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Der Rebweg führt durch kleine Winzerdörfer, von denen Muraz mit den sonnenverbrannten Holzhäusern, engen Gassen, alten Weinkellern und Ställen eines der schönsten ist. Geschickte Konstrukteure setzten die Vorratskammern auf Stelzen und versahen diese mit mühlsteingroßen Steinscheiben - um die Mäuse am Hinaufklettern zu hindern.

Auf einer Sonnenterrasse hinter Muraz taucht der markante rechteckige Turm von Venthône auf, der schon aus dem 17. Jahrhundert stammt. Die Gegend von Veyras ist durch Blauen Burgunder geprägt. Der Dichter Rainer Maria Rilke hielt sie für den „schönsten Flecken auf Erden“ und 1921 mietete das an der Straße nach Miège gelegene unscheinbare Schloss Muzot, in dem er bis zu seinem Tod 1926 seine produktivsten Jahre verbrachte.

Schweiz / Wallis - Weinlese

Die Weinlese beginnt, wenn die Öchsle-Werte stimmen. Der Mindestgehalt an Zucker wird von den Ökologen festgestellt. Dann setzt der Regierungsrat einen Termin fest, meist Anfang Oktober. Dann kann man den Winzern bei der Arbeit zusehen, die sie den Wanderern gern auch zeigen.

Zuerst werden die Rebsorten mit niedrigen Öchslegraden – etwa Fendant und Pinot Noir - geerntet. Als letzter ist der St. Martini-Wein am 11. November dran.



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