Die Seele eines Landes offenbart sich in der Musik

Musik aus aller Welt

CD- und DVD-Tipps
von Winfried Dulisch

Aktuell im Sommer 2010 präsentieren wir Musik aus Indien,Frankreich, Ecuador, Bulgarien, USA, Moldawien, Peru, Schweiz, Mexiko, Serbien, England, Kolumbien, Österreich, Israel, Russland, Spanien, Schweden, Australien, Polen, Bolivien, Mali, Slowakei, Kuba, Belgien, Japan, Rumänien, Venezuela, Irland, Kanada, Ungarn, Brasilien, Türkei, Südafrika, Niederlande, Guinea, Kroatien, China, Deutschland, Chile, Ukraine und Argentinien für Freunde von Klassik, Pop, Folklore, Jazz und Weltmusik

Alle bisherigen CD- und DVD-Empfehlungen unseres Musik-Experten Winfried Dulisch sind nachzulesen unter Musik aus aller Welt.

 

Polen / Indien / Türkei / China / Japan

Rolf Becker & Originalmusik: „China hören“
CD: ISBN 978-3-9810725-2-5

Ercan Durmaz & Originalmusik: „Türkei hören“
CD: ISBN 978-3-940665-01-0

Rolf Becker & Originalmusik: „Japan hören“
CD: ISBN 978-3-9810725-3-2
 
Rufus Beck & Originalmusik: „Indien hören“
CD: ISBN 978-3-940665-13-3

Rolf Becker & Originalmusik: „Polen hören“
CD: ISBN 978-3-940665-18-8

www.silberfuchs-verlag.de


Der Silberfuchs-Verlag in Kayhude (Kreis Segeberg, kurz hinter Hamburg) entwickelt sich zu einer ersten Adresse für anspruchsvoll produzierte Hörbücher. Die zwei „Silberfüchse“ Corinna Hesse und Antje Hinz präsentieren immer wieder großartige Mischungen aus Text und Musik, die dem Hörer bereits eine gute Vorstellung vom jeweils beschriebenen Land vermitteln. Die nachfolgend genannten CDs sind nur einige willkürlich aus dem Silberfuchs-Angebot rausgepickte Beispiele.

 

 

Die CD „Japan hören“ mit mehr als 60 Beispielen von klassischer und folkloristisch traditioneller Musik wurde 2007 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Das „Indien“-Hörbuch beschreibt mit ähnlich vielen Musikbespielen die religiöse Vielfalt des Subkontinents und erntete dafür den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. Beim „Türkei hören“ kommen Lieder und Tänze aus Anatolien, die hypnotisierende Musik der Derwische und die Ehrfurcht einflößenden Janitscharen-Kapellen zu Wort. Das „China“-Hörbuch aus dieser Serie erzählt vom weltentrückten Leben bei Hofe und von den Weiten des Landes, das musikalische Begleitprogramm reicht hier von zarten Saiten-Klängen bis zur volkstümlich deftigen Peking-Oper.
 

Einen hervorragenden Einstieg in das Denken und Fühlen einer weiteren großen Kultur-Nation bietet die CD „Polen hören“. Der Schauspieler Rolf Becker führt hier von jenen Zeiten, die sich nur mit Legenden und Mythen beschreiben lassen, hinein in die polnische Gegenwart. Die 20 Hörbuch-Kapitel werden abgerundet mit Musik-Beispielen – von mittelalterlichen und volkstümlichen Weisen zur heutigen Avantgarde- und Jazz-Szene. wd@saw

   

 

Russland / Österreich / Schweden / USA / Spanien

The Czar' s Guitars: „Souvenirs Of Russia“


CD: Dorian DSL-92112 / Naxos

Das Duo „The Czar' s Guitars“ besteht aus John Schneidermann (Kalifornien) und Oleg Timofeyev (geboren in Moskau, lebt jetzt in USA). Im Gegensatz zu ihren sechs-saitigen spanischen Schwestern werden russische Klassik-Gitarren (sieben Saiten) von den Konzert-Gitarristen seltener gespielt. Allein schon deswegen sind die hier zu hörenden vollmundig klingenden Instrumente eine Ohrenweide.

  

Das Repertoire der vorliegenden CD besteht zum größten Teil aus folkloristisch tänzerischen Klein-Kunstwerken russischer Komponisten des 19. Jahrhunderts. Der damaligen Mode entsprechend verwendeten sie dafür auch gerne Motive aus Regionen, die damals für die meisten Russen unerreichbar waren – zum Beispiel schwedische Polkas oder Tiroler Walzer-Melodien. Das virtuose Prachtstück der zwei „Gitarren des Zaren“ ist hier jenes zwölf Minuten lange „Souvenir de Russie“, das der spanische Gitarrist Fernando Sor 1825 als Erinnerungsstück von einem Russland-Aufenthalt mitbrachte. Als Zugabe interpretieren John Schneidermann und Oleg Timofeyev überaus vergnügt eine Variation über die englische Königshymne, die der Komponist Valdimir Morkov betitelt hatte mit „God Save The Czar“. wd@saw

 

Slowakei / Belgien / Ukraine / Serbien /  Niederlande / Moldawien / Deutschland / Bulgarien / Österreich / Kroatien / Ungarn / Rumänien

Hubert von Goisern:

„Goisern Goes West – Hafenfest 09”
DVD: Lawine / Sony BMG 88697673149

“Goisern Goes East”
DVD: Lawine / Sony BMG 88697346549

www.hubertvongoisern.com

Der Weg ist bei „Goisern Goes West” nicht nur das Ziel. Der Weg über das Wasser ist hier der Star. Einige der übrigen Stars, die sich 2008 an dieser Schiffstour von Linz an der Donau durch den Main-Donau-Kanal und über den Rhein rauf nach Rotterdam beteiligten, sind: Konstantin Wecker, Xavier Naidoo, BAP-Boss Wolfgang Niedecken, Klaus Doldinger. Zur Stammbesatzung auf diesem Schiff gehören oberösterreichische Alpen-Rocker und Hubert von Goisern und sein Weltmusik-Ensemble.
   Mit diesen unterwegs zugestiegenen Gästen erarbeitete der oberösterreichische Volksrocker und Worldmusikant Hubert von Goisern 2008 auf einem mit Wohncontainern beladenen Schubschiff-Verband ein Programm, das er dann abends dem Publikum am Ufer präsentierte. Der – eigentlich mehr als Lieder- und Niedermacher bekannte – Konstantin Wecker agierte bei den Proben wie auch bei den Konzert-Mitschnitten als Pop-Stimmungskanone in allerbester Spiellaune. Das Mannheimer Soul-Seelchen Xavier Naidoo und seine „Söhne“ harmonieren hervorragend mit den kölschen Dialekt-Songs eines Wolfgang Niedecken. Und dem Saxophonisten Klaus Doldinger scheint es verdammt viel Spaß zu machen, ausgerechnet auf dieser schwimmenden Bühne seine „Das Boot“-Filmmusik spielen zu dürfen.

          Weitaus mehr Abenteuerlust und Aufbruchstimmung wurde dagegen vermittelt von der DVD “Goisern Goes East”, mit der seine Donau-Reise von Linz hinunter an das Schwarze Meer dokumentiert wurde. Denn bei der Produktion dieser 2008 erschienenen DVD begegnete die Goisern-Band noch einigen osteuropäischen Musiker-Kollegen, denen die Marktgesetze des Worldmusic-Business völlig unbekannt zu sein schienen. Und auch die jeweils dazu gehörenden Donau-Landschaften wurden bei „Goisern Goes East“ viel prominenter in großer Star-Pose abgelichtet. wd@saw    

 

Indien

Verschiedene Interpreten: „The Rough Guide To The Music Of India”
Doppel-CD: RGNET 1231 CD / harmonia mundi

www.worldmusic.net

 

Sämtliche RoughGuide-CDs, die einer bestimmten Region dieser Welt gewidmet sind, decken musikalische Widersprüche auf und sind trotzdem angenehm durchhörbar. Mit der vorliegenden Zusammenstellung übertreffen die RoughGuide-Macher sogar noch ihren selbst gesetzten hohen Maßstab. Jeder einzelne der zwölf hier zu hörenden Tracks fasziniert durch klangliche und harmonische Überraschungseffekte.  
   Eröffnet wie das Programm von der Bollywood-Sängerin Asha Bhosle, die im Laufe ihrer Karriere mehr als 10.000 Schallplatten-Aufnahmen gemacht hat. Der Sitar-Spieler Ravi Shankar – europäische Musik-Kritiker wissen immer noch nicht so recht, ob sie ihn eher als Klassik- oder als Folklore-Künstler würdigen sollen – ist hier ebenso zu hören wie jene Trommel-Virtuosen, deren vertrackte Rhythmen für europäische Ohren nicht immer nachvollziehbar sind. Oder die mit Wasser gefüllten Porzellan-Schalen, die mit Bambus-Stöckchen virtuos zum Klingen gebracht werden. Oder ein gerade mal 64 Sekunden langer CD-Track zeigt, welche Ausdrucksmöglichkeiten in einer kleinen Maultrommel stecken.

   Während die erste CD dieses Doppelpacks neugierig macht auf weitere Musik vom indischen Subkontinent, widmet sich die zweite CD konsequent einem Thema: beruhigend wirksame Klänge, die der – inzwischen zum international gefeierten Weltmusik-Star avancierte – Gitarrist Debashish Bhattacharya seinem speziell für indische Harmonie- und Klang-Vorstellungen gebauten Instrument entlockt. Aber Vorsicht – diese CD ist absolut ungeeignet als beruhigendes Hintergrundgedudel für Autofahrer! Denn diese überaus beruhigend wirksame Instrumental-Musik wurde aufgenommen bei einem All Night Concert in Kalkutta und verführt zum „bewussten dynamischen Schlaf“, wie er vom Yoga Nidra her bekannt ist. Aber beim Gebrauch in den eigenen vier Wänden erweisen sich diese meditativen Klänge als großartig angelegter Hörgenuss. wd@saw

  

 

Kanada / Frankreich / USA / Kuba / Israel / Australien / Niederlande / Südafrika / Guinea / Brasilien / Japan

Verschiedene Interpreten: “Jazz Playground”
CD: Putumayo-Exil 94487-2 / Indigo

www.exil.de

Swing, Blues, Gospel und Bebop für Kinder – für die meisten Jazz-Musiker ist diese Aufgabe unlösbar. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, das Interesse der Kids für den Jazz zu wecken, das New Yorker Weltmusik-Label Putumayo liefert den Beweis mit der vorliegenden CD aus seiner „Playground“-Serie. Und wie die übrigen Zusammenstellungen dieser Serie, ist auch der „Jazz Playground“ ein Hörgenuss für erwachsene Ohren.

   Das französische Ensemble Triocephale schafft es mit einer Jazz-Version des VolksliedchensSur Le Pont D'Avignon“, den Hörer zum Mit(s)wingen zu animieren. Die holländische Combo Trapperdetrap mischt mit einer jazzigen Mini-Oper jede Kinder-Party auf. Eine australische Big Band namens „Kinderjazz“ mutet den Kids sogar vertrackte Bläser-Arrangements zu. Andere Tracks auf diesem Sampler beweisen, dass sich sogar ein schwerblütiger Blues für Kinder aufbereiten lässt. Und brasilianische Samba-Rhythmen sprechen ohnehin das kindliche Rhythmusgefühl an. wd@saw

 

USA / Mexiko / England / Indien / Mali / Frankreich / Irland / Brasilien

Herbie Hancock: „The Imagine Project“

CD: Sony 0886977189920

Das Repertoire dieser CD wird dominiert von Pop- und Folk-Standards wie John Lennon’s „Imagine“, Dylan’s „The Times They Are A’ Changin’“ und anderen Protest-Liedchen, die eigentlich über wenig eigene musikalische Substanz verfügen. Eigentlich. Denn der Keyboarder Herbie Hancock und seine Gastmusiker bringen mit ihren intensiv nachklingenden Interpretationen dieser Songs jede Menge künstlerischer und ideologischer Substanz zum Vorschein.

                                 Die Musiker-Gästeliste reicht vom Worldmusic-Darling Anoushka Shankar über den Saxophonisten Wayne Shorter und die Sahara-Rockband Tinariwen bis zum Rockgitarre-Heroen Jeff Beck und die Ethno-Veteranen The Chieftains. In London, Paris, Dublin, USA, Brasilien und Indien wurden die Tracks für das „Imagine Project“ eingespielt. Dank Herbie Hancocks künstlerischer Oberaufsicht verkümmert diese großzügig komponierte Melange nicht zu einem ungenießbaren Fisch-und-Fleisch-Salat, sondern sie offenbart sich als globales Musikprojekt allererster Güte. wd@saw

 

Südafrika

Verschiedene Interpreten: „The Essential Guide To South Africa“
3 CDs: ESGCD 328 / Soulfood

Verschiedene Interpreten: Soundtrip South Africa

CD: ISBN 978-3-8317-5119-8 / NRW-Vertrieb
www.reise-know-how.de

Verschiedene Interpreten: „Putumayo Presents South Africa“
CD: Putumayo-Exil 94803-2 / Indigo
www.exil.de

Keine Angst, der Vuvuzela-Terror geht hier nicht weiter. Im Gegenteil. Der „Essential Guide To South Africa“ zeigt, welchen stilistischen Reichtum die Folklore, die Pop-Musik und vor allem der Jazz in Südafrika zu verschwenden haben. Nur die letzte von diesen drei CDs klingt neben den übrigen zwei einschmeichelnden Stunden ein wenig enttäuschend, denn vom Singer-Songwriter bis zu den hier verwendeten Techno-Grooves könnte diese 15 Tracks auch woanders als in Südafrika produziert worden sein. Aber auf der ersten CD kommt eindrucksvoll die einst als „Mama Africa“ verehrte Miriam Makeba zu Wort, außerdem singen hier weitere international renommierte Weltmusik-Wegbereiter wie den Zulu-Männerchor Ladysmith Black Mabazo. CD 2 ist den musikalischen Pionieren des hypnotisch wirksamen Kap-Jazz gewidmet.

   Der Südafrika-Soundtrip aus dem Bielefelder Reise-know-how-Verlag konzentriert sich auf die aktuelle Pop-Musik von schwarzen Künstlern. Die meisten der hier zu hörenden Tracks könnten erst einmal ebenfalls in anderen Regionen der Welt produziert worden sein. Aber nach dann wenigen Takten klingen jene Harmonien und Rhythmen durch, die von den zahlreichen Völkern Südafrikas dem kulturellen Schatzvorrat des Regenbogen-Staates hinzugefügt wurden.

  Der Putumayo-Sampler „South Africa“ vollbringt mit zwölf überaus unterschiedlichen Tracks den beinahe unmöglichen Spagat, den Hörer beschwingt zu unterhalten und gleichzeitig mit virtuosen Kabinettstückchen zu überraschen. Von Miriam Makeba’s Swing-Liedchen bis zu einem – vom Soweto Gospel Choir ergreifend vorgetragenen – A-cappella-Gesang reicht die Spannweite. Und auch diese CD ist vollkommen frei von Vuvuzela-Getröte. Herrlich! Also Augen zu, die Füße hochlegen, relaxen und genießen. wd@saw

 

 

USA

Verschiedene Interpreten: „The Metropolitan Opera Centennial Gala“
2 DVDs: Deutsche Grammophon 00440 073 4538
http://www.metoperafamily.org/metopera

Wenn schon Gala – dann aber richtig. Zu ihrem 100. Geburtstag hatte die 1883 eröffnete Metropolitan Opera die schönsten Stimmen des ausgehenden 20. Jahrhunderts nach New York eingeladen. Die auf der vorliegenden DVD dokumentierten Ständchen wurden gesungen von Pavarotti, Carreras, Doming… - sorry, Ladies first: Marilyn Horne, Frederica von Stade, Montserrat Caballé, Kiri Te Kanawa und und und. Alle großen Momente dieser knapp vier Stunden dauernden Dokumentation lassen sich hier nicht aufzählen. Deshalb soll nur der vielleicht anrührendste Moment dieser Geburtstagsfeier erwähnt werden: Die Sopranistin Brigit Nilsson lässt mit einem a-cappella gesungenen schwedischen Volkslied die sprichwörtliche Stecknadel im weiten Rund der New Yorker Met fallen. Anschließend geht es aber sofort weiter mit ganz, ganz großer Oper. wd@saw

 

Peru / Bolivien / Chile / Kolumbien / Venezuela / Ecuador / Argentinien

Verschiedene Interpreten: Soundtrip The Andes

CD: ISBN 978-3-8317-5111-2 / NRW-Vertrieb
www.reise-know-how.de

Die Menschen in den ehemaligen Lebensräumen der Inkas versuchen, mit Hilfe von Musik ihre verloren gegangenen Kulturen wiederzufinden. Auf der vorliegenden CD dienen vor allem die rauchigen Bambusflöten als akustische Wegweiser bei dieser Suche. Die meist dazu im Hintergrund überaus flott zirpenden Zupfinstrumente wurden dagegen einst von den spanischen Eroberern in diese Region gebracht. Wie bei allen Soundtrip-Samplers aus dem Verlag Reise-know-how reicht die Spannweite der hier zu hörenden 14 Tracks vom oberflächlichen Schlager-Trallala über Folklore-Jazz bis zu techno-mäßig angereicherten Klängen aus den Anden-Staaten. Also ein guter akustischer Vorgeschmack auf jenen Abwechslungsreichtum, der den Besucher dieser Region erwartet. wd@saw

 

Schweiz / Niederlande

Kristina Fuchs: „Im Röseligarte“

CD: Sonic Records 08001
www.roeseligarte.com

Jazz-Fans, die keine eidgenössische Schule besucht haben, werden es vielleicht nicht kennen: „Im Röseligarte“ ist eine Sammlung von alpenländischen Volksliedern, deren erster Band 1908 erschien. Der Rock-Chansonnier Stephan Eicher und andere Schweizer Pop-Kreative haben sich davon inspirieren lassen zu … – na ja, was man halt so macht mit Folk-Songs. Nun berührt die in Amsterdam lebende schweizerische Jazz-Sängerin Kristina Fuchs den Hörer mit ihrer Ausdeutung dieser – früher nannte man so etwas – Weisen im Volkston.    Der Stimme von Kristina Fuchs ist anzuhören, dass sie jede Menge Blues- und Gospel-Feeling mitbringt und ihre Ochsentour durch verräucherte Jazz-Clubs hinter sich hat. Wenn sie allerdings Oberton-Gesang und andere Ausdruck steigernde Stilmittel einsetzt, wird sie zur Weltmusik-Kammersängerin. Dann weiten ihre eigene Stimme und die im Hintergrund feinnervig agierenden Begleiter – vor allem Dré Pallemaerts am Schlagzeug – den inneren Blick des Hörers für die Großartigkeit der Schweizer Berglandschaft. – Genug geschwärmt. Denn eigentlich ist der „Röseligarte“ von Kristina Fuchs doch einfach nur eine verdammt aufregend wie hypnotisierend einschmeichelnd klingende Jazz-CD. Eigentlich. wd@saw

 

 

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