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Mit der Aranui 3 auf Südseekreuzfahrt

Mit dem Frachter zu den Marquesas Inseln

Text und Fotos: Axel Pinck

Eine Kreuzfahrt fast 4000 km durch den Südpazifik, von Tahiti zu den Tuamotus und den Marquesas Inseln. Aber nicht auf einem luxuriösen Hotelschiff mit einem Dutzend Restaurants und Bars, mit Captains-Dinner, Wellness-Tempel und Shopping-Arkade. Die Aranui 3 versorgt alle drei Wochen die abgelegenen Inseln mit Lebensmitteln und anderen Konsumgütern, und 200 Passagiere sind auch noch an Bord.

Marquesas Inseln - Aranui3 beim Be- und Entladen
Die Aranui3 beim Be- und Entladen mit Beibooten

Das Schiff stampft durch die einsame pazifische Nacht. Am kommenden Morgen wird die Aranui nach 14-tägiger Kreuzfahrt zu den Marquesas Inseln wieder im Hafen von Papeete auf Tahiti anlegen. Abschiedsabend in der Hotelbar. Trinksprüche ohne Ende: auf Polynesien, die Aranui, Europa, auf die Zukunft, das Leben und die Liebe. Alle tanzen zu den Klängen der Bordcombo, Matrosen, das farbige Pareotuch um den mächtigen Bauch geknotet, leichtfüßige Polynesierinnen vom Restaurantservice, die Buchhalterin aus Lausanne, der Rancher aus Wyoming, eine Lady aus Yorkshire, der Arzt aus Tahiti und die Krankenschwester aus Innsbruck. Kein Schwanken des Schiffes kann die Schritte stören.

Erst zwei Wochen liegt der Start des Kreuzfahrttörns zurück und auch die bange Frage: Wo ist eigentlich der Südsee-Cruiseliner? Der meist vom Berufsverkehr verstopfte Boulevard Pomare führt in weitem Schwung an der Hafenbucht von Papeete entlang, vorbei am Hotel Tiare Tahiti, an geräumigen Terrassen von Restaurants und Cafés, an Boutiquen mit französischer Mode und bunten Pareotüchern aus Tahiti, an Schmuck- und Uhrenläden. Am Quai d’Honneur dümpeln zwei schneeweiße Kreuzfahrtschiffe - Fehlanzeige. Auch am Quai de Moorea legen nur die Fähren auf die Nachbarinsel von Tahiti ab. Erst ganz hinten im Frachthafen, an einem Kai des Motu Uta und noch hinter der Brücke über den Taunoa Channel hat die Aranui festgemacht. Gabelstapler surren mit Paletten voll von Zementsäcken und Hinano-Bier vorbei, Bordkräne hieven Kühlschränke in den Schiffsbauch, in dem auch mehrere Pick-up Trucks verschwinden. Container warten aufgestapelt am Kai, bis sie an der Reihe sind. Die Ladung ist für das Marquesas Archipel bestimmt, eine Inselgruppe rund 1500 km im Nordosten von Tahiti.

Marquesas Inseln - Matrose mit blauschwarzen Tätowierungen
Matrose der Aranui3 mit blauschwarzen Tätowierungen

Passagiere treffen ein und werden von Bernard, dem „Tour Direktor“ der Aranui, wie alte Bekannte begrüßt und an Bord geleitet, doch nicht etwa in weißer Paradeuniform, sondern salopp in Shorts und T-Shirt. Um das Gepäck kümmern sich baumstarke polynesische Matrosen, wahre Riesen, barfuß, Gesicht und Körper mit blauschwarzen Tätowierungen dekoriert. Die Aranui, genauer die Aranui 3, ist eben ein besonderes Schiff, ein Unikat, von einer rumänischen Werft nach deutschen Plänen extra für die Route von Tahiti zu den Marquesas gebaut. Alle drei Wochen dreht der Passagierfrachter eine Versorgungsrunde zu der Inselgruppe am Ende der Welt. Die vorderen Zweidrittel mit Kränen und Laderaum für 2500 Tonnen Fracht, hinter den Aufbauten dann Platz für knapp 200 Passagiere mit einigen Suiten, sechs dutzend Kabinen und einem Schlafraum mit Doppelstockbetten.

Zwischenstopp Fakarava Atoll

Bald nach dem Ablegen erstreckt sich ringsherum nur noch endloser Horizont. Die Fahrt geht durch die einsamsten Gewässer des Pazifik. In der endlosen Wasserwüste ist das Meer das Bestimmende, das Maß aller Dinge. Das Logbuch der Aranui verzeichnet bei mehr als 70 Fahrten nicht einmal fünf Begegnungen mit anderen Schiffen.

Marquesas Inseln - Fakarava Atoll
Archipel der Tuamotus

Am nächsten Morgen Aufwachen im Archipel der Tuamotus, einer Inselwelt von Atollen, 500 km von Tahiti entfernt. Die Aranui manövriert mit langsamer Fahrt durch eine Lücke im Atollsaum in die große Lagune von Fakarava. Ausschiffen mit Beibooten, die traditionell Walboote heißen, Picknick am Strand unter Kokospalmen, Südseeidylle. Ein erster Sonnenbrand, Staunen über die farbenprächtige Unterwasserwelt mit verzweigten Korallen, gestreiften und gefleckten Fischen. Genügend Zeit, die übrigen Passagiere kennen zu lernen. Viele Vertreter der „50+ Generation“ sind darunter, die sich einen Lebenstraum erfüllen. Knapp die Hälfte stammt von englischsprachigen Ländern, aus Neuseeland, Australien, USA, Kanada, Südafrika, auch aus „merry old England“. Die Gruppe der Frankophonen aus Frankreich, Belgien, Tahiti und der welschen Schweiz ist fast genauso stark. Dazwischen eine respektable Minderheit aus Deutschen, Österreichern und Deutsch-Schweizern, die jedoch mit ihren englischen und französischen Sprachkenntnissen kulturelle Barrieren überbrücken. Feste Sitzordnungen oder Kleiderreglement sind an Bord verpönt. Dafür zieht eine polyphone Melodie angeregter Unterhaltungen durch den Speisesaal, die erst verebbt, als Kapitän Theodore Oputu mit einigen Schiffsoffizieren den Raum betritt. Auch er in saloppem Südseelook und nicht in goldbetresster Uniform. Erwartungsvolle Stille, die sich etwas hinzieht. Dann springt schnell der rumänische Chefingenieur ein und wünscht allen Passagieren eine erlebnisreiche Fahrt. Der Kapitän, so erklärt Bernard später, ist eben ein erfahrener Seemann, aber ein Partylöwe oder Volksredner ist er sicherlich nicht.

Marquesas Inseln - Ua-Pou-Bucht-mit-'Kathedralen'
Ua Pou Bucht mit 'Kathedralen'

Am nächsten Morgen dann, eine Märchenwelt: Ua Pou, die erste Insel der Marquesas. Hohe Klippen stürzen ins Meer, vereinzelt unterbrochen von Buchten mit kleinen Stränden. Im Hinterland ragen Basaltfelsen wie spitze Minarette in die Wolken, beleuchtet von den ersten Sonnenstrahlen des Tages. Bernard zeigt den Weg zur nicht weit entfernten Hohoi -Baie, der „ Bucht der Blumen- Steine“. Doch keiner hat Glück und findet die im schwarzen Kieselstrand versteckten Steine mit einzigartigen blumenförmigen Einschlüssen. Sie sind vor vielen tausend Jahren bei Vulkanausbrüchen entstanden, als im Gestein eingeschlossene Kristalle explodierten und kleine, Margueriten ähnelnde Gebilde von großer Zartheit hinterließen.

Bernard ist kein geschniegelter Tour Direktor. Bevor er auf der Aranui anheuerte, kreuzte der gebürtige Elsässer mehr als 20 Jahre auf Schiffen der französischen Kriegsmarine über die Weltmeere. Mit seinem polierten Kahlkopf und stets blendender Laune präsentiert er sich als Mischung aus gutem Kumpel und altem Haudegen. Aber so passt er zum Schiff und auch zur abenteuerlustigen Passagiercrew, die auf falsche Vornehmheit keinen Wert legt.

Menschenopfer im Paradies

Nächster Stopp ist die nördliche Nachbarinsel Nuku Hiva, heute administratives Zentrum der Marquesas und Bischofssitz. In der Bucht von Taiohae rasselt der Anker der Aranui in die Tiefe. Die Ladung wird mit Pontonbooten gelöscht. Hier desertierte 1842 der Matrose und spätere „Moby Dick“ - Autor Herman Melville von einem Walfangschiff, flüchtete ins Hochland, kletterte von dort einen gewaltigen Wasserfall hinunter und begegnete im oberen Typeetal Kannibalen. Das tief eingeschnittene Tal von Taipivai aus Melvilles Roman „Typee“ heißt heute auch Tal der zehntausend Kokospalmen. Deutsche, die Mitte des 19. Jh. mit ihrem Schiff „Samoa“ durch den Pazifik kreuzten und Kopra, das getrocknete Fleisch der Kokosnüsse ankauften, überzeugten einst die Eingeborenen, Kokospalmen im Taipital anzupflanzen.

Marquesas Inseln - Nuku-Hiva-Taipivai-Wanderung
Wanderung durch das Taipivai auf Nuku Hiva

Jenseits einer Bergkette geht es zu Fuß durch den feuchtheißem Dschungel zur historischen Kultstätte Kamuihei. Von den Blättern der dicht stehenden Bäume tropft Wasser. Einige glitschige Steine weiter erhebt sich ein mächtiger, über 500 Jahre alter Banyanbaum. In seinen Luftwurzeln hängten die marquesanischen Priester einst ihre getöteten Opfer an Haken auf. Unmittelbar davor ein tiefes Loch, in das sie die Todeskandidaten mit gebrochenen Beinen warfen, damit sie vor ihrem baldigen Ende auf dem Opferstein nicht etwa fliehen konnten. Tikis, mächtige, über zwei Meter große steinerne Figuren, schauen von steinernen Plattformen über die Kultstätte. Sie verkörpern wie Götter verehrte Ahnen. Übergroße Köpfe symbolisieren deren Weisheit, ihr Mana. Um die Verstorbenen mit neuem Mana zu versorgen, suchten Krieger Opfer in den Nachbartälern, bei anderen Stämmen. Nicht selten wurden getötete Gefangene auch verspeist, nicht zur Bereicherung der Speisekarte, sondern um sich deren Kräfte und Fähigkeiten einzuverleiben. Die noch immer spürbare Atmosphäre des Grauens ist auf der südlichen Nachbarinsel Hiva Oa verflogen, auch wenn der Kalvarienberg Friedhof ihres größten Ortes Atuona zu den bekanntesten Attraktionen des gesamten Marquesas Archipels gehört.

Marquesas Inseln - Nuku Hiva Hatiheu Tikis
Tikis, mächtige, über zwei Meter große steinerne Figuren

Touristenattraktion: Das Grab von Gauguin

Schließlich liegen die beiden Gräber der längst verstorbenen europäischen Inselbesucher Paul Gauguin und Jacques Brel hier nur wenige Schritte voneinander entfernt. Der 1903 von Syphilis und übermäßigem Alkoholkonsum dahin geraffte französische Maler Gauguin hat auf seiner lebenslangen Suche nach Unschuld und Natürlichkeit die polynesische Inselwelt und ihre Bewohner in phantastischen Farben und seelenreichen Bildern festgehalten. Bei der französischen Obrigkeit und auch bei vielen Inselbewohnern galt er wegen seiner Alkoholexzesse und seiner kindlichen Freundinnen als wenig erwünscht. Der bei den Marquesanern populäre, 1978 an Lungenkrebs verstorbene belgische Lyriker, Chansonnier und Kettenraucher Jacques Brel transportierte dagegen einst mit seinem Privatflugzeug „Jojo“ großzügig Kranke von Hiva Oa nach Tahiti und veranstaltete kostenlose Kinovorführungen für die Insulaner.

Marquesas Inseln - Grab von Paul Gauguin
Das Grab von Paul Gauguin

Die Marquesas Inseln und ihre Bewohner erscheinen wie eine von der Zivilisation kaum berührte Idylle, dabei wären die Marquesaner durch ansteckende Krankheiten der europäischen Seefahrer und am strikten Verbot ihrer Kultur durch das französische Kolonialregime fast zu Grunde gegangen. Die Bevölkerung der Marquesas schrumpfte von einst 100.000 bis 1926 auf einen historischen Tiefpunkt von 2000. Viele Schätze der alten Kultur waren nach Europa entführt. Erstaunlich: ein deutscher Ethnologe, Karl von den Steinen, der vor mehr als 100 Jahren die Inseln besuchte und akribisch alle noch bekannten Mythen, Symbole und Bräuche in seinem dreibändigen Werk „Die Marquesaner und ihre Kunst“ aufzeichnete, gilt den Tätowierern, Kunsthandwerkern und Künstlern der Marquesas als Retter der einheimischen Kultur, als ihr Idol.

Marquesas Inseln - Fatu Hiva
Blick von auf die Küste und das Meer auf Fatu Hiva

Wende- und zugleich Höhepunkt der Seereise ist die entlegenste, südlichste Insel der Marquesas, Fatu Hiva. Unter den Schönen ist sie die Schönste. Im feuchtheißen Klima explodiert die Vegetation geradezu. Gardenien, Bougainvillea, Hibiskus, Poinciana oder Jasmin, hier gedeiht alles wie in einem bunten Blumengarten. Dazwischen Kokospalmen, Bananenplantagen, Brotfrucht- und Noni-Bäume. Die Aranui ankert in der tief eingeschnittenen Bucht von Omoa. Zwei Meter hohe Wellen und eine glitschige Mole machen die Ausschiffung mit den Walbooten zu einem Abenteuer, doch die polynesischen Matrosen hieven alle Passagiere sicher auf die Mole. Für die Rücktour zum Schiff warten dort schon riesige Stapel von prall mit Kopra gefüllten Säcken. Das getrocknete Fleisch der Kokosnuss wird auf Tahiti zu Kokosöl weiter verarbeitet.

Marquesas Inseln - Kopra zum Trocknen ausgelegt
Zum Trocknen ausgelegtes Kopra

Wanderung mit Schweinebraten

Omoa liegt in einem weiträumigen Tal, doppelt von einer Hügelkette und einer hohen Felswand eingerahmt. Die Aranui steuert nach Löschen ihrer Ladung Hanavave, das zweite Küstendorf weiter im Norden an. Erstaunlich, doch ein Viertel der Passagiere traut es sich zu, die 17 Kilometer lange Passage über die Insel zum nächsten Anlegeplatz des Schiffes zu wandern. Vier Schweiß treibende Stunden geht zum Teamotua Plateau hinauf und durch den Tabu-Dschungel wieder hinab. Ein nettes Picknick auf dem Pass und phantastische Ausblicke auf die schaumgekrönten Wellen des 600 m tiefer liegenden Pazifik und die schwarzgezackte Felswand von Nanama sind Lohn der Mühe. Nur vier Fußlahme sammelt Bernard mit dein 4W-Drive ein. Bill, 83-jähriger Getreidefarmer aus Idaho, hat durchgehalten. Der Oldtimer ist mit seinem Schwiegersohn unterwegs. Dem will er zeigen, wo er im Zweiten Weltkrieg gegen die Japaner gekämpft hat. Deshalb nächtigen die beiden auch im Schlafraum mit Doppelstockbetten unter Deck, weil es damals eben auch nicht anders war.

Den Ortseingang von Hanavave bewacht ein hoch aufragender zylindrischer Felsen, der der Bucht einst zum Namen „Baie des Verges“, Phallusbucht verholfen hatte. Etwas zu viel Fleischeslust für die französischen Missionare, die den französischen Phallus mit einem „i“ listig zur „Baie des Vierges“, der Bucht der Jungfrauen umtauften. Am Dorfplatz warten bereits die Tänzer und Musiker des Dorfes. Der seltene Besuch der Aranui ist ihr wichtigster Kontakt zur großen Welt und Grund genug für ein Fest. Die Trommeln geben den Takt, die jungen Männer stampfen rhythmisch mit den Füßen, die Beine gespreizt, in den Händen Speere und Keulen aus Eisenholz. Sie singen nicht, ihre rauen Stimmen stoßen furchterregende Kampfesschreie aus, als wollten sie wieder zum Kriegszug ins Nachbartal aufbrechen, um Menschenopfer zu jagen. Dann die Frauen. Mit schwerelosen Schritten streicheln ihre Füße den Boden, sie scheinen zu schweben. Ihre Arme schlagen sanft wie die Flügel eines Vogels, die Hüften schwingen in einem eigenem Rhythmus. Fast glaubt man dem Mythos des Vogeltanzes, dass sich die Tänzerinnen den Möwen gleich in den Himmel zu den Seelen erheben könnten.

Marquesas Inseln - Tanz
Tanzende Frau mit Kind in Hanavave

Der Duft eines polynesischen Festmahls weht herüber, mit Schweinebraten, der seit Stunden unter mehreren Schichten aus Steinen, Bananenblättern und Kochbananen im Umu, dem marquesischen Erdofen, gart. Dazu gibt es Ziegenragout, in Kokosmilch marinierten rohen Fisch, gegrillte Langusten, frische Mangos, Ananas, Kokosnuss und aufgeschnittene Sternfrüchte. Ein würdiger Abschied von den Marquesas. Die Aranui 3 nimmt langsam Fahrt auf, umrundet die halbe Insel, vorbei an geheimnisvollen Schluchten, an von dunklen Wolken umkränzten Bergspitzen, an Nebel verhangenen Tälern und abweisenden Klippen. Schnell senkt sich die Dämmerung über das Bild. Das Schiff strebt hinaus ins nächtliche Meer. Die Insel verschwindet im Dunkel, nur ein einsames Licht leuchtet noch lange herüber, verliert sich hinter Wellenbergen, taucht einige Male wieder auf, um endlich von der Finsternis verschluckt zu werden.

Marquesas Inseln - Schweinebraten im Erdloch
Schweinebraten im Erdloch

Die entspannte Atmosphäre des letzten Bordabends löst den Anflug von Melancholie schnell auf.

Auch Mannschaftsmitglieder, die keinen Dienst haben, sind an die Schiffsbar eingeladen. Adressen werden ausgetauscht, Treffen irgendwo auf der Welt vereinbart. Auch der Kapitän lässt sich blicken, eine Rede hält er wieder nicht, doch er spielt einen flotten Bass in der Aranui-Combo. Als sich der Horizont im Osten langsam aufhellt, wiegt die Aranui in der langgezogenen Dünung des Südpazifiks ihre letzten Passagiere in den Schlaf.

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