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Reiseinformationen
zu Bhutan

Bhutan Pause vor dem Haus

Beste Reisezeit: Mitte März bis Mitte Mai, Mitte September bis Mitte November. Außerhalb dieser Zeit setzen Monsun und Kälte ungeübten Reisenden einigermaßen zu.

Anreise: Mit der nationalen Fluggesellschaft Druk Air von Delhi oder Kathmandu ins Tal von Paro. Oder mit dem Auto von Indien über Phuntsholing.

Einreise: Reisen nach Bhutan, auch individuelle, können grundsätzlich nur über einen bhutanesischen oder internationalen Veranstalter gebucht werden. Dieser kümmert sich um Visum, Anreise, Führer, Transport, Unterkunft und Vollverpflegung, bei einem Trekking auch um die Begleitmannschaft.

Unterkunft: Die Mittelklasse-Hotels, in denen Touristen üblicherweise unterkommen, sind oft schon ein wenig abgewetzt. Duschen funktionieren, für kältere Nächte wird ein Heizkörper gestellt.

Essen und Trinken: In der bhutanesischen Küche wird, außer mit Chili, wenig gewürzt. Da die Auswahl an Gerichten zudem begrenzt ist, stellt sich nach einiger Zeit ein gewisses Gefühl der Gleichförmigkeit ein. An Fleisch gibt es meist Huhn und Rind. Wenig aufregend ist das Frühstück: Toast mit Rührei. Das tibetische Frühstück mit fettem Buttertee, Reis und Chili ist auch nicht jedermanns Sache, zumal Touristen aus hygienischen Gründen nicht empfohlen wird, wie die Bhutanesen mit kleingehackten Trockenfleisch zu würzen. Ganz erfreulich dagegen das heimische Weißbier "Red Panda", auch die Biere aus Indien sind gut.

Rauchen: Bhutan hat sich zu ersten "rauchfreien Land" der Welt erklärt. Heißt: An öffentlichen Plätzen ist Rauchen verboten. Offiziell sind auf importierte Zigaretten Steuern zu bezahlen. Die Kontrollen werden aber unterschiedlich streng gehandhabt.

Feste: Die pittoresken Maskenfeste in den Dzongs ziehen die meisten Touristen an - und sie dürfen dort teilnehmen. Weshalb zu diesen Zeiten Unterkünfte oft knapp werden.

Der Spezialtipp: Zu den wichtigeren Exportgütern Bhutans gehören - Briefmarken. Das ganze bunte Sortiment bietet ein Laden in der Post von Thimpu. Ob Schneeleoparden, Masken, die Kennedys, Gemälde des Prado, deutsche Weltkulturerbe-Güter, Tierkreiszeichen, Curd Jürgens und Maria Schell in "Ratten", Mandalas, Dzongs, Schmetterlinge und Orchideen - es scheint nichts zu geben, was hier nicht schon mal im Zackenrand erschien. Sogar Hologramme und eine kleine Schallplatte wurden als Briefmarke herausgegeben. Die passenden Postkarten gibt´s auch gleich dazu, und eine reiche Sammlung an Ersttagsbriefen beglückt besonders den Philatelisten.

Auskunft: www.tourism.gov.bt

Website des Autors: http://www.franz-lerchenmueller.de

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