Belle Epoque in Zurenborg

Rund um die Cogels-Osylei, zwischen dem Bahnhof Berchem und Antwerpen-Oost, meint man, Griechenland mit säulenbestandenen Tempeln, Italien mit toskanischen Villen sowie venetianischem Palazzo und Frankreich mit weißen, von Erkern und Türmchen bekrönten Schlössern hättenn für eine einzigartige »architektonische Traumwelt« des gehobenen Antwerpener Bürgertums Pate gestanden.

Hinter einem »venezianischen
Palazzo«
verborgen vier Häuser in der Cogels-Osylei
Die Anfänge des auch als Zurenborg bekannten Viertels gehen auf die Zeit zwischen 1888 und 1894 zurück, als Antwerpen durch zwei Weltausstellungen und aufgrund des expandierenden Hafens einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Wohlhabende Bürger suchten nach Wegen, ihren Reichtum ungeniert und ohne moralische Skrupel zur Schau stellen zu können. Pompöse Herrensitze und prächtige Stadthäuser schienen geeignet zu sein, bürgerlichen Luxus auszuleben.

Ein Blick in die
Generaal Capiaumontstraat