Reisemagazin schwarzaufweiss


Reiseführer Chalkidiki

Nea Potidea

Nea Potidea (Chalkidiki)

Kommt man von Norden, ist dies der erste Ort auf der Kassandra. Nea Potidea verfügt über Cafés und Restaurants, ein großer Sandstrand an der Ostküste bietet sich zum (Sonnen-) Baden an. Urlauber können zwischen kleineren Hotels, Apartmentanlagen und Privatzimmern wählen.

Nea Potidea (Chalkidiki)

Nea Potidea wurde von ostthrakischen Flüchtlingen aufgebaut, doch bereits im 7. Jh. v. Chr. hatten an dieser Stelle Korinther eine Kolonie gegründet. Herodot berichtet über eine erfolglose Belagerung durch die Perser, und bei einer Belagerung durch die Athener 413 v. Chr. soll der Philosoph Sokrates auf Seiten der Athener beteiligt gewesen sein. Mehrmals belagert, erstürmt, verteidigt, auf- und umgebaut sind nur noch wenige Zeugnisse der von Justinian im 6. Jh. neu befestigten Stadt erhalten: Reste einer Stadtmauer sind zwischen den Häusern ebenso noch zu erkennen wie aus dem Meer herausragende Ruinen von Befestigungsanlagen unmittelbar neben dem kleinen Hafen.

Nea Potidea (Chalkidiki)

Das wohl prägnanteste Kennzeichen der Stadt ist der Kanal, der hier den Finger Kassandra vom Festland trennt. Bereits im 1. Jh. soll an dieser Stelle eine derartige "Abkürzung" zwischen dem Golf von Toroneos und der Thermaikos-Bucht im Westen bestanden haben. Der 1250 m lange Kanal, der von einer 18 m hohen Brücke überspannt wird, wurde 1930 in seiner jetzigen Form eröffnet. Er erlaubt mit seiner Breite von 40 m und einer Tiefe von 8 m auch größeren Schiffen die Durchfahrt. Die Brücke selbst wurde erst 1970 erbaut und ersetzt eine alte Fähre.


Das könnte Sie auch interessieren

.