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Im Büffelreservat

Also los jetzt und auf die Räder geschwungen! Die erste Station finden wir gleich um die Ecke: Das Büffelreservat! Die mächtigen Tiere interessieren sich gar nicht für uns, sondern eher für Wasser und Schlamm. Kein Wunder bei der Hitze! Schon jetzt denke ich wehmütig an die kühle Burg zurück, doch das schwere Essen muss schließlich abgearbeitet werden. Die Schilder weisen nach links, eine steile Straße hinauf Richtung Tormafölde. Rechts gackern wahre Kampfhühner mit strammen Schenkeln in einem Garten um die Wette.

Ungarn Zala unterwegs mit dem Rad
Unterwegs ...

Wir landen im Urbuchenwald von Vétyem. Einem Urwald, in dem seit fünfzig Jahren kein Baum mehr gefällt wurde! Auch hier ist es kühler als auf der sonnenbeschienenen „Straße“, die anscheinend nur für uns da ist. Lediglich ein Wartburg kommt dahergetuckert. Bin ich im Museum?

Ungarn Zala Mittagessen
... zur nächsten Mahlzeit

Doch der nächste Strudel wartet schon. In Lispeszentadorjánban nämlich, wo wir natürlich vom Bürgermeister und sogar vom Hum-tata einer Blaskapelle empfangen werden! Die Strudel werden uns in drei Formen angeboten: Mit Mohn, mit Quark und Rosinen oder mit Kraut. „Was tut einer hier, wenn er nicht Rad fährt?“ denke ich noch und ergebe mich. Achtzig Einwohner hat das Dorf, sagt der Bürgermeister, und eine Klosterruine aus dem 14. Jahrhundert. Ruine, weil das Kloster einst von den Türken zerstört worden sei. Es gebe dabei nur ein Problem: Keiner wisse, wo die Reste zu finden seien. Auch sein Freund, der stämmige rotwangige Winzer, ist ein Scherzkeks. Während wir die verschiedenen Weinsorten testen, gibt er einige Kalauer zum Besten.



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