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Clementinum

Karlsgasse/Kreuzherrenplatz, tschech.: Karlova/Krizovnicke namesti; Altstadt;
Metrostation Staromestska

Prag: Im Clementinum

Dieser zweitgrößte historische Baukomplex nach der Burg ist von seiner Gestalt und Ausdehnung her ein Symbol der Rekatholisierung des Landes durch Kaiser Ferdinand I. Mitte des 16. Jh. Er hatte 1556 die Jesuiten in die Stadt geholt, um die Gegenreformation zu unterstützen. Nach und nach wurden über 30 Häuser abgerissen, um dem heute fast 2 ha großen Komplex der Jesuiten Platz zu machen, der bald fünf Höfe und drei Kirchen (St. Clemens, Welsche Kapelle, St. Salvator) umfasste. Aber auch Schulen, eine Sternwarte und eine Druckerei fanden hier ihren Platz. Die antihussitische Bewegung besaß damit ein mächtiges Bollwerk. 1773 wurde der Jesuitenorden im Zuge der Säkularisierung aufgehoben. Heute sind hier u.a. Teile der Universität und die Staatliche Bibliothek untergebracht.

 

 


 

 


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