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Die Beginen von Anderlecht

Wie auch unweit des alten Brüsseler Hafens gibt es in Anderlecht keine Beginen mehr, sondern nur noch eine kleine, von Mauern umgebene Hofanlage für einst acht Beginen und eine Grande Dame als Vorsteherin. An der ehemaligen Wallfahrtskirche Eglise Sts-Pierre-et-Guidon ist nun das Musée du Béguinage (Rue du Chapelain 8, 1070 Bxl, Tel.: 5 21 13 83; geöffnet: Di-so 10-12,14-18 Uhr) eingerichtet worden, um einen Eindruck vom schlichten und arbeitsreichen Leben der Beginen zu vermitteln.

Die Töchter reicher Händler und adliger Familie brachten beträchtliches Vermögen mit in die Gemeinschaft und mußten zudem ihren Lebensunterhalt durch harte Arbeit wie Wäschewaschen und Bleichen sowie durch das Unterrichten von Mädchen selbst verdienen. Im Gegensatz zu Ordensfrauen legten sie nur ein Keuschheits- und Gehorsams-, aber kein Armutsgelübnis ab. Zudem konnten sie jederzeit aus der Gemeinschaft austreten und dann in einem bürgerlichen Leben auch heiraten. 

Weitere Links:
Zum Alltag der Beginen
Zur Geschichte der Beginen



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