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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 27.06.2017

News aus der Tourismus-branche

News vom 27.06.17
Das Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz / Mittenwald: Der Bozner Markt 2017 / NRW: Westfälische Salzroute / St. Anton: Hotspots für Radler / Frankreich: Renoir-Jahr in der Aube en Champagne /

News vom 20.06.17
Kassel: Sonderausstellung zum Herkules-Jubiläum / Genussrouten in NRW / Tirol: Spaß und Action am Berg für die ganze Familie / Metz: Alles Mirabelle oder was? / Camargue: Paddelnd die Natur entdecken /

News vom 13.06.17
München: Divine X Design – Das Kleid der Antike / Dortmund: Die Welt Sepp Herbergers / Polen: Schloss Wernersdorf mit Rad-Paketen / Schweden: Göta-Kanal 2.0 / Freizeitaktivitäten in Tel Aviv und Jerusalem (Israel) /

News vom 06.06.17
2017 feiert Lübeck „30 Jahre Welterbetitel“ / Van-Gogh-Buslinie zwischen Amsterdam und Brabant / Südfrankreich: Thunfisch und Hai nur fürs Foto / Rad-Urlaub in Italien – Mit dem Bicicletta ist’s noch netter /

News vom 27.06.17

Das Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz

„ … die Götter haben dem Fürsten erlaubt, einen Traum um sich herum zu schaffen …“: Kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe schrieb dies während seines Besuches in Wörlitz 1778. Die Zeitgenossen des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817) verfolgten das Entstehen des Gartenreichs aufmerksam und waren begeistert! Von ihrer ersten Englandreise heimgekehrt, wählten der Fürst und sein Freund und Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800) Wörlitz zum Ausgangspunkt moderner Landschaftsgestaltungen, die später beinahe das gesamte Fürstentum umfassen sollten. Die natürliche Beschaffenheit der Flussauen von Elbe und Mulde boten ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Landschaftsgärten, wobei auch ältere Parkanlagen gefühlvoll einbezogen wurden. In seiner 59-jährigen Regierungszeit ist es dem Fürsten mit toleranter Politik und aufgeklärten humanistischen Reformen gelungen, ein Landesverschönerungsprogramm durchzuführen, das seinesgleichen sucht. Zentral in Mitteldeutschland gelegen, erstreckt es sich auf 142 Quadratkilometern. Auch heute noch ziehen die Schlösser und Gärten in Wörlitz, Oranienbaum sowie das Luisium und Mosigkau in Dessau und der Sieglitzer Waldpark, aber auch zahlreiche Kirchen, Wallwachhäuser und gebaute Ruinen die Besucher in ihren Bann. Im Jahr 2000 wurde das Gartenreich Dessau-Wörlitz mit dem Welterbestatus der UNESCO ausgezeichnet. In der Begründung der UNESCO-Kommission heißt es, das Gartenreich sei „ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung philosophischer Prinzipien der Aufklärung in einer Landschaftsgestaltung, die Kunst, Erziehung und Wirtschaft harmonisch miteinander verbindet“. Wen verwundert es also, wenn Gäste immer wieder feststellen, dass es deutlich mehr als einen Tag erfordert, um das Gartenreich mit allen seinen Facetten zu verstehen.

Weitere Informationen
: http://www.unesco-welterbe.de/

Mittenwald: Der Bozner Markt 2017

Der Bozner Markt in Mittenwald gehört ohne Zweifel zu den Highlights im Veranstaltungskalender der Alpenwelt Karwendel. Der historische Handels- und Handwerkermarkt findet vom 05. - 13. August 2017 in den historischen Gassen des Mittenwalder Ortszentrums statt und begeistert täglich tausende Besucher. Am Freitag, 04. August 2017 findet um 21:00 Uhr die feierliche Eröffnung des Bozner Marktes auf der Hauptbühne in der Hochstraße statt. Zur Aufführung kommt das von Andreas Sailer geschriebene und von dessen Vater, Georg, inszenierte Theaterstück "Wein, Pest & Hexenjagd - Schicksale während des Bozner Marktes".Das gesamte Ensemble, bestehend aus Händlern, Kaufleuten, Gauklern und vielen mehr, wurde aus einheimischen Laienschauspielern sowie Musikgruppen zusammengestellt.

Weitere Informationen: https://www.alpenwelt-karwendel.de/


NRW: Westfälische Salzroute

Die Westfälische Salzroute verbindet auf 77 Kilometern Orte der historischen Salzproduktion zwischen Unna am Rande des Ruhrgebiets und Salzkotten im Teutoburger Wald miteinander. In der Region wird bereits seit Jahrhunderten Salz abgebaut und genutzt – nicht zuletzt zugunsten der Gesundheit. Wer sich etwas Gutes tun will, findet rund um die Radroute Gradierwerke und Solequellen zum Durchatmen oder Abtauchen. Das Erlebnismuseum „Westfälische Salzwelten“ im sauerländischen Bad Sassendorf, das ebenfalls in die Route integriert ist, erzählt die Geschichte der Salzgewinnung und macht die gesundheitliche Bedeutung des Kristalls erfahrbar. Besucher können dort zum Beispiel Sole fördern oder ausprobieren, wie ein Salzknecht vor hunderten vor Jahren gearbeitet hat.

Weitere Informationen: www.westfaelische-salzroute.de


St. Anton: Hotspots für Radler

Ob quer durchs Gelände per Mountainbike oder gemütlich elektrisch on tour – rund 350 markierte Streckenkilometer machen die Urlaubsregion St. Anton am Arlberg zum Eldorado für Drahtesel-Freunde. Analog zu Skipisten je nach Schwierigkeitsgrad in Blau, Rot oder Schwarz klassifiziert, führen die Routen über Berge, Wiesen und romantische Almen. Teilweise sind sie extrem, andere laden zu Spazierfahrten mit Ausblick auf die schönsten Hochtäler der Region ein. Durch die Erweiterung von Lade- und Verleihstationen will sich das Tiroler Alpendorf zudem als Top-Destination für E-Biker etablieren. Darüber hinaus ist es optimaler Ausgangspunkt für Rennradler: Anspruchsvolle Touren führen zum Kaunertaler Gletscher, über das Hahntennjoch oder auf der Drei-Pässe-Fahrt bis zum Bodensee.

Weitere Informationen: www.stantonamarlberg.com, www.arlberg-giro.com


Frankreich: Renoir-Jahr in der Aube en Champagne

Renoirs Haus in Essoyes hat seit Juni 2017 die Pforten für Öffentlichkeit geöffnet. Gefeiert wird die neue Gedenkstätte mit umfangreichem Programm über die ganze Saison und überall im Departement Aube en Champagne. Hintergrund ist Renoirs Ehe mit Aline Charigot, die aus Essoyes stammt. 1896 lässt sich die Familie dort nieder. 2013 kauft die Stadt das Anwesen von den Renoirs. Am 23. Juni 2017 öffnet das Haus feierlich seine Pforten dem Publikum. Der Auftakt zu einem Renoir-Jahr: Die Ausstellung „un autre Renoir“ im Musée des Beaux Arts in Troyes wirft mit 50 Werken einen anderen Blick auf den Künstler und sein Schaffen. Leihgaben des Musée d’Orsay, der Orangerie und weiteren namhaften Museen Frankreichs, sowie Werke aus eigener Sammlung sprechen für die Qualität der Ausstellung. Neben Renoirs Haus kann man ergänzend das Interpretationszentrum „Du Côté des Renoirs“ besuchen. Besucher besichtigen hier eine permanente Ausstellung, einen Film über die Kreativität der Renoirs, sowie die dreimonatig wechselnde Ausstellung. Dazu gesellt sich Renoirs Atelier und der Garten des Anwesens. Wer will, kann dem Meister sogar Aufwartung an seinem Grab machen.

Weitere Informationen: www.renoir-essoyes.fr

News vom 20.06.17

Kassel: Sonderausstellung zum Herkules-Jubiläum

Er hat eine echte Spitzenposition inne – und das seit 300 Jahren: Der Herkules, Kassels weithin sichtbares Wahrzeichen hoch über dem Bergpark, feiert in diesem Jahr runden Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums hat die Museumslandschaft Hessen Kassel im Schloss Wilhelmshöhe eine große Sonderausstellung initiiert, die den steinernen Koloss bis 8. Oktober 2017 in unterschiedlichen Facetten präsentiert: In zwei Ausstellungsteilen sind Skulpturen, Gemälde und Grafiken zur Herkules-Ikonografie zu sehen, die größtenteils aus dem eigenen Sammlungsbestand stammen. Dabei wird anhand antiker Exponate die kunsthistorische Einordnung des Herkules ebenso beleuchtet wie die Entstehungsgeschichte des Monuments, das im Auftrag des Landgrafen Carl von Hessen-Kassel errichtet wurde. Auch die Rezeption des Herkules in der bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Reflexionen zeitgenössischer Künstler werden präsentiert.

Weitere Informationen: www.kassel-marketing.de


Genussrouten in NRW

Unter dem Namen „Käseroute NRW“ haben sich rund 30 Hofkäsereien zusammengeschlossen, die sich ebenfalls nach individuellen Vorlieben zu Routen verbinden lassen. Ihnen allen ist gemein, dass sie ihren Käse noch handwerklich herstellen, von Ziegenkäse über höhlengereiften Klutert-Käse aus der Kluterthöhle oder Käse mit Möhrensaft. Viele der Höfe laden zu Besichtigungen ein und wer will, kann bei der Käseherstellung über die Schulter schauen oder selbst Kühe melken. Auf mehreren Milchwegen in NRW erfahren Wanderer und Radfahrer Informatives über die Milch. Der erste Milchwanderweg wurde 2008 im bergischen Wipperfürth eröffnet, inzwischen gibt es ähnliche Wege aber auch in anderen Regionen des Landes, denn Milch wird in vielen Landesteilen produziert. Alle Milchwanderwege in NRW sind zwischen vier und acht Kilometer lang. Dazu kommen noch einige Milchradwege, die über 7 bis 38 Kilometer lange Strecken führen.

Weitere Informationen: www.kaeseroute-nrw.de, ww.kuhlturlandschaft.de

Tirol: Spaß und Action am Berg für die ganze Familie

Ein Badesee, mitten am Berg? Genau das erwartet Besucher, die in Serfaus-Fiss-Ladis mit der Gondelbahn zum Erlebnispark Hög in 1.800 Metern Höhe fahren. Im Winter dient der Högalmsee als Wasserspeicher für das Skigebiet, im Sommer ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Wer Lust hat, kann sich ein Tretboot, ein Kajak oder ein SUP ausleihen. Für kleine Kinder gibt’s einen Flachwasserbereich, die Größeren vergnügen sich bei interaktiven Spielstationen mit selbsterklärenden Namen wie Holzkugelbahn, Kuhfladen-Trampolin und Riesenmilchkanne. Direkt beim See startet auch der „Schneisenfeger“, eine Familien-Coasterbahn. Und danach? Ab zur Grillstation am See oder zum Restaurant „Seealm“.Die Geschichte von Ellmi ist schnell erzählt. Der junge Nachwuchszauberer Ellmatio wurde von seinem Lehrmeister in einen Frosch verwandelt. Um wieder ein Junge zu werden, muss er ein Rätsel lösen. Bei der Gipfelstation der Hartkaiserbahn Ellmau in 1.555 Metern Höhe tauchen Kinder in Ellmi’s Zauberwelt ein – sei es auf den Rätselstationen im Zauberwald oder im Kinderspielpark. Dort gibt’s eine Schnitzhütte, einen Streichelzoo, eine Kletterburg, einen Irrgarten, eine 15 Meter hohe Wasserspritze und sogar einen magischen Regenwald. Am Ende helfen die Kinder Ellmi vielleicht tatsächlich, sein Frosch-Dasein auf immer hinter sich zu lassen. Prädikat: Märchenhaft. Erst durch die Innsbrucker Altstadt bummeln und eine halbe Stunde später auf 1.905 Metern aussteigen? Nein, das ist keine Fiktion, sondern Realität. Mit der Nordkettenbahn erreichen Einheimische und Besucher in kürzester Zeit einen hochalpinen Spielplatz. Und zwar die Sorte Spielplatz, die vor allem Abenteurer lieben. Zum Beispiel, wenn sie den Klettersteig am Hafelekar, den neuen Klettergarten oder den berüchtigten Nordketten-Singletrail am Downhillbike in Angriff nehmen. Oder wenn sie sich am „Kasermandl“ in den Flying Fox einklinken und zur Terrasse des Restaurant Seegrube schweben. Von dort aus gesehen wirkt Innsbruck wie eine Spielzeugstadt.

Weitere Informationen: www.tirol.at


Metz: Alles Mirabelle oder was?

Die Mirabelle ist das symbolträchtigste Produkt Lothringens. Die regionale Spezialität kommt als „Mirabelle de Lorraine“ mit „geschützter geografischer Angabe“ auf den Markt. Lothringen produziert dabei 70 Prozent der Weltproduktion. Von Mitte bis Ende August dreht sich am Mirabellenfest in Metz alles um die „gelbe Zwetschge“. Höhepunkte des Festes sind die Wahl der Mirabellenkönigin, der Markt mit lokalen Produkten und Kunsthandwerk, der Flohmarkt, die Tanzabende, das Feuerwerk, Konzerte oder die Veranstaltungen für Kinder. Am letzten Tag defiliert die Mirabellenkönigin inmitten des Blumenkorsos durch die Straßen von Metz. Ein Motiv wie aus dem Bilderbuch! Dieses Jahr findet das Fest vom 19. bis 27. August 2017 statt.

Weitere Informationen: www.tourisme-metz.com


Camargue: Paddelnd die Natur entdecken

"Espace éco-pagayeur" in Grau du Roi bietet ein neues Konzept, um aktiv die empfindliche Umwelt der Camargue kennen zu lernen. Vier in einem Führer erklärte und gekennzeichnete Strecken führen ab der Basis am Vidourle-Becken bis zum Lagunensee von Ponant. Mit dem Kanu oder per Stand-Up-Paddle werden auf dem Wasser verschiedene Biotope durchquert. Für Familien ist die Beantwortung der Fragen auf den Markierungen entlang der Strecken ein ebenso lehrreiches wie amüsantes Spiel. Die Touren zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden erlauben Fauna und Flora, den Fluss Vidourle mit seinen Einrichtungen oder die Fischerei und Wasserwirtschaft zu entdecken. Eine dreieinhalbstündige Tour umfasst die gesamte Thematik. Das vom Kayak Club Terre de Camargue betreute Angebot erhielt das Label "Gard Pleine Nature".

Weitere Informationen:
WWW.GARD-TOURISMUS.COM

News vom 13.06.17

München: Divine X Design – Das Kleid der Antike

Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design lassen die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign bis zum 8. Oktober 2017 in einen Dialog treten. Anhand von Bildern auf antiken Gefäßen, Statuetten, Schmuck sowie lebensgroßen Marmorstatuen wird den Fragen nach dem Aussehen und der Bedeutung der damaligen Kleidung sowie den Fertigungsprozessen nachgegangen. Zu sehen ist die Schau in der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek.

Weitere Informationen: http://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/de/antike-meisterwerke/sonderausstellungen.html


Dortmund: Die Welt Sepp Herbergers

In Sepp Herbergers Nachlass finden sich rund 1.500 bisher weitgehend unbeachtete Bücher. Zum runden Geburtstag des einstigen Bundestrainers, der am 28. März 120 Jahre alt geworden wäre, widmet das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund dieser privaten Bibliothek eine Sonderausstellung: Bis zum 5. November 2017 nimmt die Schau mit dem Titel „Herbergers Welt der Bücher – Die unbekannten Seiten der Trainer-Legende“ die ungewöhnliche Bildungsgeschichte des Autodidakten in den Blick. Das Arbeiterkind aus Mannheim war ein hervorragender Schüler, konnte jedoch das Gymnasium nicht besuchen, weil das Schulgeld fehlte. In der Folge eignete er sich sein Wissen größtenteils als Autodidakt an. Die Sonderausstellung arbeitet verschiedene Eigenschaften heraus, die Herberger als Trainer, aber auch als Mensch ausgemacht haben und spürt gleichzeitig deren Grundlagen in seiner Bücherwelt auf. In Herbergers Büchernachlass finden sich viele Werke mit persönlichen Notizen, die mit Leben und Wirken des Fußballers im Zusammenhang zu stehen scheinen. So könnte etwa das in einem Buch des Kommunikationstrainers Dale Carnegie unterstrichene Zitat „Ein Sandkorn nach dem anderen. Eine Aufgabe nach der anderen“ auf Herbergers berühmte Sprüche „Der nächste Gegner ist immer der schwerste“ oder „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ verweisen.

Weitere Informationen: www.fussballmuseum.de


Polen: Schloss Wernersdorf mit Rad-Paketen

Das Hirschberger Tal sowie das nahegelegene Riesen- und Isergebirge entwickeln sich immer mehr zu beliebten Destinationen für Radreisende. Das exklusive Schlosshotel in Pakoszów (Wernersdorf) reagiert darauf mit einem neuen Rad-Paket. Es umfasst eine geführte Radtour auf dem gewünschten Niveau der Gäste mit Mittagessen unterwegs sowie einer entspannende Massage und einem Abendessen nach der Tour. Wählen können sie unter anderem zwischen einer Schlössertour durch das Hirschberger Tal oder einer leichten Rundtour im Isergebirge. Sportlich ambitionierte Fahrer können auch den „Singltrek pod Smrkem“ (Singletrail an der Tafelfichte) im polnisch-tschechischen Isergebirge befahren, der zu den beliebtesten Strecken für Mountainbiker weltweit zählt. Die Gäste können im Schlosshotel ihre Räder sicher aufbewahren oder sich vor Ort ein Rad sowie Schutzausrüstung ausleihen. Auf Wunsch werden auch E-Bikes zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen: www.schlosshotel-wernersdorf.de


Schweden: Göta-Kanal 2.0

In diesem Winter hat der berühmte Göta-Kanal die umfassendsten Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten seiner gut 200-jährigen Geschichte durchlaufen: Fast 80 der insgesamt 87 mit der Hand gegrabenen Kanalkilometer wurden komplett geleert, um Schwedens beliebteste Touristenattraktion im Rahmen des Projekts Göta Kanal 2.0 für die Zukunft zu rüsten. Nunmehr ist der gesamte Kanal wieder für Touristen und Urlauber zugänglich. Schließlich ist der Göta Kanal ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten und eine attraktive Reiseroute – egal, ob bei einer Fahrt mit einem gecharterten Boot oder mit einem nostalgischen Dampfer, einer Fahrradtour, einer Wanderung oder ein paar Schwimmzügen. In der Region Östergötland erstreckt sich der Kanal von Mem an der Ostsee über die Orte Söderköping, Norsholm, Berg, Borensberg und Motala bis zum See Vättern. Eines der Highlights sind dabei die sieben Schleusenstufen von Berg, in denen die Boote 18 Höhenmeter zum See Roxen überwinden. Und die stehen natürlich auch beim neuen, dreitägigen Kreuzfahrtangebot „Göta Kanals Höhepunkte“ mit dem historischen Kanalschiff M/S Wilhelm Tham auf dem Programm. Die Fahrt führt ab dem Städtchen Mariestad am See Vänern nach Norsholm oder umgekehrt und richtet sich an alle, die das Beste des Göta Kanals in ruhigem Tempo erleben möchten. Die Kreuzfahrt kann zu bestimmten Terminen ab 850 Euro pro Person in einer Doppelkabine gebucht werden – inklusive Übernachtungen und Vollpension. Weitere Aktivitäten, Pakete und Highlights entlang des Kanals werden unter www.gotakanal.se/de präsentiert. Inspirationen rund um die Region Östergötland bietet die Website www.visitostergotland.se/de/.


Freizeitaktivitäten in Tel Aviv und Jerusalem (Israel)

Nahe dem Stadtzentrum von Tel Aviv befindet sich der Yarkon Park. Auf Hunderten von Hektar grünem Land toben sich die Besucher aus: Ob beim Klettern oder beim Rollschuhlaufen – für Sport-Fans ist der Yarkon Park der geeignete Platz, um aktiv zu sein. Im Streichelzoo des Parks kommen die Kleinsten auf ihre Kosten. Entlang der Küste am Tel Baruch Beach genießen Besucher Tel Avivs einen ruhigen Tag am Strand. Mit Grünflächen und zahlreichen Spielplätzen entlang der Promenade gehört Tel Baruch zu den besten familienfreundlichen Stränden der Stadt. Stand-up-Paddling und Segelkurse bringen Action für die Kinder. Auf einer Schnitzeljagd durch die unterschiedlichen Stadtteile Jerusalems erfahren die Teilnehmer durch Rätsel und interaktive Spiele interessante Fakten über die Stadt. In der rund 3.000 Jahre alten Davidstadt am Rande der Jerusalemer Altstadt tauchen Groß und Klein in die Geschichte des Landes ein. Unzählige Überreste einstiger Residenzen und ein alter Wassertunnel bieten eine spannende Kulisse für große und kleine Entdecker. Im Tal von Zurim werden Gäste zu Archäologen: Unter der Anleitung von Experten graben die Besucher unzählige Überbleibsel aus längst vergessenen Tagen aus. Im Bloomfield Museum der Wissenschaft lernen Eltern und Kinder spielend, was Wissenschaft und Technologie bedeuten. Interaktive Ausstellungsstücke und Exponate von israelischen Künstlern vermitteln zugleich Wissen und Spaß.

Weitere Informationen: www.goisrael.de

News vom 06.06.17

2017 feiert Lübeck „30 Jahre Welterbetitel“

Verwinkelte Gassen und Gänge, alte Kaufmannshäuser, das weltberühmte Holstentor und die sieben Türme der Altstadtinsel, die im Jahr 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde: Es gibt viele Gründe, nach Lübeck zu reisen. Die einstige „Königin der Hanse“ ist ein attraktives Reiseziel für Städtetouristen und verspricht Liebhabern von Kultur, Geschichte und maritimer Lebensart wahre Glücksmomente. Die prachtvollen Kirchen der Backsteingotik, die einmalige Museumslandschaft mit dem neuen Europäischen Hansemuseum, die drei Nobelpreisträger und der Niederegger-Marzipansalon sind nur einige der Ziele, die sich zu besuchen lohnen. Einen besonderen Reiseanlass bietet in diesem Jahr das Jubiläum „30 Jahre Welterbetitel“, das unter dem Motto „Plötzlich 30!“ mit vielen Aktionen rund um Kunst, Kultur und Historie ganzjährig gefeiert wird. Geborgen in der historischen Bausubstanz finden sich auf der Altstadtinsel echte Museumsschätze. Sehenswert sind neben dem Europäischen Hansemuseum und dem Museumsquartier St. Annen, das einen Blick in das „Innere des Lübecker Weltkulturerbes“ bietet, auch das Museum Behnhaus/Drägerhaus sowie das TheaterFigurenMuseum am Kolk.

Weitere Informationen: www.ploetzlich30.de


Van-Gogh-Buslinie zwischen Amsterdam und Brabant

Zeitgleich mit der Rückkehr zweier gestohlener Van-Gogh-Gemälde in das Van Gogh Museum in Amsterdam – Stürmische See bei Scheveningen (1882) und Die Reformierte Kirche in Nuenen (1884/1885) – führen das Van Gogh Museum Amsterdam und Van Gogh Brabant eine tägliche Busverbindung zwischen Amsterdam und Nuenen ein. Besucher des Van Gogh Museums können so an nur einem Tag sowohl die Gemälde betrachten als auch die tatsächlichen Motive des gemalten Van-Gogh-Erbes in Nuenen besichtigen. Seit April werden die Fahrten am Wochenende angeboten. Seit einigen Jahren schon zeigt sich nicht nur ein zunehmendes Interesse an den Gemälden Vincent van Goghs, sondern auch an dessen Leben und Erbe. Um den Besuch dieser oft weniger bekannten Orte zu ermöglichen, beschlossen die Brabanter Van-Gogh-Orte und das Van Gogh Museum, eine Kooperation einzugehen. Mit der Busverbindung und dem Kombi-Ticket können Van-Gogh-Liebhaber in Amsterdam ab sofort ganz unkompliziert das wunderschöne Erbe im Van Gogh Village Nuenen in der Nähe von Eindhoven in Nordbrabant kennenlernen. Denn in dieser Provinz wurde Vincent geboren und verbrachte er den größten Teil seines Lebens. Zudem schuf er hier auch ein Viertel seines gesamten Werkes. Ganze 23 Van-Gogh-Orte erinnern in Nuenen an Van Gogh – 14 davon wurden von ihm selbst gemalt oder gezeichnet. An den übrigen Orten befinden sich Denkmäler oder Gebäude mit besonderer Bedeutung. So auch der Van Gogh-Roosegaarde Radweg. Vom Gemälde Sternennacht inspiriert, entwarf der Künstler Daan Roosegaarde einen Weg, der mit Tausenden eingelassenen speziellen Steinchen in der Dunkelheit funkelt.

Weitere Informationen: https://www.holland.com/de/tourist.htm, www.visitbrabant.nl


Südfrankreich: Thunfisch und Hai nur fürs Foto

War die Festungsstadt Aigues-Mortes im 13. Jh. dank der Lagunenseen als Zugangshafen zum Mittelmeer gedacht, erfüllt heute das direkt am Meer liegende Grau du Roi ungleich besser seine Funktion als Fischerhafen. Für Sportfischer besteht die Gelegenheit mit dem Veranstalter "Expérience Pêche" an Bord des 7 m langen Motorbootes Maupiti auf Großfisch-Fang zu gehen. Doch weder Thunfische noch Haie müssen dafür ihr Leben lassen. Jeder Fang wird markiert und nach einem unumgänglichen Erinnerungsfoto wieder ins kühle Nass entlassen, um die Bestände zu schonen. Außerdem werden die Großtaten der Hochseeangler mit der Bordkamera dokumentiert und als USB-Stick überlassen. Beim anschließenden gemeinsamen Mahl und einem Glas lokaler Weine können die maximal 6 Teilnehmer begeistert ihr Anglerlatein spinnen.

Weitere Informationen: WWW.GARD-TOURISMUS.COM



Rad-Urlaub in Italien – Mit dem Bicicletta ist’s noch netter

Über Italien als ideales Land für Radurlauber zu schreiben, hieße, Eulen nach Rom zu tragen. Allerdings .... Die Landschaften sind vielfältig, die Städte unterschiedlich, und natürlich macht es einen Unterschied, ob man durch Bergwelten, an Flüssen entlang, rund um Seen oder am Ufer der Adria radelt. Der Radreisen-Spezialist Eurobike bietet im neuen Katalog „Radspass in Europa“ für jeden Geschmack die passende Tour, so dass der Urlaub mit dem Bicicletta auf jeden Fall ein Erfolg wird. Nachfolgend einige Beispiele: „München – Venedig. Vom Marienplatz zum Markusplatz“. Eine Tour für begeisterte und sportliche Vielradler, denn es müssen nicht nur viele Kilometer sondern auch etliche Steigungen bewältigt werden. Etwas entspannter ist die 12-Tage-Variante. Die Tagesetappen führen nach Bad Tölz, Strass im Zillertal, Innsbruck, Mühlbach, Toblach, Cortina d’Ampezzo, Longarone, Conegliano, Treviso und zum guten Schluss Venedig. 8 Tage ÜF, ca. 530 Radkilometer, ab 798,- Euro. 12 Tage ÜF ab 998,- Euro. Oder: „Bozen – Venedig. Wein, Palazzi, Gondoliere“. Grandiose Bergpanoramen und sanfte Meeresbrisen verspricht diese Radreise, die über Trient zum Gardasee, nach Verona und weiter nach Vicenza, Abano Terme und zur Lagunenstadt führt. Die Wege schlängeln sich durch Weinreben und Obstplantagen, mittelalterliche Dörfer und Weizenfelder. Einfach schön, der Nordosten Italiens! 8 Tage ÜF, ca. 335 Radkilometer, ab 635,- Euro. Schließlich auch: „Sternfahrt Maremma – Die noch unberührte Toskana“. Die Radler wohnen im 4-Sterne-Resort Borgo Magliano inmitten von Olivenhainen und Weinreben. Auf ihren täglichen Touren besuchen sie das beschauliche Künstlerdorf Capalbio, das mittelalterliche Grosseto, den Naturpark am Tyrrhenischen Meer, Pitigliano und Scansano. Erstaunlich, dass die wunderschöne, sanfte Hügellandschaft dieser Region bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist. 7 Tage ÜF, ca. 265 Radkilometer, ab 499,- Euro.

Weitere Informationen: www.eurobike.at