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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 23.05.2017

News aus der Tourismus-branche

News vom 23.05.17
Ungewöhnliches Übernachten am Bodensee / Mauritshuis Den Haag: Slow Food / Zürich: vom Industrieviertel zur Designhochburg / Ein Ständchen für Oppeln / Seifenmanufaktur mit Tradition in Salon-de-Provence /

News vom 16.05.17
Murnau: Kunst und Kulinarik / Leukerbad: Gaumenschmaus - der Natur entlockt / Weinzentrum Carré du Palais in Avignon / Heritage Island: Irischer Kulturführer / Wandern in Oberösterreich /

News vom 09.05.17
Polen: am Sender Gleiwitz entsteht ein Sinnespark / Große Retrospektive des Fauvisten Rik Wouters in Brüssel / Lucerne Festival – Sternstunden der Klassik seit 1938 / New England lockt / Das Thailand Reisemagazin ist da / Urlaub auf zwei Rädern /

News vom 02.05.17
Württemberger Wein-Kultur-Festivals in Heilbronn / Außergewöhnliche Nächte für Groß und Klein / Brauhaus Faust zu Miltenberg / „Fürstlich shoppen in Fulda“ / Basel: die Schweizer Kunst-Stadt par Excellence /

News vom 23.05.17

Ungewöhnliches Übernachten am Bodensee

Am Ufer des Bodensees können Urlauber in Indianer- und Safarizelten nächtigen. Auf dem Camping Park Gohren in Kressbronn stehen zwei kleinere Tipizelte für bis zu sechs Personen bereit und ein großes, das 15 Gäste aufnehmen kann. Die Safarizelte haben eine Küche und erinnern mit Fotos und Stoffen im Zebramuster an ihre afrikanischen Vorbilder. Viel Komfort bieten auch die modernen Minilodges für zwei Personen und die Ferienchalets, die aus Holz und mit überdachter Veranda gebaut sind und sich für zwei bis vier Übernachtungsgäste eignen (je nach Quartier ab 75 Euro für zwei Personen, www.campingplatz-gohren.de). Jagdhütten gleichen die kleinen Holzhäuschen auf dem Gelände des Camping- und Ferienparks Orsingen am Bodensee, zu dem auch ein Freibad gehört. Die Hütten sind mit Betten, Kochecke und einer Terrasse ausgestattet. Wer nur ein gemütliches Bett ohne viel Drumherum sucht, kann abends auch in eine der Auenhöhlen krabbeln: Die in den Hang integrierten Schlafröhren für zwei Personen haben eine runde Tür mit Fenster, eine etwa 1,40 Meter breite Liegefläche und sogar elektrisches Licht (Auenhöhle ab 15 Euro für zwei Personen, www.camping-orsingen.de). Auf dem Wirthshof in Markdorf nahe dem Bodensee haben Urlauber die Wahl zwischen Mobilheimen, Bungalowzelten und urigen Blockhütten, die über Stockbetten und Platz für vier Personen verfügen. Zum 5-Sterne-Campingplatz gehört ein 4-Sterne-Hotel mit Sauna- und Wellnessbereich, der auch von den Campinggästen genutzt werden kann (Blockhütte ab 43 Euro für zwei Personen, www.wirthshof.de). Speziell für Kinder hat die Familie Wirth eine Spielscheune, Bastelräume, Sport- und Spielplätze eingerichtet und sie gestaltet jedes Jahr ein umfangreiches Ferienprogramm.

Weitere Informationen: www.familien-ferien.de


Mauritshuis Den Haag: Slow Food

Unter dem Titel „Slow Food. Stillleben im Goldenen Zeitalter“ präsentiert das Mauritshuis in Den Haag bis zum 25. Juni 2017 erstmalig eine Ausstellung, die der Entstehung des Stilllebens gewidmet ist. Anhand von 20 Gemälden zeigt das Mauritshuis die Entstehung dieser Kunstgattung. Höhepunkt der Ausstellung ist das im Jahre 2012 erworbene, Meisterwerk „Stillleben mit Käse, Mandeln und Bretzeln“ von Clara Peeters. Unter anderem beinhaltet die Ausstellung Meisterwerke aus dem „Museo Nacional del Prado“ in Madrid, der „National Gallery of Art“ in Washington, und aus dem „Ashmolean Museum“ in Oxford. Die detaillierte Darstellung von Essen, feinem Silber und Glasgeschirr, drapiert auf einen Tisch, war im 16. Jh. bei vielen Künstlern beliebt. Die ersten Mahlzeit-Stillleben-Gemälde kamen aus Antwerpen, wo sie von den Künstlern Clara Peeters und Osias Beert angefertigt wurden. Zu derselben Zeit florierte die Kunstgattung im Norden der Niederlande. Dies ist den Künstlern Floris van Dijck und Nicolaes Gilles zu verdanken, die ihren Sitz in Haarlem hatten. Die Pioniere des Mahlzeit-Stillleben wählten für ihre Gemälde Köstlichkeiten wie Fisch, Austern, Garnelen, Käse, Brot und diverse Feinkost. Edles Glasgeschirr, goldene Kelche, Tonkrüge oder orientalisches Porzellan, alles bis in kleinste Detail gemalt, wurden zwischen den zahlreichen Delikatessen drapiert. Peeters „Stillleben mit Käse, Mandeln und Bretzeln“ stellt liebevoll die brüchige Textur des herangereiften Käses, die Weichheit der abgehobelten Butterstückchen und das filigrane Lichtspiel des reflektierenden Messers dar.

Weitere Informationen: www.mauritshuis.nl, www.holland.com/kunst


Zürich: vom Industrieviertel zur Designhochburg

In den letzten Jahren ist im Westen von Zürich ein neuer Stadtteil mit zahlreichen kulturellen Wegmarken gewachsen. Wo einst Schiffe gebaut und Motoren zusammengeschraubt wurden, stehen heute Kunst, Gastronomie, Shopping und Architektur im Mittelpunkt. Zum Beispiel im Museum für Gestaltung: Seine Sammlungen zu Design, Grafik, Kunstgewerbe und Plakat zählen zu den international bedeutendsten ihrer Art.In den letzten zehn Jahren entstand auf dem ehemaligen Industriegelände im Westen der Stadt ein komplett neues Quartier. Zum Beispiel unter den Bögen des 1894 erbauten Eisenbahnviadukts: Hier präsentieren sich dem Besucher Delikatessenläden, Ateliers, Galerien und Modelabels. Gleich um die Ecke befindet sich in einem Containerturm der Flagship-Store der Firma Freitag mit den berühmten Taschen aus alten Lastwagenplanen. Und Frau Gerolds Garten, der urbane Stadtgarten mit Restaurant- und Barbetrieb, überzeugt als grüne Oase mitten in der Stadt. Das Museum für Gestaltung hat in der einstigen Produktionsstätte der Toni-Molkerei einen neuen Standort eröffnet, das „Schaudepot“. Damit sind die vier Sammlungen des Museums nun unter einem Dach vereint: Design, Grafik, Kunstgewerbe und Plakat. Über 500.000 Ausstellungsobjekte – von der Hermes-Baby-Schreibmaschine über die Hero-Konfitürendose bis zum Werbeplakat – veranschaulichen die Entwicklung der schönen Dinge seit der Industrialisierung. Im Rahmen von Führungen sind die Archive im „Schaudepot“ auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

Weitere Informationen: www.zuerich.com, www.museum-gestaltung.ch


Ein Ständchen für Oppeln

Die südpolnische Stadt Opole (Oppeln) feiert 2017 mit zahlreichen Veranstaltungen den 800. Jahrestag der ersten Stadtgründung. Zu den Höhepunkten zählt der Franziskanermarkt mit einer großen historischen Parade am 16. und 17. September 2017. Eine bunte Performance am 8. und 9. Juli am Oderufer widmet sich der Bedeutung des Flusses für die Entwicklung der Stadt. Geplant sind zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen. Oppeln gilt als "Hauptstadt des polnischen Liedes", denn dort wird seit mehr als 50 Jahren das wichtigste Liederfestival des Landes veranstaltet und ein eigenes Museum widmet sich den polnischen Liedern in den vergangenen 100 Jahren. Dementsprechend wird auch das Festjahr 2017 mit viel Musik gefeiert. Hip-Hop-Musik erklingt bei einem Festival vom 20. bis 22. Oktober. Dutzende von bunten Fesselballons sollen sich bei einem Festival vom 18. bis 21. Mai am Himmel über Oppeln zeigen. Weitsicht bietet auch der Blick vom Turm des Rathauses, der ab Mai an Wochenenden für Besucher geöffnet sein wird. Auch im Stadtbild soll das Jubiläumsjahr seinen Niederschlag finden. So informieren neue mehrsprachige Tafeln über wichtige Sehenswürdigkeiten oder bekannte Oppelner Bürger. Ein Modell zeigt die erste hölzerne Burg auf der Wyspa Pasięka (Pascheke-Insel), die dort im 9. Jahrhundert errichtet worden war. Ein neues Denkmal im Stadtzentrum soll an den Stadtgründer Kazimierz I. erinnern. Infos zum Programm unter www.opole800.pl; allgemeine Informationen über Reisen nach Polen beim Polnischen Fremdenverkehrsamt unter www.polen.travel

 

Seifenmanufaktur mit Tradition in Salon-de-Provence

Als im Jahr 1900 der 22-jährige Marius Fabre in einer Scheune in Salon-de-Provence zwei Seifensiedekessel und ein paar Gießbecken aufstellte, begann eine Familientradition, die bis heute währen sollte. Dank der ausgebauten Eisenbahnlinie war Salon-de-Provence damals wichtiges Industriezentrum der Provence. Die Stadt lebte vorwiegend von der Olivenöl- & Seifenproduktion sowie der Kaffeerösterei. Die Seifenmanufaktur Marius Fabre ist der letzte Zeitzeuge aus dieser wirtschaftlichen Blüte von Salon-de-Provence und besteht mit den Urenkelinnen Julie und Marie Bousquet-Fabre in der vierten Generation. Seit 1927 steht die Produktionsstätte in der Avenue Paul Bourret. Bei einem Besuch meint man, die Zeit sei stehen geblieben. Savon de Marseille wird noch wie damals nach einem traditionellen Verfahren hergestellt und so stammen auch viele Utensilien aus jener Zeit. Im Museum der Seifenmanufaktur sowie in der Manufaktur selbst können das Besucher gut nachvollziehen.

Weitere Informationen: www.marius-fabre.com

 

News vom 16.05.17

Murnau: Kunst und Kulinarik

Kunst und Kulinarik gehen im sogenannten Blauen Land rund um den Staffelsee im oberbayerischen Alpenvorland eine einzigartige Symbiose ein: Auf der einen Seite die Staffelseewirte mit ihren familiengeführten Betrieben und der Verwendung von regionalen Produkten und auf der anderen Seite das Erbe des Blauen Reiters mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. Die künstlerische Tradition wird heutzutage von den Galerien, Museen, Kunstvereinen und den vielen freien Künstlern im sogenannten Blauen Land gepflegt und fortgeführt. Zum 10-jährigen Jubiläum der Staffelseewirte wird die Kulinarik mit der Kunst vereint. Bis 9. September stellen in den neun gastronomischen Betrieben insgesamt zwölf Künstler ihre Werke aus. Besondere Höhepunkte sind die Vernissagen Anfang Mai, die monatlichen kunstkulinarischen Rundfahrten sowie das große Abschlussevent am 9. September im KulturPark in Murnau. Diese kulinarischen Reisen werden jeweils am zweiten Donnerstag und Freitag durchgeführt. Der Preis von 120 Euro pro Person (220 für zwei Personen) beinhalten ein vollständiges 5-Gang-Menü und das dazu gehörige Getränk, den Fahrtpreis sowie die künstlerische Begleitung der Tour. Treffpunkt ist bei jeder Fahrt der Brunnen am Kultur- und Tagungszentrum (Kohlgruber Straße 1) bevor es zu einer Rundfahrt zu den jeweils fünf Betrieben geht. Die Anmeldung und Buchung erfolgt in der Tourist Information Murnau (08841 641-0 oder touristinfo@murnau.de).

Weitere Informationen: www.kunstwirte.de


Leukerbad: Gaumenschmaus - der Natur entlockt

Käse, Brot, Wein und schon hat man ein Walliser Picknick. Was sich simpel anhört, bringt hier den Gaumen in Wallungen. Sieben Almen rund um Leukerbad produzieren im Sommer Käse. Kenner reisen weit her, um ein paar Laibe abzubekommen. Süchtige sollten das Schaukäsen im Sommer nicht verpassen. Mitte Oktober am Alpkäsemarkt in Leukerbad kann man die verschiedenen Käse auch laibweise kaufen. Ohne Brot aber kein Käse, so war es zu Großmutters Zeiten. Wie damals Walliser Roggenbrot gebacken wurde, zeigt der Verein Erlebniswelt Roggen in Erschmatt. Ob man im Sortengarten alles über den Roggenanbau erfährt oder im Dorfbackofen das eigene Roggenbrot bäckt – im Anschluss wird einem bewusst, weshalb der Volksmund vom täglichen Brot spricht. Um den Gaumen abzurunden, fehlt nur ein edler Pfyfoltru-Tropfen aus Varen. Pfyfoltru ist das Walliser Idiom für den Schmetterling. Dieser steht für den naturnahen Weinbau in Varen. Beim Kellerrundgang in Varen plaudern die Winzer aus dem Nähkästchen. Wer die Geheimnisse des naturnahen Weinbaus lüften will, sollte sich dieses Erlebnis mit Weindegustation in den Varner Weinkellern nicht entgehen lassen.

Weitere Informationen: www.leukerbad.ch - www.erschmatt.ch - www.weininsel.ch


Weinzentrum Carré du Palais in Avignon

In unmittelbarer Nähe des berühmten Papstpalasts in Avignon, der Hauptstadt der Côtes du Rhône Weine, begrüßt das Carré du Palais Weinfreunde aus aller Welt. Auf einer Fläche von 2.400m² ist ein neues Schaufenster des guten Geschmacks entstanden. Im Herzen von Avignon vereinen sich Kulturerbe, Gastronomie, Lebenskunst und Wein. Die ehemalige Papstresidenz zieht jährlich 600.000 Besucher an. An diesem bedeutsamen Platz zieht das neue erstklassige Zentrum des Weintourismus in ein historisches, 1789 erbautes, symbolträchtiges Gebäude der Französischen Nationalbank ein. Neben zahlreichen Ausstellungsräumen erwarten den Besucher: eine Weinschule, in denen Workshops und Fortbildungen unterschiedlichstem Niveaus in acht verschiedenen Sprachen stattfinden; eine Weinbar, in der die gesamte Auswahl der AOC zertifizierten Rhône-Tal-Weine angeboten wird. Von einer Terrasse aus haben die Besucher einen Panoramablick über den gesamten Vorplatz des Papstpalastes. Ein Besuch der neuen Weinbar wird für Weingenießer und Freunde der Rhône-Tal-Weine unverzichtbar. Über 80 offene Rhône-Weine stehen auf der Karte. Diese Auswahl wird von 1000 Flaschenweinen im zugehörigen Bistro komplettiert.

Weitere Informationen: www.carredupalaisavignon.com


Heritage Island: Irischer Kulturführer

Die Organisation Heritage Island feiert ihr 25-jähriges Bestehen und ist mehr als ein Ticketverkäufer für Sehenswürdigkeiten. 90 Kulturstätten vereint sie in ihrem Portfolio zum Gesamtbild von Irland. Das sind historische Bauwerke, Schlösser, Burgen, Museen und Parks, Gärten und Höhlen, Besucherzentren, Destillerien und kleine Orte mit kulturellen Besonderheiten. Sie alle erzählen Geschichten von Königen und Invasoren, von Hungersnot und Auswanderung, Priestern, Poeten und industrieller Entwicklung, die über Irland hinaus auch Europa und die Neue Welt beeinflusst haben. Gewiss kosten alle diese Orte Eintritt, aber Heritage Island bietet zum Beispiel vergünstigte Gesamtpakete an, ein preisgünstiges Jahresticket und ein Couponheft, mit dem bestimmte Sehenswürdigkeiten für zwei Personen zum Preis von einer besucht werden können. Zum 25-jährigen Bestehen freut sich die Organisation auch über 14 neue Mitglieder. Darunter sind die ehrwürdige Christchurch Cathedral in Dublin und der berühmte historische Landsitz Muckross House.

Weitere Informationen: www.heritageisland.com


Wandern in Oberösterreich

Rückzug in die Natur. Hinaus in die Wildnis. Der Kalkalpenweg steht auf dem Programm. Elf Etappen und 150 Kilometer durch die Bergwelt im und rund um den Nationalpark Kalkalpen. Dorthin gehen, wo der Luchs nachts durch die Bergwälder streift und der Adler sein sprichwörtliches Auge über Wald und Flur kreisen lässt. Eine Waldwildnis, die an vielen Stellen schon sich selbst überlassen ist, in der nur die Almen als Inseln menschlicher Bewirtschaftung existieren. Das große Plus des Kalkalpenweges: Mensch muss kein Gipfelstürmer sein, auch wenn Abstecher zum einen oder anderen Gipfelkreuz möglich sind. Dass es zum Weitwandern keine schroffen Gebirge braucht, das exerziert der Donausteig exemplarisch vor. 450 Kilometer Wanderwege zwischen Passau und Grein gehören zum Donausteig - an beiden Ufern. Darunter 40 Runden, die ins Hinterland führen und dort die landschaftlichen Reize ausloten. Warum am Donausteig wandern? Zum einen, weil er wie kaum ein anderer Weitwanderweg unterschiedlichste Regionen miteinander verknüpft, zum anderen, weil er Natur und Kultur auf besondere Art und Weise miteinander verbindet. Burgen, Schlösser und Klöster gehören genauso zu seinem Repertoire wie die traditionellen Donausagen, die eigens für die Infotafeln vom Märchenerzähler Helmut Wittmann neu interpretiert wurden. Der Dachstein ist ein Mythos, die Stein gewordene Wegmarke des Salzkammergutes. Nur wenigen ist es gegeben, auf seinem Gipfel zu stehen. Da trifft es sich gut, dass es eine gute Alternative gibt: den Dachstein Rundwanderweg. In acht Tagesetappen führt er rund um den Dachstein. Idealer Ausgangspunkt ist der Gosausee. Eine Umrundung des Dachsteins, die in hochalpines Gelände führt, eine intensive Annäherung an den Mythos Berg.

Weitere Informationen: www.oberoesterreich.at

 

News vom 09.05.17

Polen: am Sender Gleiwitz entsteht ein Sinnespark

Das oberschlesische Gliwice (Gleiwitz) soll noch in diesem Jahr um eine Attraktion reicher werden. Im Schatten des historischen Sendemasts lässt das städtische Unternehmen „Śląska Sieć Metropolitalna“ (Schlesisches Metropolennetz) einen Sinnespark entstehen. Groß und Klein stehen dort insgesamt zehn Experimente aus dem Gebiet der Akustik zur Verfügung. Neben einem Klangspiel aus überdimensionalen Metallröhren warten auf Besucher ein analoges Flüstertelefon und eine Luftkanone. Über einen Monitor und einen Steuerhebel können sich Interessierte das Bild der auf dem Sendemast installierten Kamera anzeigen lassen. Das 1935 aus Lärchenholz errichtete Bauwerk gilt mit 118 Metern als der höchste Holzturm der Welt. 1939 inszenierte die nationalsozialistische SS in der gegenüberliegenden Sendeanlage einen angeblichen Angriff polnischer Soldaten auf die deutsche Belegschaft, was als Rechtfertigung für den Angriff auf Polen genutzt wurde. Heute zeigt das Städtische Museum von Gliwice im Sendegebäude eine Ausstellung zur Geschichte des Rundfunks. Weitere Informationen: www.muzeum.gliwice.pl


Große Retrospektive des Fauvisten Rik Wouters in Brüssel

Rik Wouters (1882-1916) gilt als wichtigster Protagonist des Brabanter Fauvismus. Die Stilrichtung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich ins Leben gerufen und dort zunächst von Henri Matisse, André Derain und Maurice de Vlaminck vorangetrieben. Mit einer groß angelegten, bis zum 2. Juli 2017 andauernden Retrospektive rücken die Königlichen Museen für die Schönen Künste in Brüssel den viel zu früh verstorbenen Wouters nun in die Nähe der drei großen Meister. Die Bildsprache Wouters’ fällt dem heutigen Betrachter vor allem durch ihre farbliche Opulenz und ihre anrührenden Sujets auf. Als die Wertschätzung durch seine Zeitgenossen einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte, brach 1914 der Erste Weltkrieg aus. Wenig später erlag Wouters einem Krebsleiden. Immerhin konnte er seine erste Soloausstellung in Amsterdam noch miterleben. Weitere Informationen: www.fine-arts-museum.be


Lucerne Festival – Sternstunden der Klassik seit 1938

Die besten Orchester und Dirigenten der Welt, das Kultur- und Kongresszentrum KKL von Stararchitekt Jean Nouvel, der Blick auf die Altstadt, den See und die Dampfschiffe: Es gibt viele Gründe, sich in das Lucerne Festival zu verlieben. 1938 gegründet, lockt das Festival mittlerweile jedes Jahr 120.000 Klassik-Begeisterte an den Vierwaldstättersee. Die Liebesgeschichte des Lucerne Festival beginnt mit Richard Wagner: Die Anfänge des Festivals gehen zurück auf das Jahr 1938, als unter der Leitung von Arturo Toscanini erstmals ein Konzert im Tribschen stattfand, dem ehemaligen Wohnhaus des Komponisten. Richard Wagner bewohnte das Haus zwischen 1866 und 1872 und war fasziniert von der Stadt Luzern, dem See und den Bergen. Die Schönheit der Landschaft bezeichnete er als „wahre Wunderwelt“. Das Landhaus Tribschen, in dem Wagner eine Vielzahl seiner Werke schuf, kann heute als Museum besichtigt werden. Das Lucerne Festival gehört heute zu den wichtigsten Festivals weltweit und zieht jedes Jahr Klassik-Stars aus der ganzen Welt nach Luzern. Das Programm im Sommer umfasst inzwischen über 100 Konzerte. 1988 wurde das Sommer-Festival um eine Osterausgabe ergänzt, die sich der sakralen Musik widmet. Das Herbst-Festival Am Piano konzentriert sich seit 1998 ausschließlich auf Tasteninstrumente. Weitere Informationen: www.kkl-luzern.ch, 11. August bis 10. September 2017 Sommer-Festival mit über 100 Konzerten in vier Wochen, www.lucernefestival.ch/en/program/summer-festival-2017


New England lockt

In New Hampshire kommen Blumenfreunde und Biker auf ihre Kosten: Das herrlich blühende Lupinenmeer aus leuchtendem Purpur, Rosa, Blau und Weiß in der Region um die Franconia Notch in den White Mountains lockt Schmetterlinge und Besucher gleichermaßen an. Die Annual Celebration of Lupines ist eine Hommage an die faszinierenden Wildblumen, bei der den ganzen Juni über Wanderungen, Konzerte und Fahrten mit dem Pferdewagen angeboten werden. Mehr: www.franconianotch.org/events/celebration-lupines-throughout-june. Die Laconia Motorcycle Week versammelt vom 10. bis zum 18. Juni Motorradenthusiasten in New Hampshire. Auf die Biker warten ein „Ride to the Sky“ zum Gipfel des Mount Washington, Veranstaltungen mit Motorradoldtimern, Gypsy Touren auf den schönsten Straßen New Hampshires und das American Police Motorcycle Museum. Mehr: www.laconiamcweek.com - Am 7. Juli werden in Rockland die Segel gehisst, denn dann findet die jährliche Great Schooner Race der Maine Windjammer Association statt. Segelneulinge bekommen in mehrtägigen Kursen die Grundlagen beigebracht, bevor es heißt „Leinen los!“ und mehr als zwei Dutzend der großen Schoner bei dem freundschaftlichen Wettbewerb gegeneinander antreten (www.sailmainecoast.com). Vom 2. bis zum 6. August dreht sich beim Maine Lobster Festival alles um den Hummer. Die Leibspeise der Neuengländer und andere Köstlichkeiten aus dem Meer werden fangfrisch von Spitzenköchen vor der traumhaften Kulisse der Penobscot Bay zubereitet. Für Unterhaltung sorgen neben Live-Musik unter anderem die Lobster Parade und Fahrten mit einem Schiff der US Navy (www.mainelobsterfestival.com).


Das Thailand Reisemagazin ist da

Thailands schönste Seiten sind zurück: Auch in diesem Jahr stellt das Thailändische Fremdenverkehrsamt mit dem Thailand Reisemagazin bekannte und weniger bekannte Highlights aus dem Land des Lächelns vor und informiert über spannende Themen aus Kultur, Natur, Sport, Wellness und vielem mehr. Neben allseits beliebten Destinationen wie Phuket und Chiang Mai geht es diesmal auch wieder ins Landesinnere: Hier warten beschauliche Reiseziele wie weniger bekannte kleine Dörfer, in denen Besucher das Leben der Einheimischen kennenlernen, traditionelles Kunsthandwerk erlernen und natürlich einen Blick in die regionale Küche werfen können. Darüber hinaus präsentiert sich das südostasiatische Königreich einmal mehr als optimales Reiseziel für Frauen, denn kaum ein anderes asiatisches Land ist als so sicher für allein oder zu zweit reisende Frauen bekannt wie Thailand. Und das perfekt auf weibliche Interessen zugeschnittene Angebot ist groß: Von Wellness und Kulinarik über aufregende Shoppingerlebnisse bis hin zu Sport- und Fitnessprogrammen ist für jede Urlauberin etwas dabei. Apropos Sport: Für immer mehr Besucher Thailands ist der Aufenthalt im Land des Lächelns dank unterschiedlichster Wettbewerbe ein sportlicher Höhepunkt. Vor allem die Insel Phuket lädt jedes Jahr internationale Teilnehmer zu einer Vielzahl von Veranstaltungen wie dem Phuket Triathlon oder dem Phuket Marathon ein. Das Reisemagazin ist auf der Website des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes als E-Broschüre erhältlich und kann innerhalb Deutschlands kostenfrei als Printversion bestellt werden. Weitere Informationen: http://www.thailandtourismus.de/fileadmin/downloads/17/Thailand-Magazin2017_web.pdf


Urlaub auf zwei Rädern: Worauf fahren Sie ab?

Radurlaub steht 2017 auf dem Plan. Die Auswahl ist groß - aber welche Tour passt zu meiner Kondition und meinen Wünschen? Diese Frage beantwortet Wikinger Reisen jetzt mit einem Radreisetypentest. Weitere Infos liefert der Fahrrad-Ratgeber.

Individuelle Wünsche abklopfen
Der Check klopft Wünsche ab: von der Urlaubsform - in kleinen Gruppen oder individuell - über Interessen bis zu Erfahrung und Kondition. Der Fragenkatalog berücksichtigt persönliche Ansprüche an Strecke, Wegbeschaffenheit, Radart - Touren-, Trekking-, Mountain- oder E-Bike - und Fahrradausstattung. Nach der Auswertung folgen Empfehlungen zu Anforderungskategorien und passenden Reisen.

2-Räder-Einstufung: für geübte Radler - Fotos zeigen Wegbeschaffenheit
Etwa die "2-Räder-Einstufung" für geübte Radfahrer, die Spaß an gelegentlichen Anstiegen haben und Kondition mitbringen. Die gern mal auf unbefestigten Naturstraßen radeln, auch in fernen Ländern. Fotos zeigen ihnen, wie diese Strecken aussehen.

1-Rad-Kategorie: für Einsteiger und Genussradler
Wer es lockerer mag, Einsteiger oder Genussradler ist, wählt das 1-Rad-Symbol. Und fährt relaxt im flachen Gelände und auf gut ausgebauten Radwegen - u. a. entlang der Elbe, Donau oder Mosel.

Fahrrad-Ratgeber: jede Menge Know-how
Locker oder sportlich, easy oder moderat ... Genaue Erläuterungen zu den vier Kategorien 1 Rad, 1-2 Räder, 2 Räder und 2-3 Räder liefert der Fahrrad-Ratgeber von Wikinger Reisen. Hier finden Radurlauber auch jede Menge Know-how zu Fahrradtypen, Zubehör, Kleidung, Rahmenhöhen, Sitzhaltung, Schaltungen etc. – bis hin zur Tourenplanung.

Hier geht’s zum Radreisetypentest und zum Fahrrad-Ratgeber.

News vom 02.05.17

Württemberger Wein-Kultur-Festivals in Heilbronn

In Heilbronn und der Region gibt es das ganze Jahr viel zu entdecken. Aber der Mai wird 2017 zum dritten Mal zu einem ganz besonderen Wein-Erlebnis-Monat. In Deutschlands Rotweinregion Nr. 1 findet wieder das Württemberger Wein-Kultur-Festival mit vielen Angeboten rund um die Themen Wein, Kultur und Kulinarik statt. Ob bei einer Weinerlebnisführung in den Weinbergen, einer Tour durch die Weinschatzkeller oder bei den unterschiedlichen thematischen Weinproben - hier findet jeder sein persönliches Highlight aus über 120 Angeboten in ganz Württemberg. Alleine in Heilbronn, der ältesten Weinstadt in Württemberg, sind rund 20 Wein-Veranstaltungen im Programm. Kennen Sie schon die feinen Weine der Trollinger Evas? Sechs Heilbronner Winzerinnen haben es sich zur Aufgabe gemacht, der traditionellen Württemberger Rebsorte Trollinger zu neuem Glanz zu verhelfen. Am 27. Mai, 15 Uhr, stellen die Winzerinnen im Heilbronner Weingut Drautz-Hengerer bei Gebäck zehn ihrer Weine vor (35,50 Euro pro Person).
Trollinger mit Aussicht heißt eine Stadtführung am 28. Mai, jeweils um 15:15 Uhr, die einen geschichtlichen Überblick über das Zentrum Deutschlands größter Rotweinregion gibt. Zum Abschluss auf dem Heilbronner Hafenmarktturm genießen die Teilnehmer die grandiose Aussicht und einen der typischsten Weine der Stadt, den Trollinger (6,50 pro Person). Natürlich darf im Programm zum Wein-Kultur-Festival in Heilbronn die Panorama-Tour am Wartberg nicht fehlen. Am 20. Mai um 15:30 Uhr führt der Weinerlebnisführer Rudolf Öhlschläger über den Wein Panorama Weg mit Halt an der Historischen Baumkelter. Unterwegs werden drei Weine probiert (18,50 pro Person). Weitere Termine gibt es im Internet unter www.heilbronn-marketing.de. Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen wird eine Anmeldung erbeten. Informationen und Buchung bei: Heilbronn Marketing GmbH, Ingrid Lehner/Doris Dittrich, Kaiserstraße 17, 74072 Heilbronn, Telefon 07131 563751 oder 562270, E-Mail lehner@heilbronn-marketing.de


Außergewöhnliche Nächte für Groß und Klein

Ob Schlafhöhle oder Jagdhütte, Safarizelt oder Schäferwagen: Urlauber finden auf Campingplätzen, die das Gütesiegel „familien-ferien in Baden-Württemberg“ tragen, über Zelt und Wohnwagen hinaus viele originelle Quartiere. Schlafen mit Blick in die Baumkronen: Auf dem Campingplatz Schwarzwälder Hof in Seelbach ist das möglich. Vier moderne Holzhäuschen stehen dort im Grünen – teils nah am Boden, teils auf Stämmen in drei bis vier Meter Höhe. Jedes der Baumhäuser ist mit einem Doppel- oder Etagenbett ausgestattet und für zwei Personen geeignet. Ideal also für ein gemeinsames Abenteuerwochenende von Mutter und Kind oder Opa und Enkel. Spielplätze und ein Hallenbad gehören zum breiten Angebot des Schwarzwälder Hofs für Kinder, und die große Saunalandschaft steht ihnen an zwei Tagen in der Woche ebenfalls offen. Wer mit der Großfamilie anreisen will, kann auch eines der rustikalen Blockhäuser buchen, die sich für bis zu 16 Gäste eignen und eine großzügige Küche haben (Baumhäuser 30 Euro pro Person ab 13 Jahren, Naturstammhäuser ab 34 Euro pro Person, www.spacamping.de). Kinder lieben Abenteuer und auch Eltern freuen sich über besondere Urlaubserlebnisse, wie zum Beispiel einer Nacht in einem kuscheligen Schlaffass. Zwei solche Fässer liegen auf dem Campingplatz Kreuzhof in Lenzkirch im Naturpark Südschwarzwald: Sie sind aus Holz gebaut, über vier Meter lang und haben einen Durchmesser von über zwei Metern. Mehrere Fenster bringen Licht ins Fass, in dem neben einem Doppelbett sogar Tisch und Stühle untergebracht sind (Schlaffass 60 Euro für zwei Personen, www.camping-kreuzhof.de). Nur wenige Kilometer entfernt in Hinterzarten macht auch der Campingplatz Bankenhof seinen Gästen ein besonderes Angebot: Neben Mietwohnwagen und einer Ferienwohnung können sie auch gemütliche Ferienhütten buchen. Die Holzhäuschen mit spitzem Dach sind mit Betten, Kühlschrank und Essgeschirr ausgestattet und auf einer Holzterrasse stehen Tisch und Stühle bereit. Wem das nicht Entspannung genug ist, der kann vor Ort Massagen und Yogastunden buchen und im Seebach angeln. Kinder vergnügen sich auf dem Spielplatz und mit Gokarts, Rädern und Rollern zum Leihen (Ferienhütte für zwei Personen 40,20 Euro, www.bankenhof.de).


Brauhaus Faust zu Miltenberg

Die Faust Bier-Spezialitäten erfreuen sich in ihrer Heimat großer Beliebtheit. Aber wo und wie genau werden sie gebraut, was ist ihr Geheimnis? Eine Brauerei-Besichtigung im Brauhaus Faust ist ein sinnliches Erlebnis. Besuchen Sie die Brauerei und entdecken Sie, was die Faust Bier-Spezialitäten so einzigartig macht. Vielleicht finden Sie ja die Lösung im Sudhaus, im Gärkeller oder in der Faust Schatzkapelle? Probieren Sie verschiedene Biersorten, werfen Sie einen Blick in den Faust Brauerei-Laden und genießen Sie die Zeit im Miltenberger Schwarzviertel. Führungen für Kurzentschlossene und Einzelpersonen: 1,5 Stunden inkl. Brauereibesichtigung, inkl. 2 Bier (0,3 l) oder 2 alkoholfreie Getränke; Termine: Freitag und Samstag, jeweils um 14:00 Uhr, April bis Oktober auch sonntags; Anmeldung direkt vor Ort im Brauerei-Laden oder telefonisch unter: 09371/9713-48. Weitere Informationen: http://www.faust.de/


Fürstlich shoppen in Fulda“

Auf dem thematischen Stadtrundgang besuchen die Teilnehmer Handwerker, Kreative und passionierte Ladeninhaber der osthessischen Residenzstadt. Begleitet von einem sachkundigen Gästeführer lernen sie beispielsweise eine Textildesignerin mit ihren außergewöhnlichen Kreationen kennen, schauen einem Restaurator bei seiner Arbeit über die Schulter und halten ein Schwätzchen mit Shop-Besitzern, die ihre Waren mit viel Liebe zum Detail individuell auswählen. Auch zwei kulinarische Stopps – in einer Kaffeerösterei, in der köstliche Kaffeespezialitäten probiert werden können, und in einem Feinkostgeschäft, wo ein Fuldaer Tapas-Teller mit handgemachten Leckereien auf die regionale Küche einstimmt – werden auf der 2,5-stündigen Tour eingelegt. Der Stadtrundgang „Fürstlich shoppen in Fulda“ findet ein Mal pro Monat statt. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person. Gruppen bis zwölf Personen können individuelle Termine für 180 Euro pro Führung vereinbaren. Die Tour kann beim Tourismus und Kongressmanagement Fulda, Palais Buttlar, Bonifatiusplatz 1, 36037 Fulda, telefonisch unter 0661 / 102 1814 oder per Mail an tourismus@fulda.de gebucht werden. Weitere Informationen: www.tourismus-fulda.de


Basel: die Schweizer Kunst-Stadt par Excellence

Basel atmet Kunst: Es ist die Schweizer Stadt mit der größten Dichte an Museen – und mit der Art Basel! Was viele nicht wissen: Kunst hat in der Rheinstadt eine lange Tradition. So kämpften Einwohner 1967 mit dem Slogan „All You Need Is Pablo“ für den Verbleib von zwei Picasso-Bildern im Kunstmuseum Basel. Seit damals ist die Liebe zur Kunst weiter gewachsen und gipfelte jüngst im monumentalen Neubau des Kunstmuseums. Lohnenswert ist auch der im Oktober eröffnete Rehberger-Weg zwischen Weil am Rhein und Riehen. Vor 50 Jahren war die Basler Kunstwelt in Aufruhr: Die zwei Picasso-Bilder „Die beiden Brüder“ und „Sitzender Harlekin“ hingen als Leihgabe des Kunstsammlers Rudolf Staehlin im Kunstmuseum Basel. Wegen finanzieller Engpässe der Familie sollten die Bilder ins Ausland verkauft werden. Darauf formierte sich der Widerstand junger Basler: Sie bewegten das Basler Stimmvolk dazu, mehr als sechs Millionen Franken für den Kauf der Bilder aufzuwenden. Picasso selbst war über die Liebesbekundung der Basler so bewegt, dass er der Stadt gleich drei weitere Gemälde und eine Zeichnung schenkte. Auch heute bewundert man im Kunstmuseum Basel die Werke von Picasso im zweiten Stock des Hauptgebäudes. Wandelt man weiter durch die Hallen, entdeckt man das „Who is Who“ der klassischen Moderne von Henri Matisse über Joan Miró bis Paul Klee. 2016 wurde das Kunstmuseum nach einer Teilsanierung wiedereröffnet. Das Hauptgebäude wurde durch einen Erweiterungsbau der Basler Architekten Christ & Gantenbein ergänzt, was die Ausstellungsfläche um ein Drittel erweitert. Der Neubau gibt dem Museum die Möglichkeit, mehr Werke aus der Sammlung gleichzeitig zu zeigen. Mehr: www.kunstmuseumbasel.ch - Basel hat nicht nur die größte Dichte an Museen in der Schweiz, auch in der Stadt sind an allen Ecken und Enden Kunstwerke zu entdecken. Ein Kunstspaziergang, der in der Broschüre „Kunst in der Stadt“ von Basel Tourismus beschrieben ist, führt an 25 dieser frei zugänglichen Objekte vorbei. Mehr: www.basel.com - Seit Oktober können Besucher in eineinhalb bis zwei Stunden auf dem Rehberger-Weg lustwandeln. Der Weg verknüpft über eine Länge von rund fünf Kilometern zwei Länder, zwei Gemeinden, zwei Kulturinstitutionen – und „24 Stops“ des deutschen Künstlers Tobias Rehberger. Er verläuft zwischen Weil am Rhein und Riehen zwischen der Fondation Beyeler und dem Vitra Campus. Mehr: www.24stops.info