neuem Glanz erstrahlen! Nur wenige Meter von der großen Piazza Cavour entfernt, wird durch die Sanierung des klassizistischen Gebäudes ein Art-Deco-Kino wiederbelebt, das an das Hollywood der 30er-Jahre erinnert. Das Kino ist in Rimini eine echte Institution, da hier der in Rimini geborene Regisseur Federico Fellini als Kind zahlreiche Filme ansah und es somit großen Einfluss auf sein späteres Schaffen hatte. Auf insgesamt drei Etagen wird Fellinis Leben anhand von Fotografien, Zeichnungen sowie interaktiven und multimedialen Installationen nacherzählt. Auch Fellinis Verbundenheit mit der Stadt Rimini, die dem Maestro als Inspirationsquelle diente, wird mit der „Casa del Cinema“ Rechnung getragen. Der traumähnlichen und surrealen Seite des fellinischen Kinos ist übrigens das oberste Stockwerk gewidmet, wo die wichtigsten Ausschnitte aus seinen Filmen gezeigt werden.
Die Eröffnung der „Casa del Cinema“ ist der erste Schritt zu einem größeren Museumsprojekt, das im Laufe des nächsten Jahres in Zusammenschluss mit dem „Castel Sismondo“ sowie der „Piazza Malatesta“ zu Ehren des genialen Regisseurs entstehen wird.
www.riminiturismo.it/en/

Generelle Informationen zur Region Emilia-Romagna erhalten Sie unter www.emiliaromagnaturismo.it/de

 

News vom 05.12.17

Madeira: Winterflucht auf die Frühlingsinsel

Noch Resturlaub und keine Lust mehr auf Regen und Kälte? Ideal für eine kleine "Winterflucht" ist die Frühlingsinsel Madeira. Ein grünes Paradies mit Levadas, leuchtenden Farben und locker bis sportlichen Wanderrouten. Passende Touren für die sonnige Auszeit hat Wikinger Reisen: individuell oder geführt, als Schnuppertripp, Gartenwanderreise oder Trekking.

Wanderurlaub mit Unterkunft auf einem Weingut
Individualurlauber starten ihre Wanderwoche etwa von den "Vineyard Villas" in Estreito da Calheta aus. Das Weingut nah am Meer ist Ausgangspunkt für Entdeckertouren - zum Beispiel zu den 25 Quellen im Naturpark Rabaçal, zum Encumeada-Pass oder entlang der Küste bei Porto Moniz. Wie bei allen individuellen Wikinger-Programmen enthält das Reisepaket neben vorgebuchtem Hotel detaillierte Wegbeschreibungen und Transfers. Bei dieser Tour gehört zusätzlich ein Mietwagen dazu.

"Madeira für Entdecker": fünf Standorte in einer Woche
Die Individualreise "Madeira für Entdecker" gibt es ebenfalls mit Leihwagen. Dazu kommen fünf Standorte, um die Frühlingsinsel in einer Woche zu umrunden. Ziele sind etwa der Pico do Arieiro, das Naturschutzgebiet Queimadas, die Lavagrotten von São Vicente an der Nordküste und die Hochebene Paul da Serra.

"Küsten und Levadas": vier- bis sechsstündige Wanderungen
Erfahrene Naturfans entdecken zu Fuß "Küsten und Levadas". Die Touren haben meist Gehzeiten zwischen vier und bis über sechs Stunden. Beispielsweise entlang der Levada da Serra do Faial oder zu den höchsten Gipfeln der Inseln. Vier Hotelstandorte sorgen auch hier für Abwechslung und viele Eindrücke. Die Transfers erfolgen per Taxi.

Madeira in geführten kleinen Gruppen
Wer lieber in kleinen Gruppen gemeinsam unterwegs ist, findet in den Wikinger-Katalogen geführte Wandertrips und Trekkings. Ab dem 1. März startet eine Schnupperwoche auf der "Garteninsel im Atlantik": mit lockeren Routen, Entspannungstagen und Panoramahotel in Ponta do Sol. Sportlichere schnüren ab März die Trekkingstiefel und erobern Madeira in fünf Etappen von Ost nach West. Wer möchte, hängt eine Relaxwoche im Rural Hotel Quinta Alegre an. Ab Februar läuft die zweiwöchige Reise "Der wilde Westen - Lorbeerwald und Hochebene", ab April ein Botanik-Trip zu den "Zauberhaften Gärten und Parks Madeiras".

Weitere Informationen: http://www.wikinger-reisen.de


Weihnachtsmärkte mit magischer Anziehungskraft

85 Millionen Besucher können sich doch nicht irren. So viele Menschen werden von den Weihnachtsmärkten in Deutschland Jahr für Jahr magisch angezogen. Es locken nicht nur Glühwein und Lebkuchen, sondern die Stimmung mit Kerzenschein und Musik sowie traditioneller Handwerkskunst. Besonders beliebt sind Weihnachtsmärkte vor historischer Kulisse mit Fachwerkhäusern, Burgen oder Schlössern. Entlang der 1.200 Kilometer langen Burgenstraße, die sich quer durch den Süden Deutschlands von Mannheim über Heilbronn, Nürnberg und Bayreuth bis nach Prag zieht, ist die Auswahl an solchen Weihnachtsmärkten groß. Mehr als 40 Märkte sind unter www.burgenstrasse.de aufgelistet.

Einer der schönsten Marktplätze Süddeutschlands, das Rathaus und die Kirche St. Michael erstrahlen während des Weihnachtsmarktes in Schwäbisch Hall (30. November bis 22. Dezember) in warmen Farben und verbreiten eine festliche Atmosphäre in der mittelalterlichen Stadt. Liebevoll dekorierte Hütten, unterschiedliche Glühweinsorten, Weihnachtsleckereien aus der Region, Kunsthandwerk und pfiffige Geschenkideen laden Besucher aus Nah und Fern zum Probieren und Stöbern ein.

Beim Adventsspaziergang sind neben den malerischen Gassen und Sehenswürdigkeiten Heidelbergs die rund 140 Buden zu entdecken, die auf verschiedenen Plätzen in der Altstadt verteilt vielfältige Geschenkideen feilbieten (27. November bis 22. Dezember). Wer Hand in Hand vor der weihnachtlich beleuchteten Schlosskulisse ein paar Runden auf Schlittschuhen drehen will, geht zum Karlsplatz. Eine der schönsten Eisbahnen Deutschlands bietet hier ein winterliches Schlittschuhvergnügen (27. November 2017 bis 7. Januar 2018).


Die Lausitzer Seenlandschaft lockt auch in der kalten Jahreszeit mit attraktiven Ausflugszielen

„Wenn die erste Schneeflocke ist, fühl ich´s kribbeln bis in die Zeh. Dann hält mich nichts und niemand mehr auf, dann muss ich einfach raus“, so lauten die ersten Zeilen eines Lausitzer Volksliedes, welche zugleich auch das Motto des diesjährigen Winters formulieren. Denn in der Urlaubsregion zwischen Dresden und Berlin wird es bis die Frühjahrsblüher sprießen nicht langweilig werden.

Kräftige Adrenalinschübe und bunte Abwechslung vom tristen Wintergrau verspricht beispielsweise die Indoor-Skihalle Snowtropolis in Senftenberg. Auf der 130 Meter langen Piste mit stellenweise bis zu 25 Grad Gefälle kommen neben Ski- und Snowboard- sogar kleine und große Schlittenfahrer voll auf ihre Kosten. Wem das nicht schnell genug ist, für den stehen im Klein Partwitzer Quadcenter Gefährte der besonderen Art bereit, mit denen dem Winter mal so richtig eingeheizt werden kann. Abseits befestigter Wege geht es hoch zu Quad durch junge Wälder, über schneebedeckte Steppen und vorbei an beeindruckenden Canyons.

Die wirklich dicken Schlitten kommen allerdings erst auf einer Erlebnistour durch den Welzower Tagebau zum Einsatz. Stilecht im Mannschaftstransportwagen geht es durch die Bergbaugrube. Die Metallkolosse des Tagebaus lassen sich hier aus nächster Nähe begutachten. Wer unterdessen lieber in Eigenregie durch das Lausitzer Seenland stapft, dem sei unter anderem ein Ausflug zum Besucherbergwerk F60 ans Herz gelegt.

Ein besonderes Highlight setzt das vorweihnachtliche Rahmenprogramm rund um die Sonderausstellungen „Die große Welt in XXS“ im Museum Schloss und Festung Senftenberg. Vom 9. Dezember bis zum 1. Januar 2018 liefern hier 50 unterschiedliche und ganz individuell geschmückte Weihnachtsbäume genügend Inspiration für die heimische Tanne, während am 17. Dezember zahlreiche Märchengestalten beim Weihnachtsmarkt im Schlosshof zu Glühwein, Süßigkeiten und anderen handwerklichen Leckereien einladen. Weniger märchenhaft, sondern mystisch bis geheimnisvoll wird es dagegen bei einer Wanderung auf dem Erlebnishof Krabat-Mühle. Nach Anbruch der Dämmerung führen der Schwarze Müller oder die Mittagsfrau über den Hof und durch die nähere Umgebung und erzählen dabei die bekanntesten sorbischen Sagen.

Weitere Infos zu den kalten Monaten in der Lausitz sowie die Möglichkeit, Unterkünfte und Attraktionen direkt auszuwählen und zu buchen, gibt es unter http://www.lausitzerseenland.de/de/winter.html.

 

Ein Baumhaus als Skihütte

Wenn es statt Almhütte oder Chalet mal etwas wirklich Originelles für den Ski-Urlaub 2017/18 sein soll, dann wäre das Baumhaus in den Friauler Dolomiten erste Wahl. Das NOVASOL-Ferienhaus für vier Gäste wurde rund um eine Buche gebaut, so dass der Stamm mitten durchs Wohnzimmer wächst. Man steigt 15 Treppenstufen hoch und schon kann man die Ferien mit „seinem Freund, dem Baum“ verbringen und zugleich die weite Sicht in die Berge genießen. Viel Holz im rustikalen Alpenstil dominiert die Inneneinrichtung rund um den roten Bauernschrank mit floralen Motiven. WLAN, eine Küche mit allem Drum und Dran sowie Bad und Dusche machen die Baumhausferien in luftiger Höhe überaus komfortabel.

Für Langlauf, Ski alpin oder Bergwandern ist die Region Comeglians unweit von Cortina d’Ampezzo dank der nahen Skilifte des Monte Zoncolan ein ideales Reiseziel. Für alle, die zusätzlich Wellnesstage einlegen wollen, empfiehlt sich ein Abstecher zu den Thermalquellen von Arta (15 km), deren schwefelhaltiges Wasser seit der Römerzeit wohltuend bekannt sind. Preis: für vier Personen ab 669 Euro/Woche.

Weitere knapp 700 Winter-Ferienhäuser, Skihütten und Chalets von NOVASOL finden Interessierte unter www.novasol.de oder im gerade erschienenen Winterkatalog 2017/2018.

 

Winter auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen

Ein Seeadler-Paar balzt im Synchronflug hoch über der Ostsee. Ein Buntspecht nascht aus seiner Vorratskammer in der großen Rotbuche. Und bei der Vollmondwanderung auf dem Baumwipfelpfad ist die Sicht in kalten Nächten besonders gut. Im Naturerbe Zentrum Rügen gibt es auch im Winter viel zu erleben. Denn die Natur schläft nicht in der kalten Jahreszeit, sie tickt nur anders.

Der Seeadler spielt jetzt eine Hauptrolle im Naturerbe Zentrum, denn Winter ist Balzzeit für Seeadler. Vor allem an sonnigen Tagen mit viel Wind fliegen die Paare synchron, kreisen und stoßen spielerisch aufeinander. Dabei rufen die Verliebten häufig im Duett. Bei der täglichen Führung „Über den Horizont hinaus“ können Besucher das Schauspiel genießen und erfahren Wissenswertes über den König der Lüfte. Über sein Jagdverhalten im Winter beispielsweise und warum Rügen ein Überwinterungsgebiet ist. Bei der Comic-Ralley auf dem Baumwipfelpfad ist die Natur schon weiter: ein junger Seeadler ist aus dem Horst gefallen! Kinder beantworten an 15 Stationen Fragen wie „wovon ernähren sich Seeadler“ und können so dem Küken zurück nach Hause helfen. Und landen mit dem kleinen Pechvogel zusammen am Ende wieder im „Adlerhorst“, der Aussichtsplattform 82 Meter über dem Meer.

Dort oben glitzert das Blau der Ostsee durch die kahlen Äste und mit etwas Glück zeigen sich unten im Buchenwald Hirsche, Rehe oder Wildschweine auf Nahrungssuche. Dicht am Baumwipfelpfad hat sich ein Buntspecht im abgestorbenen Ast einer großen Rotbuche seine Vorratskammer angelegt, eine so genannte Spechtschmiede. So kommt der amselgroße Vogel bequem und jederzeit an die Samen heran.

Das Paket mit Angeboten für Besucher ist von Dezember bis März genauso prall gefüllt wie im Sommer. „Zauberlaterne“ heißt die monatliche Vollmondwanderung für Nachtschwärmer. Vom silbernen Himmelslicht geleitet, erleben die Besucher den Wald im geheimnisvollen Dunkel, nur unterbrochen von kurzen Pausen mit Gedichten und mitunter auch mit klassischer Musik. Kurz vor Solopgang, Sonnenaufgang auf Schwedisch, startet der monatliche Rundgang für Frühaufsteher. Oben im „Adlerhorst“ wird der helle Stern, der den Himmel und die Ostsee bei gutem Wetter in rotes Licht taucht, mit einem Glas Sekt begrüßt.

Zur Wintersonnenwende am 21. Dezember werden auf dem Baumwipfelpfad winterliche Geschichten erzählt. So erfahren die Zuhörer bei Glühwein und Kinderpunsch, wie sich die Natur ab diesem Datum langsam, aber stetig auf den Frühling vorbereitet. Dann dürfen die Kinder an einer Futterstelle unten im Wald Weihnachtsgeschenke für die Tiere ablegen: Äpfel, Möhren, Fichtenzapfen und andere Leckereien. Und an Silvester gehen die Naturführer mit den Besuchern Naturphänomenen auf den Grund. Wie entsteht Nebel und wie ist eigentlich Bernstein, also uraltes Baumharz, in die Ostsee gekommen? Wichtiges Hilfsmittel bei der Familienführung „NaturZauber“ ist der Zauberkoffer, in dem sich Material für 20 naturwissenschaftliche Experimente mit Aha-Effekt befindet.

Weitere Informationen: Naturerbe Zentrum Rügen www.nezr.de


News vom 28.11.17

Altmühltal: Schlafen im Schäferwagen wie in alten Zeiten

Früher waren Schäfer mit ihrer Herde auch mit ihrem eigenen Bett unterwegs. Wie das? Sie zogen einen Schäferwagen hinter sich her. Gäste im Altmühltal können heute in den kuscheligen, liebevoll eingerichteten Wägen übernachten. Sechs Bauern- und Ferienhöfe zwischen Kelheim und Riedenburg bieten unter dem Motto „Auf Schäfers Spuren und in längst vergangene Zeiten“ dieses außergewöhnliche Urlaubserlebnis an. Im Rahmen des Arrangements wird außerdem eine geführte Wanderung zu der Schellnecker Wand bei Essing – einer früheren Kultstätte – oder zum Roßkopfsteig angeboten. Wer gerne auf Schatzsuche geht, kann mit Hammer und Meißel nach Fossilien suchen. Und damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, folgt auf die Besichtigung eines Erlebnisbauernhofes mit Bauernhofmuseum ein leckerer Eintopf aus der regionalen Spezialität Altmühltaler Lamm.

Weitere Informationen zu diesem Angebot findet man im Internet unter www.altmuehltal-urlaub-bauernhof.de.


Wasser, Wetter, Vulkanismus in der Eifel

Was tun, wenn es regnet? In der Eifel ist dies kein Problem, denn in vielen Museen werden Wissenschaft, Technik und regionale Besonderheiten hautnah und lebendig präsentiert. Dort darf experimentiert und ausprobiert werden. Das Wasser-Info-Zentrum in Heimbach beschäftigt sich mit dem Lebenselixier Wasser. Große Aquarien, ein interaktives Eifel-Relief-Modell, eine Wasserwerkstatt und viele alte Maschinen laden zum Entdecken ein. Im Donnerwetter.de-Wetterpark bei Hellental auf dem knapp 700 Meter hohen Weißen Stein in der Eifel gibt es Einblicke rund um Wetter, Klima und Mensch. Wie entsteht eigentlich ein Gewitter und was genau ist ein Hurrikan? Dies sind nur einige der Fragen, die im Park beantwortet werden. Die Vulkantätigkeit in der Eifel können kleine und große Entdecker in verschiedenen Museen erforschen, beispielsweise im Lava-Dome in Mendig, im Vulkanhaus in Strohn oder im Maarmuseum Manderscheid. Zahlreiche Bodenschätze resultieren aus der einstigen Vulkantätigkeit, so zum Beispiel der Tuffstein in der Osteifel. Schon die Römer bauten diesen ab, was im Römerbergwerk Meurin in der Nähe des Laacher Sees deutlich wird. Dort steigt man hinab in die einst unterirdische Arbeitswelt römischer Bergmänner und Soldaten. Durch den modernen Bimsabbau wurde der antike Steinbruch freigelegt. Große Teile der alten Bergwerksdecke sind heute verschwunden, so dass keine Taschenlampen benötigt werden. Gut begehbare Stege, Rampen und Treppen führen durch das Stollensystem und auch darüber hinweg. Das Römerbergwerk gehört ebenso wie der Lava-Dome in Mendig zum Vulkanpark.

Weitere Informationen: Eifel Tourismus GmbH, Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel.: +49 (0)6551/9656-0, Fax: +49 (0)6551/9656-96, www.eifel.info


Warnemünde: Boulderhalle „Felshelden“

Urlauber und Einheimische können die neue Trendsportart Bouldern in einer 540 Quadratmeter großen Halle mit dem Namen „Felshelden“ in Warnemünde ausüben. Das neue Angebot richtet sich sowohl an unerfahrene Gipfelstürmer als auch an erfahrene Bergbezwinger, die ihre Technik verbessern wollen. Beim sogenannten Bouldern bewegen sich Kletterer ohne Gurt und Seile fort. Die Halle gehört zum Hostel Dock Inn, welches im April dieses Jahres eröffnete und aus Überseecontainern erbaut wurde. Auf Wunsch werden in der Boulderhalle auch Kindergeburtstage und Schulausflüge ausgerichtet sowie Teambuilding-Kurse angeboten.

Weitere Informationen: www.felshelden.de, www.dock-inn.de


Freizeitpark „Puy du Fou“ in der Vendée

In diesem Jahr feiert Puy du Fou seinen 40. Geburtstag. Die Anlage ist oft als bester Freizeitpark der Welt ausgezeichnet worden und zählt mehr als zwei Millionen Besucher pro Jahr. Schwindelerregende Fahrgeschäfte sucht man hier jedoch vergebens. Die Attraktionen sind grandiose historische Spektakel für jeweils 3.000 bis 6.000 Zuschauer. Zum Jubiläumsjahr bietet der Park mehrere Neuheiten: ein Glockenspiel aus 70 überdimensionalen Glocken in 16 Meter Höhe, eine mittelalterliche Zitadelle als neues Hotel und zwei neue Restaurants. Bei der Ankunft im mehr als 50 Hektar großen Parkgelände des „Puy du Fou“ vergisst man das 21. Jahrhundert und begibt sich auf Zeitreise. Zwei nächtliche Schauspiele, fünf Highlight-Veranstaltungen, dutzende Attraktionen, vier Kunsthandwerkerdörfer, ein „Reich für Kinder“, 1.400 Tiere und fünf thematische Hotels mit fast 2.000 Betten erwarten die Besucher. Der Höhepunkt der Vorstellungen ist das nächtliche Schauspiel „Cinéscénie“. 1.200 Statisten beleben die mit 23 Hektar größte Bühne der Welt. 3.400 freiwillige Helfer, 120 Reiter und 400 Empfangspersonen kommen bei jeder Aufführung zum Einsatz. 24.000 Kostüme, 1.000 Feuerwerkskörper, 150 Wasserspeier und mehr als 3.000 Projektoren sorgen für großartige Stimmung und Spezialeffekte. Aber auch die Highlight-Veranstaltungen am Tage bieten Unterhaltung voller Superlative, die besonders Familien anspricht. Die halbstündigen Vorstellungen sind aktionsgeladen und ziehen 3.000 bis 6.000 Zuschauer an. Jedes Spektakel hat seine speziell gestaltete Bühne. „Das Zeichen des Triumphes“ findet in einer römischen Arena statt. Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe, Angriffe von Raubtieren, … „Die Wikinger“ greifen mit einem 20 Meter langen Drachenboot ein Dorf an, um es zu plündern.

Weiterte Informationen: www.vendee-tourismus.de


Leukerbad (Schweiz): Wellness für Körper, Geist und Seele

Leukerbad brüstet sich mit dem größten Thermalwasservorkommen Europas. Tatsächlich fließen täglich über 3,9 Mio. Liter 51 Grad heißes Wasser in die zahlreichen Badebecken der öffentlichen Thermen und Hotelpools. Es verwundert kaum, dass sich rund ums Thermalbaden ein breites Angebot an Wellnessbehandlungen entwickelte. Wer es regional oder alpin möchte, greift zu Behandlungen wie beispielsweise der Vinotherapie mit Walliser Traubenkernöl oder einer Behandlung aus den Enzymen der bekannten Walliser Aprikose. Klassisches wie der Heublumenwickel, die Hot-Stone-Massage, Kräuterstempel oder Fangopackungen dürfen ebenso nicht fehlen. Asiatische Rituale wie Ayurveda, Kinesiologie oder Akupunktur bieten professionell ausgebildete Fachkräfte an. Die seit Jahren ansässige Physiotherapie-Schule unterstreicht nochmals die medizinische Kompetenz von Leukerbad. Ob vorbeugend oder heilend, gesund ist auch die Luft und das Klima. Diese genießt man am besten, wenn man Wellness mit Aktivem kombiniert.

Weitere Informationen: http://www.leukerbad.ch/

 

News vom 21.11.17

Vorpommern weist „Romantikroute“ aus

Der Tourismusverband Vorpommern plant eine neue Themenroute, entlang derer Gäste auf den Spuren von Caspar David Friedrich, Philipp Otto Runge und Friedrich August von Klinkowström per Rad wandeln können. Die so genannte Romantikroute verläuft zwischen Wolgast und Greifswald und steht kulturinteressierten Radlern zur Saison 2018 zur Verfügung. An der Strecke wird anhand von neun Informationstafeln das Leben und Wirken der drei Romantiker dokumentiert. Für deren Gestaltung hat sich der Tourismusverband Vorpommern Unterstützung beim Caspar-David-Friedrich-Zentrum in Greifswald gesucht. Stationen sind unter anderem das Geburtshaus von Philipp Otto Runge, das anlässlich seines 240. Geburtstages am 23. Juli 2017 nach einem Umbau neu eröffnet wurde, das Schloss Ludwigsburg oder das Pfarrhaus in Wusterhusen. Wer sich die Route nicht auf eigene Faust erschließen möchte, dem stehen ab Frühjahr 2018 ausgebildete Gästeführer zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.vorpommern.de


Lake District zum Welterbe erklärt

Dank seiner 16 schimmernden Seen, den mit Wildblumen übersäten Hängen und tiefen Tälern ist diese bergige Region in Nordengland seit Langem ein Magnet für Künstler und Dichter. Urlauber auf der Suche nach urigen Dörfern, großartigen Wanderungen und Spitzenrestaurants sind hier richtig. Der Lake District ist von London und Manchester einfach per Bahn oder Auto zu erreichen. Eine Reise hierher lässt sich auch gut mit dem Besuch einiger britischer Städte kombinieren. Wanderer und Spaziergänger finden im Lake District den höchsten Berg Englands, Scafell Pike, und Literaturfreunde werden durch die Verbindung mit Beatrix Potter und William Wordsworth angelockt. Man könnte eine ganze Woche damit zubringen, in aller Ruhe durch die hübschen Dörfer zu fahren und sich die Seen anzuschauen, doch wir empfehlen einen Aufenthalt von zwei bis drei Tagen, um die Höhepunkte zu genießen.

Weitere Informationen: https://www.visitbritain.com/de/de/mit-der-bahn-durch-nordengland#xsPJ4g7rhZC3kdch.99


Capanna Pairolo (Tessin): Ausgangspunkt zum Kletterparadies Denti della Vecchia

Mit über 80 erschlossenen Klettergebieten und einem besonders günstigen Klima an den Felsen gilt das Tessin als Paradies für Sportkletterer. Das erste und bedeutendste Areal stellt das Felsmassiv Denti della Vecchia dar, eine eindrückliche Graterhebung, die sich oberhalb von Lugano an der Grenze zu Italien erstreckt. Schon Anfang der 30er Jahre kletterte der berühmte Bergsteiger Emilio Comici an den „Zähnen der Alten“, wie sie übersetzt aus dem Italienischen heißen. Heute finden sich in den vielen einzelnen Klettermassiven 123 verschiedene Routen in diversen Schwierigkeitsgraden. Die Denti della Vecchia sind aber auch ein ideales Wandergebiet, schlängelt sich doch auf der Grenze zwischen Italien und der Schweiz ein Weg um die charakteristischen Felsformationen herum. Weniger als eine halbe Stunde entfernt liegt die Capanna Pairolo, die über eine Kletterwand mit 111 Griffen und Haltepunkten verfügt. An klaren Tagen lassen Aktivurlauber den Tag auf der Terrasse mit Weitblick auf das Monte Rosa-Massiv und die Gipfel der Walliser Alpen herrlich ausklingen, während Hüttenwirtin Michela Dellatorre einheimische Speisen wie Polenta mit Brasato und Tessiner Wein serviert.

Weitere Informationen: www.capanna-pairolo.ch


Von Goya bis Picasso: „The Art of War“ in Mechelen

Wie Kunst genutzt werden kann, um Krieg zu verurteilen, das zeigt die Sonderausstellung „The Art of War”, die bis zum 1. Juli 2018 in der Kazerne Dossin in Mechelen zu sehen ist. Künstler aus verschiedenen Epochen, darunter Pablo Picasso, Max Beckmann, Otto Dix und Francisco Goya, beleuchten das Thema in ähnlicher Weise. Denn auch wenn sich Kontext, Maßstab und Motivation des Krieges unterscheiden, so bleibt das Ergebnis der Gewalt gleich: Tod, Verstümmelung, Zerstörung, Vertreibung und Trauer. Die Kazerne Dossin wurde im 2. Weltkrieg als Sammel- und Deportationslager für Juden, Sinti und Roma genutzt und gibt heute als Dokumentationszentrum Einblick in die Geschichte des Holocaust in Belgien.

Weitere Informationen: www.kazernedossin.eu


Lanzarote: Surfen und Yoga für Frauen

Unter Gleichgesinnten Surfen lernen oder die eigenen Skills verbessern – das können Teilnehmerinnen der „WaveSisters“-Surfkurse auf Lanzarote. Das Camp nur für Frauen liegt im Fischerdorf La Caleta de Famara im Nordwesten der Kanareninsel, nur eine Gehminute von der Playa de Famara. Der mit sechs Kilometern längste Strand Lanzarotes bietet sowohl für Surf-Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene ideale Bedingungen. Auf der Suche nach der „perfekten Welle“ geht’s alternativ zu einem anderen Surf-Hotspot auf Lanzarote. Ausgleich zum Wassersport finden die Urlauberinnen bei Yoga-Einheiten am Strand oder auf der Dachterrasse mit Meerblick. Der einwöchige Surfkurs (20 Unterrichtsstunden für alle Könnensstufen) inklusive Unterkunft im DZ, Equipment und Yoga kostet 425 €/Pers.

Weitere Informationen: wavesisters.com, lanzaroteesd.com, www.turismolanzarote.com