Reisemagazin schwarzaufweiss

Nur auf eigene Gefahr

Unterwegs zwischen Landau (Südpfalz) und Wissembourg (Elsass)

Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther

Auf vorhandenen, nicht immer deutlich ausgewiesenen Radwegen geht es am Haardtrand entlang und durch die Weinmeere der Südpfalz nach Leinsweiler und Landau-Mörzhaum, zudem nach Bad Bergzabern wie auch in den nördlichen Teil des Elsass. Dabei sind nicht nur Kuppen und steilere Abfahrten zu meistern, sondern man kann unterwegs bei einer Pause süßen Versuchungen nachgeben, wenn man zum Beispiel die Patisserie Daniel Rebert in Wissembourg besucht. Wer auf einigen der Wege durch die Weinberge unterwegs ist, der tut dies, so entsprechende Hinweisschilder, auf eigene Gefahr. Die Gefahr, dass die eine oder ander Praline „auf die Hüfte springt“, ist kaum gegeben, muss man doch kräftig strampeln, um das „südpfälzische Wellental der Reben“ zu durchqueren.

Deutschland - Süd-Pfalz - Das von Fachwerkarchitektur geprägte Ortsbild von Gleiszellen-Gleishorbach

Das von Fachwerkarchitektur geprägte Ortsbild von Gleiszellen-Gleishorbach

Die Winzergasse von Gleiszellen-Gleishorbach mit ihrer geschlossen Fachwerkarchitektur lassen wir hinter uns und rollen gemütlich hinab ins Klingbachtal und nach Klingenmünster. Alternativ kann man auch hinter dem Hotel Südpfalz-Terrassen zur Deutschen Weinstraße radeln und anschließend durch ein „Meer von Reben“ in einer großen Schleife das Kloster Klingenmünster erreichen.

Das Kloster bestimmt das Ortsbild

Deutschland - Süd-Pfalz - Die Boxmühle unweit der Klingbachs

Die Boxmühle unweit der Klingbachs

Wählt man die Route am Klingbach entlang, so ist eine der Sehenwürdigkeiten am Weg die ehemalige Boxmühle. Zuvor ist man an einigen Mandelbäumen vorbeigeradelt, die im zeitigen Frühjahr noch blattlos sind aber rosa Blüten besitzen. Mitten im Ort befindet sich die im Kern romanische Klosteranlage, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und umgebaut wurde. Romanische Bausubstanz findet man unter anderem im sogenannten Skriptorium und im Kapitelsaal. Deutlich sichtbar sind die erhaltenen Grundmauern der bis 1737 erhaltenen Seitenapsis der romanischen Basilika. Weithin sichbast ist die ehemalige Stiftskirche St.Michael, die zur wahrscheinlich ältesten deutschen Klosteranlage gehört und eine dreischiffige Säulenbasilika ist. Unweit der Kirche hat man zu Ehren des Heimatdichters August Becker vor der ehemaligen kurpfälzischen Stiftsschaffnei einen Brunnen errichtet. Gegenüber steht das Geburtshaus des pfälzischen Schriftstsller, der hier am 27. April 1828 das Licht der Welt erblickte. Dass man an der Deutschen Weinstrasse Weingüter vorfindet, ist kein Wunder, ob nun das Weingut Pfeffer hier im Ort oder aber das Weingut Mathis, das Weine aus der Klingenmünster Lage „Maria Magdalena“ zur Verkostung anbietet. Doch für eine Weinprobe müssen wir ohne Rad zurückkehren.

Deutschland - Süd-Pfalz - In der Ferne auszumachen: die Feste Landeck

In der Ferne auszumachen: die Feste Landeck

Unser nächstes Ziel heißt Leinsweiler. Dort erwartet uns dann die erste süße Versuchung unserer Tagestour. Zuvor jedoch kann man hier und da einen Blick auf die Stauferfeste Landeck erhaschen, die am Rande der Haardt Wacht hält. Auch der Slevogthof, die Wahlheimat des neben Max Liebermann und Lovis Corinth bekannten  deutschen Impressionisten Max Slevogt. Das Hofgut Neukastel, heute besser als Slevogthof bekannt, liegt abseits der Radtour nach Leinweiler, ist aber einen Besuch wert, da hier viele Kunstschätze des am 20. September 1932 verstorbenen Künstlers zu bewundern sind, so auch der von ihm gestaltete Musiksaal. Beim Leinsweilerhof abbiegend könnten wir, wären wir zu Fuß, einen Crashkurs in Weinkunde absolvieren, sind wir doch auf dem Weininformationspfad des Ortes Leinsweiler unterwegs.

Deutschland - Süd-Pfalz - Auf dem Slevogthof lebte der bedeutende deutsche Impressionist Max Slevogt

Auf dem Slevogthof lebte der bedeutende deutsche Impressionist Max Slevogt

Es muss nicht immer Spargelpraline sein

Die Zeit fliegt dahin und die Neugier auf die süßen Verführungen der Patisserie René Rebmann wächst. Also geht es im Ort gleich dorthin. René Rebmann, das merkt man bei der ersten Begegnung mit ihm, ist mit Leib und Seele Koch, Konditor und Chocolatier. Seine süßen Seiten hat er während seiner Ausbildung im Relais Chateaux Hotel Dollenberg im Schwarzwald entdeckt.

Deutschland - Süd-Pfalz - René Rebmann versteht etwas von „schwarzem Gold“

René Rebmann versteht etwas von „schwarzem Gold“

Seit einigen Jahren steht er nun nicht nur in der Küche des eigenen Hotels, sondern auch in der eigenen Bäckerei und Konditorei. Ungefährt 250 verschiedene Produkte wurden bisher entwickelt und vermarktet, darunter 60 Pralinensorten. Auch eine Trinkschokolade, wenn auch nicht in Pulverform, hat sich der Pralinendesigner aus Leinsweiler ausgedacht: In eine Hohlform kommt Capuccino- oder Amarettocreme. Zu dieser gefüllten „Schokoladenbombe“ gehört noch ein extra gegossener Schokoladenlöffel. Nun nimmt man beides und gibt es in heiße Milch. Beim Umrühren mit dem Schokolöffel vereinen sich die geschmolzene Hohlform und der schmilzende Löffel mit der Milch zu einer echt leckeren Trinkschokolade. Seine Pralinen werden, so betont René Rebmann, nur aus hochwerigen Schokoladen hergestellt. Mal haben diese einen Kakaoanteil von 67%, mal von 85% oder 72%. Flammenformen finden sich neben Kugel- und Rautenformen. Nur saisonal gibt es Spargelpralinen, für die Spargel, Sahne, Glukose, Kuvertüre und Spargelwasserdestillat verarbeitet werden. Ebenso saisonal sind Kastanien- und Steinpilztrüffel. Für fruchtige Füllungen werden nur natürliche Aromen verwendet, die aus Fruchtmarkextrakten gewonnen werden.
Eigens für ausgewählte Weingüter hat der Leinsweiler Pralinenschöpfer hauchdünne Schokoladenstäbchen mit feinen Aromen erdacht. Unter dem Namen Rutecello sind Rebmanns hauchdünnen Schokostäbchen bekannt, für die er auch auf Rosenblätteressenz zurückgreift: Sweet Rose und Gewürztraminer zergehen dem Feinschmecker auf der Zunge. Zu einem Grauburgunder passend sind Aromen von Zitrusfrüchten, Melonen, Ananas und Honig mit einem 33% Kakaoanteil in derSchokolade. Wir könnten noch stundenlang probieren - man denke nur an die Pralinen mit Zigarrenbrand -, doch noch nicht einmal die Hälfte der ersten Tour von etwa 30 Kilometer sind zurückgelegt.

Deutschland - Süd-Pfalz - Wie wäre es denn mit Spargelpralinen?

Wie wäre es denn mit Spargelpralinen?

Angesichts der fortgeschrittenen Zeit steigen wir mächtig in die Pedale, meistern so manchen Anstieg, ehe wir auf dem Winzerradrundweg in Landau-Mörzheim einrollen, um bei Edel&Süß gesalzene Edelvollmilchshcokolade zu einer süßen Scheurebe zu probieren. Edel&Süß ist noch ein recht junges Unternehmen, in dem sich die beiden Winzerinnen Astrid Stenz und Nicole Graeber zusammengefunden haben, um ihre Weine mit „Schokolade zu versüßen“. Allerdings mag nicht für jeden ein Dornfelder zu gepfefferter Edelbitterschokolade passend sein, ganz zu schweigen von der „Salzschokolade“, die die Zunge doch kräftig reizt und kaum noch Raum für den Genuss der Scheurebe lässt. Über Göcklingen – die im Hof der edlen Brände angepriesenen hochprozentigen Verlockungen müssen wir leider links liegen lassen - und Heuchelheim geht es nach Klingenmünster und Gleiszellen-Gleishorbach zurück.

Deutschland - Südpfalz - Überall in der Südpfalz laden Weingüter zur Verkostung ein

Überall in der Südpfalz laden Weingüter zur Verkostung ein

Müde beschließt man den ersten Tag der Schokoladentour, die über den Radweg deutsche Weinstraße, den Winzerrad-Rundweg und den Klingbachradweg führte. Früh heißt es am nächsten Morgen aufzubrechen, will man in Bad Bergzabern und Wissembourg dem „schwarzen Gold“ auf die Spur kommen. Es sind nämlich mehr als 50 Kilometer zurückzulegen.

Vor Bad Bergzabern kommen die Weinberghöhen

Gleich nach Gleiszellen heißt es hinauf in die Weinberghöhen zu klettern. Die Beine, noch schwer vom Vortage, scheinen nicht zu gehorchen. Soll man absteigen und doch lieber schieben? Der Puls rast, das Herz klopft, wenn man die erste Kuppe erklommen hat. Die Aussicht über die Weinreben und die im Mai gelblühenden Rapsfelder in der Ferne entschädigen für die Anstrengung, Doch wir verdrängen, dass auf dem Weg nach Bad Bergzabern noch so manche Klippe zu nehmen ist.

Ein Schloss, eine Marktkirche und ...

Das ursprüngliche Schloss der Herzöge von Pfalz-Zweibrücken sehen wir beim Besuch der Kurstadt Bad Bergzabern nicht mehr, sondern eine Neubau aus dem späten 17. Jahrhundert. Beeindruckender als dieser äußerlich eher schlichte Bau mit seinen massiven Ecktürmen ist der als schönster Renaissancebau der Pfalz geltende ehemalige Amts- und Wohnsitz der Oberamtmänner des herzoglichen Oberamtes Bergzabern.

Deutschland - Südpfalz - In Bad Bergzabern befindet sich der schönste Renaissancebau der Pfalz

In Bad Bergzabern befindet sich der schönste Renaissancebau der Pfalz

Hier lädt heute das Gasthaus Zum Engel zu Spätzlepfanne, Flammkuchen „Süß“ oder Pfälzer Teller mit Saumagen, Leberknödel, Bratwurst und süßem Sauerkraut ein. Süßschnäbel hingegen lenken ihre Schritte zur Confiserie Herzog, wo der „Schokoladenmeister“ Gerhard Herzog die Schnecke zum Symbol des Hauses gemacht hat. Die im Pflaster eingelassene ist nicht zu übersehen, die aus Marzipan und Schokolade geformten Schnecken verleiten zum Kosten. Auch von Riesling-, Dornfelder- oder Morio-Muskat-Perlen versteht Gerhard Herzog etwas. Gewürztrüffel aus weißer Schokolade mit Chili aus dem Hause Herzog munden zu einem Muskateller, denn Wein und Schokolade ist nicht nur bei Edel&Süss in. Während man all die Köstlichkeiten probiert, fragt man sich, was es denn nun mit der Schnecke auf sich hat: Nach Gerhard Herzogs Vorstellungen kann man nur im Schneckentempo genießen.

Deutschland - Südpfalz - Eine Blindschleiche fühlt sich beim Sonnenbaden gestört

Eine Blindschleiche fühlt sich beim Sonnenbaden gestört

Ehe wir gänzlich träge werden, schwingen wir uns wieder in den Sattel, werfen noch einen Blick auf die Marktkirche mit ihrem separaten Turm und radeln bergan aus dem Ort hinaus. So recht will das Rad nach der Pause nicht bergan zu rollen , also heißt es abzusteigen. Das ist auch gut so, denn so sehen wir eine Blindschleiche vor uns auf dem Asphalt, die sich genüßlich sonnt und in Drohgebärde ihr Maul aufreißt, als wir uns ihr nähern.

Hier beginnt die Deutsche Weinstraße

Deutschland - Südpfalz - Das Eingangstor zur Deutschen Weinstraße in Schweigen-Rechtenbach

Das Eingangstor zur Deutschen Weinstraße in Schweigen-Rechtenbach

Spätestens wenn wir das Weintor in Schweigen-Rechtenbach erreicht haben, kommen wir der Geschichte der Deutschen Weinstraße auf den Grund: Das Tor mit einem mächtigen Greif als Bauschmuck wurde zu einem Zeitpunkt erbaut, als während des Dritten Reiches  die Olympischen Spiele in Berlin stattfanden. Weinwerbung und Fremdenverkehr lagen in den 1930er Jahren darnieder. Obgleich 1934 eine gute Weinernte zu verzeichnen war, gab es keine Nachfrage nach deutschem Wein. Die Eröffnung der „Deutschen Weinstraße auf 80 Kilometer Länge sollte die Rebenlandschaft und die Weindörfer der Pfalz mit einander verbinden und für wachsenden Fremdenverlehr und Weinkonsum sorgen. Bei der Eröffnung dieser ersten touristischen Themenstraße überspannte ein provisorisches Holztor die Straße. Seit Oktober 1936 steht an dessen Stelle das noch heute existierende Weintor. Im Weststeil des Weintors sind heute verschiedene Fassböden zu sehen. Vor dem Tor hat man einen kleinen Weinberg angelegt, an dessen Rand Weinbergsgeräte ihren Platz haben.

Deutschland - Südpfalz - Ausstellung von Fassböden im Deutschen Weintor

Ausstellung von Fassböden im Deutschen Weintor

Heute ist das Deutsche Weintor ein beliebtes Ausflugsziel unweit der deutsch-französischen Grenze. Im Probierraum der Gebietswinzergenossenschaft „Deutsches Weintor“ kann man köstlichen Rebensaft der Südpfalz probieren und auch das Weingut Cuntz-Scheu, aus dem der Gründer der Winzergenossenschaft Deutsches Weintor stammt, bietet am Deutschen Weintor Erlesenes aus Rebsorten wie Ortega, Huxelrebe und Dunkelfelder oder Sankt Leurent und Regent an.

Nach kurzem Zwischenhalt geht es langsam bergab rollend nach Wissembourg auf französischer Seite. An das grenzüberschreitende Parmina-Bildhauerprojekt 2001 erinnern in einer Grünanlage Arbeiten von Robert Stephan und Karl Heinz Zwick. Nun sind wir im Nord-Elsass!

Am Anfang stand eine Abtei

Frankreich - Wissembourg - In der Rue Nationale von Wissembourg

In der Rue Nationale von Wissembourg

Die Stadt Weißenburg (fr. Wissembourg) im nördlichen Elsass ist eng verbunden mit der Gründung der Abtei Sankt Peter und Paul. Wie andere Städte im Elsass war sie dem politischen Wechselspiel ausgesetzt, mal deutsch, dann französisch, dann wieder deutsch, dann wieder französisch. Bis heute hat sich in einem Teil der Einwohnerschaft die Zweisprachigkeit, Elsässisch und Französisch, erhalten. Erhalten sind auch noch Teile der Stadtbefestigung wie in der Nähe des verschwundenen Mitteltors aus dem 13. Jahrhundert. Nicht zu übersehen ist das in rostrotem Sandstein Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Rathaus mit klassizistischen und barocken Formen. Gotisch geprägt ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul. In der Umgebung des Gotteshaus entdeckt man am Quai Anselmann und Quai du 24 Novembre eine dichte Fachwerkbebauung, die bereits am Fischmarkt beginnt. Nicht nur hier, sondern auch links und rechts der Rue de l'Ange reihen sich malerisch wirkende Fachwerbauten aneinander.

Frankreich - Wissembourg - Madame Rebert präsentiert lecker Schokolade

Madame Rebert präsentiert lecker Schokolade

In unmittelbarer Nähe befindet sich das „Reich“ des Chocolatiers Daniel Rebert. Eine der Spezialitäten der Patisserie Rebert sind Makronen, die aus Mandeln, Eiweiß und Zucker sowie natürlichen Aromen gemacht werden. Reberts Himbeermakarone, gefüllt mit dunkler Schokolade, die einen hundertprozentigen Anteil Kakaobutter enthält, ist ein wahrer „Zungenkuss“. Glasierte Kastanien in Goldpapier eingewickelt, Haselnüsse aus dem Piemont in Schokolade, Nougat und „Sandsteine der Vogesen“ lassen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Pralinen mit Earl-Grey-Geschmack sind weitere Gaumenkitzler aus dem Hause Rebert, das sich bei der Pralinenherstellung auf Ganache konzentriert. So besteht die Praline „Rubis“ aus einer dunklen Ganache auf Litschi und Himbeere und die namens „Urbia“ aus einer Ganache mit 70% Kakaoanteil.

Frankreich - Wissembourg - Diese Verführungen haben es in sich

Diese Verführungen haben es in sich

Nach der Verkostung verlassen wir das einst befestigte Wissembourg und kehren - stets stramm radelnd - über den „Kraut-und-Rüben-Radweg“ in Richtung Kandel, den Fassbodenradweg 1 und 2 sowie den Weg mit dem Wein trinkenden Zander als Logo zurück zu unserem Ausgangspunkt. Dabei sind wir vornehmliche durch eine Kulturlandschaft unterwegs, die mit Ackerbau verbunden ist. Erst nahe bei Bad Bergzabern sind wir wieder im „Rebenmeer“ unterwegs. In der Winzergasse von Gleiszellen-Gleishorbach angekommen, wissen wir, was wir getan haben. Zum Ausklang genießen wir einen sonnigen Abend vor dem Gasthaus Lam, ob mit traditionellem Flammkuchen bestellt oder Pfälzer Küche wie Hausgemachte Bratwurst mit Kraut, Fläschknepp („Fleischknöpfe“) mit Meerettichsoße und Salat oder Pfälzer Kartoffelsuppe mit Blutwurstscheiben und dazu trinkt man am besten einen Schoppen Pfälzer Wein.

 

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