Unterwegs in Tansania

 

Süßer Nachtisch direkt aus der Natur

Tansania - Bienenwabe

Als Njerere dem jungen Mann einige der brennenden Stöcke reicht und dieser damit im Spalt herumfummelt, bin ich mir ziemlich sicher, was jetzt passieren wird. Ja, da kommen schon die ersten Bienen herausgeflogen. Mit einem Stein wird der Zugang noch verengt, sodass jetzt auch weiter oben Qualm zu sehen ist. Die Männer warten geduldig, dann langt einer mit dem Arm bis zur Brust hinein, holt eine Wabe heraus und reicht sie uns mit einem stolzen Leuchten in den dunklen Augen. Der Honig tropft nur so heraus. Noch nie in meinem Leben habe ich so etwas Köstliches von den Bienen gelutscht. Eine Wabe wird nach der anderen geerntet, alle schmatzen und lecken sich den Akazienhonig von den Fingern. Als die Letzten mit Maden serviert werden, muss ich mich schon überwinden, hinein zu beißen. Es schmeckt deutlich anders, strenger! Zum Neutralisieren schiebe ich noch einen süßen Happen hinterher. Auf Bildern hatte ich bereits gesehen, wie Pflöcke in Baobab-Bäume geschlagen werden, um wie auf einer Leiter hinauf zu klettern, wenn dort Bienen ihre Honigwaben gebaut haben.

Tansania - Dörrfleisch

Am Abend kommt zu den Vögeln noch Wildschwein auf die rote Glut. Der Vorrat wird in die Bäume gehängt. Als Beilage rühren die Frauen auf dem Feuer Maisbrei in einem großen zerbeulten Alutopf an. Der riesige Rührlöffel ist selbst geschnitzt. Die Stimmung im Camp, das vor einer Höhle errichtet wurde, um bei Regenzeit einen trockenen Unterschlupf zu haben, berührt mich. Ich spüre deutlich, dass wir integriert sind, wenn auch Msungus - Weiße. Die Kinder spielen Fußball mit einem schwarzen Knäuel, das aus Stoffresten zusammengerollt ist. Als Torbegrenzung je zwei Steine. Sie spielen friedlich. Bei Unstimmigkeiten bäumen sie sich voreinander auf, so wie das Jungs in dem Alter machen, doch es kommt nie zu einem Streit. Überhaupt kann ich mich nicht an eine böse Stimmung erinnern. Es gibt schon mal laute Worte. Das klingt dann ernst, aber nie lieblos. Außer bei den Hunden, die kriegen immer wieder ordentlich was ab. Vielleicht sind sie ja Ventil für Spannungen in der Gemeinschaft.

Tansania - Maisbrei

Der Bau dieser kleinen Hütten, die nicht größer sind als Iglu-Campingzelte, ist Sache der Frauen. Sie haben in Windeseile die nötigen Zweige geschnitten, das dickere Ende angespitzt und mit dem Stock ein Loch in den Boden gegraben. Die Zweige werden verflochten, frisches Gras darüber, fertig. Die Menschen besitzen fast nichts, halten keine Tiere, legen keine Vorräte an. Sie sind frei, ziehen in andere Gebiete, wenn die Nahrung knapp wird. Dies hat inzwischen allerdings dramatische Formen angenommen. 2006 wurde in einer Zeitung erstmals von Hungersnot unter den Buschleuten berichtet.

Tansania - Hüttenbau

Aus einer der Hütten am Höhleneingang kommt Gesang von Frauen. Die fremden Laute klingen wie ein Mantra für meine Ohren. Ich habe keine Ahnung, was darin abgeht, vielleicht ein Ritual? Zwischendrin höre ich Gelächter und dann wieder die gleichen Klänge. Die Männer und Jungen sitzen wieder um ein Feuer und arbeiten an ihren Pfeilen. Unter ihnen auch Pindu Pindu Manjano, der uns als Medizinmann vorgestellt wurde. Er sitzt oft abseits der Gruppe, die ich auf sechs Männer, vier Frauen und acht Kinder schätze. Schätze deshalb, weil es täglich wechseln kann.

Tansania - in einer Hütte

Der Tagesablauf wird von der Sonne bestimmt. Wenn beim Morgengrauen die Kinder zum ersten Mal das Feuer mit der restlichen Glut wieder entfachen, kommt meist schon das erste Stück Fleisch drauf. Die Frauen bereiten am Morgen in der Regel einen Brei aus Mais an, der von den Datoga getauscht wird, die in der Nähe leben. Er wird dickflüssig getrunken. Gegessen wird selbstverständlich mit den Fingern aus Gemeinschaftstöpfen. Alle sitzen dazu im Kreis, gießen sich gegenseitig das Wasser zum Reinigen über die Hände und rollen aus Ugali, den dicken Klos aus Maismehl, schnell und geschickt eine Kugel, in die sie mit dem Daumen eine Vertiefung drücken. Nach einigen Malzeiten wurde mir klar, dass mit dieser Technik möglichst viel Flüssigkeit aus dem Fleischtopf den Mund erreichen kann. Manches Suppenfleisch zergeht auf der Zunge, anderes muss von den Sehnen oder Knochen abgeknabbert werden. Reichen dafür die Zähne nicht aus, dann hilft ein scharfes Messer weiter, das kann auch ein Buschmesser sein.

Aufbruch zu neuen Abenteuern

Wir würden gerne noch weiter in den Busch hinaus kommen und von anderen Hadzagruppen lernen. Der Wunsch geht schon bald in Erfüllung, als wir von einem deutschen Farmer erfahren, der nahe dem See lebt. Wir telefonieren und haben schnell seine Abenteuerseele geweckt. Schon bald will er uns mit seinem Jeep zu den Buschleuten im Yaeda bringen, die er dort kennt. Inzwischen ist die Regenzeit angebrochen und die Fahrt wird zu einem unerwarteten Abenteuer:

Seit Tagen bereiten wir uns schon vor. Haben unsere Ausrüstung am Abend noch wasserdicht verstaut, denn es donnert und regnet immer häufiger. „Durch den vielen Regen ist der direkte Weg nun nicht mehr möglich.“ Dies war die schlechte Nachricht, die wir gestern von unserem neuen Guide erfahren haben. "Wir versuchen es über Mbulu" war die frohe Botschaft in seiner SMS, die aus Karatu kam, wo er noch einiges zu erledigen hatte. "Ich weiß nicht, ob ich es nach dem Regen schaffe Euch zu holen", stand weiter in seiner Kurznachricht. Die Einschränkung "versuchen" und sein Zweifel, bei den Straßenverhältnissen überhaupt kommen zu können, machen mich stutzig. Ich schlafe wenig und träume schlecht. So juble ich innerlich, als das dumpfe Knattern seines Oldies die Morgenstille belebt. Johannes erzählt Abenteuergeschichten von der Strecke, ist aber optimistisch, dass er uns zu den Hadzabe bringen kann, die weit abseits der nächsten Orte leben. Endlich! Ich bin so gespannt wie ein Bogen der Hadza.

Es ist Mittag, als wir Mangola verlassen. Die Sonne brennt schon wieder gnadenlos und backt den Schlamm vom Vormittag zu dicken Krusten zusammen. An jeder Steigung tätschelt Johannes seinen treuen Freund, der gerade mal zwei Jahre jünger ist als er, damit er uns ohne zu Schalten noch bis zur Kuppe der Steigung hinauf zieht. Immer wieder pumpt Johannes auf dem Kupplungspedal herum, bevor er den Gang dann doch krachend wechselt. Der inzwischen 45 Jahre alte Landrover der 109er Serie ist einst von Neuseeland herüber gebracht worden und hat weite Teile Afrikas befahren. Wir wussten nicht, was für ein Gefährt wir mit Johannes gebucht hatten, doch jetzt gibt es kein Zurück mehr.

"Es ist eine lange Fahrt" bemerkt Johannes, nachdem er seinen Landi auf einer Bergkuppe mit dampfendem Kühler stoppt und sich eine weitere Zigarette ansteckt. "Doch wir haben gute Chancen, auf dieser Strecke das Sumpfgebiet zu umgehen.“ Das ist Musik in meinen Ohren und schnell erscheint in meiner Fantasie wieder das Bild vom letzten Wilden, der noch keinen Weißen gesehen hat. Mit dieser neuen Perspektive steige ich wieder in den Cocktailshaker ein. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, die wir nur selten erreichen, brauchen wir lange. „Wir werden es vor Dunkelheit nicht schaffen!“ kommt unverhofft die Botschaft von rechts. Johannes hält an der nächsten und letzten Möglichkeit an, um den Tank unter dem Fahrersitz bis zum Schraubverschluss zu füllen. Die Rechnung an der Tankstelle ist ein weiterer Schock an diesem Tag. Bei dem Tempo solch ein Verbrauch? Wo ist der Sprit nur geblieben? Kein Wunder, dass hier jeder mit dem Fahrrad fährt. Ein Feldarbeiter müsste zwei Monate darauf sparen, um diese Tankfüllung zahlen zu können.

Fröschequaken statt Löwengebrüll

Wir haben irgendwo zwischen Dornenbüschen die Nacht verbracht. Etwas Wasser für uns, mehr davon aber in den Kühler des Oldis und ein Stoßgebet, damit auch er erwacht. Es ist wohl der schönste Morgen, den ich im Busch verbracht habe. Die Sonne dringt langsam durch die Dornenbüsche und scheint direkt in den Wagen. Die Vögel singen Lieder, die ich noch nie gehört habe, einige Hühnervögel rennen vor dem Wagen um ihr Leben. Der Weg wird nun grüner. Erste Pfützen haben sich in den alten Fahrrinnen gebildet. Johannes dreht unentwegt am Lenkrad, um den besten Weg zu finden. Die Räder drehen durch, spritzen Wasser die Fenster hoch, greifen wieder und reißen den Wagen nach vorne. Die Pfützen werden zu kleinen Seen, die Rinnsale zu fließenden Bächen. "Hier ist einiges runter gekommen!" unterbricht Johannes die gespannte Stille. Ausweichen ist zwecklos! Er kann nur noch anhalten. Der Kühler qualmt, Schweigen, Enttäuschung, Ratlosigkeit. Wir stehen vor einer riesigen Wasserfront. Alle Spuren verschwinden im Sumpf. Noch nie habe ich so viele Frösche so laut quaken gehört. Jetzt kommen die neuen Gummistiefel zum Einsatz, die wir noch schnell in Karatu gekauft haben. Jeder hält Ausschau nach Alternativen. Quatschend laufe ich die Fahrspuren ab. Der Boden ist weich, sehr weich. Schließlich hat keiner einen besseren Weg gefunden. "Die Wahrscheinlichkeit, das wir durch diese Wasserlache kommen, ist fünfzig - fünfzig ", lautet die Prognose des Savannenexperten. "Wenn wir es nicht schaffen, brauchen wir bestimmt drei Stunden, um wieder freizukommen. Bleche habe ich dabei!" Es ist morgens gegen acht und bereits der dritte Tag bei unserem Versuch, ins Yaeda vorzudringen. Wir haben eine riesige Schleife gedreht und rund 60 Liter Sprit durch den Motor geblasen. Sollen wir jetzt umkehren, ohne es versucht zu haben? - Nein, da sind wir uns alle einig. Johannes zeigt uns in der Ferne einen Hügel mit Palmen. "Da hinten sind die Hadzacamps", weiß er, weil er in den letzten Jahren die Forscher mit Nachschub versorgt hat.

"Ich versuche den Allrad einzuschalten", sagt Johannes beiläufig. Jetzt stellt sich heraus, dass bei dem altersschwachen Gefährt auch der defekt ist. "Auf was haben wir uns da eingelassen", denke ich und spüre, wie neben der Enttäuschung sich für einen Moment auch Ärger breitmacht. Johannes legt den Gang ein. Der Wagen schlingert, hoppelt, Wasserfontänen wirbeln von den Rädern durch die Luft, der Motor heult auf, ohne dass sich das Fahrgestell nach vorne bewegt. Mit jeder Umdrehung buddelt sich der Wagen tiefer in den Schlamm ein. Keine Differenzialsperre, kein Allrad! Aus, Ende, wir sitzen fest! Aus den verschiedenen Ecken werden nun Hacke, Schaufel, Alubleche hervorgekramt. Casper steckt schon bis zu den Knöcheln im trüben Wasser und buddelt hinter den Reifen den Schlamm beiseite, damit die Bleche richtig greifen können. Michael wühlt auf der anderen Seite. Grasbüschel und Erdhaufen türmen sich neben den Rädern auf. Johannes und ich holen Äste. Der Motor heult auf, die Bleche rutschen, bis sie quer liegen. Beim zweiten Versuch haben wir mehr Glück, den Wagen aus der Tiefe zu holen. Johannes hat die Schaukelmethode verwendet, doch der Schwung hilft nur über die quer liegenden Äste, dann beginnt das Spiel von Neuem, mit dem Unterschied, dass unser Fahrer etwas früher den Fuß vom Gaspedal nimmt und wir nicht so tief schaufeln müssen. Spritzwasser verdampft auf der Kühlerhaube. Johannes nimmt einen tiefen Zug an der Zigarette und setzt sich wieder hinter das demolierte Cockpit, wo nur noch die wichtigsten Anzeigen funktionieren. Bei diesem Versuch kommt unser Transporter eine Radlänge weiter als zuvor. Langsam kommt der Wagen Blech für Blech voran. Jeder von uns ist pitsche nass und braun gesprenkelt. Das Quaken der Frösche ist in den Hintergrund gerückt, weil unsere Aufmerksamkeit den Motorgeräuschen gilt und den Kommandos, die von den verschiedenen Ecken des Wagens kommen. Nach jedem Erfolg wird das Quaken der Frösche von unseren Jubelschreien übertönt. Endlich kommt der Moment, wo der Jeep schneller fährt, als wir schieben können. Beinahe wäre ich lang im Schlamm gelandet, weil ich noch nicht damit gerechnet hatte. Johannes geht nicht vom Gas, dreht den Wagen im Halbkreis, bis er festen Boden unter den Rädern hat. Wie Fußballspieler nach dem Siegestor fallen wir uns in die Arme, schlammig, aber glücklich. Die Prognose unseres Fahrers haben wir glatt um 30 Minuten unterboten. Nach der Aktion braucht der Wagen eine Pause und wir lassen frisches Wasser die Kehlen runter laufen. Die Sonne brennt inzwischen wieder ordentlich auf der Haut. Trotz der Hitze sehe ich keine Chance, dass die Strecke in absehbarer Zeit für diesen Wagen befahrbar ist.

Zu Besuch bei den Verwandten

Tage später ein neuer Anlauf mit einem anderen Jeep, kräftigem Dieselmotor, funktionierendem Allrad und drei Hadzabe an Bord. Jeder hat seinen Bogen in der Hand und die Pfeile in Reichweite. Das Wetter könnte besser nicht sein. Es hat kaum noch geregnet, nur selten mal eine Pfütze, die direkte Piste am See entlang ist jetzt befahrbar. Als die ersten Hühnervögel am Wegesrand auftauchen, stehen die Jäger mit gespannten Bögen im Wagen und schießen ihre Pfeile von der Öffnung unter dem Sonnendach ab. Die Tiere aber sind schneller und flüchten ins Gebüsch. "Zebra, Zebra" höre ich plötzlich den Fahrer rufen und gleichzeitig nach links vorne zeigen. Ich sehe einige Streifen im Galopp. Fünf Tiere rasen quer über den Weg in Sicherheit. Die Haza haben immer wieder von einem Korridor erzählt, den die Wildtiere in der Regenzeit nutzen. Die Warnung von Johannes kurz vor unserer Abfahrt hatte ich für übertrieben gehalten: "Löwen im Yaeda, nicht mit dem Motorrad fahren, auf keinen Fall zelten..." Jetzt kann ich auch Michaels Reaktion darauf verstehen, der gelesen hatte, dass früher, als es noch keine Nationalparks gab, die Löwen oft Menschen angefallen haben. Hassan kann auch noch einige Geschichten zu dem Thema beisteuern. Zum Glück erfahren wir erst bei unserer Rückkehr, dass ein Löwe in dem Gebiet wo wir uns aufgehalten haben, einen Hirten verspeist hat.

Unser fröhlicher Fahrer, ebenfalls Moslem wie Hassan, steuert den Jeep an Maisfeldern vorbei Richtung Yaeda Chini, einer weitere Siedlung in dem Gebiet der Hadzabe, in dem die Regierung eine Schule errichtet hat, um den letzten Wilden Lesen und Schreiben beizubringen und damit auch andere westlich geprägte Lebensweisen. Njerere sitzt wieder auf der blauen Wassertonne, die nach der großen Kochaktion gestern Nacht mit drei Hühnern und reichlich Ugali beängstigend leer geworden ist. Bald schon hat sich die Landschaft komplett verändert. Wir fahren am Rande einer weiten Ebene, die uns an die Serengeti erinnert. Statt Zebra-, Gnu- und Impalaherden weiden die Kühe und Ziegen der Datoga das zarte Grün ab. Ich bin erstaunt und Njerere ist entsetzt zu sehen, wie weit sie in ihr angestammtes Gebiet vorgedrungen sind. Doch auch die Viehzüchter weichen nur dem Druck, den die Iraq und andere Stämme mit immer neuen Feldern auf sie ausüben. Auf der zweiten Tour durch das Yaeda, die uns Einblicke in einen weiteren Teil des Hadzalands gewährt, wird klar, dass der Lebensraum für die letzten frei lebenden Jäger und Sammler immer enger wird, wie eine Schlinge, die sich zuzieht.

Aus wenigen Stunden bis zu den Buschleuten, wie uns zu Beginn der Reise versichert wurde, sind nun schon zwei Tage geworden. Als zwischen großen Baobab-Bäumen die einfachen Grashütten der Hadzabe auftauchen, tanzt mein Herz vor Freude. Noch bevor der Motor verstummt, kommen Hadzabe aus den verschiedenen Richtungen angerannt. Zwei Frauen mit ihren Kindern auf dem Rücken machen buchstäblich Luftsprünge. Die Freude des Wiedersehens ist so groß, so herzlich, wie ich es noch nie bei Menschen gesehen habe. Njereres Schwiegereltern begrüßen ihn förmlich und sichtlich stolz. Jetzt stellt sich heraus, dass die beiden jungen Männer im Jeep zu dieser Familie gehören. Njerere bildet für uns die Brücke. Als seine Freunde sind wir hier herzlich willkommen. Eine alte Frau in zerlumptem Gewand, die ihre Enkel um sich hat, deutet auf eine Schüssel mit einem Getränk aus Früchten und Baobab-Kernen, wie uns erklärt wird. Alle trinken aus dem gleichen Topf die süße, leckere Erfrischung.

Tansania - Buschleute

Am Abend schon sind wir mit den Männern wieder auf der Jagd, dürfen in den nächsten Tagen die Frauen beim Sammeln der Wurzeln begleiten, werden zum Fest eingeladen, lernen das Gerben und sehen, wie Pfeilgift hergestellt wird… Wir leben mit den Großfamilien, die hier gemeinsam die Regenzeit abwarten. Für mich geht ein 30 Jahre alter Traum in Erfüllung, ich bin mitten im Busch bei einem Naturvolk.

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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