Reisemagazin schwarzaufweiss

Grazer Museumslandschaft

Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum
– Abt. Geologie, Paläontologie, Bergbau, Zoologie (Raubergasse 10). Dokumentiert werden rund 500 Millionen Jahre Erdgeschichte der Steiermark sowie die heimische Fauna. Zu sehen gibt es u. a. ein 60 Mio. Jahre altes Meereskrokodil aus Holzmaden (Baden-Württemberg) und Saurierspuren im Buntsandstein. Der Schädel eines gewaltigen Urrüsseltiers verweist auf die „urzeitliche Steirische Serengeti“. Für Kinder interessant sind die Dioramen der Abt. Zoologie, in denen man den Bergfink ebenso entdeckt wie das Murmeltier und den Schneehasen (Tel. 8017-9730, Di-Sa 15-18 Uhr).

Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum
- Landeszeughaus (Herrengasse 16). Das Zeughaus (1642-44) dokumentiert anhand von 32000 Exponaten die Wehrgeschichte der Steiermark. Man findet hier Pulverflaschen, Patronenköcher sowie Harnische der Fuß- und Reitersoldaten, aber auch Steinschloss- und Radschlosspistolen, teilweise mit Elfenbeineinlegearbeiten verziert (Tel. 8017-9810 15. März bis 31. Oktober:  Mo-So 10-18 Uhr; 1. November bis 14. März: Mo-Sa 10-15 Uhr, So und Feiertag 10-16 Uhr).

Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum
- Alte Galerie im Schloss Eggenberg (Eggenberger Allee 90). Kunstwerke von der Romanik bis 1800, Arbeiten von Pieter Brueghel d. J. und Jan Brueghel d. Ä.. sowie Lucas Cranach, ganz zu schweigen von Werken wie „Erzherzog Ferdinand als Gegenreformator“ von Giovanni Pietro de Pomis. Außerdem sind die Vertreter des österreichischen Spätbarock, Johann Georg Platzer, Norbert Grund und Franz Christoph Janneck, in der Sammlung zu sehen (Tel. 58 32 64-9770, 1. April bis 31. Oktober: Di-So 10-18 Uhr; 1. November bis 31. März: Di-So 10-17 Uhr).

Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum
- Neue Galerie (Sackstraße 16). Zur Sammlung, die aufgrund eines regen, sehr ambitionierten Sonderausstellungsprogramms nur hin und wieder in Ausschnitten zu sehen ist, gehören Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, darunter zwei bedeutende Gemälde von Egon Schiele („Stadtende“ und „Hafen von Triest“), aber auch österreichische und internationale Gegenwartskunst. Ferdinand Georg Waldmüller und Carl Spitzweg sind mit Arbeiten ebenso vertreten wie Werke der Maler von Barbizon. Die Kunst der Moderne und der Gegenwart repräsentieren u. a. Richard Artschwager, Mario Merz, Rosemarie Trockel, Damien Hirst und Franz West (Tel. 82 91 55, Di-So 10-18 Uhr).

Stadtmuseum Graz (Sackstraße 18). Mit den Folgen der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand am 28.6.1914 beschäftigt sich das Museum ebenso wie mit Graz als Residenz Innerösterreichs. Zu sehen sind aber auch  vor- und frühgeschichtliche Funde. Zu den Schmuckstücken zählt eine Museumsapotheke aus der Biedermeierzeit (1. Hälfte 19. Jh.). Regelmäßige thematische Sonderausstellungen. (Tel. 872-7600, Di-So 10-18 Uhr).

Kunsthaus Graz (Lendkai1). Zeitgenössische Kunst – Neue Medien, Videokunst, Installationen, Environments, Film und Fotografie – in wechselnden Präsentationen (Tel. 8017-9200, Di-So 10-18 Uhr).

Österreich - Reiseführer Graz - Kunsthaus Graz

Das Kunsthaus Graz: ein "Friendly alien" gestrandet in der Murstadt

Schloss- und Schlüsselmuseum (Hanns Schell Collection, Wienerstraße 10).
Gleich beim Betreten der Ausstellung kann man an mehreren Drehgestellen verschiedene Schlösser und so genannte Vexiere, Geheimschlösser, testen. Dies dürfte auch die jüngeren Besucher faszinieren. Dass man einst einen Sargschlüssel und einen Witwerschlüssel brauchte, erfährt man beim Besuch ebenso wie die Tatsache, dass auch Zuckerdosen ursprünglich verschlossen waren. Schließlich befasst sich das Museum auch mit Eisengusskunst (Tel. 71 56 56 38, Mo.-Fr. 8-16 Uhr, Sa. 9-12 Uhr).

weitere Museen: Johann-Puch-Museum / Kindermuseum / Kunsthaus / Tramway Museum / Museumsüberblick

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

Das könnte Sie auch interessieren

.