Text und Fotos: Karsten-Thilo Raab
Wer hat nicht schon mal im Urlaub am Strand eine Burg aus Sand gebaut? Nichts besonderes werden die meisten sagen; vollendete Kunst werden es diejenigen nennen, die in den vergangenen Jahren dem internationalen Sandskulpturen-Festival im Den Haager Nobelvorort Scheveningen beigewohnt haben. Alljährlich verwandelt sich seit 1990 der Strand in dem holländischen Nordseebad von Anfang Mai bis Anfang Juni in einen knapp zweitausend Meter langen Kunstwanderpfad, wenn hier das internationale Sandskulpturen-Festival steigt.

Blick auf das Kurhaus
und Spielkasino im holländischen
Nordseebad Scheveningen
Bis zu zehn Teams mit professionellen (Sand-) Bildhauern, sogenannten Carvern, aus den USA, Kanada, Spanien, Irland und den Niederlanden treten dann an, um nach dem offiziellen Startschuss Anfang Mai binnen von sieben Tagen nach eigenen Vorstellungen und Design ebenso ungewöhnliche wie phantasievolle Kunstobjekte aus Sand zu kreieren.

Vergängliche Meisterwerke, die von kleinen architektonischen Wundern über Tiermotive bis hin zu menschlichen Figuren in jeglichen Form und Größe reichen, und mit Themen wie „Traumwelt“ und „Reisen um die Welt“ rund 800.000 Besucher in das Nordseebad lockten.
Seite 1 / 2 / 3 / 4 (Infos) / zur Startseite