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Prag am Wochenende

Fünf Spaziergänge zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Rund um den Wenzelsplatz / Durch Altstadt und Josefstadt / Auf der Kleinseite / Die Prager Burg / Durch die Burgvorstadt

Durch Altstadt und Josefstadt

Seit dem Mittelalter ist der Altstädter Ring das lebendige Herz der Altstadt. Mit seinen prächtigen Bauwerken aus allen Epochen kann er zurecht als einer der schönsten Plätze Europas bezeichnet werden. Das mächtige Palais Goltz-Kinsky, das rekonstruierte gotische Haus Zur Steinernen Glocke und die Türme der Teynkirche mit den vorgelagerten Arkaden bilden die abwechslungsreiche Ostseite des Platzes. Gegenüber übt das aus mehreren Häusern zusammengesetzte Rathaus mit seiner astrologischen Uhr und dem Glockenspiel zu jeder vollen Stunde eine magische Anziehungskraft auf Touristen aus. Einen Blick vom Turm des Rathauses über den Platz und die Dächer der Altstadt sollte Sie sich nicht entgehen lassen. An der St. Niklaskirche (7) , in der häufig klassische Konzerte gegeben werden, mündet Prag: Alter jüdischer Friedhof, die Parízská. An ihren noblen Hausfassaden läßt sich erkennen, dass sie erst Anfang des 20. Jhs. entstand, als das ehemalige jüdische Viertel saniert wurde. Links der Parízská erhebt sich mit der frühgotischen Altneusynagoge (8) der sehenswerteste der wenigen erhalten gebliebenen Synagogen. Die kleine Gasse U starého hrbitova führt zum Alten Jüdischen Friedhof (9), dessen malerischer Zauber trotz großer Touristenströme erhalten blieb.

Foto: Alter Jüdischer Friedhof, Grab von Simon dem Gerechten

Ein erschütternden Mahnmal ist die Pinkassynagoge (10) mit den Namen Tausender von den Nazis ermordeter Juden. Nach links in die Siroká und dann rechts in die Maiselova gelangen wir zum malerischen Kleinen Ring (11), von dem aus wir der Karlsgasse folgen. An der Ecke Husova erreichen wir den repräsentativen Clam-Gallas-Palast (12) mit seinen sehenswerten Atlanten-Paaren. Auf der rechten Straßenseite schließt sich das im 16. Jh. von den Jesuiten bebaute Areal des Clementinums (13) an, das mehrere Kirchenbauten umfasst. Am Ende der Karlsgasse säumen mit der St. Salvatorkirche (14) und der Kreuzherrenkirche (15) zwei sehenswerte Barockkirchen den Kreuzherrenplatz. Durch den Altstädter Brückenturm (16) treten wir auf die mit barocken Statuen geschmückte Karlsbrücke (17), auf der das lebendige Treiben nur in wenigen Stunden der Nacht versiegt.


Karte zur Tour durch Altstadt und Josefstadt


Kartenlegende: (7) St. Niklaskirche (8) Altneusynagoge (9) Alter Jüdischer Friedhof (10) Pinkassynagoge (11) Kleiner Ring (12) Clam-Gallas-Palast (13) Clementinum (14) St. Salvatorkirche (15) Kreuzherrenkirche (16) Altstädter Brückenturm (17) Karlsbrücke

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