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News und Tipps aus aller Welt

Neue News jeden Dienstag!


Letztes Update 10.10.2017

News aus der Tourismus-branche

News vom 10.10.17
Wandern auf der Apollinaris-Schleife und Kunst im Arp Museum /Prien: Baumkraxler, Schatzsucher und Naturentdecker gesucht / Steiermark: mit dem E-Bike auf 5-Sinne-Genusstour / Schweden: Auf dem Pilgerweg durch Dalsland / Auf alten Salzstraßen durch Burgund-Franche-Comté und die Schweiz /

News vom 03.10.17
Lenus-Mars-Weg führt auf den Martberg / Filmkulisse ARBERLAND Bayerischer Wald / „Glück geht durch den Magen“ – auch in Plön / Schweden: Wildwasser-Rafting auf dem Nationalfluss Vindeln / Sound- und Lichtshow in Jerusalem /

News vom 26.09.17
Vulkane und Grand Canyon im Oberpfälzer Wald / Herrliche Aussichten – Türme im Pfälzerwald / Naturpark Altmühltal: spannende Reise zu den Giganten der Urzeit / Rundfahrten im Aubrac / Ibiza: per Kajak in den Sonnenuntergang /

News vom 19.09.17
Moore im Bayerischen Wald / Bad Füssing, das beliebteste Heilbad der Welt / Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt / Linz: die Grottenbahn / Ibiza: Kräuterlikör selbst gemacht /

 

News vom 10.10.17

Wandern auf der Apollinaris-Schleife und Kunst im Arp Museum

Direkt am Rhein bei Remagen liegt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck. Gewidmet ist es der zeitgenössischen Kunst, insbesondere dem deutsch-französischen Künstler Hans Arp, der sich als Mitbegründer der Dada-Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts gegen den Krieg sowie gesellschaftliche und ästhetische Normen auflehnte. Seine Frau Sophie Taeuber-Arp gilt als eine der innovativsten Künstlerinnen dieser Zeit. Die aktuelle Wechselausstellung widmet sich bis Januar 2018 dem Werk von Henry Moore, einem der bedeutendsten Bildhauer der Moderne. Der Ausflug nach Remagen kann um eine Wanderung auf der 12,7 Kilometer langen Apollinaris-Schleife ergänzt werden. An der Apollinariskirche beginnt die Rundtour, die herrliche Ausblicke über Rhein und Eifel wie auch schattige Waldpassagen beinhaltet.

Informationen gibt es unter www.arpmuseum.org und www.romantischer-rhein.de/rundwege sowie bei der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, An der Königsbach 8, 56075 Koblenz, Tel.: +49 (0)261/973847-20, Fax: +49 (0)261/973847-14


Prien: Baumkraxler, Schatzsucher und Naturentdecker gesucht

Für Entdecker jeden Alters geht es im Kletterwald Prien hoch hinaus. Im über 100-jährigen Baumriesenwald direkt am "Bayerischen Meer" bieten dreizehn verschiedene Parcours ein Abenteuer für die ganze Familie. In eigenen Kinderparcours überwinden die Kleinen ab vier Jahren die längste Hängebrücke Priens, erkunden Baumhäuser oder stapfen in die Spuren der Indianer. Die Größeren erleben Parcours vom "einfachen" Klettererlebnis bis hin zum absoluten Adrenalinrausch. Für mehr Familien-Gaudi sorgt das Tourismusbüro Prien. Mit der App "seek-n-win" wandeln die Kinder während der interaktiven Schnitzeljagd auf den Spuren der Vorfahren des Priener Maskottchens "Prienus". Es gilt, mithilfe von GPS den versteckten Schatz des Großvaters zu finden. Bilderrätsel und Wissensfragen führen die Schatzsucher zu geheimen Plätzen und Ecken in der historischen Gemeinde. Das Abenteuer Natur wartet auf die ganze Familie in der Prientaler Flusslandschaft. Mit den Flussflorellen "Vroni und Toni" wandern die kleinen Gäste selbstständig von der Quelle bis zur Mündung der Prien und erforschen den Lebensraum der Flusslandschaft. Zudem locken zahlreiche weitere Wanderungen Groß und Klein in die Natur des Chiemgaus. Von der kleinen Rundtour in dem nahegelegenen Eichental über eine Entdeckungstour durch das Harrasser Moor mit seiner faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt bis zu der Märchenwanderung über die Herreninsel kommt jeder Abenteurer auf seine Kosten.

Weitere Informationen: Prien Marketing GmbH, www.tourismus.prien.de

 

Steiermark: mit dem E-Bike auf 5-Sinne-Genusstour

Im südsteirischen Hügelland finden sportlich ambitionierte Hobbyradler genügend anspruchsvolle Strecken. Ab sofort kann hier auch ohne große muskuläre Anstrengung in die Pedale getreten werden: 20 E-Bikes stehen bereit, um die Weinberge im wahrsten Sinne des Wortes zu „er-fahren“. Als echtes Landschaftsjuwel erweist sich die Region Sulmtal Sausal zwischen Graz und der südlichsten Grenze Österreichs: Weingärten, verträumte Hügel, Blumenwiesen, Kürbisäcker und stille Wälder so weit das Auge reicht; dazwischen Weingüter und urige Buschenschanken, die zur gemütlichen Einkehr laden. Nach jeder Biegung gibt’s neue Eindrücke und Bilderbuchaussichten. Was wäre naheliegender, als dieses Paradies mit dem Fahrrad zu erkunden? Mit den 20 neuen E-Bikes besteht nun die Möglichkeit für jedermann, ohne großen Kraftaufwand in die Schönheit des Landes einzutauchen. Auf perfekte Art und Weise lässt sich hier Bewegung mit Genuss verbinden: Warum nicht mal mit dem E-Bike eine 5-Sinne-Genusstour erleben? Man genießt ein Fünf-Gänge-Menü bei fünf verschiedenen Gastgebern, vornehmlich Buschenschanken und Weingütern. Anstatt per Taxi geht es mit dem Rad von Station zu Station. Egal ob die Tour über flache oder hügelige Passagen führt - das Radeln wird in jedem Fall zum mühelosen Vergnügen für Jung und Alt. Für die Rast inmitten der Weingärten geben die Gastgeber des Sulmtal Sausal den Gästen „Picknick-Binkerl“ mit auf den Weg - gefüllt mit regionalen Schmankerl wie Speck, Käse oder Kürbisschokolade.

Weitere Informationen: TV Sulmtal Sausal – Weinland.Südsteiermark, Steinriegel 15, A-8442 Kitzeck im Sausal, Tel.: +43 03456 3500, www.sulmtal-sausal.at


Schweden: Auf dem Pilgerweg durch Dalsland

Idyllisch gelegen zwischen dem See Vänern, Värmland und Norwegen ist Dalsland mit nur 50.000 Einwohnern eine Region zum natürlichen Entspannen. Der Pilgerweg ist Teil eines jahrhundertealten Wegnetzes, dessen Ziel der Nidarosdom und das Grab des heiligen Olof in Trondheim sind. Der 40 Kilometer lange Abschnitt zwischen Upperud und Edsleskog beginnt und endet jeweils in einer authentischen Unterkunft, dazwischen kann man auf einem von sechs ausgeschilderten Lagerplätzen zelten. Wanderanfänger genießen so Naturerlebnisse mit Komfort. Sie beginnen ihr entschleunigtes Wanderwochenende im Hotel Upperud 9:9, gelegen in einem 100 Jahre alten Kornspeicher direkt am See Ånimmen. Die zweistöckigen Studios überraschen mit Skandi-Design mit Holz, Naturfarben und viel Licht. In komfortablen Betten und bei einem guten Frühstück schöpfen Wanderer Energie für ihr Abenteuer. Nach einer knappen Stunde passieren sie den Dalslandkanal mit dem berühmten Aquädukt von Håverud aus dem Jahr 1868. Über einen 32 Meter langen Kanal gleiten Schiffe durch die Luft – ein surrealer Anblick. Die Wanderung auf den Höhenzug Skalåsknatten belohnt die Aussicht über Wälder und Seen. Die letzte Etappe führt an unbewohnten Holzhäusern im Wald vorbei, Märchenwald-Feeling kommt auf. Vom Aussichtspunkt Högheden fällt der Blick auf den blauen See Edslan, und bald ist das Kirchendorf Edsleskog erreicht. Eine Ruine zeugt von der ehemaligen Kathedrale von Dalsland. Wanderer halten Ausschau nach dem Gasthaus Edsleskog Wärdshus, das seine Gäste wieder mit hauseigener Schwedenküche und weichen Betten verwöhnt.

Weitere Informationen: www.vastsverige.com


Auf alten Salzstraßen durch Burgund-Franche-Comté und die Schweiz

Sieben Orte des UNESCO-Welterbes, drei Kurorte und vier Orte mit Bezug zu Salz haben sich jetzt in Burgund-Franche-Comté und der Schweiz, über die Grenze hinweg, zum touristischen Netzwerk „Terra Salina“ zusammengeschlossen. Die Internetseite www.terrasalina.eu stellt das Gebiet vor und bietet konkrete Pauschalen in deutscher Sprache für Wellness Urlaub, Wander- und Kultururlaub. Der Abbau und der Handel mit dem „Weißen Gold“ haben die Entwicklung des Handels, die Architektur der Städte und die Gliederung des Gebietes in der französischen Region Burgund-Franche-Comté und im angrenzenden Schweizer Raum beeinflusst. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten des Netzwerkes gehören in Burgund-Franche-Comté: Die Königliche Saline von Arc-et-Senans, die seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie ist das Meisterwerk von Claude Nicolas Ledoux. Inmitten dieser alten Salzmanufaktur findet man heute ganzjährig ein Museum mit 70 Modellen von Bauwerken, die der berühmte Architekt erdacht hatte, ein Museum zur Geschichte des Salzes, kulturelle Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerte), ein 3-Sterne-Hotel, ein Restaurant, einen Buchladen und eine Gartenschau von Juni bis Oktober. Die Große Saline von Salins-les-Bains: Seit dem 8. Jahrhundert hat der Ort eine außerordentliche Gabe der Natur genutzt: Salz. Dank der Gewinnung von Salzwasser und seiner Verdampfung ist die Stadt zu Wohlstand gekommen. Die Zitadelle von Besançon und die Festungsanlagen von Vauban: Besançon gehört seit 2008 mit elf weiteren von Vauban erbauten Festungen zum Weltkulturerbe und hütet dieses Zeugnis des Genies der Militärarchitektur. Die Zitadelle überragt um mehr als 100 Meter die Stadt. Die Wehrgänge bieten einen fantastischen Blick, und die Zitadelle hat mit ihren Museen und ihrem Bereich für Tiere ein beachtliches und lebendiges Erbe. Interessierte Urlauber finden auf der Website www.terrasalina.eu konkrete Pauschalen, die den Besuch dieser Sehenswürdigkeiten beinhalten. Wellnessurlaub in Thermalstädten ist ebenso möglich wie mehrtägige Wanderungen oder Kultururlaub, bei dem der Besucher das Weltkulturerbe der Region entdeckt. Informationen über die Region Burgund-Franche-Comté: http://www.bourgognefranchecomte.com

 

News vom 03.10.17

 

Lenus-Mars-Weg führt auf den Martberg

Ein Ausflug nach Treis-Karden an der Mosel bietet neben der malerischen Flusslandschaft auch viel Geschichtsträchtiges: Die ehemalige Stiftskirche St. Castor prägt das Ortsbild. Auch das Gebäude des Stiftsmuseums war einst Bestandteil des Stiftsbezirks und präsentiert heute sakrale Kunstgegenstände sowie keltisch-römische Fundstücke des Tempelbezirks Martberg. Dabei handelt es sich vor allem um Opfergaben, wie Münzen, Waffen und Schmuck, die von den Gläubigen dort dargebracht wurden. Der Archäologie-Park Martberg liegt hoch über der Mosel zwischen Pommern und Karden. In der Antike befand sich dort über viele Jahrhunderte ein religiöses und politisches Zentrum. Der 5,1 Kilometer lange Lenus-Mars-Weg verbindet den Martberg mit den Orten Pommern und Karden. Auch die 19. Etappe des Moselsteigs führt über den Martberg. Die 24 Kilometer lange Tour verbindet die Moselorte Cochem und Treis-Karden.

Informationen gibt es unter www.martberg-pommern.de und bei der Tourist-Information Treis-Karden, St. Castor-Straße 87/Im Bahnhof, 56253 Treis-Karden, Tel.: +49(0)2672/9157700, www.treis-karden.de


Filmkulisse ARBERLAND Bayerischer Wald

„Waldwoge steht hinter Waldwoge, bis eine die letzte ist und den Himmel schneidet.“ - Kaum eine Schilderung beschreibt die besondere Faszination des Bayerischen Waldes zutreffender als die des Dichters Adalbert Stifter. Und kaum eine Szenerie eignet sich besser als Schauplatz für Regionalfilme, als eine von Natur aus malerische Landschaft. Aus diesem Grund hat sich das ARBERLAND Bayerischer Wald in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp für Filmproduktionen entwickelt. Was Wanderer schon lange am Bayerischen Wald lieben, sieht man nun auch immer häufiger in bewegten Bildern: dichtes Waldmeer, einsame Berghütten, romantische Bayerwald-Dörfer und stillgelegte Grenzübergänge nach Tschechien. Das jüngste Projekt – die ARD Miniserie „Das Verschwinden“ (AT) – erzählt die Geschichte einer Mutter, die nach ihrer unter mysteriösen Umständen verschwundenen Tochter sucht. Bayerwald und Böhmerwald werden gleichermaßen Teil der Geschichte und unterstreichen die Dramatik. Daneben führt die ZDF/ORF-Produktion „München Mord“ in der Episode „Einer der’s geschafft hat“ über die tschechische Grenze und verlagert seinen Hauptdrehort weg von der Landeshauptstadt in die ländliche Region. Auch Kinder finden die Schauplätze ihrer Helden wieder: 2013 wurden Szenen für den Kinofilm „Fünf Freunde 2“ auf und im Silberberg bei Bodenmais gedreht. Neugierige Filmliebhaber können den Silberberg zu Fuß oder per Seilbahn erklimmen und das Stollensystem des alten Bergwerks bei einer Führung erkunden.

Weitere Informationen: www.arberland.de


Glück geht durch den Magen“ – auch in Plön

Sich treiben lassen und einen Spaziergang zum kulinarischen Glück unternehmen - in Plön ist nichts leichter als das. Ausgangspunkt für die Erkundungstour ist der „Seeprinz“ am Großen Plöner See. Hier lassen sich die Gäste direkt über dem Wasser die regionale, frische Küche schmecken. Aktivurlauber paddeln mit dem Kanu über den See, machen direkt an der Terrasse vom Seeprinz fest und stärken sich für den Rückweg. Glücklich ist auch, wer vom Pförtnerhaus bei Plöner Schloss weit über den See und die hügelige Landschaft der Holsteinischen Schweiz blicken kann. Verwöhnt wird man hier mit nordischer und mediterraner Küche oder köstlichen, hausgebackenen Torten. Den Abend eines von Glück erfüllten Tages in der Holsteinischen Schweiz lässt man gern in der Brasserie inmitten der Plöner Altstadt ausklingen. Raffinierte Klassiker und erlesen Weine laden zu wahren Glücksmomenten ein.

Weitere Informationen
: www.ploen.de


Schweden: Wildwasser-Rafting auf dem Nationalfluss Vindeln

Niemand bleibt trocken auf der Tour mit Wilderness Adventure Vindeln in Nordschweden. Naturliebhaber auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Abenteuer werden sich lange an die Rafting-Tour über den Fluss in Lappland erinnern. Als einer der vier schwedischen Nationalflüsse ist der 450 Kilometer lange Vindeln vor Eingriffen geschützt und darf weder reguliert noch zur Wasserkraftnutzung ausgebaut werden. So genießen Outdoor-Fans beim Rafting ein Naturerlebnis auf einem der letzten unberührten Flüsse Europas. Der Vindeln ist außerdem Teil des Vindelfjällens Naturreservats, das mit fast 600 Hektar eines der größten geschützten Gebiete Europas ist. Die drei Stunden lange Tour mit Guide startet im 2000-Seelen-Dorf Vindeln, etwa eine Stunde entfernt von der Universitätsstadt Umeå. Der Vindeln hat über 40 Stromschnellen, und bald lernen die Rafter mit dem Hemseleforsen die Erste kennen. Über eine Strecke von 1 Kilometer fällt der Fluss um acht Meter. Bei einer Fika (typisch schwedische Kaffeepause) am Ufer stärkt sich das Team für die nächste Herausforderung: zwei Stromschnellen, über zwei Kilometer Länge, 14 Meter in die Tiefe. Insgesamt paddelt man fast zehn Kilometer. Dank der professionellen Ausrüstung und der 20-jährigen Erfahrung der Guides können schon junge Abenteurer ab zwölf Jahren mitfahren. Wer sein Naturerlebnis in der unberührten Region Västerbotten fortsetzen möchte, kann im Elchpark bei Bjurholm den König des Waldes aus der Nähe kennenlernen und im Eco Hotel Granö Beckasin einziehen. Dort wohnen Gäste in Baumhäusern mit Blick auf dem Fluss Umeälv. Wald, Wasser und Wagemut – das ist Urlaub in Västerbotten.

Weitere Informationen: www.visitvasterbotten.se


Sound- und Lichtshow in Jerusalem

Ab sofort gibt es in der Davidsstadt in Jerusalem ein neues Entertainment-Highlight für Besucher: die neue Sound- und Lichtshow „Hallelujah“ zur Geschichte der Stadt. Die Gäste erleben während der 75-minütigen Show ein buntes Zusammenspiel aus Klang- und Lichteffekten, filmischen Projektionen und Erläuterungen zum Wiederaufbau Jerusalems vor über 2.500 Jahren.Die Show findet sonntags bis donnerstags jeweils dreimal am Abend statt, je einmal davon in englischer Sprache. Die weiteren Vorführungen sind auf Hebräisch und werden simultan über Kopfhörer auf Englisch übersetzt. Die Besucher erleben visuell die Geschichte der Stadt durch Projektionen an den Altstadtmauern und den Überresten der Davidsstadt. Bei Online-Buchung gibt es fünf Prozent Rabatt auf den Eintrittspreis von 65 Schekel. Ein kostenfreier Shuttle-Bus für Touristen bringt Besucher vom Alten Bahnhof „First Station“, einem beliebten Ausgeh-Komplex mit vielen Restaurants und Bars, zur Show in die Davidsstadt und im Anschluss wieder zurück.Weitere Informationen zur Sound- und Lichtshow „Hallelujah“ unter www.en-hallelujah.cityofdavid.org.il.

Allgemeine Informationen zum Reiseland Israel finden sich unter www.goisrael.de.

 

News vom 26.09.17

Vulkane und Grand Canyon im Oberpfälzer Wald

Bei Wanderungen im Oberpfälzer Wald trifft man auf so manche geologische Überraschung. Vulkane etwa sind in der ostbayerischen Urlaubsregion zahlreich vorhanden. Ein Großteil ist vor mehr als 20 Millionen Jahren entstanden, als sich die Alpen auffalteten. In einem von Nordosten nach Südwesten verlaufenden Streifen, von der tschechisch-polnischen Grenze im Nordosten über Nordböhmen und das Egerland bis zum Oberpfälzer Wald und das Fichtelgebirge haben sich der Erdmantel und die darüber liegende Erdkruste aufgewölbt. Durch die Dehnung sind tiefe Brüche entstanden, in denen Magma aufsteigen konnte. Heute schlummern die einstigen Feuerberge friedlich vor sich hin, und doch gehören sie fest ins Landschaftsbild des Oberpfälzer Waldes. Mal sind sie als flache Erhebungen wie der Teichelberg bei Mitterteich sichtbar, mal als deutlich ausgeprägte Kegelberge wie der Parkstein bei Weiden. Eine weitere geologische Besonderheit ist der Grand Canyon im Waldnaabtal zwischen Falkenberg und Windischeschenbach. Auf zwölf Kilometer Länge fräst sich hier die Waldnaab ihren Weg durch das Plateau des Falkenberger Massivs. Bizarre Felsformationen zaubern eine märchenhafte Stimmung in die Tallandschaft, durch die auch eine Etappe des Qualitätswanderweges Goldsteig führt.

Weitere Informationen: www.oberpfaelzerwald.de, wwww.geopark-bayern.de, www.waldnaab.de


Herrliche Aussichten – Türme im Pfälzerwald

Der Donnersberg bei Dannenfels in der Nordpfalz ist der höchste Berg des Pfälzerwalds. In der Nähe des Gipfels steht der Ludwigsturm, von dem aus man über die Rheinebene bis zum Odenwald blickt. Bei guter Sicht ist auch der Taunus zu erkennen – und bei sehr guter Sicht sogar die Skyline von Frankfurt am Main. Besucher sollten die Öffnungszeiten beachten und den Eintrittspreis von 1 €, der zur Erhaltung des Turms beiträgt. Vom Rehbergturm bei Annweiler blicken die Besucher über die Rheinebene hinweg bis zum Odenwald und zum Schwarzwald. In die entgegengesetzte Richtung bietet sich ein wundervolles Panorama über weite Teile des Pfälzerwaldes, im Südwesten sogar bis in die Vogesen.

Eine Besonderheit ist der direkte Blick auf die Burg Trifels, die auf dem benachbarten Sonnenberg steht – und deren Hauptturm ebenfalls als Aussichtsturm genutzt wird. Hoch über Kaiserslautern steht der Humbergturm. Von diesem 36 m hohen Turm blickt man nach Norden hinunter auf die Stadt und in alle anderen Richtungen tief in das Biosphärenreservat Pfälzerwald hinein. Auf dem Eckkopf zwischen Wachenheim und Deidesheim steht der gleichnamige Aussichtsturm mit seinen vier Ebenen aus Stahl und Holz. Wanderer können sich in der bewirtschafteten Hütte stärken, um dann über 107 Treppenstufen zur obersten Aussichtsplattform hinaufzusteigen. Von dort bietet sich eine eindrucksvolle Sicht über die oberrheinische Tiefebene und den Pfälzerwald. Nahe dem Bilderbuch-Dorf Dörrenbach, bei Bad Bergzabern am südlichen Ende der Deutschen Weinstraße, steht der Stäffelsbergturm. Wer die 120 Stufen zur Aussichtsplattform besteigt, wird mit einem der schönsten Ausblicke in der Südpfalz belohnt – weit hinein in die Rheinebene, hinüber zum Elsass, in den Pfälzerwald, bei guter Sicht bis zum Schwarzwald und den Vogesen.

Weitere Informationen: http://www.donnersbergverein.de/ludwigsturm.html, http://www.trifelsland.de/, http://geraldlehmann-lindenbergpfalz.de/tuerme.html


Naturpark Altmühltal: spannende Reise zu den Giganten der Urzeit

„Fossilien, Geologie und Erdgeschichte“ heißt das Jahresthema 2017 im Naturpark Altmühltal: Im neuen Dinopark, in den Fossiliensteinbrüchen und -museen, aber auch auf Themenwegen und bei Aktionstagen dreht sich alles um die Urzeit. So begibt man sich im neuen „Dinosaurier-Park Altmühltal“ bei Denkendorf auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Erdzeitalter. Dabei trifft man auf dem Erlebnispfad des Parks, der die Besucher durch den Wald führt, nicht nur auf über 60 lebensgroße Dinosauriermodelle, sondern lernt auch die wissenschaftlichen Hintergründe kennen. Auch zahlreiche Museen im Naturpark Altmühltal öffnen ein Fenster in die Welt des Jura. Das Museum Solnhofen etwa begleitet das Jahresthema mit der Ausstellung „Internationale Fossilien – von der Schnecke bis zum Saurier“ (bis 5. November 2017). Diese internationale Fossilienausstellung ist eine Art paläontologischer Reise zu verschiedenen Fundstätten der Erdgeschichte. Zu sehen sind unter anderem fossile Meeresschnecken aus der Emilia Romagna oder seltene alpine Triasfossilien aus dem Salzburger Land.

Weitere Informationen: www.naturpark-altmuehltal.de/fossilien



Rundfahrten im Aubrac

Auf den Höhen des Aubrac ziehen sich die Weiden wie Wellen bis zum Horizont. Gerade im Frühjahr, wenn die wilden Narzissen blühen, erstreckt sich hier ein wahres Blütenmeer. Inmitten der Weiden ducken sich die ehemaligen Almhütten "Burons", in denen früher Käse hergestellt wurde. Heute dienen sie manchmal als rustikale Gaststätte, wo der berühmte Käse-Kartoffelbrei "Aligot" serviert wird. Das wechselnde Licht verleiht diesen eigenwilligen Landstrichen eine ständig andere Atmosphäre, die Wanderer auf dem Jakobsweg nach Compostela in den Bann zieht. Für Fahrrad-Touristen wurden abwechslungsreiche Rundfahrten im Aubrac auf kaum befahrenen Nebenstraßen ausgearbeitet. Als besonders reizvoll gilt eine 75 km lange Tour ab Laguiole, die Hochburg der berühmten gleichnamigen Messer. Sportliche Radfahrer können ab Mur-de-Barrez oder Séverac-l'Eglise auf rund 100 km die Aubrac-Höhen durchstreifen.

Weitere Informationen
: http://www.tourisme-aveyron.com/fr/circuits-itineraires/velo/aubrac.php


Ibiza: per Kajak in den Sonnenuntergang

Pünktlich zum Sonnenuntergang stechen die Kajak-Fahrer am Puerto de San Miguel in Ibizas Norden ins Meer. Mit den flachen Booten können sie nah am Ufer entlang gleiten und haben so einen einzigartigen Blick auf die schroffen Felsen. Unterwegs gelangen die Paddler zu verborgenen Unterwasserhöhlen und einsamen Buchten – allesamt in rötliches Licht getaucht. Die etwa zweistündige Gruppentour (maximal 12 Zweier-Kajaks, mittwochs und sonntags von April bis Oktober) kostet 40 €/Pers. Auf Anfrage sind auch Ausflüge zu zweit buchbar: http://walkingibiza.com/home-content/kayaking

 

News vom 19.09.17

Moore im Bayerischen Wald

Mystische Gebilde, geheimnisvolle Grenzgänger zwischen festem Land und Wasser, Refugien für seltene Tier- und Pflanzenarten. Seit jeher beflügeln Moore die Fantasie und sind im ökologischen Zusammenspiel von Kohlenstoff und Klima von großer Bedeutung. Sie dienen als Hochwasserschutz und sind natürliche Trinkwasserreservoirs. Im Nationalpark Bayerischer Wald hat die Renaturierung von Moorlandschaften große Bedeutung. Mit 1300 Hektar Moorwäldern und 50 Hektar offenen Mooren findet man hier die bedeutendsten Moorkörper Bayerns. Besonders eindrucksvoll ist der Tal-Moorkomplex Großer Filz und Klosterfilz zwischen Riedlhütte und Sankt Oswald, in höheren Lagen sind der Zwieseler Filz und das Latschenfilz sehenswert. Zusammen mit Schachten, von Baumriesen geprägte ehemalige Waldweiden, sind die Moore des Nationalparks höchst beeindruckende Wanderkulissen. Der Erlebnisweg „Schachten und Filze“ kombiniert die beiden Landschaftsphänomene und ist im Rahmen einer Tageswanderung zu erreichen. Diese startet wahlweise in Oberfrauenau oder Buchenau. Einen Flyer mit Karte kann unter www.nationalpark-bayerischer-wald.de heruntergeladen werden.


Bad Füssing, das beliebteste Heilbad der Welt

Vor 70 Jahren entdeckte man die Bad Füssinger Quellen. Inzwischen nutzen jährlich über 1,6 Mio. Besucher das legendäre Thermalwasser aus 1000 Meter Tiefe mit seiner enormen Heilwirkung bei Gelenkproblemen. 1947 hörten die im zwei Kilometer entfernten Waldstadt stationierten Soldaten der US-Armee von der heißen Quelle und konfiszierten kurzerhand das Quellengelände. Erste provisorische Badebecken wurden errichtet. Umfunktionierte Kanalrohre ersetzten Badewannen. Das „Wellness-Provisorium“ erhielt den Namen „Pearl Bad“. Seitdem entwickelte sich Bad Füssing zu einem Heilbad der Superlative und zu Europas beliebtestem Kurort: Die Kombination verschiedenster Heilverfahren eröffnet dabei speziell Rheumapatienten neue Therapiechancen.

Weitere Informationen
: www.bad-fuessing.de


Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt

Das Museum für historische Maybach-Fahrzeuge in Neumarkt zeigt bis 22. Dezember die Sonderausstellung „Fusionismus David Pflugi“ mit Werken des 1969 in der Schweiz geborenen Künstlers David Pflugi. Ursprünglich Bildhauer, beschäftigte sich Pflugi parallel mit der Malerei. Die üblicherweise getrennten Bereiche der bildenden Kunst fusionierten zur Grundlage seines bemerkenswerten Schaffens. Zusätzlich integriert er Menschen und Medien in seine Kunst. So entstehen erstaunliche Performances, wie sie schon in Städten wie Athen, Basel und Berlin zu sehen waren. In seinen Werken spielt der Künstler mit sicher geglaubten Wahrnehmungen: Flächen kippen in Tiefen, feste Umrisse wechseln zu flimmernden Farbmischungen, sind mal Skulptur, mal Bild, mal Relief. In den Worten des Künstlers wird beim Fusionismus „die flache Bildlichkeit zum Sekunden-Ereignis, denn sie verliert sich in der Bewegung“. In den architektonisch eindrucksvollen Räumlichkeiten einer ehemaligen Fahrradfabrik, dem jetzigen Museum für historische Maybach-Fahrzeuge, entfalten Pflugis Schöpfungen in der Nachbarschaft der edlen Maybach-Karossen ihren besonderen Reiz.

Weitere Informationen: www.automuseum-maybach.de


Linz: die Grottenbahn

Seit 111 Jahren entführt eine Rundfahrt mit der Grottenbahn am Pöstlingberg die Besucher in die Welt der Zwerge und Märchen. Der "Drachenexpress", ein Zug in Drachengestalt, fährt drei Runden vorbei an Märchenszenen. Im Anschluss versetzt ein Spaziergang über den Linzer Hauptplatz im Kleinformat in alte Zeiten zurück. Ein Ausflug ist nicht nur bei Besuchern aus aller Welt beliebt, auch die Linzer lieben die zauberhafte Märchenwelt. Neben der Grottenbahn sind auch die Wallfahrtsbasilika und der Panoramablick auf Linz einzigartig!

Weitere Informationen: www.linztourismus.at


Ibiza: Kräuterlikör selbst gemacht

Wie der traditionelle Kräuterlikör Hierbas Ibicencas entsteht, erfahren Interessierte bei einem Besuch der Öko-Finca Can Musón im Osten der Baleareninsel. In Workshops vermittelt Inhaberin María Marí Colomar alles Wissenswerte rund um den edlen Tropfen. Anschließend setzt sie gemeinsam mit den Urlaubern deren eigenen Likör an. Dafür verwenden sie Zitronen- und Orangenschale, Wildkräuter wie Salbei, Lavendel und Minze aus dem hofeigenen Garten sowie einen Schuss Anislikör. Der etwa 2,5-stündige Kurs (ab 10 Teilnehmer) kostet inkl. Verkostung und Likör zum Mitnehmen 25€/Pers.

Infos und Buchung: ibizacanmuson.com/talleres