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Museen

Boston Museum of Fine Arts

Das „MFA“ (465 Huntington Ave., www.mfa.org) wurde 1909 eingerichtet und zählt zu den renommiertesten und beachtlichsten Museen der USA. Es verfügt über eine der besten Sammlungen amerikanischer Kunst des 18. und 19. Jh. Abgesehen von qualitätsvollen Ausstellungsstücken aus dem Bereich der dekorativen Kunst (v. a. Möbeln und Geschirr) sind die Gemälde von Künstlern wie John S. Sargent,Winslow Homer, der Hudson River School oder J. Singleton Copley sehenswert. Von Gilbert Stuart signiert hängt hier das unvollendete Porträt von George Washington, das der Eindollar-Note als Vorlage diente. Das MFA bietet aber auch eine exzellente Sammlung antiker Kunst, die beste Kollektion ägyptischer Kunst des Alten Reiches außerhalb Kairos und die weltweit vollständigste Sammlung asiatischer Kunst.

Isabella Stewart Gardner Museum

Nur wenige Schritte vom MFA entfernt liegt das Isabella Stewart Gardner Museum (280 The Fenway, www.gardnermuseum.org), der ebenso fantasievolle wie prächtige Palast (*1903) der gleichnamigen exzentrischen Millionärin. Angeregt durch venezianische Palazzi des 15. Jh. ließ Gardner 1899 ein mehrstöckiges Gebäude mit glasüberdachtem Innenhof errichten. In den Galerien ringsum ist auf drei Etagen ihre umfangreiche Sammlung von Kunstwerken verschiedenster Genres und Epochen ausgestellt – mehr als 2.500 Bilder, Skulpturen, Wandbehänge, Möbel, Manuskripte und seltene Briefe, Bücher und dekorative Kunst. Tizian, Rembrandt, Michelangelo, Raphael, Botticelli, Manet, Degas oder Whistler sind vertreten, der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf italienischer Renaissance-Malerei und amerikanischer Malerei des 19. Jh. Es finden zudem Konzerte u. a.Veranstaltungen statt.

Fenway Park

USA - Boston - Red Sox Wandmalerei

Nördlich des Museums liegt im Stadtviertel Fenway der legendäre Fenway Park. In dem 1912 erbauten Stadion, dem ältesten noch betriebenen Baseballstadion der Welt, sind die Boston Red Sox, die heißgeliebte Baseball-Mannschaft der Stadt, zu Hause. Babe Ruth, der berühmteste Baseball-Spieler aller Zeiten, trug bis 1920 stolz deren Trikot, doch nach seinem Transfer zu den verhassten New York Yankees lag ein Fluch auf dem Team, der erst 2004 mit dem ersten Titelgewinn nach 1918 gebrochen werden konnte. Im Umkreis des Ballparks herrscht während der 82 Heimspiele Partystimmung während innen die Parole „Go Red Sox!“ heißt.

USA - Boston - Baseballstadion Fenway Park

Es gibt hier noch Besonderheiten wie eine handbetriebene Anzeigentafel und das berühmt-berüchtigte „Green Monster“, der bekannteste Teil des Fenway Parks, eine etwa 11 m hohe und 73 m lange Mauer, die seit 1934 die linke Außenwand des Outfield bildet. Eine weitere Kuriosität ist der „Lone Red Seat“ (rechtes Outfield, Section 42, Row 37, Seat 21): Er markiert den Punkt, an dem der längste jemals im Fenway Park geschlagene Home Run auftraf. Das Kunststück gelang Ted Williams, der am 9. Juni 1946 den Ball 153 m weit schlug. 2006 wurde der Fenway Park übrigens in die aktualisierte Ausgabe des Spiels Monopoly gewählt. Nach dem New Yorker Times Square ist er seither der zweitteuerste Platz.

Infos: http://boston.redsox.mlb.com/bos/ballpark/index.jsp, auch Touren!

John F. Kennedy Library&Museum

Die John F. Kennedy Library&Museum (Columbia Point, www.jfklibrary.org), im Süden der Stadt ist untergebracht in einem großen, modernen Bau und hat abgesehen von einer Bibliothek und einem großen Shop interessanten Ausstellungssäle mit Nachbauten und Vitrinen zu bieten. Im Untergeschoss des „Presidential Museum“ erfährt der Besucher anschaulich und multimedial über das Leben und das Wirken des Präsidenten John F. Kennedy, sieht einen Film und kann Räume wie das Oval Office, die Kleidung der First Lady oder ein Bankett bewundern.

 

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