Gota Fria statt Halli Galli

Ibiza im Herbst

Text und Fotos: Hilla Finkeldei

Das vielfach zitierte Image der kleineren Mittelmeerschwester Mallorcas zwischen Stars, Sternchen und blankem Busen wabert mir schon auf dem Flughafen entgegen. Blitzende Bikinis und schweißnasse Körper räkeln sich in den Verkaufsvideos der „Pacha“-Boutique, die Kirschen auf den T-Shirts scheinen von einigen der hüpfenden Busen abkopiert zu sein - die Legende lebt! „Wow, we’re going to IBIZA! Wow, back to the island!“

Balearen - Ibiza

Schließlich entschuldigt sich selbst der Pilot schon beim Landeanflug für den unvorhergesehenen Regen, der mich nahe Eivissa-Stadt recht unverhofft trifft. Auch er scheint eher Sonnenöl-schwitzende Partygänger oder schrill gekleidete Hippienachfolger gewöhnt zu sein als Ruhe suchende Reisende kurz vor der Lesebrillenphase.

Als Mittvierzigerin fühle ich mich zwar noch längst nicht dem alten Eisen zugehörig, einem direkten Vergleich mit den Zuckungen der in Größe 34 verpackten Mädchenkörper allerdings hält meine mittlerweile eher „reif“ zu nennende Schönheit allerdings dann doch nicht stand. Ich habe mehrere Bücher in der Tasche, eine Regenjacke dabei und werde meine Kreditkarte wohl für einen Mietwagen statt für einen Clubeintritt zücken. „Gut für uns alle“, schießt mir dabei durchaus selbstkritisch durch den Kopf…

Balearen - Ibiza - Bootshütten

Boothütten an der Cala Vadella

Mein Quartier habe ich an der viel gerühmten Cala Vadella aufgeschlagen, im südwestlichen Teil der mit 572 qm eher überschaubaren Pityuseninsel, die allerdings schon die Karthager um 654 vor Christus besiedelt haben sollen. Durchaus namhafte Gäste eroberten die kleine Schönheit im Laufe ihrer Geschichte, Römer lebten nach ihrem Sieg über Karthago bis zum 5. Jahrhundert im lauen mediterranen Lüftchen, gefolgt von den Mauren, die ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem einführten und der Insel mit nur einem Fluss eine echte Blüte verschafften. Aber wie im Mutterland überrollten die Katalanen ihre Feinde auch hier und so blieb Ibiza in spanischer Hand, bis es in den 60er Jahren zumindest in den Sommermonaten in die zarten Blütenhände der Hippiebewegung fiel. - Und in der Folge eine Hochburg des Massentourismus mit teuren und exquisiten, aber auch schlüpfrigen und rauen Clubs, Pubs, Bars und Diskos wurde. Aber eh ich noch überlege, ob ich es nicht doch für bis zu 50 Euro Eintritt in einen der Musiktempel wagen sollte, sehe ich auf der Busfahrt zum Hotel reihenweise überdimensionierte Plakatwände mit Saisonabschlusspartvs, die alle das Datum der letzten Septemberwoche tragen. Heute aber ist der 15. Oktober, kein Blumenkind, keine Paris Hilton kreuzt meinen Weg, die Insel scheint nach der großen Sommerparty mit einem mittelschweren Kater im Bett zu liegen.

Balearen - Ibiza - Cala D'Hort

An der Cala D'Hort

Umso mehr genieße ich die in der Mittagszeit keck hervorlugende Sonne, die der zerklüfteten Felsküste zwischen San Antoni und Cala d’Hort ein spektakuläres Farbspiel beschert. Aus dem grauen Meer erwachsen plötzlich türkis und azur funkelnde Flächen. Die Wolken scheinen wie in den alten Heiligenbildchen von göttlichen Strahlen durchzogen, die Schluchten und Grotten schimmern in warmem Terrakotta und Ockerton. Ich beginne den Reiz der tausend Strände zu verstehen, die Ibiza für Wanderer und Badende gleichsam verlockend machen. Auf der Insel gibt es kaum Industrie und so ist das Mittelmeer deutlich klarer als um andere, größere Inseln oder gar in der Nähe des Festlands. Und trotz des herbstlich anmutenden Datums hat hier das Wasser immer noch ca. 24 Grad, wie mir ein paar fröhliche Kinder spritzend und johlend gern beweisen. Nach der ersten Erkundung rund um die Cala Bassa, einen der beliebtesten Badestrände für Familien in der geschützten Bucht vor San Antoni, erwartet mich ein Erlebnis der besonderen Art: mein erster ibizenkischer Sonnenuntergang. Im Restaurant Ses Eufabies in Cala Tarida beobachte ich, wie die orange Färbung langsam die Fischer auf dem vorgelagerten Felsen einhüllt und in ein spektakuläres Licht taucht. Die urige Steinmöblierung, der freundliche Service und eine unglaubliche Aussicht beschließen meinen Tag.

Balearen - Ibiza - Fischen im Sonnenuntergang in Cala Tarida

Balearen - Ibiza - Fischen im Sonnenuntergang in Cala Tarida

Am nächsten Morgen sieht’s trübe aus, dicke Tropfen klatschen gegen meine Scheiben. Der Herbst hält Einzug und mit ihm ein Anflug des „Gota fria“, des kalten Tropfens, wie ihn die Einwohner nennen. Ibizas heißem Sommer folgt die unweigerliche, von Blitzen und extremen Regengüssen begleitete Abkühlung, die die Einheimischen so sehr herbeisehnen, bedeutet sie doch gleichzeitig das Abklingen der Touristenflut rund um ihre Anwesen. Innerhalb von kurzer Zeit rinnt das Wasser in Sturzbächen die Haarnadelkurven der Küste entlang, ergießt sich in Schwällen in die kleinen, tief eingeschnittenen Buchten und spült Sand, Geröll und allerlei Straßenmaterial mit sich. Kein Wunder, dass an vielen Stellen im Ort Riesenpfützen und matschige Schlaglöcher entstehen. Da hilft nur die Flucht nach vorn, ich laufe mit dem obligatorischen Buch unter dem Arm in die freundlichen Arme von Catherine Riehl, die seit ca. 3 Jahren die Beach Bar Can Jaume mit direkter Strandterrasse leitet. Hier schüttle ich mir den Regen aus den Haaren und genieße die gemütliche Atmosphäre und den unerwarteten französischen Akzent, mit dem Catherine ihre sprühende Freundlichkeit begleitet. Sie gibt einem das Gefühl, der wichtigste Gast der Saison zu sein, und mühelos wechselt sie dabei zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch, je nachdem, wem ihre Seelenmassage gerade gilt. Eine knappe Stunde später bin ich ihrem Charme ebenso erlegen wie ihrem unvergleichlichen Ziegenkäsesalat, der mit frischen Erdbeeren, Rosinen und einem Honigdressing garniert ist. Meinetwegen darf es heute ruhig durchregnen!

Balearen - Ibiza - Ziegenkäsesalat in der Beach Bar Can Jaume

Ziegenkäsesalat in der Beach Bar Can Jaume

Aber erneut vollzieht sich das tägliche Ritual des Wetterwechsels. Punkt 14 Uhr reißt die Wolkendecke auf und die Insel scheint wie frisch gewaschen und bereit zu neuen Abenteuern. So entscheide ich mich für eine Fahrt in die Hauptstadt, die über die nur 11 km währende Schnellstraße ab San Antoni in kurzer Zeit zu erreichen ist. Überhaupt kann man angesichts der bescheidenen Entfernungen verstehen, dass sich alteingesessene Insulaner schrecklich über den Bau der aus ihrer Sicht völlig unnötigen Verschandlung aufregen: Touristen wollen doch Urlaub machen, warum müssen sie da in irrsinniger Geschwindigkeit von A nach B rauschen, statt den Charme der gewundenen ländlichen Sträßchen zu genießen? Das ist wohl der Preis, den die Veranstalter vom Inselrat zu zahlen verlangen, denn schließlich wollen im Sommer die 1,75 Millionen Touristen in kürzester Zeit in ihre Hotels und Appartements verfrachtet sein.

In der Hauptstadt Eivissa

Balearen - Ibiza - Kathedrale in Eivissas

Kathedrale in Eivissas

Die von der Unesco 1999 zum Weltkulturerbe erklärte befestigte „Dalt Vila“, die Altstadt Eivissas mit ihrer wuchtigen Festung und Kathedrale, thront über all diesen Überlegungen mit historischer Gelassenheit. Wer den schnellen Gang der Zeit bemängelt, der ist in den engen Gässchen und verwinkelten Pfaden des Festungsinneren hoch über der Inselmetropole gut aufgehoben. Hier hetzt keiner, im Gegenteil: Kinderlachen erklingt zwischen uneinsehbaren Häusermauern, die so schmal und verhutzelt daher kommen, dass man sich darüber wundern muss, dass offensichtlich auch das moderne Volk noch diesen Teil der Stadt bewohnt.

Balearen - Ibiza - In der Festung in der Altstadt von Eivissa

In der Festung in der Altstadt von Eivissa

Die winzigen, teils baufälligen Balkone und Simse sind Stehflächen für die Abluftschächte der Klimaanlagen, die offensichtlich überall Einzug gehalten haben. Sie aber scheinen der einzige Regiefehler meiner Zeitreise zu sein. Die Festungsmauern suggerieren Stärke, die Kanonen zeugen von wehrhaften Zeiten seit den osmanischen Angriffen und die endlosen Treppen scheinen jede Attacke zumindest in der Hitze des Sommers schon von selbst zu verbieten. Die Aussicht vom Festungsplateau über den Hafen ist in das Blau des Meeres getaucht und nicht wenige Geckos freuen sich über die Ritzen in den alten Mauersimsen, aus denen sie nun herauslugen, um die Mittagssonne zu genießen.

Balearen - Ibiza - Gasse in der Altstadt von Eivissas

Gasse in der Altstadt von Eivissas

Abends aber zeigt Eivissa sein modernes Gesicht und im Hafenviertel La Marina wird der Platz eng, wenn sich die Bewohner der Stadtstrände, allen voran die des so genannten „Rolex-Beach“ in Platja d’en Bossa in die Hauptstadt ergießen. Jetzt im Oktober aber ist man mit den Insulanern fast allein und kann sich eines eher beschaulichen historischen Rundgangs erfreuen.

Balearen - Ibiza - Salzgewinnung im Naturpark "Ses Salines"

Salzgewinnung im Naturpark "Ses Salines"

In der Nähe der Metropole beginnt der Salinenpark, in dem sich auf weiten Ebenen Salzgewinnungsbecken erstrecken und auch er ist einen Abstecher wert. Im Naturpark „Ses Salines“ gelegen, kann man hier hautnah miterleben, wie dem Meer sein kostbarster Rohstoff entrissen wird, bevor er in alle Welt verschifft und in Gourmetküchen wieder verwässert wird. Am Rande des Salinenparks, auf einem von Steinen übersäten und jetzt im Abendwind plötzlich wieder sehr unwirtlichen Strand, begegnet mir ein frierendes Modell, das sich in Fellboots zähneklappernd aufwärmt, während Fotografen und Stylisten mit Haarspray und Licht an der scheinbar makellosen Schönheit ihres Gesichts arbeiten. Mir wird klar, dass ein Auftritt im Bikini bei gerade einmal 16 Grad gar nicht so erstrebenswert ist, wie uns Heidi Klum immer glauben macht.

Doch als ich für den nächsten Tag vorsorglich lange Hosen und Pullover einplane, komme ich auf dem Weg nach Norden schnell ins Schwitzen: Der Sommer ist zurück, wenn auch wohl nur für kurze Zeit. Dennoch baden sofort wieder einige Touristen in Port de Miquel, während ich mich auf den wenig beschwerlichen, aber umso lohnenderen kurzen Wanderweg zum Punta de sa Torre mache. Der Wehrturm selbst ist leider verschlossen, der Pfad durch das bergige Felsmassiv entlang einer malerischen Steilküste jedoch umso schöner! Mir begegnet ein Tourist in Badehose, dessen Aufzug ich nur noch schmunzelnd und kopfschüttelnd bestaunen kann, schließlich geht es durch Pinien und Gestrüpp, teils windet sich der Weg auch über steinige Stellen, die festes Schuhwerk unabdingbar machen. Nun ja, es ist ja nicht mein Hintern, auf den er wohl fallen wird.

Balearen - Ibiza - Port de San Miquel - Aussicht vom Torre del Mar

Port de San Miquel - Aussicht vom Torre del Mar

Ich aber setze mich fast auf denselben, als ich im Ort erfahre, dass es sich bei dem kleinen bebauten Eiland vor der Küste laut Werbung um die teuerste Insel der Welt handelt. Schön abgeschieden zwar, aber mit dem Blick auf die von Hotels eingesäumte Bucht und den sommerlichen Massentourismus, der per Boot für einen kleinen Strandaufenthalt am Fuße eben dieser Attraktion angelandet wird, erscheint mir das weit entfernt von jeglicher Glaubwürdigkeit. Kein Wunder, dass Johnny Depp sich dann doch eher für eine eigene Karibikinsel entschieden hat …

Immerhin gucken den gut betuchten Urlaubern hier die Besucher der Tropfsteinhöhle auf das Sonnendach, denn die Aussichtsterrasse vor dem Eingang der Cava de Can Marsa bietet einen fantastischen Rundblick über die gesamte Küstenidylle mit vorgelagerten Felsen, tief blauem Meer und eben dieser ach so wertvollen (Halb-)insel.

Balearen - Ibiza - Cala de Can Marsa

Cala de Can Marsa

Auf nach Pontiracx

Nordöstlich von hier eröffnet sich dem begeisterten Felskletterer eine eher raue Schönheit, wenn er das Auto in Richtung Pontiracx lenkt. Hier scheinen die Elemente sich so richtig austoben zu wollen, denn schon weit vor dem Ort zeigen tiefe Einschnitte in die Küstenlinie die Kraft des Wassers. Es schäumt und spritzt, es brodelt und rauscht, die Luft ist erfüllt von einem Meerwasserschleier, der sich mit einem salzigen feuchten Gruß auf Haare und Haut legt. Wer sich davon inspirieren lässt, wirft ein paar Steine, um zu sehen, wie weit sich die eigene Kraft mit dem Gegenwind messen lässt. Feste Schuhe sind auch hier mitzuführen, ebenso wie eine Wechselhose, denn in den kleinen und größeren „rockpools“ herumzukraxeln, verführt schon arg dazu, sich ein wenig in der Wucht der auftreffenden Wellen zu verschätzen. Folglich sind Touristen mit nassen Hosen und Schuhen hier eher die lachende Regel als die Ausnahme. Der Blick fällt rechts auf den Leuchtturm, der diesen Elementen zu trotzen scheint, und kehrt sich nach links zu einer bizarren Felslandschaft, die eine gute Gelegenheit für Spaziergänge mit einer eindrucksvollen Geräuschkulisse bietet. Frisch durchgepustet, warten in Pontiracx genügend Cafés und Restaurants mit heißem „caffee con leche“ auf die herbstlichen Besucher, auch wenn der Bootsverleih hier wie auch anderenorts längst die Kettenschlösser um die Kähne gelegt hat.

Balearen - Ibiza - Leuchtturm bei Pontiracx

Leuchtturm bei Pontiracx

Der Herbst ist da!

Wieder zurück in Cala Vadella braut sich der bisher recht angenehme Wind zu einem echten Herbststurm zusammen. Binnen einer Nacht ist das Meer aufgewühlt und rüttelt zornig an den kleinen Fischerbooten und Segeljollen. Wer aufmerksam dem Wetterbericht gelauscht hat, der im Übrigen keinen sehr verlässlichen Ruf genießt in diesen Gefilden, der hat sein Hab und Gut schon an Land gebracht, doch einige Bootsbesitzer holen sich beim vergeblichen Versuch auch schon klatschnasse Füße. Im Laufe des Morgens, den ich erneut im Can Jaume verbringe, füllt sich das Café am Strand mit hier residierenden Deutschen, Holländern und Engländern, die alle an dem Spektakel teilhaben wollen. Die Wellen kitzeln schon die Terrasse des Can Jaume und längst spielen die ersten Hunde ausgelassen mit dem angeschwemmten Strandgut, da schwappen die Wogen über das erste Dingi und kurz danach landet ein Segelboot quer auf dem Strand wie ein ausgespucktes Kaugummi. Ein ständiges Rauschen erfüllt die Luft, und die Bedienung im Can Jaume macht das wohl beste Geschäft des Herbstes, bevor in 10 Tagen die Tore bis zum Februar geschlossen werden, denn bei Rotwein und Tostadas lässt sich der Kitzel der Gefahr höchst angenehm genießen.

Balearen - Ibiza - Herbststurm

Herbststurm

Der Gota Fria ist da! Im Paradies der Nachtschwärmer ist jetzt wohl endgültig die Spülmaschine angegangen, die Straßenreinigung übernimmt der lang ersehnte Regen, die Hotels klappen die Fensterläden zu und erst im nächsten Frühling erstrahlt hier wieder ein Blütenmeer, das die übrig gebliebenen 68er-Hippies genau so üppig begrüßt wie die Prominenz und den Geldadel, der in seinen durchschnittlich 2-3 Millionen Euro teuren Villen residieren wird. Also mal ehrlich: Da lob ich mir den Oktober. Im 2-Sterne-Appartment und ganz ohne Halli Galli.

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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