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Der Südwesten

 

Die Südwestliche Region ist zweifellos die höchstgelegene. Die zwei höchsten bulgarischen Gebirge – Rila und Pirin – können als das Dach der ganzen Balkanregion bezeichnet werden. Die relativ kurze Entfernung von Sofia macht beide sehr leicht erreichbar.

Diese Region umfasst einige der größten naturgeschützten Territorien Bulgariens: die Rila- und Pirin-Nationalparks, die Naturparks Vitoscha und Rila-Kloster und das Reservat Slavjanka. Die drei Schluchten von Struma – in der Nähe von Zemen - , Boboschevo und Kresna – sind geeignete Ziele insbesondere für Vogelbeobachtungen und botanische Expeditionen. Das Strumatal bildet einen Teil der Zugvogelstrasse Via Aristotelis. Die südlichen Ausläufer von Pirin und Slavjanka besitzen eine erstaunlich reiche biologische Vielfalt, die sowohl vom Mittelmeer-, als auch vom Gebirgsklima stark beeinflusst wird. Die hochgelegenen Gebirgsregionen sind von mehreren seltenen Vogelarten wie Adler und Falken besiedelt.

Rila-Gebirge, Bulgarien

Die einsame Bergwelt des Rila-Gebirges (Odysseia-In)

Der Nationalpark Rila umfasst 5 große Reservate. Parangalitza ist der Wald mit den höchsten Pinien, die es in Bulgarien gibt. Goldadler und Weißrückenspecht nisten hier, wie auch in anderen Teilen des Gebirges. Der Braunbär, der Wolf und die Wildkatze finden ihren Lebensraum in den Tälern, die mit dichtem Buchen- und Pinienwald bedeckt sind. Die Göttliche Rila-Primel (Primula deorum), das Gänseblümchen des Hl. Johannes (Anthemis sancti-johannis), der Bulgarische Nelkenwurz (Geum bulgaricum) und das Rila-Veilchen (Viola orbelica) sind sehr wichtige endemische Pflanzenarten, die im Park anzutreffen sind. In Rila sind 8 höhere Pflanzenarten vertreten, die es weltweit sonst nirgends zu sehen gibt.

 

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