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Serbien im Überblick

Massentourismus wie an den Stränden der Bruderstaaten Slowenien, Kroatien und Montenegro hat es hier nie gegeben, nicht vor der „Wende“ und auch nicht danach. Serbien ist ein Binnenland, ein unentdecktes zudem, das mit ganz anderen Attraktionen aufwarten kann.

Mit einer draufgängerischen, energiegeladenen Hauptstadt etwa, wie geschaffen für Kulturenthusiasten und Nachtschwärmer oder mit stillen, weiten Naturlandschaften, wo Luchs und Wildkatze, Schwarzstorch und Großtrappe unterwegs sind. Auf den Spuren der Römer lässt es sich wandeln, die hier Städte gründeten und Straßen anlegten, als ihr Imperium bis an die Donau reichte und einsam gelegene mittelalterliche Klöster sind zu entdecken, deren romanisch-byzantinischer Mischstil an die kulturellen Verflechtungen zwischen West und Ost erinnert.

Tabakernte in Serbien

Tabakernte in der Vojvodina © branex - Fotolia.com

Und dann sind da noch die imposanten Burgen entlang der Donau, dem strategisch so bedeutenden Fluss. Kelten, Römer, Byzantiner, dann die Osmanen und lokale Despoten haben sich hinter ihren Mauern verschanzt, den breiten Fluss im Blick, an dessen Ufern Händler und Herden, wandernde Völker, feindliche Heere und Verbündete entlang zogen.

Serbiens Norden – die Vojvodina

Heute gelangt man auf der Europastraße 75 von Budapest kommend ins Land der Serben, in die nahezu tischebene Vojvodina, einem ethnischen Flickenteppich zwischen Donau, Theiß und Save. Nicht weniger als dreizehn Volksgruppen, darunter Ungarn, Serben, Kroaten, Slowaken und die Donauschwaben, haben in mühsamer Arbeit das einstige Sumpfgebiet trockengelegt und in Serbiens Kornkammer verwandelt. Das friedliche Miteinander verschiedener Völker und Kulturen wird heute gerne als nachahmenswertes Modell für Toleranz auf der unruhigen Balkanhalbinsel angeführt.

Novi Sad, Festung Petrovaradin

Novi Sad, Festung Petrovaradin © Vladimir Mucibabic - Fotolia.com

Verwaltungssitz für die autonome Provinz Vojvodina und ihr kulturelles und wirtschaftliches Zentrum ist Novi Sad an der Donau, überragt von der mächtigen Festung Petrovaradin, einst größte Verteidigungsanlage Europas und für das Kaiserreich Österreich-Ungarn von außerordentlicher strategischer Bedeutung hinsichtlich seiner Balkan-Ambitionen. Sie lohnt den Besuch als historisches Monument und großartiger Aussichtspunkt. Für Musikfans aus aller Welt wird sie in jedem Juli zur rappelvollen Pilgerstätte, wenn in den alten Mauern „Exit“ über die Bühne geht, Südosteuropas gigantisches Rockfestival, das 2008 zum besten Musikereignis Europas gekürt und 2011 in die Riege der „World`s Top 5 Festivals“ aufgenommen wurde. Ein Bummel durch die Stadt sollte am traditionsreichen Platz der Freiheit beginnen mit der katholischen Kirche und dem Rathaus und anderen prächtigen Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts. Fußgängerzonen erschließen interessante Winkel der Stadt, führen zu Theatern, Museen, Galerien, Bibliotheken, denen Novi Sad seinen Zweitnamen „Serbisches Athen“ verdankt.

Bis an den Stadtrand der Metropole reicht das Grün der Birnenberge (Fruška Gora), die sich in der weiten Ebene gegen den Horizont abheben. Man spricht auch von dem „heiligen Berg der Serben“, den dichte Wälder bedecken, in dem sich kleine Seen verstecken, überragt nur von den Glockentürmen der 15 alten orthodoxen Klöster (besonders eindrucksvoll: Kloster Krušedol), die hier die Zeit überdauerten. Wer unverfälschte Landschaften genießen möchte, sollte im Südosten der Provinz dem Reservat Deliblatska peščara (Deliblat-Dünen) einen Besuch abstatten, einem teilweise wüstenartigen Sandgebiet – in flotter Übertreibung „Europäische Sahara“ genannt – auf 30.000 ha mit hohen Dünen und einer besonderen Fauna und Flora. Beeindruckend auch das Naturreservat „Oberes Donaugebiet, ganz im Westen im Überflutungsgebiet der Donau. Flussarme, Kanäle, Tümpel, Moore, Inseln, Wiesen und riesige Schilfbestände formen eine atemberaubende Landschaft, die von  Sumpfvögeln, Schwarzstorch und Seeadler, Fischotter, Rothirsch und Wildschwein bewohnt wird.

Belgrad

Serbiens Millionenstadt an Save und Donau ist von Novi Sad in einer guten Stunde erreichbar. Die „östlichste der westlichen Metropolen“, die sich selbst „orientalischen Charme“ attestiert, ist nicht gerade eine schöne Stadt, zeigt sie doch ein unansehnliches Gemenge aus Prachtbauten vergangener Jahrhunderte und hässlichen, neuzeitlichen  Betonklötzen. Das Stadtbild mag vielleicht enttäuschen, nicht aber das pulsierende Leben auf ihren Straßen, in den Bars, Restaurants und Clubs der „best party city in the world“, wie Belgrad kürzlich von prominenter Seite tituliert wurde und das zu Recht, wie man bei einem Stadtbummel feststellen wird. Von der serbischen Nationalküche und allen exjugoslawischen Regionalküchen bis hin zur internationalen Spitzengastronomie ist alles vertreten und die Belgrader genießen es. Alle Lokalitäten sind gut besucht. Es scheint, „eating out“ sei eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen und sich ins Nachtleben zu stürzen sowieso, in den Clubs zu tanzen, in Kellerbars oder auf Donauschiffen zu feiern. Und im Sommer ist Ada Ciganlija das Ziel der hitzegeplagten Großstädter. Die mit allen nur vorstellbaren sommerlichen Lustbarkeiten ausgestattete Bade- und Vergnügungsinsel liegt nur 4 km vom Stadtzentrum entfernt nahe der Einmündung der Save in die Donau. Ihre 7km langen Strände können bis zu 300.000 Besucher gleichzeitig verkraften.
Ruhiger geht es in der Festung Kalemegdan zu, im gleichnamigen Park hoch über Belgrad gelegen, mit phantastischen Ausblicken auf die Stadt und die von Kanälen durchzogene Landschaft der großen Tiefebene im Norden. Die Römer hatten sich hier festgesetzt, nach ihnen die Byzantiner und die Bulgaren, dann Ungarn und Serben, für ein paar Jahrzehnte auch die Habsburger und für fast dreieinhalb Jahrhunderte die Osmanen. Kalemegdan ist eine weitläufige Anlage mit massiven Mauern, Türmen, Toren, einem Militärmuseum, auch ein Kunstpavillon und eine Denkmalschutzinstitut haben sich hier angesiedelt.

Was gibt es noch zu sehen? Unbedingt die Prachtstraße Knez Mihailova! Die unter Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebte Flaniermeile mit schön restaurierten Bauten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts führt vom Kalemegdan-Park zum Terazije, Belgrads Hauptplatz, und bietet jede Menge Restaurants, Cafès, Galerien, Buchhandlungen und exklusive Modegeschäfte. Sehenswert auch die Kathedrale des Hl. Savas, eines der größten orthodoxen Gotteshäuser der Welt, und ein Besuch im alten Boheme-Viertel Skadarlija mit seinen winzigen Häusern an kopfsteingepflasterten Gassen ist ein besonderes Erlebnis.

An der Donau

Von Belgrad folgen wir dem mächtigen Strom abwärts zunächst nach Viminacium auf dem Gelände der Kleinstadt Stari Kostolac. Die Ruinenstätte war einst ein bedeutender römischer Militärstützpunkt an der Grenze der römischen Reichsprovinz Moesia Superior zum „Barbarenland“. Attilas Hunnen zerstörten sie im Jahre 441. Ausgrabungen förderten Zehntausende von teilweise kostbaren Objekten zutage, Fresken in wunderbaren Farben wurden freigelegt, Reste eines Amphitheaters und einer Gladiatorenarena ausgegraben. Weiter flussabwärts liegt das Städtchen Golubac, berühmt für seine malerisch sich am Donauufer erhebende Burgruine mit ihren neun Türmen und einem für so viele Städte und Festungen an der Donau typischen Machtgerangel, an dem Serben und Ungarn, die Habsburger und wieder die Serben und schließlich die Osmanen beteiligt waren. Auf der Höhe von Golubac beginnt der Nationalpark Derdap, der sich über mehr als 100 km am Fluss entlang windet. Er ist Serbiens größter Nationalpark und umfasst allein zehn ganz unterschiedliche Naturreservate. Geprägt wird er durch gewaltige Schluchten und Canyons der Südkarpaten, durch die sich die Donau ihren Weg bahnt. Die Flora des Parks weist neben den hundertjährigen Eichen- und Buchenwäldern, dem Zürgelbaum und dem Feldahorn, eine staunenswerte Vielfalt bekannter, seltener und endemischer Pflanzen auf, deren Artenzahl einmal auf 1.100 geschätzt wurde. Auch die Tierwelt fühlt sich wohl zwischen Felsen, Wasser, Wald und Wiesen. Luchs und Wolf sind hier zuhause, Gämse und Goldschakal, Rot- und Schwarzwild, Adler, Falken, Eulen, Schwarzstörche.

Donaudurchbruch in Serbien

Donaudurchbruch © Julija Sapic - Fotolia.com

Auf dem Territorium des Nationalparks liegt auch der spektakuläre Taldurchbruch, der als Eisernes Tor in früheren Zeiten große Furcht und grenzenlosen Respekt auslöste, seit einigen Jahrzehnten aber durch den Bau einer Staustufe etwas entschärft ist. Immerhin liegen 80 und mehr Meter unter dem Kiel der durchfahrenden Schiffe und an der engsten Stelle sind es kaum mehr als 200 m zwischen den Felswänden. Im engeren Sinne ist eben dieser in Europa wohl einzigartige, imposante Durchbruch gleich hinter der Stadt Orşova das „Eiserne Tor“, im weiteren Sinne umfasst das „Eiserne Tor“ aber auch den Stausee vor dem Durchbruch, eine über 130 km lange Strecke, zumeist eingezwängt zwischen Felsen, selten einmal ausufernd auf eine Breite von 5 – 6 km.

Nur vom Wasser aus zu sichten ist die Tabula Traiana, die Tafel des römischen Kaisers Trajan, der sich hier auf einem Marmorblock für eine infrastrukturelle Großtat feiern ließ. Er hatte die Order erteilt, die vor Jahren beim Kastell Hüfingen nahe Donaueschingen im Schwarzwald begonnene Straße bis zur Donaumündung fortzusetzen, dabei keine Mittel zu scheuen und technische Probleme zu überwinden – wie hier am Eisernen Tor, wo für eine Uferstraße kein Platz war und sie deshalb wie ein Balkon, auf in den Fels getriebenen Balken ruhend, durch den Engpass verlief. „Der Sohn des göttlichen Nerva“, heißt es auf der Tafel, „der Vater des Vaterlandes, hat Gebirge und Strom überwunden und diese Straße gebaut“. Bemerkenswert auch ein Brückenbau, initiiert von Trajan und erbaut von einem der berühmtesten Architekten seiner Zeit, Apollodorus von Damaskus. Die Bogenbrücke auf 20 Pfeilern erreichte eine Höhe von 45 m und eine Gesamtlänge von 1.135 m. Die Apollodorus-Brücke bei Dobreta Turnu Severin entstand in den Jahren 103 bis 105. Sie blieb für mindestens Tausend Jahre die längste Brücke der Welt. Bruchstücke ihrer Pfeiler sind noch heute unter dem Wasserspiegel zu erkennen.

Von ganz besonderer Bedeutung ist die Ausgrabungsstätte Lepinski Vir im Derdap Nationalpark. 1965 stieß man auf diese steinzeitliche Siedlung am rechten Donauufer. Mehrere Kulturschichten konnten freigelegt werden, die vom frühen Mesolithikum bis zum späten Neolithikum reichen und den Zeitraum von 7000 bis 4800 v. Chr. umfassen. Neben Überresten von Häusern, oft auch nur ihren Grundrissen, entdeckte man zahllose Gräber, bearbeiteten Feuerstein und Quarzit, Werkzeuge und Schmuck wie Perlenketten, Armreifen und Gewandnadeln sowie Skulpturen aus Sandstein, menschliche Figuren darstellend, auch Tierköpfe und geometrische Muster. Das Museum und glasüberdachte Ausgrabungsflächen geben einen hervorragenden Einblick in die Lebenswelt der Steinzeit.

Auf den Spuren der Römer 

Und weiter geht die Fahrt Richtung Zaječar und von dort zum spätantiken Kaiserpalast Felix Romuliana, der 2007 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Es war ein prachtvoller Palast, errichtet um 305 n. Chr. von Kaiser Caius Valerius Galerius Maximianus zur Erinnerung an seinen Geburtsort. Übrigens war Galerius einer von 17 römischen Kaisern, die auf dem Territorium des heutigen Serbien geboren wurden. Ein im Palast ausgegrabener Portraitkopf lässt einen Mann von beachtlicher Körperfülle erahnen. Sein Bedürfnis nach Luxus war bemerkenswert. Phantastische Fresken oder Marmorplatten und grüner Porphyr schmücken die Wände und die Böden sind mit farbfreudigen Mosaiken bedeckt. Das Rekonstruktionsmodell zeigt einen imposanten Bau, zweistöckig mit Eingangsarkaden und ausgeprägten Giebelfronten. Zum Komplex gehören auch Thermen, Basiliken und Tempel. Die Ausgrabungen gehen weiter. 2011 konnte nördlich des eigentlichen Palastes eine „Villa“ freigelegt werden. Andere Funde lassen den Schluss zu, dass nach dem Abzug der Römer und später der Byzantiner an dieser Stelle bis ins 11. Jahrhundert eine frühmittelalterliche Siedlung existierte.

Felix Romuliana

Felix Romuliana © Pavle - Fotolia.com

Rund 100 km sind es vom kaiserlichen Palast nach Niš, Serbiens zweitgrößter Stadt und bedeutendes Wirtschaftszentrum für den Süden des Landes. Lange Zeit verläuft die Straße zu Füßen der Stara Planina, einer noch weitgehend unberührten Bergregion, die weit nach Bulgarien hineinreicht und mit dichten Wäldern und Bergweiden bedeckt ist. Nicht mehr weit von Niš verlangt die Schlucht von Sićevac geradezu nach einem Abstecher. Hier war es nämlich, wo Englands berühmter Historiker Arnold Toynbee „den Sinn der Geschichte beim Durchschreiten der Schlucht begriff“. Niš, von den Römern Naissus getauft, lebte fast ein halbes Jahrtausend unter türkischer Herrschaft.  Aus dieser Zeit stammt die Festung am Ufer des Nišava-Flusses. Man hatte damals – 1723 – jedes greifbare Material benutzt, selbst antike Säulen und römische Grabsteine, um diesen strategischen Platz in Windeseile zu befestigen. Über 2 km lang sind seine Mauern, 8 m hoch und bis zu 3 m dick. Ein anderes Highlight in Niš ist die Ausgrabungsstätte Mediana, eine ehemalige kaiserliche Residenz, die in den Jahren 317–334 Kaiser Konstantin d. Gr. als Sommersitz diente (Konstantin wurde in Naissus geboren und wuchs hier auf). Auch seine Nachfolger auf dem römischen Thron verbrachten hier häufig die Sommermonate, perfekt ausgestattet mit Thermen, Kornspeicher, Aquaedukt in verschwenderisch mit Fresken und Mosaiken geschmückten Räumlichkeiten.

Zu den Welterbe-Klöstern 

Um dorthin zu gelangen, gilt es das Bergmassiv Kopaonik, das „Gebirgsdach Serbiens“, zu überqueren, das sich jenseits der Grenze im Kosovo fortsetzt. Es ist eine malerische alpine Landschaft mit Hochlagen knapp über 2.000 m, mit viel Sonne und viel Schnee, schroffen Felsen, Bergweiden und Bergseen und immergrünen Wäldern. Anheimelnde Luftkurorte laden zum Verweilen ein. Man kann an organisierten Wandertouren teilnehmen und perfekte Skiferien erleben. Im Zentrum des Gebirges liegt der Kopaonik Nationalpark.

Auf der Weiterreise wird Novi Pazar berührt, Hauptort der historischen Region Sancak Novi Pazar mit einem hohen Anteil muslimischer Serben. Lange bevor diese Gegend in die Hände der Osmanen fiel, blühte hier im Hochmittelalter zur Zeit der Nemanjić-Dynastie die serbische Frömmigkeit in zahllosen Klöstern, deren bekanntestes sicher Studenica ist.  Seine aus dem 12. Jahrhundert stammende Marienkirche gilt als Mutterkirche aller serbischen Kirchen. Stilistisch zählt das Kloster zu den eindrucksvollsten Beispielen eines harmonischen Zusammenspiels westlicher (romanischer) und östlicher (byzantinischer) Architekturelemente und Freskenmalereien. Kloster Sopoćani entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Seine dreischiffige Kirche der Hl. Dreifaltigkeit erinnert mit den charakteristischen Fenstern, dem Portal und Turm an Basiliken des Westens. Kostbar die Fresken im Narthex, die in dieser Qualität zu den besten Werken im Europa des 13. Jahrhunderts zählen. Das Kloster von Djurdjevi Stupovi geht wie Studenica auf den Fürsten Stephan Nemanja zurück und vereinigt wie jenes romanische und byzantinische Architekturformen. Das Kloster und die Festung Gradina sowie Serbiens ältestes intaktes Gotteshaus, die Kirche St. Peter (9. Jh.) am Rande von Stari Ras (Alt Ras), der Hauptstadt des mittelalterlichen serbischen Fürstentums Raška, zählen wie Sopoćani und Studenica zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Kirche St. Peter (Serbien)

Kirche St. Peter © Pavle - Fotolia.com

In der Nähe der Klöster liegt das wilde Biosphärenreservat Golija, eine spärlich besiedelte Gebirgslandschaft, geprägt von urwaldähnlichen Laub- und Nadelbaumwäldern. Es gibt hier sogar vereinzelte Gletschererscheinungen zu beobachten. Mehr als hundert Quellen sprudeln durch das Terrain, das Höhen von über 1.800 Metern erreicht. Wer beim Wandern durch das Golija-Reservat auf den Geschmack gekommen ist, kann seine Streifzüge im dicht bewaldeten Mokra Gora oder im Tara Nationalpark fortsetzen. Sie liegen weiter im Westen, nahe der Grenze zu Bosnien-Herzegowina.

Eckart Fiene

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