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Die Costa Blanca und Valencia

Text und Fotos: Anita Ericson

Die Costa Blanca liegt in einer der sonnenreichsten und wärmsten Regionen Europas, mit frühlingshaften Wintern und neun sommerlichen Monaten. Immer mehr Menschen richten sich hier sogar ihr Leben ein, was der Küste nicht nur zu ihrem Vorteil gereicht. Wir verraten Ihnen, wo Sie trotz Bauboom einen schönen Urlaub verbringen können.

Spanien - Costa Blanca - Valencia

Rund fünfzig Leute stehen in der kleinen Halle von El Campello. Ganz konzentriert hören sie einem Mann in ihrer Mitte zu, der Zahlen herunterrasselt: „Fünf. Vier neunzig, achtzig, siebzig, sechzig“. Ein Herr hält es nicht mehr aus und unterbricht ihn: „Stopp!“. Auf dieses Kommando hin drängeln sich eine Handvoll Leute unter der Absperrung durch und stürzen sich auf die Tintenfische, die auf mehrere Tabletts aufgeteilt sind. Die Leute benehmen sich wie am Wühltisch. Rempeln und stoßen, reißen sich die Ware gegenseitig aus den Händen. Zum größten Tumult kommt es, als der Herr, der den Preisstopp gerufen hat, plötzlich mit leeren Händen dasteht. Mit Mühe kann der Auktionator eine Rauferei verhindern und die Fischversteigerung fortsetzen. Muränen und Oktopusse, Garnelen und Shrimps, Meerhecht, Barrakuda und Goldbrasse stehen noch zum Verkauf an. Jeden Abend unter der Woche lassen die lokalen Fischer in ihrer kleinen Lonja, ihrer Börse, den Fang des Tages versteigern. Die Fische und Meeresfrüchte sind in verkaufsfertige Portionen gepackt, gerufen wird der Kilopreis. Dabei beginnt der Auktionator von oben nach unten zu lizitieren, die Kaufwilligen rufen beim passenden Preis ihr Stopp. Droht der Preis zu tief zu sinken, halten die Fischer die Versteigerung an. Meistens haben die Käufer darauf gewartet, um dann doch zuzugreifen und wenn nicht, lässt sich die Ware noch immer fangfrisch am nächsten Morgen am Markt verkaufen.

Spanien - Costa Blanca - Fischauktion in El Campello

Fischauktion in El Campello

Fischauktionen wie in El Campello sind eines der sympathischsten Gesichter der Costa Blanca, die fast überall diese Ursprünglichkeit verloren hat. Was die spanische Küste rund um Alicante und weiter hinauf bis Valencia heute bewegt ist – wie an den meisten anderen Küstenregionen Spaniens – der Tourismus. Der kam unglücklicherweise in den architektonisch besonders zweifelhaften 1960er Jahren in Schwung. Das hat der Küste eine erste Welle an potthäßlichen Appartmentblocks beschert, die in Windeseile hochgezogen waren. Die Bauvorschriften wurden seither zwar verschärft, die Entwicklung als Tourismusdestination ging aber kontinuierlich weiter. Besonders zugesetzt hat der Costa Blanca der sogenannte Residential Tourism, also die Zweit- oder Alterswohnsitzer.

Spanien - Costa Blanca - Alicante

Blick auf Alicante

Alterswohnsitz Costa Blanca

Sie wohnen in wunderschönen Villen mit großzügigen Gärten und Blick aufs Meer. Zumindest in den Prospekten der Immobilienmakler. In Wirklichkeit tun das nur die wirklich Betuchten, alle anderen müssen sich mit kleinen Reihenhäusern begnügen, die genauso aussehen wie alle anderen zwanzig in der gleichen Reihe. Die wiederum genauso aussieht wie alle anderen zwanzig Reihen davor und dahinter. Die Siedlungen ihrerseits liegen in geplanten Urbanisationen, die genauso aussehen … na, Sie wissen schon. Trude Svendsen aus Norwegen wohnt in so einem uniformen Häuschen ohne Garten und Meerblick. Sie hat Norwegen vor vier Jahren den Rücken gekehrt und sich in Alfaz del Pi angesiedelt: „Warum soll ich in Trondheim das halbe Jahr frieren und im Sommer die Badetage an einer Hand abzählen, wenn ich es dauerhaft sonnig und warm haben kann? Und mein Geld ist hier viel mehr Wert als zu Hause, sodass ich darüberhinaus das weitaus bessere Leben genieße“.

Die Costa Blanca mit ihren englischen, deutschen, skandinavischen und auch spanischen Kommunen ist das größte Altersheim Europas, ähnlich wie Florida für die USA. Das ist freilich nichts Schlechtes, man kann es ja auch so betrachten: wenn sich hier so viele Menschen ansiedeln, die oft viel von der Welt gesehen haben, dann wird das schon gute Gründe haben. Da ist zum einen das verläßliche Klima mit wenig Regen, viel Sonne, angenehmen Winden und hohen Temperaturen von Jänner bis Dezember, wo man selbst im Winter im Bikini am Strand liegen kann. Die Infrastruktur rundherum ist perfekt, es gibt einfache Tavernen und Gourmettempel, Hafenkneipen und Szenetreffs, Segelschulen und Golfplätze, Kitesurflehrer und ausgeschilderte Wanderrouten, Kunsthandwerksläden und Shopping Malls – das Angebot ist denkbar breit. Das Preisniveau ist zudem deutlich niedriger als in den arbeitsamen Metropolen Europas, da macht es Spaß auf einen Kaffee oder ein Eis zu gehen. Zum Vierten sind da die Strände, die an sich wunderschön sind: sie schwingen sich vom verbauten Torreviejas im Süden über den letzten Rest naturbelassener Dünenstrände weiter nach Alicante, wo die Pauschal- und Billigflieger im Halbstunden-Takt starten und landen. Von dort ab ist die Costa Blanca an vielen Stellen dicht besiedelt bis hin zum irrwitzigen Miami von Europas Florida: Benidorm, wo sogar der Grasstreifen in der Fahrbahnmitte durch grün angemalten Beton ersetzt wurde.

Spanien - Costa Blanca - Benidorm

Blick auf Benidorm

Schlußendlich wird die Küste am Fuße des Montgó Naturparks zerklüfteter. Hier zwischen den beiden Orten Javéa und Dénia zeigt sich die Costa Blanca von ihrer besten Seite. Bei Javéa kleine kieselige Badebuchten, die selbst in der Hochsaison nicht übervoll werden, bei Dénia ein langer Sandstrand. Dazwischen fischreiche Schnorchel- und Tauchgründe und windreiche Surfzonen. Im unmittelbaren Hinterland stille und naturbelassene Plätze – die Badegäste des nahen Benidorm zieht es nicht in die Einsamkeit des Parks und ihren Wein trinken sie auch lieber als Sangria aus Kübeln als aus Verkostungsgläsern beim Winzer. Javéa mit seinen prachtvollen Villen in zypressenbeschatteten Gärten hoch über dem tiefblauen Meer hat einen geradezu mondänen Glanz, einen Cote d‘Azuranischen Touch. Die Altstadt dazu wurde gerade eben generalsaniert und ihre tuffsteingerahmten weißen Häuser aus dem Mittelalter machen den passenden Rahmen zum Abendbummel. Aus Schutz vor Piraten hat man sie allerdings im Inland gebaut – wer lieber direkt am Hafen sitzen und auf Altstadtflair trotzdem nicht verzichten möchte, der wird eher in Dénia fündig.

Spanien - Costa Blanca - Javéa

Buchten bei Javéa

Valencia, drittgrößte Stadt Spaniens

Nach Dénia geht die Küste über in die Costa de Valencia. Hier liegt mit der Hauptstadt der ganzen Region, Valencia, eine unerwartet authentisch gebliebene Stadt. Sie ist die drittgrößte Stadt Spaniens, steht von den dreien aber auf den ältesten Fundamenten. Sie ist weder so umtriebig wie Madrid, noch so meeresgewandt wie Barcelona, dafür ist ausgerechnet die Costa-Blanca-Metropole vom Tourismus erst in den letzten Jahren berührt worden, was ihr viel spanisches Flair bewahrt hat. Es ist ein ruhiger Ort, an dem noch nicht mal der Verkehr übermäßig ist und in dem ein doppelter Espresso in bester Lage direkt vor der Kathedrale ein Euro fünfzehn kostet.

Spanien - Costa Blanca - Valencia

Blick von oben auf einen Teil von Valencia

Ein Blick in die Geschichte

Ein goldenes Zeitalter erlebte Valencia im Mittelalter, als der Hafen den spanischen Königen als Ausgangspunkt für den Handel mit weit entfernten Ländern diente. Keramik-, Textil- und insbesondere Seidenhandel machten die Stadt reich. Der lief über die Lonja de Sede, die Seidenbörse, heute eines der großen Monumente der Altstadt. Damals wurde die Stadt auch zum dritten Mal vergrößert und mit einer Mauer umgeben, von der nur noch zwei wuchtige Tore erhalten blieben. Den Ring erkennt man aber noch deutlich im Straßenmuster, das innerhalb davon völlig konfus und krumm verläuft. Wie die Seidenbörse sind alle großen Prachtbauten gotisch, manchmal, wie beispielsweise die Kathedrale, mit romanischen Grundmauern und barocken Anbauten. Dazwischen stehen die Wohnhäuser mit ihren verfliesten Eisenbalkonen und hohen Fenstern spanisch stramm, öffnen sich ab und zu zu kleinen Plätzen mit Kirchen und Palmen.

Spanien - Costa Blanca - Valencia

Zweites auffallendes Stilelement sind die prachtvollen Jugendstilbauten, die sich südlich des Altstadtrings konzentrieren, aber auch die Altstadt selbst durchsetzen. Der Jugendstil ist hier weniger bunt als etwa in Barcelona, dafür sehr ornamental. Post, Bahnhof und Mercado Colón sind seine Protagonisten. Dass die Epoche zwischen Mittelalter und Industriezeitalter so auffallend unterrepräsentiert ist, ist auf eine falsche Entscheidung Valencias im spanischen Erbfolgekrieg zurückzuführen. Die Stadt hatte sich auf die Seite der späteren Verlierer geschlagen und versank damit für längere Zeit in einer gewissen Bedeutungslosigkeit.
Der gleiche Fehler passierte ihr dann ein zweites Mal: Valencia war die letzte Stadt, die vor Franco kapitulierte und wieder geriet sie ins Hintertreffen. Jetzt hat sie den Anschluss einmal mehr geschafft. Valencia lebt heute von seinem Hafen, dem zweitgrößten Containerhafen Spaniens, seinen Exporten aus der Landwirtschaft, ein paar Industrien und vom erst in den letzten Jahren aufkeimenden Tourismus, der neuerdings die City auch im Hochsommer belebt hält.

Spanien - Costa Blanca - Valencia

Man hat die Stadt schön renoviert und hergerichtet, Fußgängerzonen angelegt und futuristische Museumskomplexe errichtet. Zitrusgärten, Palmenalleen und uralte Ficusbäume säumen die Plätze. Im Norden der Altstadt sind junge Leute in alte Häuser gezogen und leben Tür an Tür mit ihrer Großelterngeneration. Das ergibt einen interessanten Mix: neben dem Schaufenster mit Pumpernellas für wohlbeleibte Omas ist die Auslage eines schrägen Kondomladens. Geschäfte mit originalen Schriftzügen aus den 1950er Jahren teilen sich das Haus mit hippen Tapasbars. Schön ist das allerdings nur dann, wenn man es zur richtigen Zeit betrachtet – ansonsten steht man, wie in ganz Spanien, vor heruntergelassenen Rollbalken. Daumenregel fürs richtige Timing: von zehn bis zwei am Vormittag, von fünf bis neun am Abend durch die Einkaufsstraßen streifen, die Barzonen vor neun am Abend meiden und am Sonntag ausschließlich Parks und Strandzonen aufsuchen. Zu Mittag am besten ein ausgedehntes Essen.

Horchata und Turrón

Spanien - Costa Blanca - Valencia

Orangenbäume in der Stadt

Die Architektur Valencias ist oft verspielt und mit schönen Mustern verziert. Orangenbäume schmücken die Parks. In einzelnen Straßenzügen reihen sich Geschäfte gleicher Art wie in einem Bazar aneinander. Man sieht es der Stadt an, dass sie das erste Mal unter den Mauren so richtig erblühte. Aber auch Umland und Alltagskultur sind teils orientalisch geprägt. Am nachhaltigsten war der Einfluss der Einwanderer vom Nil. Die Fellachen wurden seinerzeit geholt, das Land urbar zu machen, da die Bedingungen denen in Ägypten ähneln: auf kurze, wasserreiche Perioden folgen lange Trockenzeiten. Die Fellachen legten Felder an und hielten sie mit Staudämmen und Kanälen selbst in den heißen Sommermonaten am Gedeihen. Dabei brachten sie etwa die Erdmandel ins Land, die Chufa. Sie wächst als Wurzel eines Zyperngrases, sieht aus wie eine Rosine und schmeckt wie eine süße Mandel. Das Getränk daraus, die Horchata oder Erdmandelmilch, war schon im antiken Ägypten bei den Pharaonen hoch geschätzt und ist heute das Lieblingssommergetränk der Valencianer. Rund um Alicante wiederum wird Turrón hergestellt, feines Naschwerk aus Mandel, Nüssen, Honig, Zucker und Eiweiss – alleine aus der Zutatenliste ist der morgenländische Ursprung ersichtlich. Sogar die spanische Nationalspeise schlechthin, die Paella, entstand an den Reisfeldern der Fellachen. Die Mauren waren längst abgezogen, als am See von Albufera die Bauern begannen, Reis mit den Zutaten, die ihnen das Land gab, zu vermischen. Die Paella war erfunden und wird hier auch oft ganz einfach Reis genannt. Egal in welchem Lokal zwischen Vinaròs und Torrevieja man den Chef fragt, was die Spezialität des Hauses sei, unweigerlich lautet die Antwort: „Arroz“ – Reis.

Spanien - Costa Blanca - Paella in Valencia

Eine Paella

Die fruchtbaren Gärten, die Huertas, wurden vor über tausend Jahren angelegt und sie haben sich nur wenig verändert. Es ist ein außergewöhnliches Bild, wenn die Felder direkt aus der Stadt herauswachsen, nur kleine Katen mit Schilfdach zwischen all dem plötzlichen Grün. Kleinbauern bewirtschaften das Land mit den traditionellen Produkten: Reis und Erdmandeln, Salat, Paprika, Auberginen, Tomaten und Melonen. Ausgedehnte Orangenplantagen wechseln sich mit  Artischockenfeldern ab. Weiter dahinter, dort wo die Berge allmählich aus der Küstenebene zur Hochebene von Kastillien ansteigen, Oliven-, Mandel- und Johannisbrotbäume.

Palmen, so weit das Auge reicht. Bei der Stadt Elche spenden rund 200.000 Dattelpalmen Schatten, den man hier für elfeinhalb Monate im Jahr tatsächlich brauchen kann. Die Palmen waren jedoch schon vor den Mauren da. Entweder brachten sie die Phönizier ins Land oder aber, so die derzeit gängigste Theorie, sind sie letzte Reste der prähistorischen Palmenwälder, die einst entlang der ganzen spanischen Küste wuchsen. Als das Klima kühler wurde, zogen sie sich zurück, nur an besonders geschützten Plätzen, wie eben in Elche, konnten sie überleben. Das Verdienst der maurischen Eroberer ist die bewußte Kultivierung der Palmen, sie pflanzten noch mehr Palmen, machten aus Teilen des Waldes einen großen Garten und bauten die Siedlung an seinem Rand zu einer kleinen Stadt aus.

Spanien - Costa Blanca - Elche

Dattelpalmen in Elche

Elche

Die ist zur drittgrößten Stadt der Region angewachsen und zum größten Schuhproduzenten des Landes. Im Zuge dieser Industrialisierung mussten die Mandelbäume am westlichen Ufer des Río Vinalopó großen Wohnblocks weichen. Den südöstlichen Teil hingegen hat man unter Schutz gestellt und hier wächst der Palmenwald aus allen Ecken und Enden. Als Stadtverschönerung in der Altstadt, als gepflegter Park und als prachtvoller botanischer Garten mitten im Zentrum. Eingerahmt wird dieser Teil Elches von landwirtschaftlich genutzten Palmenhainen, die an eine Oase erinnern. Die niedrigen Berge ringsum sind recht kahl, wodurch es sowieso ein bisschen wie in Nordafrika aussieht.

Spanien - Costa Blanca - Botanischer Garten in Elche

Botanischer Garten in Elche

Elche liegt keine zwanzig Kilometer im Landesinneren. Zu ihrem Verwaltungsbezirk gehören aber auch ein paar Stückchen Strand, nicht die Schlechtesten im ganzen Land. Ganz im Gegenteil. Sie flankieren das kleine, gesichtslose Städtchen Santa Pola, das damit optimaler Ausgangspunkt ist für Strände, die hier so naturbelassen sind wie nirgendwo sonst mehr an der ganzen Costa Blanca. Geduckte Kiefernbäume und mit widerstandsfähigen Gräsern bewachsene Dünen säumen statt Wohnblocks die Küste. Neben Santa Pola erhebt sich ein steiler Felsen, auf dem der Leuchtturm steht und dessen macchiabewachsene Schluchten zum Naturpark erklärt wurden. Wilder Rosmarin und Thymian, Hasen, Füchse und Schlangen statt schwitzende Holländer und grölende Engländer. Die Luft hier oben ist herrlich, wie auch die Aussicht: auf den Dünenstrand am Fuß der Klippen, auf den Hafen von Santa Pola, auf die kleine Insel Tabarka, auf die schönen Strände bis hinunter ins 16 Kilometer entfernte Guardamar. Hinter der Küstenlinie blitzen die Seen der Salinen, die ebenfalls unter Naturschutz stehen und die Flamingos als Refugium dienen. Warum nur, fragt man sich, hat man an der ganzen Küste nicht mehr solcher Plätze bewahrt?

Spanien - Costa Blanca - Santa Pola

Sonnenuntergang über dem Hafen von Santa Pola

 

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