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Andererseits dürfte es kaum ein anderes Fleckchen Erde geben, wo auf so engem Raum so viele kulturhistorisch wertvolle Denkmäler und Überbleibsel aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte zu finden sind.

Malta - Il Fortizza

Aufgrund der strategisch günstigen Lage an einer der engsten Stellen zwischen Europa und Afrika - 93 Kilometer von Sizilien und 230 Kilometer von Tunesien entfernt - galt Malta seit dem Altertum als Sprungbrett zwischen den Kontinenten, aber auch als Schlüssel für die Macht im Mittelmeer. Kaum verwunderlich daher, dass immer wieder fremde Völker von den Phöniziern über die Karthager, Römer und Normannen bis hin zu Arabern, Franzosen und Osmanen die kleine Insel annektierten. Den größten Einfluß auf das Mittelmeerarchipal hatten jedoch zweifelsohne der Ritterorder der Johanniter und bis zur Unabhängigkeit 1964 für rund 150 Jahre die Briten. Die vor rund dreieinhalb Jahrzehnten abgezogenen britischen Machthaber hinterließen neben Englisch als (zweiter) Amtssprache, dem Linksverkehr, antiquierten Bussen und den roten Telefonhäuschen viele weitere Spuren.

Malta - Luzzu-Boote

Zeugnisse der langen bewegten Vergangenheit Maltas finden sich zuhauf: die aus der Steinzeit stammende Tempelanlage Hagar Qim im Südosten, die mehr als 5000 Jahre alten Tarxien-Tempel, die alte Hauptstadt Mdina, die Katakomben von Rabat mit ihren Fresken aus römischer und frühchristlicher Zeit oder das malerische Fischerdorf Marsaxlokk mit seinen bunten Fischerbooten, den Luzzus.

Malta - Zitadelle auf dem Tafelberg von Victoria

Insgesamt zählen Malta und die dazugehörige Nachbarinsel Gozo allein 360 Kirchen und Kapellen, darunter die von mächtigen Mauern umgebene Zitadelle auf dem Tafelberg von Victoria (Gozo) mit der Kathedrale Santa Marija, die imposante Kathedrale St. Peter und Paul in Mdina aus dem Jahre 1702 und die Kirche von Xewkija auf Gozo, deren Kuppel mit einer Höhe von 75 Metern die dritthöchste in Europa ist.



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