Cork

Ca. 1 1/2 Stunden später kommen wir in Cork an. Nach der Tour durch ländliche Gegenden kommt uns die Stadt riesig vor: die zweitgrößte Stadt Irlands mit 170.000 Einwohnern. In Nähe der Universität an der mit B&Bs gepflastertenWestern Road finden wir in dieser geschäftigen Stadt nach einigem Fragen ein B&B, das Audley House.

Typische Ladenzeile in Cork

Wir erkunden die Stadt zu Fuß. Cork wird durch den Fluß Lee zerteilt. Das Umland ist sanft hügelig, so daß manche Straßen eine an San Francisco erinnernde Steigung aufweisen. Cork ist eine grüne Stadt mit großen Bäumen, sie verfügt über eine Universität inmitten einer Parklandschaft und eine interessante Altstadt, aber auch Hafengelände und viel Industrie.

Am nächsten Tag beschließen wir, auf die nahegelegene Halbinsel Cobh zu fahren: vom Bahnhof per Zug drei Stationen nach Fota. Hier wurde ein großer neuer Zoo (Wildlife Park) angelegt, der stolz darauf ist, artgerechte Freigehege zu besitzen. Giraffen, Zebras, viele Affenarten ohne störendes Gitter zu sehen - der Rundgang ist ein wirkliches Erlebnis.

Nein, nein, wir sind nicht in Afrika!

Und in der Tat hat dieser großzügig angelegte Zoo nichts von dem beklemmenden Charakter vieler innerstädtischer europäischer Zoos.

Von Cork zur Halbinsel Beara

Am nächsten Tag - leider wieder unter grauen Himmel - geht es weiter Richtung Westen durch das Lee Valley, oberhalb der Autostraße auf einer wunderschönen und weitgehend ruhigen Nebenstraße mit Blick ins Tal. Wir haben es fast immer geschafft, auf solchen Nebenstrecken zu fahren, ohne von Bussen und PKW's zu sehr belästigt zu werden. Die großen Nationalstraßen sind demgegenüber für Radfahrer wirklich furchtbar, wenn man denn einmal keine Alternative hat. Also, Streckenplanung ist angesagt.

In Macroom schlendern wir ein wenig durch den Ort mit seinen vielen kleinen Läden. In einem Bookshop mit second hand - Abteilung erweitern wir unsere Irland-Buchsammlung um einen schönen Bild- und Textband über irische Architektur von den Dolmen bis in die Gegenwart (Michael Jenner: Ireland through the Ages, Penguin Books 1992) und eine Broschüre über Sheela-Na-Gigs in England und Irland: rätselhafte steinerne Frauenfiguren (illustrated Guide by Jack Roberta, ohne Jahr und Verlag).

Am nächsten Tag wieder "drizzle", wir werden naß; in dem kleinen Ort Inshigeelagh mieten wir uns im Hotel Creedan's ein. Mit uns übernachtet hier eine amerikanische Reisegruppe, die sich auf Pilgrimage-Fahrt befindet "back to the roots". Ein schöner Aufenthaltsraum und eine gemütliche Lounge mit Kamin versöhnen sofort mit dem naßkalten Tag. Im Restaurant erwartet uns eine reichhaltige Speisekarte. Das Hotel ist 120 Jahre alt, wurde von den Eltern des jetzigen Besitzers aufgestockt und um einen "Function Room" erweitert, der für Hochzeiten und andere Festlichkeiten bis heute seine Dienste tut. Die Menschen kommen von über 40 Meilen Entfernung hierher. Der heutige Besitzer sammelt Bilder, so gibt es eine stattliche Sammlung von Ölbildern und Aquarellen verschiedener Stile und Güteklasen. Viele der Bilder hat er auf Second Hand Messen erworben, manche Bilder entstanden durch die arts classes der jährlich von ihm selbst organisierten Summer School, andere Bilder stammen von befreundeten Künstlern der Region. Im Hotel herrscht eine sehr herzliche, umkomplizierte familiäre Atmospäre, gut um den Regen zu ertragen. Bei Sonnenschein muß die Gegend wunderschön sein, insbesondere für Angler ein Paradies. Etwas traurig ist der Hotelier darüber, daß seine Gemeinde gerade nicht mehr zum Gaeltacht Gebiet zählt. Diese von der irischen Regierung geförderten Regionen genießen u.a. erhebliche Steuervorteile und weisen eine durchweg bessere Infrastruktur z.B. bei den Schulen auf. So orientieren sich heute viele Menschen stärker nach Macroom, das in der Gaeltacht Gegend liegt, Inshigeelagh hingegen muß hart um Touristen kämpfen.

Was macht man in einem solchen Landhotel, wenn man eigentlich nur eine Nacht bleiben wollte, es aber am folgenden Tag heftig regnet? Come on, let's make the best of it. Ein ausgedehntes Frühstück mit Lektüre der Irish Times. Ein Spaziergang im Regen mit Besichtigung der drei örtlichen Friedhöfe: einer für die Landlords, einer für Katholiken, einer für Protestanten - jeder ein Stück irischer Geschichte repräsentierend. Dann weiter zu einem Mass Rock, einem Ort heimlicher katholischer Messen in Zeiten strenger englischer Herrschaft (die Penal laws hatten die Iren 1695 bis 1725 nahezu aller Menschenrechte beraubt, so auch die freie Religionsausübung verboten).

Mass Rock bei Inshigeelagh

Überall in Irland finden sich Hinweise und Kommentare zu den Zeiten der britischen Herrschaft über Irland. Heute kommen Engländer nicht selten als relativ wohlhabende Touristen und Käufer von Urlaubshäusern in die irische Republik und sind dort nach wie vor nur begrenzt beliebt. So wie kritische Zeitgeister in Irland insgesamt das Sich-Einkaufen von europäischen Nachbarn, nicht zuletzt aus Deutschland, mit gemischten Gefühlen betrachten.

Was bleibt weiter an einem solchen verregneten Tag? Zurück im Hotel, warm duschen, mitgenommene Bücher lesen (die irische Literatur sorgt für unerschöpflichen Nachschub, allein Roddy Doyle ist für mehrere Urlaube gut: 1996 erschien sein vielleicht bisher bester Roman "The woman who walked into doors"). Und sich aufs Abendessen freuen, insbesondere die leckeren Nachtische mit apple crumble, raspberries und cheese cake. Anschließend werden wir am Kamin Zeugen einer Geburtstagsfeier mit singsong und Vortragen von fabelhaften Gedichten über vergiftete Fische und abenteuerliche Cliffwanderungen. Irish people are great talkers.

Weiterfahrt nach zweitägigem Zwischenstop. Der Hotelier gibt uns Brot und Käse mit, was wir nach Bewältigung des Passes vor Glengariff mit Appetit verspeisen. Wir sind wieder ganz durchnäßt, als wir dort nach ca. 40 Km ankommen. Das Auge wird entschädigt durch einen riesigen blühenden Myrthen-Baum mitten im Ort.

Rund um die Beara-Halbinsel

Start zur Beara-Runde. Wir haben uns diese Halbinsel ausgesucht, weil sie nicht so befahren ist wie der berühmte Ring of Kerry, der deswegen für Radler nicht ganz ungefährlich ist. Die erste Pause legen wir vor Adrigole ein. Im Ort (schwer als solcher zu erkennen!) gibt es nur ein Hostel. Wer es etwas bequemer haben will, dem sei empfohlen, einige Meilen vor Adrigole eines der am Rande liegenden Farmhäuser anzusteuern.

Wenn man die kleinen Karten aufmerksam studiert (v.a. die 1:50 000 Discovery Series, die es überall zu kaufen gibt), dann stößt man während der gesamten Rundtour auf archäologisch und historisch interessante Zeugnisse. Auch hier bei Adrigole locken Spaziergänge zu einer mittelalterlichen Kirche, zu einem roundstone, zu standing stones und einem wedge grave oberhalb der Straße. Ein toller Blick auf die Bay belohnt auch diejenigen, deren Herz nicht so sehr für die stummen Zeugen der Vergangenheit schlägt. Für Spezialisten gibt es eine kleine Regionalkarte mit den "Antiquities of Adrigole".

Weiter führt uns der Weg nach Castletownbere, einem quirligen Fischerort, drittgrößter Hafen Irlands, mit gut bestückten Supermärkten, einem netten Marktplatz, bunten Häusern, endlosen Pubs. Hier wäre ein B&B-Stop sicher lohnend gewesen. Aber jede Radtour hat ihre eigenen Gesetze. Wir fahren weiter ("wir sind erst 15 km im Sattel") bis zur Westspitze kurz vor Dursey Island, wo man mit einer cable car von der Halbinsel aus übersetzen kann. Die acht Km lange Stichstraße hinter Knockincrough zieht sich ganz schön hin: aber man wird reichlich entschädigt durch immer wieder neue, faszinierende Blicke auf die Küste. Eine wunderbare teamtime mit hot appelpie und cream auf der Cafe-Terrasse des "Windy Point" paßt wieder wie im Bilderbuch. Und wir entdecken, daß Windy Point auch ein B&B ist. Man hat einen atemberaubend schönen Blick auf Bucht und Cable Car! Ein Zimmer mit Meerblick ist frei, ein Riesenglück, weil häufig im voraus gebucht wird. Das B&B ist nagelneu, £ 15 dafür günstig. Evening Meals werden exklusiv für Gäste angeboten, insbesondere seafood. Wir entscheiden uns für den wild salmon mit vegetables und potatoes, mit £ 9 legendär preiswert und lecker. Nicht auf der Karte steht, daß man auch Bier und Wein in Flaschen bekommt. Wir trinken einen sehr schönen Blanc de Blanc, der zu einem sehr vernünftigen Preis angeboten wird. Hat irgendjemand behauptet, die irische Küche sei nicht gut?

Wir wären gern länger geblieben, aber Windy Point war dann tatsächlich ausgebucht, die Liste der Interessenten ist lang. Also: rechtzeitig vorher von Casteltownbere aus (Tourist Information) vorbestellen! Nicht zu vergessen: das Frühstück im WP ist toll. Frisches Obst, Honig, Toast, Cereals. Der Clou ist das "House special", das als Alternative zum Irish Breakfast angeboten wird: Rührei mit wild smolked salom. Der B&B Mann "Paddy Sheehan" ist gleichzeitig der operator des cable car. Wir hatten nicht auf die Fahrtzeiten geachtet, so ist bis 2.30 Uhr Mittagspause, wir konnten deshalb nicht übersetzen. Wir entschädigten uns mit einem längeren Klippenspaziergang, der uns mit einem Stück des Beara - Rundwanderwegs bekannt machte - vom Windy Point bis zum Hafen ca. 1 1/2 Stunden mit schönem Rundblick. Man folge dem "yellow man" auf den Wegweisern...

Weiter geht es nach Allihies, dann nach Eyeries. Die Strecke ist "mörderisch", wenige Kilometer, aber in ganz kurzen Abständen steil bergauf und bergab. Dafür ist die Küste wunderschön, die Sonne scheint - also einfach "Zeit nehmen" heißt das Motto. Eyeries ist ein Ort mit leuchtend farbig angestrichenen Häusern - Motiv vieler Postkarten.

Die farbigen Fassaden von Eyeries

Ein Restaurant finden wir nicht, stattdessen essen wir Suppe und toasted sandwiches in einem Pub. Es ist 19.30 abends, die Kirche ruft zur Messe, und bald ist der kleine Ort zugeparkt - die Menschen strömen förmlich zur Kirche. Ein Transporter mit acht alten Männern kommt auf uns zugefahren, auch sie wollen in die Kirche. Doch zwei besuchen erst einmal den Pub. Wir finden ein komfortables B&B - einen riesigen Bungalow - oberhalb des Dorfes auf der Straße nach Kenmare.

Am nächsten Tag geht es weiter in Richtung Ardgroom und Lauragh. Auch diese Strecke erweist sich als ganz schön anstrengend. Unterwegs halten wir am größten Ogham-Stone und an einem Stone-Circle hinter Ardgroom. Den letzten Zipfel vor Ardgroom haben wir abgekürzt, bis dahin ging es flott, weil bergab. Auch bis nach Lauragh -nicht zu verwechseln mit Laragh, Co. Wicklow!- , wo man in den Co. Kerry überwechselt, geht es flott weiter, weil die Strecke flach ist. Der Ort besteht anscheinend nur aus einem Post-Office. Da wir hier aber bleiben wollen, um die Abzweigung zum Healy-Paß nehmen zu können, fahren wir in Richtung Dereen Gardens weiter. Nach zwei Meilen finden wir direkt am Pier einen eindrucksvollen Pub mit B&B. Das Haus stammt aus dem Jahr 1660, war zunächst einstöckig und ist in den letzten Jahren ansehnlich renoviert worden.

Den späten Nachmittag verbringen wir mit vielen Gästen vor dem Haus in der Sonne am Pier sitzend, Inbegriff für einen relaxten irischen Sonntag, mit und ohne Guiness. Wir bekommen ein kleines, aber gemütliches Zimmer für £ 15 direkt über der Kneipe, aber es ist zum Glück am frühen Abend sehr ruhig, so daß wir ungestört schlummern können. Zum Frühstück kommen Cornflakes und ein leckeres Irish Breakfast auf den Tisch, ohne Pudding, dafür mit zwei passablen, d.h. nicht zu fetten Würstchen. Ein paar Kleinigkeiten zum Knabbern kann man im Pub Shop erstehen, ehe es wieder aufs Rad geht.

Nach heftigen nächtlichen Regenschauern ist der Morgen sonnig mit schönen Wolkenformationen. Wir fahren zurück in Richtung Deereen Gardens. Dort ist offiziell von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Garten ist traumhaft, für uns das vielleicht schönste Erlebnis auf dieser Tour. An diesem klimatisch besonders begünstigten Fleckchen Irlands entwickelte sich durch 150jährige geniale Landschaftsarchitektur eine vormals öde Vegetation zu einem Naturmuseum eindrucksvoller Pflanzen und Bäume der Welt: riesige Fächerfarne aus Australien, blühende Myrthen, meterhohe Rhododenden, die Riesen-Coniferen Nordamerikas, ein richtiger kleiner Bambuswald mit armdicken Stämmen lassen vergessen, wo man ist! Dereen Gardens sind im Vergleich zu den italienischen Gärten auf Garnish Island viel weniger "dressiert", und erstaunlicherweise viel weniger bekannt. Völlig zu Unrecht! Es gibt in dem Garten auch einen Tearoom, der ab 12.30 öffnet.

Weiter geht's in Richtung Healy-Paß, der Straße durch die Berge, die uns wieder nach Adrigole führt, auf die Cork-Seite der Halbinsel. Die Straße ist gut, es geht 7 km stetig bergan bis zur Paßhöhe. Leider werden wir von heftigen Schauern überrascht, kein Baum zum Unterstellen!

Unterwegs auf dem Healy-Pass

Bei schönem Wetter bieten sich weite Blicke zurück auf den Kenmare River und den Glanmore Lake.Hinauf brauchten wir eine geschlagene Stunde, runter sausten wir in nicht einmal 15 Minuten. Hier wird besonders deutlich, wie wichtig es ist, auf einem vertrauten guten Rad zu sitzen, mit sicheren Bremsen und vor der Reise auf Vordermann gebracht: dann kommt bei solchen Abfahrten wirklich Freude auf!

Von Adrigole sind es dann nur noch 15 Km bis Glengariff - diesmal mit phantastischem Blick und ohne Regen.

Von Glengariff nach Baltimore

In Glengariff scheint noch die Sonne, so machen wir uns sofort auf zu den Garnish Gardens. Unser Timing ist wieder extrem schlecht: leider haben wir nur eine Stunde, denn die letzte Fähre fährt um 18.00 von der Insel zurück. Es hat sich aber dennoch gelohnt (mehr Zeit ist aber dringend angeraten!). Die Gärten sind vornehm angelegt, eben italienische Schule, durchzogen von Pavillons, Türmen und zahllosen liebevoll drapierten Beeten und Hecken. Die Fähre führt an einem Seehundsfelsen vorbei, wo sich die bräunlich-grauen Seals in der Abendsonne "aalen", ohne von den Touristen Notiz zu nehmen. Im Ort und um den Ort herum (Touristenmagnet!) gibt es eine Vielzahl von B&Bs. Sonst ist über den Ort nicht viel zu sagen.

Wir fahren auf der N 71 weiter nach Bantry (scheußlich, stark befahren), dann auf einer kleineren Straße weiter bis nach Skibbereen. Am Anfang des Ortskerns steigen wir im B&B Ivanhoe (mit Restaurant!) an der North Street ab, das von einem jungen Paar betrieben wird. Nach der stressigen Fahrt tut die freundliche Atmosphäre besonders gut. Das Essen ist exzellent, die Nachtruhe ungestört, die Preise stimmen.

In Skibbereen

Weiter geht's bei wechselndem Wetter nach Baltimore, vorbei am Lough Ine, dem größten Salzwassersee Irlands. In Baltimore rasten wir im Lifeboat-Restaurant, das eine verglaste Terrasse mit Blick auf Pier hat, wo die Fähren nach Sherkin/ Cape Clear und Schull abfahren und viele kleine Segelboote liegen. Am anderen Ende der Bucht entdecken wir ein großes schneeweißes kegelförmiges Etwas, das sich als Seezeichen entpuppt und zu dem wir auf einer ruhigen kleinen Straße entlang der Bucht pilgern. Dort ist der Seeblick wie bestellt: tobendes Meer, peitschende Gischt, und Sherkin Island vor uns liegend.

Klippen von Baltimore

Über uns ein knallblauer Himmel mit rasenden schneeweißen Wolken, starker von Südwesten kommender Wind. Zurück in den Ort wieder klassisches irisches Wetter: für 15 Sekunden ein heftiger Schauer, dann wieder Sonne, der Regen zieht weiter übers Land. Inzwischen ist es Mittagszeit und wir kehren dieses Mal im Restaurant "Pride of Baltimore" ein, das ebenfalls am Pier oberhalb von McCarthy's Bar liegt. Oben sind die Preise zwar etwas höher, dafür sitzt man im verglasten Erker, schaut auf die Bucht und kann Windsurfer und Segler beobachten. Wir genießen Smoked Salmon mit Salat und Brown Bread sowie Mussel Showder mit Garlic Bread. Dazu gibt es auch noch italienischen Arien und Sharon Shannon vom Band, das ganze "zu zweit allein". Köstlich!

Zurück nach Dublin

Am nächsten Morgen doppeltes Glück: es regnet nicht und der Bus, mit dem wir zurück nach Cork wollen, nimmt uns um 9.00 Uhr mit den Rädern ohne Probleme mit.

Von Cork nehmen wir um 11.00 den Zug nach Dublin: es klappt soeben noch, obwohl der Bus verspätet eintrifft. Tickets können wir zum Tagessondertarif im Zug kaufen. Um 14.00 Uhr kommen wir in Heuston Station an und radeln nach Whitehall, unserem bevorzugten B&B-Standort auf dem Weg zum Flughafen. Nun heißt es Abschied nehmen.

Den letzten Tag in Dublin lassen wir auf uns zukommen. Ein Fußmarsch bringt uns vom B&B in den botanischen Garten mit seinen sehenswerten Glashäusern.

Dublin, botanischer Garten

Dann mit dem Bus noch einmal in die City, ein bißchen shopping, ein Rundgang durch Stephen's Green. Die Zeit vergeht im Flug. Den Abend verbringen wir fast schon traditionsgemäß im "Cat & Cage" an der Drumcondra Road mit seefood und einem allerletzten pint of guinness.

Wir finden: eine gelungene Radtour, die vielfältig abgewandelt werden könnte. Die Wicklow Mountains sind sicher auch für längere Touren mit Rad und auf Schusters Rappen gut. Die Beara Halbinsel ist jedenfalls auf alle Fälle eine Rundfahrt wert. Und wer dies einmal mit dem Rad erlebt hat, wird zustimmen, dass dies unvergleichlich schöner ist der schnelle Trip mit dem Auto. Irland per Rad: unbedingt empfehlenswert!

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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