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Leuven - Braukunst und studentischer Geist

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Flamboyant - Gotik - das Rathaus von Leuven

Die Universitäts- und Brauereistadt Leuven, die vom 13. bis 15.Jahrhundert ein Zentrum der Tuch- und der Lederverarbeitung war, weist noch heute den aus dem 12.Jahrhundert stammenden Stadtgrundriß auf. Reste der ersten mittelalterlichen Stadtbefestigung sind im Stadtpark zu finden. Nicht nur in der Zeit des französischen Königs Louis XIV. litt die Stadt, sondern vor allem während der beiden Weltkriege. Die Universitätsbibliothek, der Oude Markt und die St. Petrikirche gingen mehrfach in Flammen auf.

Heute gehören die romanisch-gotische St. Petrikirche (1410) mit spätgotischem Lettner und Gemälden von Dirk Bouts, das Rathaus (1439) im Stil der Flamboyantgotik und die spätgotische Anlage Tafelrond (1480-1487), das Versammlungshaus für Mitglieder der Schützengilde und Rhetorikerkammer, zum restaurierten Ensemble am Grote Markt.

Tag und Nacht geht es in den Straßencafés am Oude Markt hoch her, fließt das kühle Helle in Strömen, zumindest wenn die Studierenden der Stadt in Leuven sind. Zahlreiche Universitätskollegien wie das 1755 gestiftete Prämonstratenserkolleg gehören zur ältesten Universität Belgiens, die 1425 gegründet wurde. Auch der zwischen zwei Armen der Dijle gelegene, beschauliche Beginenhof mit 70 kleinen Häusern und der frühgotischen Kirche St. Johannes-der-Täufer (1304) ist Teil der Katholischen Universität von Leuven.

Sonntägliche Glockenspielkonzerte der St. Petrikirche und Open Air-Konzerte von Klassik bis Rock im Juli bilden alljährlich die kulturelle Höhepunkte in der Universitäts- und Brauereistadt.



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