Reisemagazin schwarzaufweiss

Wellington

Ein Besuch in der Hauptstadt

Text und Fotos: Sissi Stein-Abel

In politischem Sinne ist Wellington die Hauptstadt Neuseelands. Für Touristen nicht. Die großen internationalen Flughäfen befinden sich in Auckland und Christchurch. Aber wer um Wellington einen Bogen macht oder nur zur Fähre zwischen Nord- und Südinsel eilt, verpasst die kulturell anziehendste Stadt der Nation, zentrumsnahe Naturparadiese, sehenswerte Küstenvororte, bilderbuchschöne Buchten, herrliche Hügel und picobello gepflegte alte Holzvillen. Naja, vielleicht auch eine steife Brise und das eine oder andere kleine Erdbeben.

Wenn Neuseeländer an Wellington denken, denken sie an Bürokratie. Wer gegen Ungerechtigkeit protestieren möchte, marschiert gen Wellington. Die Maori, die ersten Bewohner des Inselstaates im Südpazifik, nennen solche Volkswanderungen Hikoi. Sie enden direkt vor dem Parlament in der Molesworth Street, neben dem die Schaltzentrale der Politik des Landes fotogen 72 Meter hoch in den Himmel ragt: der zehnstöckige konisch geformte Beehive, der Bienenstock, Sitz des Regierungszirkels. Jeden Abend bekommen die Neuseeländer das kalt-graue neo-klassizistische Parlamentsgebäude zu sehen. Jeder Fernsehkommentator baut sich für seinen Bericht in den Hauptnachrichten auf der Freitreppe vor einer Reihe Yuccapalmen-ähnlicher Keulenlilien auf.

Neuseeland - Wellington - Beehive

Der zehnstöckige konisch geformte Beehive, Sitz des Regierungszirkels

Dabei könnten sie ruhig auch einmal nach rechts schwenken, zur Parlamentsbibliothek. Die sieht mit ihrer weiß-rosé-terrakottafarbenen Fassade im bayerisch-maurischen Zuckerbäckerstil aus, als hätten die Architekten von Neuschwanstein und der Alhambra bei der Planung die Köpfe zusammengesteckt.

Neuseeland - Wellington - Parlamentsbibliothek

Parlamentsbibliothek

Oder wie wäre es mit einem Blick auf die gegenüber liegende Straßenseite? Dort steht das Alte Regierungsgebäude (Old Government House), aus einer Zeit, als Politiker hierzulande noch Pioniere waren und nicht machtbesessene Günstlinge. Man muss schon mit der Nase darauf gestoßen werden, um das Geheimnis dieses im italienischen Renaissance-Stil erbauten vierstöckigen Herrenhauses herauszufinden. Es sieht aus, als wäre es aus cremefarbenen Steinblöcken gebaut, doch in Wahrheit ist es aus Holz. Heute Sitz der juristischen Fakultät der Universität Wellington, ist der 1876 fertig gestellte Kasten das zweitgrößte Holzgebäude der Welt.  Unmengen recyceltes Holz aus dem ganzen Land – Kauri, Matai und Totara – wurden zu seiner Restaurierung herbeigeschafft. Recycelt, weil die langsam wachsenden Kauri-Bäume, die im hohen Norden zu Hause sind, nur noch in seltenen Ausnahmefällen – zum Beispiel zum Bau eines Maori-Kriegskanus - geschlagen werden dürfen. Vor dem Eingang stehen einige junge Kauris.

Neuseeland - Wellington - das Alte Regierungsgebäude

Altes Regierungsgebäude aus Holz

Ein für Wellington typischer Fakt ist, dass das Alte Regierungsgebäude an einem Kai steht, dem Lambton Quay, obwohl von Wasser weit und breit nichts zu sehen ist. Dieser Lambton Quay entstand im Jahr 1855, als das schwerste Erdbeben, das in Neuseeland jemals aufgezeichnet wurde (8,2 auf der Richter-Skala), das Land um 1,5 Meter anhob.

Das neue Parlamentsgebäude, das 1918 halb fertig bezogen und aus Kostengründen nie vollendet wurde, steht ebenfalls auf Grund, der dem Meer abgerungen wurde. Es gab vier solcher „Land Reclamations“. Seit 1852 ist das Stadtzentrum auf diese Weise um 350 Hektar gewachsen, und aus der einstigen Strandpromenade Lambton Quay ist die glitzernde Haupteinkaufsstraße Wellingtons geworden.

Neuseeland - Wellington - Cable Car

"Cable Car", die historische Zahnradbahn

Der unverwechselbare „Beehive“, neben der historischen roten Zahnradbahn, dem „Cable Car“, das Wahrzeichen der Stadt, wurde erst 1981 vollendet – nach einem 1964 auf eine Serviette gekritzelten Entwurf des Architekten Basil Spence. Selbst wer nur zur Autofähre (Interislander oder Bluebridge) fährt, kommt an der Parlamentszone vorbei.

Hauptattraktion Nationalmuseum

Wer Wellington nicht ignoriert, kommt in erster Linie wegen Te Papa Tongarewa, dem Nationalmuseum, das 1998 eröffnet wurde. Allein der moderne Bau der „Schatzkiste“, so die Übersetzung des Maori-Namens, ist spektakulär, ein architektonisches Meisterwerk, das auf 36.000 Quadratmetern ehemaliger Meeresfläche steht. Ein Keil teilt das Gebäude in zwei Hälften. Er symbolisiert die Trennung und Einheit der Welt und Kultur der Maori und der Pakeha, der europäischen Einwanderer.

Museums-Puristen monieren, Te Papa sei gar kein richtiges Museum, weil es zu viel interaktiven Firlefanz biete. Diese Kritik ist jedoch überzogen, denn Te Papa hat einige großartige Sammlungen zu bieten. Und die Sonderausstellungen sind stets von herausragender Qualität. Andere Aspekte des Landes werden vielleicht nicht allumfassend präsentiert, aber angeschnitten. Und in einem externen Raum, dem Earthquake Brake Room, kann jeder besichtigen, warum das Museum auch bei einem schweren Erdbeben vermutlich nicht gleich in Schutt und Asche fällt. Im Museumsinneren wird ein Erdbeben simuliert.

Neuseeland - Wellington - Nationalmuseum

Te Papa Tongarewa, das Nationalmuseum

Von Erdbeben und steifen Brisen

Dieses Thema ist in Wellington allgegenwärtig und auch immer wieder Auslöser von Diskussionen, dass es keine sonderlich gute Idee war, eine Stadt nahe des geographischen Zentrums des Landes 1865 zur Hauptstadt und Katastrophen-Schaltzentrale zu machen. Das mit 180.000 Einwohnern nicht wirklich große Wellington liegt auf fünf parallel verlaufenden tektonischen Bruchlinien der direkt unter der Hauptstadt aufeinander treffenden Pazifischen und Australasischen Platten und wäre dem Untergang geweiht, wenn es einmal richtig kracht. In Wellington sind deshalb seit dem schweren Beben 1855 die meisten Privathäuser aus Holz gebaut; nur Geschäftsgebäude bestehen wegen der Brandgefahr vornehmlich aus Stein. Jährlich werden in Neuseeland rund 15.000 Erdbeben registriert. Die meisten davon sind kaum zu spüren, und die diesbezüglich abgestumpften Wellingtonians haben sowieso eine andere Wahrnehmungsschwelle als unvorbereitete Gäste.

Ein gutes Beispiel war ein erdbebenreicher Tag im Februar 2007. Als am Morgen ein Beben der Stärke 4.4 Wellington erschütterte, rief so gut wie niemand bei der Meldezentrale GNS an. Als einige Stunden später Auckland dreimal wackelte, mit einer Maximalstärke von 4.4, gingen bei GNS 1500 Anrufe ein. Nicht zu reden von den Anrufen besorgter Bürger bei Polizei und Notdiensten. Das ist die Geschichte des „Shaky Wellington“, dem wackeligen Wellington.

Das andere Attribut, das der Stadt anhaftet, ist „Windy Wellington“. Die langen schmalen Inseln, die Neuseeland ausmachen, sind sowieso windiger als andere Regionen der Welt. Aber laut Statistik pfeift der Wind in Wellington an 199 Tagen im Jahr mit Geschwindigkeiten von mehr als 34 Knoten (63 km/h). In anderen Städten passiert das nur an 30 bis 35 Tagen im Jahr. Wellington hat im Schnitt gar 64 Tage mit Wind von mehr als 52 Knoten (96 km/h). Das gilt hier als sehr starker Wind. Wenn es an solchen Tagen regnet, ist es völlig sinnlos, einen Schirm aufzuspannen. Im Fernsehen zeigen sie immer wieder Bilder, wie Schirme zerfetzt werden.

Verursacht werden die Böen durch Wellingtons Lage am Südzipfel der Nordinsel. Durch die Cook Strait, die Meerenge zwischen den beiden Inseln, dröhnen Westwinde, und aus dem Süden fegen die Sturmwinde aus der Antarktis. Die Cook Strait hat Sogwirkung und vereinigt die Luftströmungen, die dann in das langgezogene Hafenbecken blasen. Dort entsteht, weil der Hafen von recht hohen Hügeln begrenzt und mit Hochhäusern bebaut ist, ein erneuter Sog und verstärkt so den Effekt. Das sind dann die typischen Museumstage in Wellington.

Kulturhauptstadt der Nation

Neuseeland - Wellington - Kunst vor dem Te Papa

Kunst vor dem Te Papa Tongarewa

Die Tourismus-Zentrale ignoriert beide Naturphänomene und wirbt mit „Absolutely Positively Wellington“. Das basiert zum einen auf der so genannten „Coffee Culture“. Demnach soll Wellington mehr Cafés pro Einwohner haben als jede andere Stadt in Neuseeland, ein Fakt, der keinem Besucher auffällt, sofern er nicht gerade aus dem kaffeefreien Regenwald anreist. Der andere Schwerpunkt liegt auf der Kultur, und die Behauptung, Wellington sei auch die Kulturhauptstadt der Nation, ist absolut berechtigt. Das Großartige daran ist, dass die Kultur nicht abgehoben ist, sondern auch für Hinz und Kunz greifbar und begreifbar. Die Plätze und Straßen sind derart mit Objekten gepflastert, als hätte sie eine Muse mit dem Füllhorn ausgeschüttet, und doch wirkt die Bestückung der Anlagen und Gehwege mit Kunst nicht erzwungen. Alles ist natürlich integriert, und jeder kann sich daran erfreuen. Die vielen Festivals sind lediglich eine Ergänzung des kunstgefüllten Alltags.

Die banalsten, aber liebenswertesten Kleinkunstwerke sind die mit der stilisierten Attraktion dekorierten Hinweisschilder. Ob nun vor dem Bahnhof, vor dem im Übrigen überraschenderweise ein Denkmal Mahatma Gandhis steht, vor der Zahnradbahn, der berühmten Cuba Street oder der Weg zum Wasser: Alles wird mit einem künstlerischen Sahnehäubchen präsentiert, nicht nur mit Worten und Pfeilen. Die  berühmte „Bucket Fountain“, der Eimer-Brunnen, in der Cuba Street ist hingegen ein bisschen in die Jahre gekommen und wirkt mit ihren knallbunten Kübeln, die Wasser auf unvorsichtige Passanten kippen, wie eine Anleihe von einem Kinderspielplatz.

Neuseeland - Wellington - Writers Walk

„Writers Walk“, der Weg der Dichter

Zwischen der Queens Wharf und Te Papa liegt der „Writers Walk“, der Weg der Dichter. Hier sind an allen möglichen und unmöglichen Stellen – im Wasser, auf Felsbrocken, im Gebüsch – große Betonplatten angebracht, auf denen die Gedichte berühmter neuseeländischer Poeten verewigt sind. Oden an die geliebte Stadt.

Über dem prächtigen Civic Square, dem kontrastreichen Rathausplatz im Stile einer italienischen Piazza, schwebt eine riesige Silberkugel aus stilisierten Farnblättern, daneben ragen Nikaupalmen aus Metall in die Höhe. Auf der zum Meer offenen Seite beginnt die mit Skulpturen bestückte City-to-Sea-Brücke, die den Civic Square und die meist windige Uferpromenade verbindet.

Neuseeland - Wellington - Nikaupalme aus Metall am Civic Square

Nikaupalme aus Metall am Civic Square

Die Flaniermeile Waterfront

Und dann diese Flaniermeile, „The Waterfront“. Sie reicht von den Terminals der Fährschiffe und dem Rugby/Fußball-Stadion bis hin zum Te Papa, und führt weiter zu der vom roten Klinkerbau des St. Gerards-Kloster überragten Oriental Bay, einem jener hügeligen Vororte, wo die prächtig renovierten Holzvillen förmlich an die Hänge geklebt sind. Die Zugangswege sind so steil, dass sich viele Leute kleine Zahnradbahnen von der Straße zu ihren Häusern hinauf bauen ließen. Und über allem thront der 196 Meter hohe Mt. Victoria, Wellingtons, sagen wir mal, zweitbekanntester Aussichtsberg. Die meistfotografierte Aussicht ist jene vom Botanischen Garten, denn genau dort ist die Bergstation des nostalgisch angehauchten Cable Cars, der von Sträflingen gebauten und 1902 in Betrieb genommenen Schweizer Zahnradbahn.

Neuseeland - Wellington - Oriental Bay vom Wasser aus

Oriental Bay vom Wasser aus

Von diesem Hügel ist es nur ein Katzensprung zu Wellingtons großartigstem Naturparadies, dem Karori Wildlife Sanctuary. Hier wurde ein ursprünglicher Wald mit einem 8,5 Kilometer langen und 1,80 Meter hohen Zaun vor Vogel-Killern wie Opossums, Wieseln, Katzen und Hunden geschützt. Ein Wanderwegenetz von 34 Kilometern durchkreuzt das 225 Hektar große Gelände. Es ist einer der besten Plätze im ganzen Land, um seltene Vögel zu beobachten, inklusive unerschrockener Kaka-Papageien – und nur zehn Minuten mit dem Bus vom Stadtzentrum entfernt.

Neuseeland - Wellington - Karori Wildlife Sanctuary

Karori Wildlife Sanctuary

Dort gibt’s nicht nur fabelhafte Straßen zum Einkaufen (Lambton Quay) und Ausgehen (Courtenay Place, Cuba Street, Queens Wharf). Es kommt auch immer wieder zu zauberhaften Begegnungen. Zum Beispiel mit Herrn Plimmer und seinem Hund Fitz. Die beiden Bronzefiguren überlegen am Fuße der nach dem “Vater der Stadt” benannten Plimmer Steps, ob sie nach links oder rechts in den Lambton Quay einbiegen sollen. Plimmer, der von 1812 bis 1905 lebte, ist unweit auf dem Bolton Street Memorial Park begraben, und der von der Stadtautobahn durchschnittene Friedhof ist wiederum ein Thema für sich: Hunderte von Grabsteinen wurden versetzt, als die Straße gebaut wurde, die Toten in ein Massengrab umgebettet.

Neuseeland - Wellington - Skultur Plimmer mit Hund Fitz

John Plimmer und Hund Fitz

Und dann ist da noch Paddy the Wanderer. Der Terrier wanderte in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Straßen der Stadt, auf der Suche nach einem verstorbenen jungen Mädchen. Er wurde zum Freund von Seeleuten und Taxifahrern. Als der Hund 1939 starb, zog ein Trauerzug durch die Straßen. In Erinnerung an Paddy steht vor der Akademie der Künste (Academy of Fine Arts) ein Trinkbrunnen für Menschen und Hunde, und nebenan im Museum of City and Sea steht eine Skulptur des Tiers. Es bringt Glück, Paddy über den Kopf zu streichen.

Dieses hübsche Museum an der Queens Wharf erzählt übrigens Geschichten aus der Geschichte der Stadt und listet nicht nur Namen und Daten auf. Es ist auch der ideale Platz, um die Katastrophe der Wahine zu studieren, mit der Wellington-Besuchern an zahlreichen Plätzen konfrontiert werden. Das Fährschiff kenterte 1968 im Hafen von Wellington, 51 Menschen starben. Im Frank Kitts Park steht beispielsweise der Mast, im Vorort Seatoun liegt die Ankerkette.

Neuseeland - Wellington - Museum of City and Sea

Im Museum of City and Sea

Aber Wellington feiert auch glamouröse Ereignisse, wie das Festival of Wearable Art, das es vor einigen Jahren der Stadt Nelson wegkaufte, und im historischen Embassy Theatre alle wichtigen Filmpremieren. Seit Peter Jacksons Hollywood-Triumphen (Herr der Ringe, King Kong) ist Wellington Neuseelands cinematographische Hauptstadt. Vielgebuchte Tages- und Halbtages-Touren führen zu den Schauplätzen der Herr-der-Ringe-Trilogie.

Das Großartige an Wellington ist, dass man in kurzer Zeit unglaublich viel sehen und erleben kann. Das Zentrum und die Waterfront sind leicht zu Fuß zu erkunden, und durch die überschaubare Größe verliert man kaum Zeit mit Fahrten von A nach B. Der öffentliche Nahverkehr ist günstig, großartig ausgebaut und wird von den Einheimischen und Pendlern exzessiv genutzt. Die meisten Stadtbusse sind übrigens umweltfreundlich, sie werden elektrisch betrieben. Nur für Touristen sind die Oberleitungsbusse – hier Trolleybus genannt – ein Problem: Das Kabelgewirr verhunzt so manches Foto.  

Neuseeland - Wellington - Skulptur an der Waterfront

Skulptur an der Waterfront

Das tut der Attraktivität des Zentrums jedoch keinen Abbruch. Es ist eine perfekte Mischung wunderschön herausgeputzter Kolonialgebäude und moderner Wolkenkratzer mit Spiegelfassaden. Wellington pflegt seine historischen Schätze besser als Auckland und Christchurch und wird von weitaus weniger hässlich-billigen Beton-Schuhschachteln verhunzt. Auch die Vororte – Ausnahmen wie die Arme-Leute-Viertel Petone bestätigen die Regel – sind äußerst gepflegt, alte Villen an Pohutukawa-gesäumten sauberen Straßen liebevoll restauriert.

Auch die Menschen sind feiner herausgeputzt als anderswo. Hier gibt es mehr Bürokraten als anderswo, der Regierungssitz macht’s möglich. Die feinen Fassaden und schicken Bürohengste verleihen der südlichsten Hauptstadt der Welt sogar einen Hauch von mondäner Eleganz, die man von einer Stadt mit nur 180.000 Einwohnern  (400.000 inklusive Umland) eigentlich nicht unbedingt erwartet.

Dass  Neuseelands drittgrößte Stadt trotz ihres Charmes und ihrer Schönheit mit den Besucherzahlen von Auckland und Christchurch nicht konkurrieren kann, liegt in erster Linie daran, dass sie über keinen echten internationalen Flughafen verfügt. Den Zusatz „international“ hat der Airport nur, weil ein paar Linien mit Australien und Fidschi verkehren. So landet niemand automatisch in Wellington, sondern muss es bewusst auf den Reiseplan setzen. Neuseeland-Touristen kommen jedoch vornehmlich wegen der Natur und nicht wegen der Städte.

 

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