Welterbe Äthiopien
- Felsenkirchen von Lalibela
- Nationalpark Simien
- Fasil Ghebbi in der Region Gondar
- Ruinen von Aksum
- Tal am Unterlauf des Flusses Awash
- Tal am Unterlauf des Flusses Omor
- Reliefierte Stelen von Tiya
- Befestigte Altstadt von Harar Jugol
- Kulturlandschaft der Konso
- Kulturlandschaft von Gedeo
- Bale-Mountains-Nationalpark
- Melka Kunture und Balchit: Archäologische und paläontologische Stätten im Hochland von Äthiopien
Felsenkirchen von Lalibela
Elf Felsenkirche aus rotem Basaltlava, errichtet im 12. / 13. Jh. Sie wurden aus dem Fels herausgemeißelt und stellen bis heute einen wichtigen christlichen Pilgerort dar.
Nationalpark Simien
Der im Norden des Landes gelegene Nationalpark umfasst eine Fläche von 130 qkm und beeindruckt durch seine spektakuläre Landschaft mit tiefen Tälern und steil abfallenden Bergen. Heimat zahlreicher gefährdeter Tiere, darunter die nur hier vorkommenden Walia-Steinböcke und der äthipische Wolf.
Fasil Ghebbi in der Region Gondar
Aus dem 16. und 17. Jh. stammt die von einer 900 m langen Mauer umgebene Residenz des äthiopischen Kaisers Fassilides und seiner Nachfolger. Die Paläste, Kirche, Klöster und privaten Gebäude stellen eine Stilmischung aus arabischen Einflüssen und barocken Elementen dar.
Ruinen von Aksum
Das einstige Zentrum des alten Äthiopien ist heute nur noch als Ruinenlandschaft erhalten, darunter riesige Stelen und Gräber aus dem 1. bis 13. Jh.
Tal am Unterlauf des Flusses Awash
Hier liegt einer der bedeutendsten Fundorte unserer Vorfahren, darunter das 3,5 Mio. Jahre alte Skelett eines weiblichen Wesens, bekannt unter dem Namen "Lucy". Noch weitaus ältere Funde zeigen, dass sich in dieser Region vermutlich die Wiege der Menschheit befunden hat.
Tal am Unterlauf des Flusses Omor
Prähistorische Funde machten die Region weltweit bekannt, darunter Vertreter der Gattung homo habilis und homo erectus sowie der Gattung "Australipitecus aethiopicus", die zu den Vorläufern des heutigen Menschen zählen.
Wadi Reliefierte Stelen von Tiya
Die 32, mit Reliefs geschmückten Steinstelen, die bis zu 5 Meter hoch sind, geben den Forschern bis heute Rätsel auf, zum Teil sind menschenähnliche Formen angedeutet.
Befestigte Altstadt von Harar Jugol
Harar Jugol zählt zu den heiligsten Städten des Islam, seine Stadtmauern wurden zwischen dem 13. und 16. Jh. errichtet. Von den über 80 Moscheen der Stadt gehen drei auf das 10. Jh. zurück. Von besonderer Bedeutung sind die Wohnhäuser der Stadt, die eine Mischung unterschiedlicher Stilrichtungen darstellen.
Kulturlandschaft der Konso
Die Kulturlandschaft im Süden Äthiopiens umfasst 55 qkm und gilt mit ihren ummauerten Terrassen und befestigen Siedlungen als ein lebendigs Beispiel einer über 400 Jahre zurückreichenden Tradition gemeinsamen Handelns. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen antropomorphen Holzstatuen, die an verstorbene Krieger erinnern sollen.
Kulturlandschaft von Gedeo
Ein Agroforstgebiet mit großen Bäumen, unter denen Sträucher und Kaffee wachsen, darunter das einheimische Enset, ein wichtiges Nahrungsmittel der Gedeo, die das Gebiet besiedeln.
Bale-Mountains-Nationalpark
Unterschiedlichste Ökosysteme prägen diese vielfältige Landschaft, geprägt durch Berge vulkanischen Ursprungs, Täler, Wälder, Flüsse und Wasserfälle.
Melka Kunture und Balchit: Archäologische und paläontologische Stätten im Hochland von Äthiopien
Mehrere prähistorische Stätten, die belegen, dass eine Besiedlung bereits vor 2 Mio. Jahren stattgefunden hat. Darunter Funde des homo erectus und des homo heidelbergensis.