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Beim grönländischen Weihnachtsmann

In dem 200-Seelen-Örtchen kann man sich eigentlich nicht verlaufen. Gleich neben der Post ist ein Supermarkt, mal sehen, wie der sortiert ist. Wir sind überrascht: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Angefangen von Lebensmitteln über Zeitschriften und technische Geräte, Postkarten, Tiefkühlkost aller Art bis zu Fertigsuppen und Linseneintopf deutscher Herstellung fehlt nichts in den Regalen.

Grönland Inuit -Frau
Ist alles eingekauft?

Sogar ein Laptop und Christbaumschmuck werden angeboten. Möglicherweise hat der Julemand, der grönländische Weihnachtsmann, hier ein Auslieferungslager, und die Preise sind im Hinblick auf die hohen Transportkosten durchaus passabel.

Als wir das Geschäft wieder verlassen, hat der Nieselregen aufgehört, und die Sonne kommt durch. Gleich ist der Ort wie verzaubert: Blauer Himmel, blaue Häuser, eine Bucht mit Eisbergen und natürlich Schlittenhunde, die die Sonne mit durchdringendem Gejaule begrüßen, das sich über die ganze Insel fortzusetzen scheint. Vorbei am Gemeinschaftshaus gehen wir zunächst zur Fischfabrik. Im Gemeinschaftshaus steht die zentrale Dusche für den Ort, und natürlich ist dort auch die Pumpstation für das Wasser. Fließendes Wasser gibt es in Saqqaq nicht. Entweder man besorgt das benötigte Wasser per Kanister von der Zapfsäule, oder man holt per Schiff ein Stück Eisberg, den man dann schmilzt. Die hübsche Kirche aus dem Jahr 1908 ist offen. Für die kleine Gemeinde mutet das Gotteshaus geradezu riesig an, in der Mitte hängt das obligatorische Segelschiff und am nächsten Sonntag wird das Lied Nr. 19 gesungen – jedenfalls steht das auf der Tafel an der Wand



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