Reisemagazin schwarzaufweiss

Mespelbrunn

Wie wir nach einer Kräuterwanderung im Spessart in Räuberhände fielen

Text und Fotos: Ferdinand Dupuis-Panther

Was haben Wilhelm Hauff und Liselotte Pulver mit dem Spessart zu tun? Hauff erdachte die im Spessart angesiedelte Geschichte vom Wirtshaus im Spessart; Liselotte Pulver verhalf der Verfilmung zu großem Erfolg. Wilhelm Hauff scheint, liest man seine Aufzeichnungen von seiner Spessartreise, die Posthalterei in Hessenthal vor Augen gehabt zu haben, als er das Wirtshaus im Spessart als langes, aber sehr niedriges Haus beschrieb, zu dem ein Pferdestall gehörte und in dem Weinhandel betrieben wurde. Diente nicht das Schloss Mespelbrunn bei der Verfilmung des Hauffschen Märchens als Drehort? Ja gewiss, und Liselotte Pulver, wie konnte es in einem solchen Filmwerk der 1950er Jahre auch anders sein, verliebte sich unsterblich in einen adligen Räuberhauptmann? Das Hauffsche Märchen und auch die Verfilmung des Märchens haben den Spessart als „Räuberland“ einst bekannt gemacht. Daran versucht man heute wieder anzuknüpfen, wenn man ins „Räuberland im Herzen des Spessarts“ einlädt, auch zur Freilichtaufführung des Märchens vor der malerischen Kulisse des Schlosses Mespelbrunn. Also machen wir uns auf nach Mespelbrunn und schauen, was der Spessart so zu bieten hat.

Spessart - Schloss Mespelbrunn

Schloss Mespelbrunn

Von Aschaffenburg ist der Spessart, ein ideales Wandergebiet, rasch zu erreichen. Schmal sind die Täler mit ihren Straßendörfern wie Mespelbrunn, das von einem Ende bis zum anderen mehr als drei Kilometer lang ist. Ausgedünnt sind die einst dicht bewaldeten Hänge links und rechts, Ergebnis eines Unwetters, das schon Jahre zurückliegt. Doch ein solches Ereignis hat auch sein Gutes: Nun muss aufgeforstet und Landschaftspflege betrieben werden.

Landschaftspflege für die Schwertschrecke

Das fand auch in den letzten Jahren intensiv statt, auch im Rahmen eines regionalen Grünlandprojekts. Dabei versucht man nach und nach wieder einen gesunden Mischwald zu schaffen, und zwar mit Buchen, Eichen, Fichten und Douglasien. An den Weggabelungen der zahlreichen Wanderwege wie des Spessart-Räuberland-Wanderwegs 3 rund um Mespelbrunn wurden Rosskastanien gepflanzt. Niederungsflächen wurden durch Beweidung mit Moorschafen und Burenziegen vor der Verbuschung bewahrt, sodass hier der seltene Tagfalter Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die gefährdete heimische Heuschreckenart namens Langflügelige Schwertschrecke wieder anzutreffen sind. Kleiber, Rotkehlchen, Gabelweihe, Haubenmeise und Baumpieper kann man mit ein wenig Glück beobachten, wenn man auf Schusters Rappen den Spessart durchstreift. Bisweilen wird man Orte entdecken, die das nächtliche Treiben von Wildschweinrotten verraten. Um Würmer und Engerlinge zu finden, wurde so mancher Wurzelstock nächtens freigelegt. Hier und da entdeckt man Holzkohle im aufgelockerten Erdreich, Hinweis darauf, dass an dieser Stelle einst ein Meiler betrieben wurde. Angesichts der kargen Erträge der Landwirtschaft bedeutete der Verkauf der Holzkohle ein willkommenes Zubrot. Einige Flächen im Wald sind kahl. Nur einige Baumstümpfe stehen noch. Hier musste wegen des Befalls der Bäume mit Borkenkäfer gerodet werden.

Der Spessart - ein Nutzwald

Spessart - Die Wallfahrtskirche in Hessenthal – ein Wehrkirche im Elsavatal

Die Wallfahrtskirche in Hessenthal – ein Wehrkirche im Elsavatal

Der Spessart ist in erster Linie ein bewirtschafteter Staats- und Privatforst, in dem sich auch das Quellgebiet der Elsava befindet, ein Bächlein, das im Mespelbrunner Tal gemächlich dahinfließt. Im 19. Jahrhundert wurde das Holz des Spessarts zu Eisenbahnschwellen verarbeitet. Dadurch fanden die Männer, die im Winter mit dem Einschlag beschäftigt waren, auch im Sommer beim Schneiden der Schwellen Arbeit. Doch auch Furnierholz gewann man aus 300 bis 400 Jahre alten Buchen und Eichen, die man auf einem Holzlagerplatz ablegte. Heute wird das Holz an Einkäufer versteigert, die ihre Marken in den ersteigerten Baum einschlagen, ehe er aus dem Wald geschafft wird. Auf dem Holzlagerplatz – einen solchen findet man längs des Eselwegs und Hasenstabwegs – liegen nicht nur die ersteigerten Bäume, die man aus dem Wald gerückt hat, sondern lagern auch „Berge“ von Holzspänen, die für die Papierindustrie gebraucht werden.

Huflattich, Löwenzahn und Sauerampfer

Noch etwas findet man im Wald rings um Mespelbrunn: Wildpflanzen und Kräuter, aus denen man u. a. Tees oder Salate machen kann. Wie das geht, zeigt uns die Kräuterpädagogin Birgit Ripp auf einer Kräutertour durch den sogenannten Langen Grund.

Spessart - Junger Löwenzahn eignet sich bestens für einen leckeren Salat

Junger Löwenzahn eignet sich bestens für einen leckeren Salat

Nachdem wir Mespelbrunn und das Elsava-Tal hinter uns gelassen haben, durchwandern wir bei leichtem, stetem Anstieg den sogenannten Langen Grund. Hier und da sehen wir sorgsam aufgeschichtete, unterdessen bemooste und von Flechten überzogene Trockenmauern, gewonnen aus den aufgelesenen Steinen des Ackerlandes. Diese, so Birgit Ripp, waren der Versuch, das Abrutschen des Bodens der Hänge zu verhindern. Somit wurde auch das wenige noch zu bewirtschaftende Weideland in Hanglage gesichert. Zudem findet man noch vertikale Lesesteinwälle entlang der Grundstücksgrenzen. Dass nicht nur die kargen, schwer zu bewirtschaftenden Böden ein armes Leben bedeuteten, sondern auch der Kinderreichtum und die dadurch bedingte Landteilung, bestätigt Birgit Ripp. Wirklichen Wohlstand gab es in Spessarttälern nie. Der zusätzliche Betrieb eines Meilers oder die Heimarbeit dienten allein der notwendigen Existenzsicherung.

Spessart - Aus der Not entstanden: Trockenmauer zur Sicherung der Ackerflächen in Hanglage

Aus der Not entstanden: Trockenmauer zur Sicherung der Ackerflächen in Hanglage

Birgit Ripp verrät uns, dass sie auch eine Kräuterhütte besitzt, wo mit den Teilnehmern der Kräuterwanderung mit gesammelten Kräutern ein Mehrgänge-Menü gekocht wird. Auf die Frage, was denn so alles in den Kochtopf kommt, ist die Antwort: „Gänseblümchen, Scharfbockkraut, Brennnessel, Vogelmiere, Sauerampfer, Bärlauch, Wildkresse, um nur wenige Kräuter zu nennen. Selbst gebacken wird zum Beispiel Rosmarin-Knäckebrot. Dazu gibt es Bärlauch-Butter, aber auch eingelegten Käse. Brennnessel-Suppe ist auch ein Gericht, was nach dem Sammeln junger Triebe zubereitet wird. Mit Kräutern und Forellenmus gefüllte Nudeln sind vielleicht das Hauptgericht und als Nachtisch dann ein Maitrieb-Parfait. „Es richtet sich halt nach der Jahreszeit.“ so unsere Kräuterfrau aus Mespelbrunn. Aber was ist denn bloß Maitrieb? „Fichten, die treiben doch im Mai so hellgrüne Spitzchen, und das ist der Maitrieb. Das ist ein ganz tolles Hustenmittel, wenn man daraus einen Sirup macht. Ich hacke die ganz jungen Triebe und gieße Wasser darüber. Anschließend mache ich ein Parfait daraus, das sensationell schmeckt.“ erläutert Birgit Ripp.

Spessart - Aus jungen Fichtentrieben gewonnen: Maitriebsirup – ein wenig davon gibt man einem guten Sekt bei

Aus jungen Fichtentrieben gewonnen: Maitriebsirup – ein wenig davon gibt man einem guten Sekt bei

Unvermittelt bleibt Birgit Ripp während unseres Gesprächs stehen und zeigt uns noch zarten Sauerampfer, der an einer Bruchkante gedeiht. Doch was kann man daraus Essbares machen? Man kann damit Dips und auch Salate aufpeppen, allerdings nur im April und Mai, wenn der Sauerampfer Saison hat. „Ich nehme Sauerampfer mit anderen Kräutern gern für die berühmte „Grüne Soße“. Borretsch, Kerbel, Kresse, Sauerampfer, Schnittlauch, Petersilie, und Pimpinelle, also sieben Kräuter, sind Bestandteil der Frankfurter Grünen Soße, die man auch im Spessart schätzt. „Viele machen sie mit Mayonnaise, aber das finde ich zu schwer. Ich mache sie gerne mit Schmand. Dazu gibt es Pellkartoffel und gekochte Eier.“ verrät uns Birgit Ripp.

Mespelbrunn - Spessart - Die Kräuterexpertin Karin Ripp zeigt uns einer der Kräuter im Langen Grund:  junger Sauerampfer

Die Kräuterexpertin Karin Ripp zeigt uns einer der Kräuter im Langen Grund: junger Sauerampfer

Nur wenige Schritte weiter, stoßen wir auf Walderdbeeren, deren junge Blätter sich nach der Trocknung sehr gut für Tees eignen. Gemeinsam mit jungen Himbeer- und Brombeerblättern, Birken- und Heidelbeerblättern kann man einen ganz besonders lecker aromatisierten Tee ansetzen. Alle Blätter müssen schonend und nicht etwa im Backofen getrocknet werden – ein wichtiger Hinweis der Mespelbrunner Kräuterfrau.

Als gelbe Farbtupfer fallen beim Weiterwandern die Blüten des Huflattichs auf. Er gehört zu den ersten Frühblühern. Huflattich wird in der Naturheilkunde bei Erkrankung der Atemwege eingesetzt. „Bronchitis, Reiz- und Keuchhusten, aber auch Kehlkopfentzündungen kann man mit Huflattich-Tee behandeln.“ so Birgit Ripp. Aber Huflattich scheint ein wahrer Tausendsassa, denn ein Fußbad mit Huflattich ist gut gegen geschwollene Füße. „Früher“, so Birgit Ripp, „rauchte man sogar Huflattichblätter, um die Atmung zu erleichtern.“

Spessart - Auch Wilde Kresse kann man im Langen Grund finden

Auch Wilde Kresse kann man im Langen Grund finden

Unterwegs probieren wir noch wilde Kresse, die an einem Bachlauf zu finden ist, ehe wir zu einem Picknick haltmachen. Birgit Ripp sorgt halt für ihre Gäste. So können wir auch Maitrieb-Sirup in Sekt probieren. Dazu gibt es Rosmarin-Knäckebrot mit Bärlauch-Butter. Anschließend verabschieden wir uns und machen uns zum Hohe-Wart-Haus auf, das um 1733 erbaut wurde und nicht nur zu Spanferkelessen und hausgemachtem Bier einlädt, sondern auch zu Hasenbraten und Schlachtschüssel. Dazu vielleicht ein Räuberdunkel oder saisonal ein dunkler Maibock? Doch was wir nicht ahnen: Das Schicksal meint es nicht gut mit uns, denn was wir fast vergessen hatten, wir sind mitten im Räuberland.

Unter die Räuber gefallen

Spessart - Er gibt das Kommando für die Überfälle im Wald bei Mespelbrunn: der Räuberhauptmann

Er gibt das Kommando für die Überfälle im Wald bei Mespelbrunn: der Räuberhauptmann

Was ist das? Pulverdampf ist zu riechen und Schüsse hallen. Wer sind diese wilden Gesellen, die da aus dem Wald kommen und uns den Weg verstellen? Es gibt kein Entrinnen: Angeführt vom Räuberhauptmann in roter Uniform führt uns die Räuberbande in ihr Lager. Wer nicht freiwillig mitkommen will, dem wird halt ein „Eisen“ um den Hals gelegt. Auch die Weibsbilder der Horde gehen nicht zimperlich mit den Gefangenen um. Die eine hat schon ein Auge auf einen der stattlichen Herren geworfen, die der Bande in die Hände gefallen ist. Um die Lebensbeichte, so wird gleich verkündet, kommt er nicht herum. Ein falsches Wort, ein Flunkern und eine Lüge - schon ist das Leben zu Ende, denn der Strick liegt dem armen Kerl bereits um den Hals. Damit die Beichte zügig über die Zunge kommt, gibt es einen hoch alkoholischen Zungenlöser. Dabei bemerkt der Räuberhauptmann spöttisch, dass nach dessen Genuss so mancher etwas gestanden habe, was er nie und nimmer im Leben gemacht habe. Ja, so sind die Räubersleut' im Spessart. Da sie auch etwas zum Leben brauchen, dürfen zunächst alle Gefangenen ihre Uhren abliefern. Nur wer sie für eine „stattliche Summe“ auslöst, weiß dann wieder, was die Uhr geschlagen hat.

Spessart - Auch die Weibsbilder unter den Räubern sind raue Gesellen und knüpfen auch mal eine Dame auf

Auch die Weibsbilder unter den Räubern sind raue Gesellen und knüpfen auch mal eine Dame auf

Doch zuvor gilt es, irgendwie mit den wilden Gesellen des Spessarts zurechtzukommen. „Machs Maul auf“ - „Das läuft ja runter wie Öl.“ mit diesen Worten wird der Gefangene gefügig gemacht und der Hochprozentige verabreicht. „Bist du bereit zu beichten?“ - „Das hat der Pfarrer auch immer gefragt und war enttäuscht.“ gibt der Gefangene als Widerwort. „Wann warst das letzte Mal besoffen außer heut'?“ - „Vorgestern.“ - „Wie oft hast schon auf Kosten deiner Freunde gesoffen und gefressen und selbst keinen ausgegeben?“ - „Das kann ich nicht zählen.“ Das Urteil des Räuberhauptmanns steht da schon fest: „Ein richtiges Freibiergesicht. Der schafft wohl bei der Bahn oder der Post. Die Bahn und die Post, die säuft, wenn's nichts kost'. - Hm, so wie ich den Kerl einschätz', lügt der schon, wenn er morgens den Mund aufmacht, denn dann ist schon Mittag.“ Ja und was dann kommt, ist die alles entscheidende Frage: Aufhängen oder den Weibsbildern überlassen, die johlend ihren „Anteil“ fordern. Aber die Räuber sind eigentlich liebe Leute, lassen ihn laufen und stimmen aus vollen Kehlen noch das Wilderer-Lied an, das mit nachstehenden Zeilen beginnt: „Wer schleicht dort im nächtlichen Walde so einsam und wildernd umher? / Wer hält in seiner Rechten so krampfhaft und fest sein Gewehr? ...“ Aber auch „Ich bin ein freier Wildbretschütz“ kommt den „wilden Gesellen des Spessarts“ stimmgewaltig über die Lippen. Zu guter Letzt wird noch um ein „Lösegeld“ gefeilscht, dann können wir Spessartwanderer endlich zum Hohe-Wart-Haus aufbrechen, um dort ausgiebig zu vespern und mit einem Räuberbier die trockene Kehle zu befeuchten.

Nein, wirkliche Räuber durchstreifen den Spessart schon lange nicht mehr. Wir sind nur der „Räuberbande“ um Räuberhauptmann Günther Köstler in die Hände gefallen, die auf Vorbestellung für ein kurzweiliges Rollenspiel sorgt. Auch das ist Räuberland im Herzen des Spessarts!

 

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