Reise - Nachrichten aus aller Welt

Aktuelle Reisenachrichten mit zahlreichen Adressen und Links. Heute u.a. mit Nachrichten zu:


Unvergessliche Begegnungen

Alaska für Genießer

Außergewöhnliche Unterkünfte im Emsland

Radfahren im Fichtelgebirge

Freilichtspiele an der Burgenstrasse

Abenteuer Jura

Unvergessliche Begegnungen
Oft sind es einzelne Begegnungen, die eine Reise unvergesslich machen. Zum Beispiel mit der ersten vegetarischen Hüttenwirtin. Der Ordensschwester, die eine sensationelle Führung aufs Parkett legt. Dem kretischen Bauern, der den Johannisbrotbaum wiederentdeckt hat – natürlich in Bioqualität. Oder dem von Ahnen berufenen südafrikanischen Medizinmann.

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Besondere Kontakte entstehen oft über Reiseleiter

Veranstalter Wikinger Reisen ist stets auf der Suche nach kleinen Begegnungen am Wegesrand, die Wander- und Radurlaubern bleibende Eindrücke vermitteln. „Diese Erlebnisse stehen manchmal gar nicht im Programm – die Kontakte entwickeln sich vor Ort über unsere gut vernetzten Reiseleiter“, so Geschäftsführer Daniel Kraus.

Besondere Begegnungen durch Reiseleiter. Foto © Wikinger Reisen

Bahnpionier und Johannisbrot-Ökobauern

In der Haute Provence etwa treffen die kleinen Gruppen mit etwas Glück einen Pionier der legendären „Pinienbahn“, die von Digne-les-Bains nach Nizza führt. Und auf Kreta lernen sie auf einer Johannisbrotbaum-Farm auf „Carob“ spezialisierte Ökobauern kennen. Sie haben die Erzeugung der traditionsreichen Frucht wiederbelebt – die Insulaner sprechen liebevoll von „kretischer Schokolade.“

Mrs. Lea und der Medizinmann

Auf Jersey begegnen Wanderurlauber in St. Peter Mrs. Lea: Sie führt mit Hingabe durch ihren blühenden Privatgarten „Le Clos du Chemin“ und verrät so machen grünen Geheimtipp. Beeindruckend ist auch die Begegnung mit äthiopischen Pilgern auf dem Weg nach Gondar. Oder das Gespräch mit dem von Ahnen berufenen Medizinmann, den Teilnehmer der Reise „Naturwunder Südafrikas“ hin und wieder treffen. Er kann kaum lesen und schreiben, ist aber bis heute in seinem Dorf aktiv und anerkannt.

Vegetarische Hüttenwirtin und trendige Handweber

Auch in Deutschland gibt es unvergessliche Begegnungen. Im beschaulichen Altmühltal begegnen Wikinger-Gruppen in der Abtei Plankstetten einer außergewöhnlichen Ordensschwester. Sie bringt ihren Gästen mitreißend den Alltag im Benediktinerkloster und die Arbeit des angeschlossenen Biohofs nahe. Im Ostallgäu geht es zu Silly, Betreiberin der ersten vegetarischen Berghütte. In ihrer „Hündeleskopfhütte“ kommt nichts Tierisches in die Pfanne. Auf der gleichen Tour begegnen Urlauber den Hechenbergers, die in ihrer Handweberei Traditionshandwerk mit Mode-und Wohntrends unter einen Hut bringen.

Reisetermine und -preise 2018, z. B.:
Nizza – wo die Sonne ewig scheint : 8 Tage ab 1.290 Euro, Oktober 2018, min. 10, max. 18 Teilnehmer
Im Herzen Kretas: Schluchten, Strände und Antike: 15 Tage ab 1.895 Euro, September, Oktober 2018, min. 10, max. 24 Teilnehmer
Naturwunder Südafrikas: 22 Tage ab 4.068 Euro, Juni bis Dezember 2018, min. 5, max. 13 Teilnehmer
Afrika pur - wild und geheimnisvoll: 21 Tage ab 3.775 Euro, September bis November 2018, min. 7, max. 16 Teilnehmer
Wandern & Wohlfühlen im Altmühltal: 8 Tage ab 795 Euro, September 2018, min. 8, max. 16 Teilnehmer

Alaska für Genießer: Rentier-Burger und Riesenkrabben
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Jetzt kommt die Zeit für Besucher aus aller Welt. Naturfreunde sowieso, aber auch Feinschmecker sind in Alaska bestens aufgehoben. Im kosmopolitischen Anchorage und ganz Southcentral Alaska kann man typisch amerikanische sowie internationale Küchen genießen. Doch das Besondere sind die regionalen Spezialitäten, die anderswo gar nicht oder zumindest nicht in dieser Qualität zu finden sind. Oder haben Sie etwa schon einmal Rentier-Burger gegessen oder ein Karibu-Steak?

 Foto: © Roland Jung, Visit Anchorage

Für Feinschmecker ist allein schon die Auswahl an Fisch und Seafood im 49. US-Bundesstaat eine Reise wert. Wildlachs, Heilbutt, Forelle und unzählige andere Arten sowie Meeresfrüchte sind von ungeahnter Fülle, nie erlebtem Geschmack und wunderbarer Konsistenz. Unbedingt probieren sollte man bei einem Besuch die fabelhaften King Crab Legs!
 
Die Ureinwohner Alaskas trockneten und räucherten ihren Fisch. Diese Tradition ist heute wieder weit verbreitet. Geräucherter Fisch, vor allem Lachs, eignet sich hervorragend für Pastagerichte, Eintöpfe und Dips. Zu den Köstlichkeiten aus der Küche zahlreicher Restaurants in und im Umland von Anchorage gibt es auch noch einen spektakulären Ausblick: Bei Simon & Seaford sitzt man direkt am Ufer des Cook Inlet. Im Restaurant The Bridge genießt man von einer Brücke über dem Ship Creek den Blick auf die im hüfthohen Wasser stehenden Angler. Vom Crows Nest im Hotel Captain Cook in Anchorage reicht der Blick auf den Cook Inlet und die gegenüberliegenden Berge an klaren Tagen bis zum 6190 Meter hohen Mount McKinley. Wer im Seven Glaciers-Restaurant an der Bergstation des Mount Alyeska den Abend genießt, sitzt inmitten von sieben Gletschern. Man blickt auf die Meerzunge Turnagain Arm mit etwas Glück können Beluga-Wale beobachtet werden.
 
Zu Fisch passt durchaus auch lokales Bier: Wer hätte geahnt, dass Alaska zu den drei US-Bundesstaaten mit der höchsten Brauereidichte gehört! 30 Brauereien verteilen sich über den Bundesstaat, davon sind 19 in Anchorage und Umgebung zu finden. 1986 wurde die erste Brauerei im Land gegründet: die Alaskan Brewing Company. Der Trend geht aber auch in Alaska zu Craft-Bieren mit zahlreichen Geschmackskreationen. Zu den jüngsten Neuzugängen gehört die Girdwood Brewery im beliebten Outdoor-Ort Girdwood, 60 Kilometer außerhalb von Anchorage.
 

Unser Tipp: Frischer Fisch zum Mitnehmen
Wer frischen Alaska-Fisch, vielleicht auch selbst geangelt, mit nach Hause nehmen will, wird in speziellen Geschäften in Anchorage fündig: Im 10th & M nahe dem Airport wird der Fisch langstreckengerecht verpackt. Auch am Flughafen von Anchorage gibt es einen Shop, der Fisch reisefertig macht.

Weitere Infos: Visit Anchorage, Anchorage, AK 99501-2212, Tel. 001-907-257-2363, www.anchorage.net.
Außergewöhnliche Unterkünfte im Emsland
Placeholder image Natürlich gibt es im deutsch-niederländischen Grenzgebiet „normale“ Hotels für jeden Geschmack und jedes Portemonnaie. Wer allerdings mal in einer außergewöhnlichen Unterkunft Urlaub machen möchte, ist im Emsland goldrichtig, denn die Auswahl an „Unterkünften mit Funfaktor“ ist groß. Sie reicht vom Schlaf-Fass bis zur Unterkunft à la Sokrates.

Faszinierende Übernachtung im Schlaffass - Foto © Camping Hümmlinger Land, Werlte

Auf dem Campingplatz „Camping Hümmlinger Land“ in Werlte (www.huemmlingerland.de) stehen drei 4,3 Meter lange Schlaf-Fässer zur Verfügung, die jeweils bis zu vier Touristen beherbergen können. Wärmende Holzwände und der Duft von Kiefernholz vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit. Im Ferienhof Schulte in Meppen-Helte (www.schulten-hof.de) besteht das Naturhaus "Solarkrates" aus Stroh, Lehm und Holz und lehnt sich an die Bauweise des griechischen Philosophen Sokrates an. Dieser wusste bereits im 5. Jahrhundert vor Christus, wie man Sonnenstrahlen effektiv nutzen kann und dass eine massive Wand als Wärmespeicher dient. „Solarkrates“ bietet ein urgemütliches Zuhause auf Zeit. Trekkinghütten offeriert der Campingplatz Blauer See in Lünne (www.campingplatz-blauer-see.de). Da es eine E-Bike-Ladestation sowie eine Notfallversorgung mit Werkzeug und Ersatzteilen gibt, sind diese Hütten ideal für Radfahrer. Zur Erholung können Gäste ein Bad im fünf Hektar großen Badesee mit Sandstrand nehmen. Drei urige Holzhütten hat der Ferienhof Grewe in Geeste-Dalum (www.ferienhof-grewe.de) im Angebot. Zudem verfügt der Hof über einen ausgebauten Dachboden – hier gibt es Billardtisch, Tischkicker, Dartautomat und Tischtennisplatte – mit viel Platz zum Spielen, Klönen und Lesen.

Heubad gefällig?
Von Mai bis Oktober bietet der Ferien- und Freizeithof Meutstege in Haren Übernachtungen im Heu an (www.meutstege.de). Das Bauernhofcafé verwöhnt die Urlauber mit selbstgemachten Torten. Maislabyrinth, Bauerngolf, Gaudischeune und Spielplatz runden das Angebot ab. Auf dem Ferienhof & Heuhotel Schräder in Papenburg (www.ferienhof-schraeder.de) können bis zu 20 Personen im Heu übernachten; zudem verfügt der familiengeführte Hof über drei Allergikerzimmer. Für Kinder stehen Strohburg, Trampolin, Bolzmöglichkeit, Tischtennisplatte und Kicker bereit. Wer Pferde, Ziegen, Hühner und Schweine versorgen will, darf gerne mithelfen. Der Ferienhof Brüning in Meppen (www.bauernhof-bruening.de) ist ein ehemaliger Bauernhof mit Damwild, Wildschweinen, Bergziegen, Pferden und Ponys. Neben einem Kinderspielplatz können die kleinen Besucher auch reiten oder mit dem Planwagen fahren.

Himmlisch hier!
Das Burghotel Haselünne ist auch bekannt aus der VOX-Sendung „Mein himmlisches Hotel“, bei der es im Juni 2015 mitgemacht und mit überzeugenden 93 Prozent gewonnen hat (www.burghotel-haselünne.de). Das Haus offeriert ein Arrangement, bei dem Programmpunkte der Sendung selbst erlebt werden können. Das Burghotel Lingen ist in einem denkmalgeschütztem Kaufmannshaus aus dem Jahre 1888 untergebracht und hat 20 Themenzimmer, wovon jedes individuell mit einem großen Wandmotiv bemalt ist, das einen Bezug zur Stadt Lingen oder der Region hat (www.burghotel-lingen.de). In Kombination mit einer extra für das Burghotel angefertigten Möblierung im Retro-Stil wurde ein Hotel in einmaligem „Regio-Design“ entworfen, in dem man sich sofort zu Hause fühlt. Übernachtungen im Turm- oder Galeriezimmer hat das Vier-Sterne-Romantik Hotel Aselager Mühle im Angebot (www.aselager-muehle.de). Die im Niedersächsischen Landhausstil designten Turmzimmer bieten einen herrlichen Blick über den hoteleigenen Park; die Galeriezimmer verfügen über die optimale räumliche Trennung von Schlafbereich zu Wohnbereich über zwei Etagen.

Über das Emsland
Das Emsland erstreckt sich über 2.880 Quadratkilometer von der nordrhein-westfälischen Landesgrenze bei Rheine bis zur Grenze Ostfrieslands bei Papenburg und ist damit flächenmäßig größer als das Bundesland Saarland. Rund 1.000.000 Urlauber verzeichnet die Emsland Touristik jährlich, die meisten von ihnen sind Radwandertouristen und Familien. Die Region bietet mit über 3.500 Kilometern ein ausgeprägtes Radwegenetz entlang der Flussläufe von Ems und Hase, Moore und Wälder, aber auch zahlreiche Bauern- und Ferienhöfe, die als besonders familienfreundlich zertifiziert sind.
Radfahren im Fichtelgebirge
Placeholder image 1.200 Kilometer Rennraderlebnisse für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
Mit seinen vielseitigen Landschaftsbildern, bietet das Fichtelgebirge eine hervorragende Kulisse für naturbegeisterte Biker. Seit diesem Jahr finden Freunde des Rennradsports nun ein eigens konzipiertes Streckennetz mit insgesamt knapp 1.200 Kilometern Länge, das aus zwölf 37 bis 127 kilometerlangen Einzeltouren besteht. Diese sind in drei Schwierigkeitsgrade kategorisiert, in unterschiedlichen Varianten miteinander verknüpfbar und führen die Radler bis in den angrenzenden Frankenwald, das Vogtland und die benachbarte Tschechische Republik. Dank des abwechslungsreichen Profils mit einem gelungenen Mix aus fordernden Anstiegen und entspannenden Abfahrten, finden hier sowohl Einsteiger als auch ambitionierte Radsportler die passenden Touren für ihren Aktivurlaub.

Foto: © Ferienregion Fichtelgebirge - Waldstein mit Blick auf Weißenstadt - Dieter Bartsch

Kultur, Erholung und Genuss abseits der Strecke Passend zu dem neuen Streckennetz erscheint im Mai auch ein eigenes Kartenwerk mit den zwölf Einzeltouren, sowie einer Gesamtkarte. Diese geben neben den Wegbeschreibungen auch nützliche Einkehr- und Ausflugstipps für kleine und größere Zwischenstopps entlang der Strecken. So tauchen Interessierte etwa unterwegs in die fränkische Brauereikunst ein, machen eine Erholungspause in einem der Luftkurorte oder bewundern die sagenhafte Schlösser- und Burgenarchitektur.
Mehr Infos zu den einzelnen Touren finden Interessierte auch jetzt schon auf der Webseite der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter www.tz-fichtelgebirge.de/de/themen/auflistung/Rennrad.

Elektrisch oder actionreich Doch nicht nur für Rennradfans ist das Fichtelgebirge eine heiße Adresse. Sagenhaft einfach bergauf und bergab entdecken Fahrradtouristen die E-Bike-Region Fichtelgebirge-Bayreuth dank dem flächendeckenden Netz aus über 30 E-Bike Verleih- und Akkuwechselstationen. Darüber hinaus verbindet das Gesamtnetz an Fahrrad- & Wanderbussen von Fichtelgebirge-mobil und Frankenwald-mobil die weitverzweigten und gut ausgebauten Wege der Region. Actionreicher geht es auf den insgesamt 240 Kilometern des Mountainbike Netzes im Fichtelgebirge zu: Bei fordernden Steigungen, Berggipfeln und Höhenunterschieden bis zu 400 Metern, wird den Bikern hier inmitten der Natur alles abverlangt.

Weitere Informationen gibt es bei der Tourismuszentrale Fichtelgebirge e.V. unter +49 (0) 9272-96903-0 oder auf www.tz-fichtelgebirge.de.
Freilichtspiele an der Burgenstraße

KullabergWenn an der Burgenstraße die Saison für die Freilichtspiele beginnt, bilden zahlreiche Burgen und Schlösser sowie lauschige Plätze in der Altstadt wieder die unvergleichliche Kulisse für Theater und Musik unter freiem Sternenhimmel. Dann heißt es entlang der Ferienstraße, die sich quer durch Süddeutschland von Mannheim bis nach Bayreuth schlängelt, wieder „Vorhang auf“ für Geschichten über Glück, Freundschaft, tragische Liebe, Hass, Schmerz und Verrat. Unter www.burgenstrasse.de sind die Open-Air-Veranstaltungen – vom Musical über die Komödie bis zum Kinderstück – entlang der 770 Kilometer langen Reiseroute aufgelistet.

Foto: Schwaebisch Hall - Freilichtspiele-®TMSH

Die Freilichtspiele Schwäbisch Hall bieten alles – vom Klassiker bis zum Musical (www.freilichtspiele-hall.de). Auf der großen Treppe vor der Kirche St. Michael werden vom 9.Juni bis zum 24. August kritische und unterhaltsame Stücke in Szene gesetzt. Das Publikum kommt in den Genuss von Weltliteratur, wenn „Wilhelm Tell“ mit der Armbrust auf den Apfel auf dem Kopf seines Sohnes schießt. Das Musical „Saturday Night Fever“ entführt in die schillernde Discowelt im New York der 70er Jahre, die Revue „In der Bar zum Krokodil“, in der Protagonist Tony versucht, als Tänzer Karriere zu machen,  in die wilden 20er Jahre.

Das Toppler Theater in Rothenburg ob der Tauber bringt vom 27. Juni bis zum 20. August acht Theaterstücke auf die Bühne, zwei davon sind selbst produziert (www.toppler-theater.de). In der Eigenproduktion „Wir sind mal kurz weg“ von Tilmann von Bloomberg treffen vier orientierungslose Männer auf dem Jakobsweg aufeinander, die in der Midlife-Crisis stecken. Am Lagerfeuer überwinden sie ihre anfänglichen Hemmungen und reden über ihre Ängste vor Haarausfall und anderen Verfallserscheinungen. Dagegen steht im barocken Schelmenstück „Die Courasche“ eine Frau im Mittelpunkt. Es erzählt die Lebensgeschichte von Courasche, der ersten Heldin, die je in einem deutschsprachigen Roman auftrat. In den Wirren des Dreißigjährigen Krieges führt sie ein erlebnisreiches, gefährliches und trotzdem lustbetontes und selbstbestimmtes Leben.

Die 1954 ins Leben gerufene „Burgenstraße“ zählt zu den traditionsreichsten Ferienstraßen Deutschlands. Beginnend in Mannheim führt sie 770 Kilometer nach Bayreuth, vorbei an mehr als 70 Schlössern und Burgen durch die Landschaften des Neckartals, der Fränkischen Schweiz und des Frankenwaldes. Die Touristikroute gewährt Reisenden einen historischen Einblick in das Mittelalter, den Barock und den Klassizismus.

Weitere Informationen unter www.burgenstrasse.de

Abenteuer Jura
Shuttle-Service, Online-Reservierungen, Rundwanderungen, all-inklusive Pauschalen: Die Fernwanderwege GTJ – Grandes Traversées du Jura (Große Juradurchquerungen) in der französischen Region Burgund-Franche-Comté bieten in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen. Die Strecken lassen sich zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike, mit dem Pferd, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen absolvieren.

Placeholder image Die drei Buchstaben „GTJ“ sind in Frankreich ein Begriff. Sie stehen für spannende Fernwanderwege, die auf etwa 400 Kilometern den kompletten Jurabogen durchqueren. Die zueinander parallelen Wege sind so ausgebaut, dass man sie sowohl zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Mountainbike, mit dem Pferd, mit Langlaufski oder mit Schneeschuhen absolvieren kann.

Foto: Wanderer an der Kapelle von Tourillot, Les Fourgs © Michel Joly / Bourgogne-Franche-Comté Tourisme

Die „GTJ“ bieten in diesem Jahr zahlreiche Neuerungen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Benutzer einzugehen. Der Start erfolgt zumeist im Nordosten bei Montbéliard, nur 90 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Von dort geht es über etwa 400 Kilometer über den ganzen Jurabogen nach Südwesten. Doch wie kommt man an den Ausgangspunkt zurück, auch wenn man nur ein Teilstück bewältigt? Auf diese Frage gibt es jetzt eine neue Antwort: der Shuttle-Service „Roule ma Poule“ ist buchbar. Aus dem gleichen Grund wurden jetzt auch viele Rundwanderungen angelegt, die größtenteils die Streckenführung der „GTJ“ nutzen. So ist es möglich selbst an einem Wochenende einen kleinen Abschnitt der „GTJ“ zu erkunden und zum Startpunkt zurückzukehren. Um das Erlebnis „GTJ“ noch zu vereinfachen gibt es jetzt auch all-inklusive Pauschalen für die Wanderungen. Seit April ist zudem eine Online-Reservierung der Unterkünfte möglich.

Welche Fortbewegungsart auch gewählt wird, sind die „GTJ“ immer eine Einladung, das Juragebirge kennen zu lernen. Von Montbéliard bis zu den höchsten Juragipfeln im französischen Departement Ain kommt man auch durch den regionalen Naturpark Hoher Jura und ist stets in der Nähe der Schweizer Grenze. Auf den Wiesen grasen Montbéliard-Kühe. Riesige Bauernhöfe mit ihren imposanten Räucherkaminen (Tuyés) für Wurst und Schinken sind für die Gegend typisch. Auch der Comté-Käse (AOC) gehört zu den Spezialitäten der Region, die abends am Etappenziel serviert werden. Die Landschaften sind authentisch und geprägt von den Traditionen der Menschen. Nahe der Grenze wird an die Geschichte der Schmuggler erinnert.

Die « GTV » lassen sich auf sechs verschiedene Arten absolvieren:
Die GTJ zu Fuß: auf markierten Wanderwegen mit Etappen von ca. 20 Kilometern.
Mountainbiker werden nicht überfordert. Immer wenn der Weg zu schwierig wird, gibt es eine leichtere Alternative. Die GTJ mit dem Fahrrad nutzt meist die kleinen Straßen, die das Juramassiv durchkreuzen.
Der Reiter kann gemütlich die Landschaften betrachten. Bei ungefähr 30 Kilometern am Tag bleibt Zeit für ein Picknick oder ein Bad in einem See. Spezielle Unterkünfte für Reiter und Pferd wurden ausgesucht.
Langlauf wird auf präparierten und markierten Wegen ausgeübt. Der Winter ist streng doch ein Jura-Fondue oder ein heißer Mont d'Or warten als Belohnung. Bei einer Schneeschuhwanderung mit frischem Pulverschnee fühlt man sich als König der wilden Natur.

Informationen (Französisch oder Englisch): https://www.gtj.asso.fr/
Allgemeine touristische Informationen über die Region Burgund-Franche-Comté (Deutsch): http://de.bourgognefranchecomte.com


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