Das Essen
betreffend ist Rindfleischspieß die
lokale Passion. Riesige Spieße werden an monströsen Halterungen über
dem Tisch befestigt, so dass man sich die Stücke selbst abziehen
kann. Das köstliche Fleisch selbst wird vorher in Meersalz und
Lorbeer gewendet. Dazu gibt´s „bolo do caco“, meist
noch warmes Fladenbrot aus Weizen- und Süßkartoffelmehl.
Mir fällt auf, dass die Einheimischen Vinho Verde vom Festland
trinken!
Die Insel ist trocken und karg, erinnert mehr an Afrika als an das immergrüne Madeira und bietet das ganze Jahr über sicheren Sonnenschein. Vor dem traumhaften Sandstrand liegt der azur- bis türkisblaue Atlantik, ab und zu eine Strandbar. Eine davon ist „Tía María“ in Campo de Baixo, die mit coolem Samba und kühlen Getränken unter Schatten spendenden Palmen lockt. Hier vergeht der Tag, aber langsam, mit Nichtstun. Nichts für Leute, die sich selbst nicht genug sind.
Ein Eiland im Inselschlaf
Der Tourismus auf der Insel hält sich denn auch in Grenzen: eine halbe Million Touristen pro Jahr sollen es sein, und man will lieber weniger davon haben, dafür solche, die die Ruhe entsprechend honorieren.

Einsame Steilküste
Eine Bauverordnung wurde auch schon vor längerem verabschiedet, so dass dem Fremden der Anblick hässlicher Betonklötze oder bis an den Strand gebauter Anlagen erspart bleibt.
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