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Portugal Porto Santo GasseDas Essen betreffend ist Rindfleischspieß die lokale Passion. Riesige Spieße werden an monströsen Halterungen über dem Tisch befestigt, so dass man sich die Stücke selbst abziehen kann. Das köstliche Fleisch selbst wird vorher in Meersalz und Lorbeer gewendet. Dazu gibt´s „bolo do caco“, meist noch warmes Fladenbrot aus Weizen- und Süßkartoffelmehl. Mir fällt auf, dass die Einheimischen Vinho Verde vom Festland trinken!

Die Insel ist trocken und karg, erinnert mehr an Afrika als an das immergrüne Madeira und bietet das ganze Jahr über sicheren Sonnenschein. Vor dem traumhaften Sandstrand liegt der azur- bis türkisblaue Atlantik, ab und zu eine Strandbar. Eine davon ist „Tía María“ in Campo de Baixo, die mit coolem Samba und kühlen Getränken unter Schatten spendenden Palmen lockt. Hier vergeht der Tag, aber langsam, mit Nichtstun. Nichts für Leute, die sich selbst nicht genug sind.

Ein Eiland im Inselschlaf

Der Tourismus auf der Insel hält sich denn auch in Grenzen: eine halbe Million Touristen pro Jahr sollen es sein, und man will lieber weniger davon haben, dafür solche, die die Ruhe entsprechend honorieren.

Portugal Porto Santo Steilkueste
Einsame Steilküste

Eine Bauverordnung wurde auch schon vor längerem verabschiedet, so dass dem Fremden der Anblick hässlicher Betonklötze oder bis an den Strand gebauter Anlagen erspart bleibt.

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