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Xiangshan-Park

Xiangshan bedeutet "Duftberg", doch nicht der Berg duftet hier, sondern sein Gipfel sieht aus wie ein Gefäß, in das im Tempel Räucherstäbchen gesteckt werden. Und hinauf kommt man heutzutage vom Nordtor aus mit dem Sessellift.
Schon seit mehr als tausend Jahren werden an dieser Erhebung in den Westbergen Tempel, Pagoden, Pavillons, Tore und Villen gebaut, für einsame Eremiten, aber auch für die Bewohner der Hauptstadt, die vor allem im Sommer der Hitze in die kühleren Berge entfliehen wollen. Auch im Herbst kommen zahlreiche Ausflügler und ergötzen sich an den satten roten Blättern der Ahornbäume an den Abhängen.


See der Augengläser im Xiangshan-Park

Zum Spazierengehen, zum Wandern eignet sich der Park ganz gut, natürlich kann man auch zu Fuß zum Gipfel marschieren. Doch die Bauwerke im Park sind weitgehend verfallen.Vom Nordtor kommt man am See der Augengläser vorbei, der seinen Namen von der Form erhielt und gelangt zum Studio zur Aufrichtung des Herzens, einem Pavillon, der an einem halbkreisförmigen See liegt, der wiederum von einer überdachten Galerie umgeben ist. Etwas weiter zog sich früher der tibetische Tempel der Klarheit den Hügel hinan, doch von ihm blieben lediglich das Ehrentor, einige nicht zugängliche Gebäude, Ruinen sowie hügelan die schlanke Pagode Liulita, achteckig und sieben Stockwerke hoch. An ihren ausladenden Dächern klimpern leise kleine Glocken im Wind.

Im unteren Bereich des Parks, nicht weit vom Osttor, liegt das Xiangshan-Hotel, das der chinesischstämmige amerikanische Architekt I.M. Pei entwarf, der auch für die Glaspyramide im Pariser Louvre und das Gebäude der Bank of China in Hongkong verantwortlich zeichnet. Er schuf klare, gerade Linien, nimmt aber deutlich chinesische Stilelemente auf. Sehr angenehm ist die hohe, helle Lobby, in der große Bambusse wachsen. Im Restaurant des Hotels kann man auch ein chinesisches Essen einnehmen.

In der Nähe des Nordtores, aber außerhalb des Parks, liegt das Kloster der Azurblauen Wolken (Biyunsi).

Anreise: Bus Nr. 360 vom Zoo, Bus Nr. 333 vom Sommerpalast, Endhaltestelle für beide im Dorf unterhalb des Parks.

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