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Im Sammeltaxi, einem Pick-up, geht`s auf Holzbänken, die auf der Ladefläche befestigt sind, nach Santa Maria, dem Mekka der Pauschaltouristen und einer Hochburg der Surfer. Paradiesische Strände aus goldgelbem Wüstensand und der türkisfarbene Atlantik lassen die Herzen höher schlagen. Doch neben den Luxushotels wohnt die „Dritte Welt“: Kinder laufen barfuß herum und betteln, der Fäkaliengeruch aus den einfachen Baracken weht herüber.

Kapverden Fischer
Fischer auf den Kapverden

Auf den meisten Inseln gibt es keine Straßen, sondern nur staubige Pisten, keine Taxis, sondern Pick-ups, keine warme Dusche, sondern eine eiskalte, und auch die nicht immer. Und morgens muss man anmelden, dass man abends gerne etwas zu essen hätte. Egal was. In der Regel ist es Fisch satt. Die Kapverden müssen neunzig Prozent ihrer Lebensmittel einführen, hauptsächlich von der ehemaligen Kolonialmacht Portugal. Daher sind die Kapverden, „Dritte Welt“ hin oder her, kein billiges Reiseland, und in keiner Weise ist das Preisniveau mit dem benachbarter westafrikanischer Staaten auf dem Festland zu vergleichen!


Baia das Gatas auf São Vicente

Wehmütige Töne, entfesselte Klänge

Auf São Vicente sieht die Landschaft schon anders aus: Schroffe, rötlich-braune Bergrücken und herbe Vulkanlandschaften glühen in der Sonne, am Straßenrand vom ständigen Wind in Richtung Brasilien gebeugte Akazien: ein Aufforstungsprogramm gegen die Bodenerosion. In der Einöde tauchen versprengte Steinhäuser ohne Fenster auf.

Kapverden Kinder

Ein paar Kinder rennen auf die Straße, als sie das Sammeltaxi kommen hören. Frauen balancieren Lasten auf dem Kopf.

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