Reise - Nachrichten aus aller Welt

Aktuelle Reisenachrichten mit zahlreichen Adressen und Links. Heute u.a. mit Nachrichten zu:


Vulkanrouten weltweit

Alaska für Genießer

Kunsthandwerk im Emsland

Goldener Herbst

Europas Wasserstraßen erradeln

Abenteuer Jura

Vulkanrouten weltweit: Unterwegs auf den Spuren der Feuerspucker
Vulkanismus plus Dschungelfeeling, Tropenflair oder Maorikultur – weltweit folgen Aktivurlauber den Spuren der Feuerspucker. Mit Wikinger Reisen u. a. in Ecuador, auf La Réunion und in Neuseeland. „Heißer“ Newcomer im Katalog „Fernreisen 2019“ ist die 18-tägige Wandertour „Ecuador zu Fuß“ mit der legendären „Straße der Vulkane“.

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Ecuador zu Fuß: intensive Route über die Straße der Vulkane
Die Tour führt u. a. zum Pululahua – weltweit drittgrößter Krater und Mittelpunkt eines geobotanischen Reservats. Die kleinen Wikinger-Gruppen mit sechs bis 14 Wanderern sind außerdem im Amazonas-Regenwald und in der Cotopaxi-Region unterwegs. Sie erkunden den vogelreichen Nebelwald von Mindos und den Schmugglerpfad bei Baños. In kleinen Dörfern und im Andenstädtchen Otavalo begegnen sie den Indigenas. Und erleben so die Straße der Vulkane sehr intensiv und authentisch.

Für Sportliche gibt es ein Ecuador-Trekking mit zwei Vulkanbesteigungen bis auf 4.600 Meter. Das erfordert mehr Kondition, spricht aber auch ambitionierte Einsteiger an.

Foto: Wikinger Reisen. Wanderung im Cirque de Mafate, La Réunion.

La Réunion: Vulkanrouten mit tropischem Flair
Vulkanismus, Tropenflair und französisch-kreolisches Savoir-vivre – diesen Mix schafft nur La Réunion. Das Eiland ist berühmt für seinen Talkessel von Mafate. Mittendrin, im Bergort La Nouvelle, taucht die Wikinger-Gruppe in den Alltag der abgeschieden wohnenden Menschen ein. „Heißester“ Stopp der Reise ist der noch aktive Vulkan Piton de la Fournaise. Weitere Höhepunkte sind der Talkessel von Salazie und die Wasserfälle von Anse des Cascades. Kreolisches Lebensgefühl und Puderzuckerstrände in Saint-Gilles-les-Bains runden den Trip ab.

Auch auf La Réunion gibt es ein anspruchsvolles Trekking. Dabei erobern Aktivurlauber den Dreitausender Piton de Neiges sowie die Talkessel Salazie, Mafate und Cilaos.

Neuseeland: Vulkanismus trifft Maorikultur – zu Fuß und per Rad
Die 27-tägige Reise „Neuseeland – ans schönste Ende der Welt“ serviert Vulkanwanderungen im Tongariro-Nationalpark. Außerdem erkundet die kleine Gruppe das vulkanische Zentrum Rotorua und das Thermalgebiet von Waimangu. Hier ist die natürliche Regeneration eines zerstörten Ökosystems gelungen. Rotorua ist zugleich Herz der Maorikultur – Gespräche mit dem Stammesältesten geben Einblicke in seine Welt.

Radelfans fahren in Neuseeland „Auf Panoramastraßen ans Ende der Welt“. In 24 Tagen geht es vom Pazifikstrand bis zum Gletscherrand – auch nach Rotorua. Unvergesslich ist die Abfahrt vom schneebedeckten Ruapehu-Vulkan.

Geführte Reisen
Ecuador zu Fuß: 18 Tage ab 3.148 Euro, Febr., Juli/Aug., Sept., Nov., min. 6, max. 14 Teiln.
Bonjour Réunion – tropische Vulkaninsel im Indischen Ozean: 16 Tage ab 3.398 Euro, April, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt., min. 6, max. 16 Teiln.
Neuseeland – das schönste Ende der Welt: 27 Tage ab 5.448 Euro, März/April, Sept./Okt., Nov., Dez., Jan. 2020, min. 8, max. 15 Teiln.
Trekkingtouren
Ecuador: Andengipfel & Amazonasgeflüster: 19 Tage ab 3.275 Euro, min. 5., max. 14 Teiln.
La Réunion: Vulkaninsel im Indischen Ozean: 17 Tage ab 3.138 Euro, April, Juli/Aug., Sept., Okt., Nov., min. 7, max. 14 Teiln.
Radreise
Neuseeland – auf Panoramastraßen ans Ende der Welt: 24 Tage ab 4.898 Euro, März, Okt., Nov., Dez., Jan. u. Febr. 2020, min. 9. , max. 15 Teiln.

 
Alaska für Genießer: Rentier-Burger und Riesenkrabben
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Jetzt kommt die Zeit für Besucher aus aller Welt. Naturfreunde sowieso, aber auch Feinschmecker sind in Alaska bestens aufgehoben. Im kosmopolitischen Anchorage und ganz Southcentral Alaska kann man typisch amerikanische sowie internationale Küchen genießen. Doch das Besondere sind die regionalen Spezialitäten, die anderswo gar nicht oder zumindest nicht in dieser Qualität zu finden sind. Oder haben Sie etwa schon einmal Rentier-Burger gegessen oder ein Karibu-Steak?

 Foto: © Roland Jung, Visit Anchorage

Für Feinschmecker ist allein schon die Auswahl an Fisch und Seafood im 49. US-Bundesstaat eine Reise wert. Wildlachs, Heilbutt, Forelle und unzählige andere Arten sowie Meeresfrüchte sind von ungeahnter Fülle, nie erlebtem Geschmack und wunderbarer Konsistenz. Unbedingt probieren sollte man bei einem Besuch die fabelhaften King Crab Legs!
 
Die Ureinwohner Alaskas trockneten und räucherten ihren Fisch. Diese Tradition ist heute wieder weit verbreitet. Geräucherter Fisch, vor allem Lachs, eignet sich hervorragend für Pastagerichte, Eintöpfe und Dips. Zu den Köstlichkeiten aus der Küche zahlreicher Restaurants in und im Umland von Anchorage gibt es auch noch einen spektakulären Ausblick: Bei Simon & Seaford sitzt man direkt am Ufer des Cook Inlet. Im Restaurant The Bridge genießt man von einer Brücke über dem Ship Creek den Blick auf die im hüfthohen Wasser stehenden Angler. Vom Crows Nest im Hotel Captain Cook in Anchorage reicht der Blick auf den Cook Inlet und die gegenüberliegenden Berge an klaren Tagen bis zum 6190 Meter hohen Mount McKinley. Wer im Seven Glaciers-Restaurant an der Bergstation des Mount Alyeska den Abend genießt, sitzt inmitten von sieben Gletschern. Man blickt auf die Meerzunge Turnagain Arm mit etwas Glück können Beluga-Wale beobachtet werden.
 
Zu Fisch passt durchaus auch lokales Bier: Wer hätte geahnt, dass Alaska zu den drei US-Bundesstaaten mit der höchsten Brauereidichte gehört! 30 Brauereien verteilen sich über den Bundesstaat, davon sind 19 in Anchorage und Umgebung zu finden. 1986 wurde die erste Brauerei im Land gegründet: die Alaskan Brewing Company. Der Trend geht aber auch in Alaska zu Craft-Bieren mit zahlreichen Geschmackskreationen. Zu den jüngsten Neuzugängen gehört die Girdwood Brewery im beliebten Outdoor-Ort Girdwood, 60 Kilometer außerhalb von Anchorage.
 

Unser Tipp: Frischer Fisch zum Mitnehmen
Wer frischen Alaska-Fisch, vielleicht auch selbst geangelt, mit nach Hause nehmen will, wird in speziellen Geschäften in Anchorage fündig: Im 10th & M nahe dem Airport wird der Fisch langstreckengerecht verpackt. Auch am Flughafen von Anchorage gibt es einen Shop, der Fisch reisefertig macht.

Weitere Infos: Visit Anchorage, Anchorage, AK 99501-2212, Tel. 001-907-257-2363, www.anchorage.net.
Kunsthandwerk im Emsland - Wo Blaudruck, Buchbinden und Schmiedekunst noch lebendig sind
Buchbinderin Heide Suhl in ihrer Werkstatt in Hüven - Foto © Martina Alfers Auch im Zeitalter von Massenware und 3-D-Druckern faszinieren viele Menschen noch die alten Handwerkskünste. Vor der industriellen Revolution im Mittelalter bestimmten diverse Zünfte das Wirtschaftsleben – heute sind viele dieser Handwerksberufe so gut wie ausgestorben. Im Emsland in der deutsch-niederländischen Grenzregion gibt es noch einige Menschen, die das alte Traditionshandwerk aufrechterhalten – sei es die Kunst des Blaudrucks, das Binden von Büchern oder auch das Schmiedehandwerk. Margret Heinicke, Heide Suhl und Frauke sowie Peter Lucas ist dabei eines gemeinsam: Die Freude daran, ihren Beruf oder ihr Hobby als Berufung zu sehen. Unter www.emsland.com finden sich Informationen zu den kunsthandwerklichen Betrieben in der Grenzregion.

Buchbinderin Heide Suhl in ihrer Werkstatt in Hüven - Foto © Martina Alfers

Leidenschaft in weiß-blau
Ganz klein fing es an bei Margret Heinicke in Aschendorf: Auf einem Flohmarkt erstand sie 1999 für fünf D-Mark das erste Model, ein von einem Formenstecher oder Holzschneider hergestellte Schablone für den Blaudruck. Diese Technik für den Stoffdruck kam im 16. Jahrhundert aus Indien über die Niederlande und Belgien nach Deutschland. Das aufwändige Verfahren brachte nach mehreren Arbeitsschritten kunstvolle weiße Muster auf blauem Hintergrund hervor. Früher wurden daraus meist Frauenkleider genäht; heute stellt Margret Heinicke Tischdecken, Kissenbezüge oder Lavendelsäckchen her. Im Positivdruckverfahren bedruckt sie vorzugsweise Leinen, ganz nach alter Tradition. Allerdings benutzt sie neben dem klassischen Blau weitere Farben, passend zur Jahreszeit. Auf Kundenwunsch fertigt die gelernte Schneiderin gerne Stoffe an. In der Werkstatt hat sich mittlerweile eine regelrechte Sammlung an Modeln angehäuft – einige bekam sie im Laufe der Zeit von Freunden geschenkt, einige ließ sie nach ihren Vorstellungen anfertigen. Auch ist sie immer noch gerne auf Flohmärkten unterwegs. Ihre Werke können auf Märkten in ganz Niedersachsen – wie zum Beispiel beim „Advent auf Schloss Clemenswerth“ – bewundert und erworben werden; auch gibt sie Kurse. Übrigens: Das Blaudruckerhandwerk wurde von der UNESCO für Deutschland im Jahr 2016 in die Liste des „Immateriellen Kulturerbes“ aufgenommen. Wer sich nach den Aussteller-Terminen auf Märkten erkundigen oder einen schönen Stoff erwerben will, erreicht Margret Heinicke unter Tel.: 04962-862.

Altes Handwerk des Buchbindens
Heide Suhl aus Hüven ist Buchbinderin aus Leidenschaft. 2005 hat sie sich mit ihrer Werkstatt in einem Holzhaus gegenüber der Kirche in Hüven selbstständig gemacht. Wie sie zu dem heute eher ungewöhnlichen Beruf kam? „Ich wollte etwas handwerkliches, aber keinen der gängigen Berufe machen“, erzählt sie. „Bei der Recherche bin ich auf Buchbinderin gestoßen.“ Im Frühjahr steht das Prägen von Namen in Gebetbüchern für Kommunionkinder an, außerdem lassen Rechtsanwälte, Steuerberater oder auch Uniabsolventen Fachzeitschriften, Gesetzesblätter oder ihre Bachelorarbeit zu Büchern binden. „Ich komme dann ins Spiel, wenn es um Einzelstücke und Kleinstauflagen geht. Zum Beispiel bei Reparaturen von alten Büchern. Oder bei Sonderarbeiten wie Gästebücher“, erklärt die Buchbinderin, deren Beruf auch geliebtes Hobby ist. So probiert sie oft in ihrer Freizeit alte Techniken aus. Ein Projekt: ein Beutelbuch, also ein in einem Lederbeutel eingearbeitetes Buch mit einer Schlaufe, die früher von Mönchen am Gürtel getragen wurden. Ein Großteil der Kunden bringt die Bücher direkt bei ihr vorbei, gerne unter vorheriger Kontaktaufnahme unter Tel.: 05952-9681283.

Jedes Stück ein Unikat
Frauke und Peter Lucas, Goldschmiedegesellin und Goldschmiedemeister, betreiben eine Schmiede in Beesten. Seit vielen Jahren werden hier Edelmetalle gestaltet und in die schönsten Formen gebracht. Ein Fokus liegt auf der Herstellung von Messern und Objekten, beispielsweise Schmuck für den Garten. In eigener Werkstatt geschmiedet, mit Elementen aus Holz und Glas, entstehen Rosenbögen, Rankgitter, Gartentore, Feuerkörbe und vieles mehr. In der kleinen Messermanufaktur werden neben feinen Taschen- und Sammlermessern auch Gebrauchsmesser mit Jagdklingen oder Schnitzmesser gefertigt, auf Wunsch mit handgeschmiedeten Damastklingen, besonderen Hölzern und Edelsteinen. Auch Schmuck stellen Frauke und Peter Lucas her. Jedes Stück ist ein liebevoll und sorgfältig hergestelltes Unikat. Seminare werden auf Anfrage gerne gegeben (www.lucas-schmiede.de).
Goldener Herbst: Radtour von der Isarmetropole München über Regensburg in die Goldene Stadt Prag

Wer den Weg von München nach Prag auf dem Fahrrad zurücklegt, durchquert drei der schönsten Städte Europas, fährt entlang von fünf Flüssen und passiert zahlreiche Sehenswürdigkeiten dies- und jenseits der Grenze. Der 450 Kilometer lange Radweg München-Regensburg-Prag ist ein Klassiker, der insbesondere im Goldenen Herbst mit seinen romantischen Stimmungen lohnt. Start der Entdeckungsreise ist die Isarmetropole München, wo mit dem Englischen Garten das erste Highlight wartet. Von hier geht es auf dem Isar-Radweg weiter bis zum Abens-Radweg, der durch das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, die Hallertau, über Bad Gögging an die Donau führt. Ab Kloster Weltenburg, der ältesten Klosterbrauerei der Welt, verläuft der Weg, der gerne mit dem Schiff abgekürzt wird, donauabwärts nach Kelheim und weiter in die UNESCO- Welterbestadt Regensburg. Von hier bis zur Grenze bei Furth im Wald ist man auf dem Regental-Radweg unterwegs, der wegen seiner geringen Steigungen bei Genussradlern beliebt ist. Ursprüngliche Flusslandschaften, Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster laden zu kleinen Abstechern ein. Ab Cham folgt der Wechsel auf den Chambtal-Radweg, in der Drachenstichstadt Furth im Wald überquert man die Grenze nach Tschechien. Auf der Route mit der Nummer 3 geht es ins historische Domažlice, dann weiter nach Dobřany mit seiner sehenswerten Barockkirche. Kurz vor Pilsen überquert man den Stausee České Údolí. Und natürlich sollte man der weltberühmten Pilsner Brauerei einen Besuch abstatten. Nun ist man fast in Prag, doch davor erscheint die Burg Karlstein auf dem Horizont. Ab hier sind es nur noch wenige Kilometer bis in die Goldene Stadt.

Einen kostenlosen Flyer zum Fernradweg München-Regensburg-Prag kann man bestellen unter E-Mail: info@ostbayern- tourismus, Tel. 0941 58539-0, Internet: www.ostbayern-tourismus.de.

Weitere Informationen und Hilfe bei der Reiseorganisation bietet Späth-Reisen, 93437 Furth im Wald, Fax 03212 1055987, E-Mail: hermann.ploetz@web.de.

Europas Wasserstraßen erradeln!

Kullaberg11 Länder, 50 Schiffe und mehr als 70 Touren zwischen Rhône und Rhein, Hollands Kanälen und Venedigs Lagune: BOAT BIKE TOURS ist der Spezialist, wenn es darum geht, erholsame Fluss-, See- oder Küstenkreuzfahrten mit maßgeschneiderten Radausflügen zu verbinden. Dabei wendet sich der niederländische Veranstalter ebenso an sportliche Best Ager, wie an Familien und jüngere Paare. Neu im Angebot: Premium-Cruises auf ausgewählten Routen und kleinen Boutique-Schiffen.

Foto: Jörg Bertram

Stadt, Land, Fluss – und das alles ganz bequem vom Boot aus: Keine andere Kreuzfahrtoption bietet mehr Abwechslung und erlebt derzeit einen derartigen Boom, wie die Flussreise. Beim niederländischen Reiseveranstalter BOAT BIKE TOURS geht es dabei aber auch an Land so richtig rund: Ausgestattet mit Leihfahrrädern oder den eigenen Bikes, sowie mit ausführlichem Karten- und Informationsmaterial über die Region werden die Passagiere selbst aktiv und können dem nächsten Zielhafen "entgegenradeln". Fast alle Touren werden sowohl mit Bike-Guide in der Gruppe, als auch individuell angeboten – perfekt für alle, die gerne unabhängig unterwegs sind und sich ihr Ausflugsprogramm am liebsten selbst zusammenstellen. Diverse Routenoptionen mit unterschiedlichen Anforderungen an Kondition und Technik sorgen dafür, dass sportlich ambitionierte Radfahrer an Land ebenso auf ihre Kosten kommen, wie Genussradler.

Der Hauptfokus liegt dabei auf Rad- und Schiffsreisen in den Niederlanden. Im Heimatland von BOAT BIKE TOURS stehen derzeit gleich 23 verschiedene Touren auf dem Programm! Das Angebot reicht von Sail & Bike am Ijsselmeer (8 Tage ab € 799 p.P.), über die geschichtsträchtige Hanseroute (8 Tage ab € 899 p. P.) bis hin zum Klassiker Best of Holland (8 Tage ab € 1.159 p.P.). Grenzüberschreitende Reisen werden u.a. in den belgischen Teil Flanderns (Amsterdam-Brügge, 8 Tage ab € 899 p.P.) oder nach Deutschland (Rotterdam-Köln, 8 Tage ab € 999 p.P.) angeboten.

Darüber hinaus bilden neben Flussreiseklassikern auf Rhein, Mosel, Donau oder Seine, vor allem ausgefallene Destinationen und einzigartige Routen, die sich in der Kombination "Fluss + Rad" ganz besonders gut erkunden lassen, einen weiteren Schwerpunkt. So werden von Paris aus beispielsweise Reisen in die Champagne angeboten (8 Tage ab € 1.129 p.P.), während sich ab Prag Moldau und Elbe erkunden lassen (8 Tage ab € 799 p.P.). Zu den Highlights im Italien-Portfolio gehört der einwöchige Trip Mantua-Venedig (8 Tage ab € 990 p.P.).

Unter dem Motto Sail & Bike geht es außerdem entlang von Europas schönsten Küsten und Inseln. Reise- und Preisbeispiele (jeweils für 8 Tage): Amalfiküste mit Capri ab € 1.245 p.P. Sizilien mit Äolischen Inseln ab € 1.250 p.P. Ostsee mit Rügen ab € 799 p.P.

Neu im Angebot sind europaweite Premium-Reisen auf ganz besonders individuell und komfortabel ausgestatten Schiffen für maximal 40 Passagiere. Neben kostenlosem WiFi und weiteren zusätzlichen Serviceleistungen sind auf diesen Reisen u.a. auch geführte Landausflüge in kleinen Gruppen mit eigenen Bike-Guides inkludiert.

Weitere Informationen BOAT BIKE TOURS | 't Prooyen 3-B | 1141 Monnickendam | The Netherlands | T +31 299 31 30 71 (NL-Zentrale), +49 2102 42 06 55 (Servicenummer D) | servicedesk@boatbiketours.com | https://boatbiketours.com/ (internationale Website) , https://radundschiffsreisen.de/ (deutsche Website)

Abenteuer Jura
Shuttle-Service, Online-Reservierungen, Rundwanderungen, all-inklusive Pauschalen: Die Fernwanderwege GTJ – Grandes Traversées du Jura (Große Juradurchquerungen) in der französischen Region Burgund-Franche-Comté bieten in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen. Die Strecken lassen sich zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike, mit dem Pferd, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen absolvieren.

Placeholder image Die drei Buchstaben „GTJ“ sind in Frankreich ein Begriff. Sie stehen für spannende Fernwanderwege, die auf etwa 400 Kilometern den kompletten Jurabogen durchqueren. Die zueinander parallelen Wege sind so ausgebaut, dass man sie sowohl zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike, mit dem Pferd, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen absolvieren kann.

Foto: Wanderer an der Kapelle von Tourillot, Les Fourgs © Michel Joly / Bourgogne-Franche-Comté Tourisme

Die „GTJ“ bieten in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Benutzer einzugehen. Der Start erfolgt zumeist im Nordosten bei Montbéliard, nur 90 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Von dort geht es über etwa 400 Kilometer über den ganzen Jurabogen nach Südwesten. Doch wie kommt man an den Ausgangspunkt zurück, auch wenn man nur ein Teilstück bewältigt? Auf diese Frage gibt es jetzt eine neue Antwort: der Shuttle-Service „Roule ma Poule“ ist buchbar. Aus dem gleichen Grund wurden jetzt auch viele Rundwanderungen angelegt, die größtenteils die Streckenführung der „GTJ“ nutzen. So ist es möglich selbst an einem Wochenende einen kleinen Abschnitt der „GTJ“ zu erkunden und zum Startpunkt zurückzukehren. Um das Erlebnis „GTJ“ noch zu vereinfachen gibt es jetzt auch all-inklusive Pauschalen für die Wanderungen. Seit April ist zudem eine Online-Reservierung der Unterkünfte möglich.

Welche Fortbewegungsart auch gewählt wird, sind die „GTJ“ immer eine Einladung, das Juragebirge kennen zu lernen. Von Montbéliard bis zu den höchsten Juragipfeln im französischen Departement Ain kommt man auch durch den regionalen Naturpark Hoher Jura und ist stets in der Nähe der Schweizer Grenze. Auf den Wiesen grasen Montbéliard-Kühe. Riesige Bauernhöfe mit ihren imposanten Räucherkaminen (Tuyés) für Wurst und Schinken sind für die Gegend typisch. Auch der Comté-Käse (AOC) gehört zu den Spezialitäten der Region, die abends am Etappenziel serviert werden. Die Landschaften sind authentisch und geprägt von den Traditionen der Menschen. Nahe der Grenze wird an die Geschichte der Schmuggler erinnert.

Die « GTV » lassen sich auf sechs verschiedene Arten absolvieren:
Die GTJ zu Fuß: auf markierten Wanderwegen mit Etappen von ca. 20 Kilometern.
Mountainbiker werden nicht überfordert. Immer wenn der Weg zu schwierig wird, gibt es eine leichtere Alternative. Die GTJ mit dem Fahrrad nutzt meist die kleinen Straßen, die das Juramassiv durchkreuzen.
Der Reiter kann gemütlich die Landschaften betrachten. Bei ungefähr 30 Kilometern am Tag bleibt Zeit für ein Picknick oder ein Bad in einem See. Spezielle Unterkünfte für Reiter und Pferd wurden ausgesucht.
Langlauf wird auf präparierten und markierten Wegen ausgeübt. Der Winter ist streng doch ein Jura-Fondue oder ein heißer Mont d'Or warten als Belohnung. Bei einer Schneeschuhwanderung mit frischem Pulverschnee fühlt man sich als König der wilden Natur.

Informationen (Französisch oder Englisch): https://www.gtj.asso.fr/
Allgemeine touristische Informationen über die Region Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com


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