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Kolonialer Prunk

Kaum minder beeindruckend sind die zahllosen portugiesischen Herrenhäuser, die immer wieder zwischen Palmenhainen und Reisfeldern ins Auge fallen. In Chandor, das ebenfalls für kurze Zeit Hauptstadt der portugiesischen Kolonie war, steht mit der Doppelvilla der Familien Menezes Braganzas und Braganza Pereira, das wohl größte Anwesen der einstigen Besatzer. Noch heute wohnen die Nachfolger der mächtigen Familien in dem weitläufigen Palast aus dem frühen 16. Jahrhundert, dessen Innenausstattung fast komplett aus dem 18. Jahrhundert stammt. Ein Rundgang zwischen den mit Kristallglas, Silber und wertvollem Porzellan gespickten Räume lässt erahnen, in welch großem Reichtum die Kolonialherren hier einst schwelgten, obschon der Prunk allmählich verblasst.

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Die Villa Braganza

Die Pracht Goas verblasst hingegen nicht. Hoch aufragende Berge, ausgedehnte Palmenhaine, Reisfelder, auf denen Wasserbüffel friedlich grasen, farbenfrohe Holzhäuser und Frauen in bunten Saris lassen die Fahrt durch Indiens kleinsten Bundesstaat zu einem bewegten Bilderbuch voller Postkartenmotive avancieren - und dies nicht nur zur Weihnachtszeit.

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