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Porto

 

Porto wird gern als die "Hauptstadt des Nordens" bezeichnet, viele sagen auch die "heimliche Hauptstadt". Denn die mit rund 375 000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Portugals ist das unbestrittene produktive Zentrum des Landes, wo sich Wirtschaftsmacht und Reichtum konzentrieren.

Altes Portweinboot barco rabelo mit der Brücke Ponte Dom Luis I.

"Hier wird nicht gelebt, hier wird gearbeitet", behauptet ein altes Sprichwort. Sicher ist, daß Porto eine lebendige, weltoffene, selbstbewußte, anglophil geprägte Handelsstadt ist. Die alteingesessene Kaufmannschaft gibt in Wirtschaft und Politik den Ton an, nicht selten auch in Lissabon. Und sie gibt sich zugeknöpft; so schnell nimmt sie niemanden in die bessere Gesellschaft auf. Von den Lisboetas haben die Portuenser den Namen Tripeiros. Sie gaben zur Zeit der Entdeckungen ihren Seeleuten alles Fleisch mit auf die Schiffe; für die Daheimgebliebenen blieben nur die Innereien, tripas, übrig. Wegen ihrer zahlreichen barocken Kirchen wird Porto auch als "Barockstadt" bezeichnet. Niccolò Nasoni, Architekt italienischer Herkunft, sind alle wichtigen Barockbauten der Stadt zu verdanken.

Bahnhof Estação Bento, der 1930 mit außergewöhnlichen Azulejo-Bildern gestaltet wurde

 

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