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Ein Atlantis - im Dschungel versunken

Kambodscha Angkor ThomFür einen Besuch der Tempelanlagen um Siem Reap empfiehlt es sich, ein 3-Tages-Ticket zu erwerben. Das lässt genug Zeit, neben Angkor Wat und Angkor Phnom auch noch weitere Heiligtümer zu besuchen - beispielsweise Ta Prohm, einen Flachtempel, der zum Teil von 400 Jahre alten Kapok-Bäumen überwuchert wird, die ihre Wurzeln durch das Mauerwerk schieben. Hier lässt sich erahnen, in welchem Zustand die Heiligtümer waren, als sie von dem französischen Naturforscher Henri Mouhot im Jahr 1860 wiederentdeckt wurden, gewissermaßen wie ein im Dschungel versunkenes Atlantis.

Einer der ältesten und kunstvoll gestalteten Tempel ist der mit filigranen Ornamenten und Reliefs überzogene Banteay Srei, der etwa zwanzig Kilometer von Angkor entfernt Richtung Nordosten liegt. Als einsamer Entdecker freilich kann man sich hier ebenso wenig fühlen wie in den anderen Tempelanlagen. Denn der Angkor-Tourismus boomt. Nirgends wird das deutlicher als beim Besuch des Tempelbergs Phnom Bakheng.

Kambodscha Angkor
Flachtempel Ta Prohm: vom Dschungel gefangen

Der insgesamt siebengeschossige Tempel auf der Spitze des Berges, der zu Fuß oder per Elefantenritt erreicht werden kann, erlebt tagtäglich in den Abendstunden eine regelrechte Masseninvasion, weil sich von hier besonders spektakuläre Sonnenuntergänge bewundern lassen. Vom Phnom Bakheng aus hat man zudem nicht nur einen Blick auf Angkor Wat, sondern auch zum Tonle-Sap-See, der Lebensader des flach gelegenen Reislandes Kambodscha.



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