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Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt

Unweit der Mur steht am Rande der Altstadt als Teil der ältesten Ordensniederlassung in der Stadt die Franziskanerkirche. Auffallend ist die ungewöhnliche Schrägstellung des Sakralbaus. Dies ist wohl dem Tatbestand zu verdanken, dass das Minoritenkloster direkt an der verschwenkenden Stadtmauer lag. Der markante Turm wurde im 17. Jahrhundert auf Anordnung der Stadtverwaltung als Stadtturm errichtet. Kirche und Kloster sahen nach der Übergabe von den Minderbrüdern an die Franziskaner einschneidende Veränderungen in der Bausubstanz. So verschwanden das flach gedeckte Kirchenschiff und der hohe lichte Chor zugunsten eines gestaffelten, dreischiffigen Hallenraums. Die barocke Umgestaltung verschwand im 19. Jahrhundert, so dass die Kirche heute gotische Schlichtheit ausstrahlt. Nur in der Antoniuskapelle  ist die barocke Ausstattung erhalten geblieben. Die zeitgenössischen Glasfenster tauchen heute das Kircheninnere in ein buntes Farbenmeer. Im mittelalterlichen Kreuzgang ist man ebenso wie im Klostergarten von dem bunten Treiben des umliegenden „Kälbernen Viertels“ –  einst Ort der Fleischer und Handwerker sowie Lebensmittelhändler – gänzlich abgeschieden.

Österreich - Reiseführer Graz - Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt

An die Stadtmauer gelehnt - die Franziskanerkirche am Ufer der Mur

Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt
Franziskanerplatz 14
8010 Graz
Tel. 82 71 72 27

weitere Kirchen: Barmherzigenkirche / Dom / Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt / Kalvarienbergkirche zum heiligen Kreuz / Leechkirche Mariä Himmelfahrt / Mariahilferkirche / Pfarrkirche zum heiligen Blut / Stiegenkirche / Wallfahrtskirche Mariatrost

 

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